Buchtipp – Sunday Girl

Ein erstes Wiedersehen nach 24 Jahren. Sarah hat die Einladung zum Jahrgangstreffen ihrer Schule angenommen. Was wird sie erwarten in East Selton, ihrem Heimatort? Gut, dass John da ist. Zwar hat sie ihn auch seit Jahrzehnten nicht gesehen, doch sie hat jetzt wie damals ein gutes Gefühl, wenn sie bei ihm ist. In der Drogerie seiner Mutter hat sie oft ausgeholfen, um ihr Taschengeld aufzubessern.
Und schon schweifen ihre Gedanken zurück in das kleine Haus mit dem engen Flur, der fensterlosen Küche, wo sie für sich und ihren Vater so oft Tee und Essen zubereitet hat. Die schmale Treppe, die zu ihrem Zimmer führte, und an das verblichene Foto ihrer Mutter, vor dem sie so oft gestanden hat, ohne dass sie das Geheimnis, das sie umgab, lüften konnte. Ihr Vater gab nur wenige Einzelheiten über ihre Mutter preis, selbst wenn sie ihn immer wieder darum bat.

Nicht zuletzt wegen ihres schon älteren Vaters, des heruntergekommenen Hauses und ohne Mutter, hatte sie sich immer als Außenseiterin gefühlt. Dann verliebt sie sich zum erstenmal, in Dante, der so cool aussieht und darum bei den Mädchen ungeheuer begehrt ist.
Doch bald geschehen Ereignisse, die Sarah emotional aus der Bahn werfen und, da sie kurz vor den letzten Prüfungen steht, ihren Schulabschluß gefährden.
Jetzt wird sie alle wiedersehen – die Lehrer, die Mitschüler, Dante …
Die Autorin hat wieder einen berührenden und sehr authentischen Roman geschrieben, mit einer liebenswerten Protagonistin, die man sogleich ins Herz schließt.

Sunday Girl
Isabel Ashdown
Roman
Übersetzt von Rainer Schmidt
320 Seiten
19.95 Euro, 28.50 sFr
Oktober 2011
ISBN:9783821861371
Eichborn Verlag
Isabel Ashdown, geboren 1970, beschloss 2004, sich hauptberuflich dem Schreiben zu widmen. Sie lebt mit Mann und Kindern in West Sussex, Südengland. 2010 erschien ihr erster Roman Am Ende eines Sommers im Eichborn Verlag.

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