Die besten Apps 2018 – Nützliche und praktische Helfer

Das Smartphone ist längst zum wichtigsten Begleiter in unserem Alltag geworden. Doch seine vielen Features und Funktionen verdankt es nicht allein der in ihm befindlichen Technik. Vielmehr sind es die Apps zahlreicher Entwickler, die ihm eine große Bandbreite an unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten verleihen. Auch im Jahr 2018 erweiterte sich dieser Markt auf besondere Weise.

Steigende Umsätze

Als wichtiger Ausgangspunkt für die besten Apps 2018, die wir Ihnen vorstellen möchten, lässt sich der steigende Umsatz in der Branche anführen. Dadurch waren mehr Entwickler als je zuvor daran interessiert, die App Stores für sich zu erobern. Ihre Erlöse generieren sie einerseits durch kleine Preise von wenigen Euros, die bisweilen vor der Installation verlangt werden. Eine iTunes Karte oder Google Play Guthaben sorgen dafür, dass in diesem Fall der Download möglich ist.

Doch immer häufiger werden selbst hochwertige Apps mit hohen Entwicklungskosten kostenlos in den Stores angeboten. In diesem Fall ist zum Beispiel die in der App angezeigte Werbung für die Finanzierung verantwortlich. Hin und wieder sorgen auch kostenpflichtige Zusatzfunktionen dafür, dass die Entwickler die gewünschten Einkünfte generieren können. In jedem Fall verhalfen die stark steigenden Umsätze der Branche zu neuem Wachstum, das nun den Spielern neue und interessante Möglichkeiten zur Seite stellt, auf die wir einen genaueren Blick werfen möchten.

Die App Stocard

Auf dem Gebiet der nützlichen Ergänzungen nimmt die App Stocard im Jahr 2018 eine wichtige Rolle ein. Den Entwicklern viel auf, wie viele Bonuscards und Kundenausweise sich in ihrem Geldbeutel befanden. Denn immer mehr Unternehmen gingen in den vergangenen Jahren dazu über, ein solches Programm zu etablieren. Um nicht auf die oft attraktiven Rabatte verzichten zu müssen, die oft damit verbunden sind, befindet sich im Geldbeutel vieler Menschen ein ganzer Stapel einzelner Karten, die meist in genau dem Moment fehlen, in dem sie eigentlich von Nutzen wären.

In Stocard ist es nun für den Nutzer möglich, alle Karten zu registrieren. Dafür wählt er zunächst das betreffende Unternehmen aus und tippt dann die eigene Kundennummer ein. Alternativ ist es möglich, den Strichcode auf der bisherigen Karte zu scannen und ihn dadurch in die App zu übertragen. Von nun an stehen alle Informationen, die beim Einkauf für den Erhalt des Rabatts oder der Bonuspunkte notwendig sind, direkt auf dem Handy zur Verfügung. Die oft unbequeme Dicke des Geldbeutels lässt sich auf diese Weise mit einem einfachen Trick reduzieren.

Apps

Das Sicherheitsbarometer (SiBa)

Gerade in Zeiten der neuen DSGVO wünschen sich viele Nutzer eines Smartphones mehr Sicherheit. Besonders das eigentlich so unbeschwerte Surfen im Web wird immer wieder als ein großer Risikofaktor angesehen. Da sich die Gefahren des Internets jedoch zu schnell wandeln, um sie als Laie wahrzunehmen und sich entsprechend zu verhalten, wurde von einigen Experten die App Sicherheitsbarometer (SiBa) entwickelt. Dort ist es möglich, auf der Grundlage aktueller Mitteilungen über die drohenden Gefahren informiert zu werden.

Einerseits betrifft die kritische Sicherheitslage zum Beispiel persönliche Daten, wie sie im Laufe der Zeit bei vielen Registrierungen angegeben werden müssen. Noch direkter wird der Vorteil der App im Hinblick auf das Online Banking. Hier reicht oft ein einziges Passwort aus, um Zugriff auf das Girokonto des Opfers zu erhalten. Sollte sich ein großflächiger Angriff der digitalen Art anbahnen, so können sich die Nutzer von Sicherheitsbarometer (SiBa) direkt darüber in Kenntnis setzen lassen. Da die Applikation zudem kostenlos zur Verfügung steht, spricht eigentlich nichts dagegen, selbst diese zusätzliche Sicherheit in Anspruch zu nehmen.

Googles Arts & Culture

Google ist dafür bekannt, der Entwicklung neuer Apps immer eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Zum ersten Mal konzentriert sich der kalifornische Konzern nun ganz direkt auf die kulturelle Seite. In der App Arts & Culture ist es möglich, sich selbst auf einen Rundgang durch besondere Denkmäler und Museen auf der ganzen Welt zu begeben. Sollte es bislang nicht möglich gewesen sein, selbst einen Blick in den Louvre zu werfen, so ist zum Beispiel dies mithilfe des Programms binnen weniger Minuten möglich. Englischkenntnisse sind jedoch erforderlich, um die vielen zusätzlichen Informationen einordnen zu können, die zu den einzelnen Stätten integriert wurden. Denn diese stehen bislang nicht in deutscher Sprache zur Verfügung.

Um den Nutzern von Arts & Culture die Chance auf einen virtuellen Rundgang durch die besonderen Orte bieten zu können, war es zunächst einmal notwendig, diese ganz genau in eine Kartei aufzunehmen. Erst dadurch ist es möglich, die verschiedenen Facetten in ein einzelnes Bild zu bekommen. Es liegt auf der Hand, dass das Angebot der App in den kommenden Jahren stetig erweitert werden soll, um den Mehrwert der Nutzer auf diese Weise zu erhöhen. Sogar für die Kompatibilität mit einer VR-Brille ist inzwischen gesorgt. Auf diese Weise haben die Nutzer die Chance, noch authentischer in die neu geschaffene Welt einzutauchen. Die App selbst und der notwendige Zugang werden den Nutzern sogar kostenlos zur Verfügung gestellt.

Viele Facetten eines Marktes

Natürlich war dies nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was uns in den letzten beiden Quartalen des Jahres 2018 noch erwarten wird. Durch die stets steigenden finanziellen Mittel, wie sie den Entwicklern in diesen Tagen zur Verfügung stehen, ist mit einer ähnlich nachhaltigen Entwicklung in den kommenden Jahren zu rechnen. Aus diesem Grund lohnt es sich definitiv, den Blick auf die neuen Möglichkeiten und Chancen zu lenken, die sich für die Besitzer eines Smartphones oder Tablets in der nächsten Zeit ergeben könnten.

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