Der perfekte Teint und wie er erreicht werden kann

Teint

Makellose Haut, schöne Konturen, natürlicher Glow – alles in allem der perfekte Teint von dem jede Frau träumt. Doch wie findet man die passende Foundation? Und wie kann man durch gezielte Aufhellungen und Schattierungen seine Konturen am besten betonen? Dies und mehr jetzt im Fokusthema.

Zu einem perfekten Teint gehört selbstverständlich auch die tägliche Reinigung und Pflege der Haut mit Produkten, die auf den Hauttyp abgestimmt sind. Im Idealfall wird das Gesicht zweimal täglich gereinigt und anschließend mit einer Feuchtigkeitspflege inklusive Augencreme versorgt. Ein- bis zweimal pro Woche sollte man ein Peeling oder eine Maske auftragen.

Um zusätzlich die Durchblutung anzuregen, kann man sich ab und zu eine Gesichtsmassage mit den Händen oder einem speziellen Massageroller gönnen. Dies sorgt für einen natürlichen Glow.

Teint
Ein Massageroller sorgt für natürlichen Glow

Nach Reinigung und Pflege geht es darum, mit einer Foundation, einer getönten Tagescreme oder einer BB-/CC-Cream ein klares Hautbild zu schaffen. Hier ist es ausschlaggebend, dass das Produkt sowohl zum Hautton als auch zum Hauttyp passt. Am besten testet man die Nuance an der Kinnleiste.

Wenn diese unsichtbar am Hals und im Gesicht verschwindet, ist er perfekt. Bezüglich des Hauttyps sollte man bei trockener, reifer Haut darauf achten, dass das Produkt transparent und leicht ist. So erhält man einen gesunden, knackigen und natürlichen Teint. Bei unreiner und öliger Haut kann man zu einer mattierenden, kompakteren Foundation greifen. Oft aber ist bei der Wahl der Produktart aber auch der persönliche Geschmack ausschlaggebend oder auch welche Deckkraft erwünscht ist.

In der Beauty-Frage der Woche geht es um den Unterschied zwischen einer getönten Tagescreme, einer BB- und einer CC-Cream.

Getönte Tagescreme:
Eine getönte Tagescreme ist eine Creme mit einem Hauch Farbe. Ihre Deckkraft ist eher gering, daher am ehesten für Frauen geeignet, die nur wenige Unebenheiten abdecken müssen. Dafür ist der Pflegeanteil höher.

BB-Cream:
Eine BB-Cream ist eine Mischung aus Tagescreme und Make-up. Ihre Deckkraft ist etwas stärker als bei einer getönten Tagescreme, aber immer noch leichter als eine Foundation – ein praktisches 2in1-Produkt, für Frauen, bei denen es morgens im Badezimmer schnell gehen muss.

CC-Cream:
CC steht für „Color Correction“ – sie gleicht also, im Gegenteil zur BB-Creme noch Farbunterschiede aus. Wer Rötungen oder einen fahlen Teint hat, ist also mit einer CC-Cream bestens beraten. Denn sie kann langfristig das Hautbild verbessern.

Make-up Artist Iris Martin

Beim Auftragen der Foundation rät Make-up Artist Iris Martin „lieber wenig Produkt dünn einarbeiten und ‚layern‘ – also dünne Schichten übereinander einarbeiten bis die gewünschte Deckkraft erfolgt, als einmal und zu viel Produkt.“ Eventuell ist es auch ratsam, nur partiell Unebenheiten abzudecken. Iris Martin: „Ein moderner Teint lässt die Haut sichtbar. Es sollte die Haut, nicht da Produkt zu sehen sein.“

Tools sind wichtig beim Auftragen von Foundation, Concealer und Rouge

Wie man das Produkt am besten aufträgt und mit welchem Tool, wird im Beauty-Tipp der Woche von Iris Martin verraten.

„Die Must-Have-Tools sind: Foundation-Pinsel, Concealer-Pinsel, schmaler/fester Rouge- oder Contouring-Pinsel.
Wahlweise natürlich auch Beauty-Blender / Schwämmchen.

Aber genauso wie bei der Wahl der Foundation zählt auch bei der Auftragsart derer die persönliche Vorliebe. Manche arbeiten mit einem Pinsel besser und schneller, andere mit einem Blender und wieder andere haben am meisten Gefühl in den Fingern.

Für alle Texturen gilt aber immer: Lieber fünfmal wenig Produkt auftragen als einmal und zu viel Produkt!“

Nach dem Auftragen der Foundation geht es an Contouring. Dies wird mit Aufhellungen und Dunkelschattierungen gemacht. Aufgehellt wird immer um die Augenpartie, bei jeder Gesichtsform. Der Concealer wird mit einem flachen Concealer Pinsel eingearbeitet und in die Foundation verblendet.

Kinngrübchen können durch Aufhellung das Gesicht optisch strecken.

Bei breiten, viereckigen oder runden Gesichtern sollte das Kinngrübchen aufgehellt werden, da so das Gesicht gestreckt wird. Die Aufhellung um das Auge verbindet sich dann durch den Lichteinfall mit der Aufhellung im Kinngrübchen wie ein imaginäres Dreieck.

Bei schmalen, länglichen Gesichtsformen sollte auf die Aufhellung im Kinngrübchen verzichtet werden, da das Gesicht sonst ungünstig verlängert und verschmälert wird.

Wer seine Lippen etwas plastischer hervorheben möchte, kann das Lippenherz aufhellen. Die Nase wirkt schmaler, wenn der Nasenrücken aufgehellt wird. Bei allen Aufhellungen ist es wichtig, dass das Produkt immer eine Nuance heller ist als der Hautton bzw. die Foundation.

Dunkelschattierungen funktionieren am besten mit dunkleren Foundationtönen, cremigen Contouring Produkte, die mit einem schmalen Foundation Pinsel eingearbeitet werden oder mit einen Bronzing Powder, der mit einem abgeschrägten Puderpinsel aufgetragen wird. Mit dem Bronzer werden die Schattierungen etwas softer.

Bei flächigen, runden und viereckigen Gesichtern wird vom Ohrläppchen seitlich unter dem Wangenknochen einschattiert, damit das Gesicht schmaler wirkt. Eine flächige Stirn kann man durch seitliche Dunkelschattierungen ebenfalls verschmälern. Für mehr Kontur kann noch die untere Kinnleiste sanft abschattiert werden.

Wer ein schmales, längliches Gesicht hat, sollte etwas Rouge wie ein Apfelbäckchen auf dem Wangenknochen auftragen, um dem Gesicht mehr Frische und Volumen zu verleihen. „Ideale Farben dafür sind zarte Apricot Töne oder Flamingo Töne“, verrät Iris Martin. „Diese Gesichtsformen haben von Natur aus viel Kontur und Struktur. Daher benötigen sie einen Weichzeichner.“

Durch das Modellieren mit hellen und dunklen Nuancen wirkt das Gesicht plastischer und harmonischer. Zudem können Formen optimiert werden.

Zu guter Letzt können noch ein paar „Glanzpunkte“ gesetzt werden. Hierfür kann man pearlfarbene Glanzcremes oder Highlighter auf den höchsten Punkt des Wangenknochens und je nach Form auf das Kinngrübchen oder den Nasenrücken aufgetragen werden für die Lichtreflexion.

Text: beautypress

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.