Der Umwelt verpflichtet

Produkte aus der Region genießen, Energie aus nachhaltigen Ressourcen nutzen und sanft mobil die Umwelt schonen: Am Nassfeld, im Naturpark Weissensee, in Kötschach-Mauthen und im Lesachtal urlauben Gäste mit reinem Umweltgewissen.

Der Südwesten Kärntens geht verantwortungsvoll in die Zukunft und ermöglicht seinen Gästen den Urlaub im Einklang mit der Natur. Da lassen sich die nachhaltigen Maßnahmen – vom grenzüberschreitenden Wassermanagement über die Köstlichkeiten aus regionaler Landwirtschaft bis hin zur nachhaltigen Energiegewinnung – mit allen Sinnen erleben.

Grenzenloses Wassermanagement

Die Gemeinden Pontebba in Italien und Hermagor-Pressegger See im Südwesten Kärntens verwirklichen mit dem Interreg-Projekt „Wasspronass“ eine Initiative, die europaweit erstmals eine gemeinsame, grenzüberschreitende Wasserbewirtschaftung ermöglicht. Dabei teilen sich das Kanaltal und die Kärntner Tourismusdestination Nassfeld-Pressegger See die Verantwortung für die Trink- und Abwasserversorgung und verbessern gleichzeitig die Wasserqualität des Pramollo Sees. Dazu wird das Trinkwasser von der Auernig-Quelle auf italienischem Staatsgebiet in das System der Wasserversorgungs-Anlage Sonnenalpe Nassfeld auf der österreichischen Seite eingeleitet. Im Gegenzug werden die Gebäude auf italienischer Seite an das österreichische Abwassersystem angeschlossen. So kann die sichere Trinkwasser- und Abwasserentsorgung für alle Betriebe am Nassfeld gewährleistet und Kapazität für weitere 1.500 Betten um den Nassfeldpass geschaffen werden. Alle Gastronomiebetriebe auf dem Nassfeld sollen in den nächsten Jahren an das neue System, das mit öffentlichen Mitteln der Region Friaul-Julisch-Venetien und der EU finanziert wird, angeschlossen werden (www.nassfeld.at).

Grenzüberschreitendes Wassermanagement am Kärntner Nassfeld
Copyright: nassfeld.at

Sanft urlauben im Naturpark

Der enge Zusammenhang zwischen qualitativ hochwertigem Tourismus und Erhaltung des Naturraums ist den Menschen am Weissensee seit jeher bewusst: Mit der Entscheidung gegen den Bau einer Durchzugsstraße in den 60er-Jahren legte die Bevölkerung den Grundstein für den „sanften“ Tourismus in der Region.

Mittlerweile hat sich die Region um den Weissensee als Naturpark Weissensee etabliert, Baugrund wurde rückgewidmet und der Beitritt zur Vereinigung der „Alpine Pearls“ verwirklicht, die sich dem sanften Tourismus im Alpenraum verschreibt. Die Erhaltung der Kulturlandschaft ist auch vertraglich festgeschrieben, mit dem Ziel, alte wertvolle Kulturlandschaftsflächen weiterhin nachhaltig zu nutzen und die vorhandene Artenvielfalt zu erhalten. In den vergangenen Jahren setzt die Region verstärkt auf sanfte Mobilität: Die Region um den See, dessen Ufer sich zu zwei Drittel unverbaut präsentiert, erkunden Besucher im kostenlosen Naturparkbus, welcher im Halbstundentakt verkehrt und an allen wichtigen Punkten rund um den See Halt macht. Ebenfalls gratis könnten die Gäste auch den Bahnhofshuttle nutzen, und machen so bequem Urlaub vom Auto. Für die Bemühungen im Bereich des sanften Tourismus wurde diese Urlaubsdestination bereits mehrfach ausgezeichnet und trägt etwa das Prädikat „Preisträger für Tourismus und Umwelt“, verliehen von der Europäischen Union (www.weissensee.com).

Kötschach Mauthen – Mustergemeinde für erneuerbare Energien
Copyright: Nina Holler & Maximilian Lang

Kötschach-Mauthen europaweit beachtet

Mit den höchsten Auszeichnungen dekoriert ist Kötschach-Mauthen bereits seit Jahren österreichweit und darüber hinaus bekannt als Mustergemeinde für erneuerbare Energien. Mit Auszeichnungen wie dem Energy Award®Gold, dem Eurosolarpreis sowie dem Climate Star und weiteren nationalen und internationalen Preisen stellt Kötschach-Mauthen seine führende Rolle im Bereich Energieautarkie und Nachhaltigkeit unter Beweis. In dieser Gailtaler Gemeinde können Besucher aus der ganzen Welt erleben, wie Energieerzeugung im Einklang mit der Natur funktioniert. Ob im „Lerngarten der erneuerbaren Energien“, Europas modernstem Bioheizsystem, bei den verschiedenen Produktionsstätten der erneuerbaren Energien oder bei einem der vielen „Energie-Infopoints“. Führungen des Vereins „energie-autark Kötschach-Mauthen“ oder Erkundungstouren durch das „Energiedorf“ machen das „Energie-Erlebnis Kötschach-Mauthen“ mit seinen vielen Facetten an beinahe jeder Ecke sichtbar, erlebbar und spürbar.

Und natürlich wohnen Gäste in Kötschach-Mauthen auch umweltbewusst, denn nirgendwo sonst gibt es auf so kleinem Raum so viele Unterkunftsgeber, die mit dem „EU-ECOLABEL“ und vom Klimabündnis ausgezeichnet sind. Vom Campingplatz bis zum 4-Sternehotel wird die Energie der Nachhaltigkeit für Besucher spürbar. Erneuerbare Energien entdecken und erleben, einzigartige Naturerlebnisse bei Sport- und Outdooraktivitäten sammeln und kulinarische Highlights aus dem „köstlichsten Eck Kärntens“ genießen – das gibt es nur in der „energie:autarken Mustergemeinde Kötschach-Mauthen“.

Ausgezeichnet naturbelassen

Weiter westlich, eingebettet zwischen den Lienzer Dolomiten, den mächtigen Gailtaler Alpen im Norden und den imposanten Karnischen Alpen im Süden, liegt das Lesachtal. In dem ursprünglichen Landstrich, der sich mit der Auszeichnung als Europas naturbelassenstes Tal schmücken darf, haben lärmende Autobahnen und Bettenburgen keinen Platz – dafür dürfen sich traditionelles Brauchtum und ursprüngliche Vegetation wie kaum anderswo entfalten. Und wie die Ursprünglichkeit schmeckt, lässt sich beim Probieren des Lesachtaler Brotes erleben – Das kostbare Backwerk ist als Teil des UNESCO Naturerbe ausgezeichnet und wird von den Lesachtaler Bäuerinnen bis heute nach alter Tradition im Holzofen gebacken (www.lesachtal.com).

Foto: Naturpark Weissensee
Copyright: Weissensee Tourismus,

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