Ashby House – BuchTipp

Die weltberühmte Starfotografin Lucille Shalott kauft nach ihrem Unfall, dessen Folgen sie von nun an in einen Rollstuhl zwingen, ein Haus in Cornwall, England.
Das Haus, erbaut im Jahre 1845, erscheint der Fotografin als geigneter Rückzugsort nach den schrecklichen Erfahrungen zu sein. Ihre Schwester Laura begleitet sie. Doch die ist wenig begeistert vom englischen Klima und noch weniger vom düsteren Erscheinungsbild des Hauses, das nur noch von dessen Kälte, Feuchtigkeit und Modrigkeit übertroffen wird. Es ist seit langem unbewohnt. Und was die beiden Schwestern nicht wissen, es steht auf der streng vertraulichen Liste der gefährlichsten Orte mit paranormaler Aktivität. Es dauert nicht lange, da zeigt Ashby House eindrucksvoll, dass es den Listenplatz verdient hat, denn auf unerklärliche Weise verschwindet Lucille Shalott plötzlich. Mit Hilfe des Butlers Steerpike macht sich Laura auf die Suche.
Bald aber erfahren Agentin, Freunde und die Medien vom Rückzugsort der Fotografin. Laura weiß nicht, was schlimmer ist, das Verschwinden der Schwester, oder wie sie es erklären soll.

Ein sehr gut erzählter und spannender Genreroman, der durch Kenntnis über Filmkunst und Paranormalität überzeugt. Zudem versteht der Autor es, die Figuren psychologisch genau zu charakterisieren.

Autor: V.K. Ludewig
Originalausgabe
320 Seiten
ISBN 978-3-423-21351-6
März 2012
dtv

Über den Autor:
V. K. Ludewig betätigte sich nach seinem Anglistikstudium u.a. als Manager eines Indie-Labels, Ghostwriter, Übersetzer, Redakteur, Fernseh- und Buchautor. 2000 erschien sein Ratgeber ›Nur nicht aus Liebe weinen?‹, der zu einem Klassiker der schwulen Selbsthilfeliteratur wurde. ›Ashby House‹ ist sein Debüt als Romanautor.

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