Doli Bottle statt Plastikflasche

Doli Bottle

Plastik im offenen Meer, leider gibt es viel zu viel davon. Das Düsseldorfer Gründerpaar Sarina Vieth und Anatoli Teichrib hat etwas dagegen getan. Seit der Gründung von Doli ist es den beiden innerhalb von zwei Jahren gelungen, mehrere zehntausend Menschen für ein einfaches Prinzip zu begeistern: Wasser in eine Doli Bottle zu füllen, statt in Plastikflaschen zu kaufen.

In diesem Jahr möchte sich Doli zusätzlich für plastikfreie Meere engagieren. Seit dem 14. Januar gibt es  1.000 Stück limitierte Edition Drops, deren Teilerlös an das Aachener Umweltprojekt Pacific Garbage Screening geht.

„Wir haben in Asien selbst erlebt, wie unzählige Plastikflaschen ins offene Meer gekippt wurden und spürten unweigerlich den Drang, etwas gegen diese weltweite Plastikflut zu tun,“ sagt Sarina Vieth. „Mit Doli helfen wir Plastikmüll zu vermeiden, wünschen uns aber auch, dass Meere wieder plastikfrei sind.“

Eine Plastikflasche benötigt 450 Jahre, um sich im Meer zu zersetzen

Pro Jahr landen ungefähr 8 Millionen Tonnen Plastik im Meer. Es bilden sich riesige Strudel aus Müll, an denen Statistiken zufolge jährlich mehr als 1 Million Seevögel und 100.000 Meeressäuger verenden. Forscher gehen sogar davon aus, dass es bis 2050 mehr Plastik als Fische in den Meeren gibt. Das Projekt Pacific Garbage Screening möchte dieses Problem lösen und mit einer schwimmenden Plattform, Plastikpartikel aus dem Wasser filtern.

Pro verkaufter Doli Drops gehen 5 Euro an das Team aus Wissenschaftlern, Architekten, Ingenieuren und Biologen.

„Wir glauben daran, dass Pacific Garbage Screening einen wertvollen Beitrag leisten kann, unsere Ozeane zu erhalten und möchten deshalb Marcella Hansch und ihr Team spendenbasiert unterstützen“, sagt Anatoli Teichrib.

Pro verkaufter Drops gehen 5 Euro an das Team aus Wissenschaftlern, Architekten, Ingenieuren und Biologen. Sie arbeiten ehrenamtlich an der Idee, Meere und Ozeane von Plastik zu befreien. Mit der Charity Shopping Kampagne spendet Doli insgesamt 5000 Euro an Pacific Garbage Screening.

Die Drops ist ab dem 14. Januar erhältlich unter www.doli-bottles.com. Darüber hinaus umfasst das Sortiment aktuell die Doli Bottle als Rose, Violet, Lemon, Mint, Serenity und Titanium sowie die Tropica Edition. Außerdem bietet Doli mit den Straws wiederverwendbare Glastrinkhalme in zwei Längen.

MyDoli UG ist ein junges Startup aus Düsseldorf und wurde Anfang 2016 mit dem Ziel gegründet, Wasser in Plastikflaschen dank einer ästhetisch-anspruchsvollen Design-Trinkflasche aus Glas zu reduzieren. Auf die Idee kamen Anatoli Teichrib und Sarina Vieth während einer Asienreise, auf der den beiden das Problem der Plastikflaschen noch mal augenfällig bewusst wurde. Anfang 2016 entwickelten sie den ersten Prototyp der Doli, abgeleitet vom lateinischen Wort Dolium, einem fassförmiges Tongefäß, das in weiten Teilen des Römischen Reichs zur Lager- und Vorratshaltung von Lebensmitteln Weinen und Wasser verwendet wurde.

Die Glasflaschen bestehen aus handgefertigtem Borosilikatglas. Ein solches Glas ist nicht nur leichter und härter als normales Glas – es eignet sich auch perfekt für kalte und warme Getränke. Selbstverständlich ist auch Borosilikatglas 100% frei an Schadstoffen und BPA. Zusätzlich wird die Flasche von einer lebensmittelechten und abnehmbaren Silikonhülle geschützt. Foto © doli

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