Echtpelz? Besser nachhaltig und vegan

Daunenjacken und Pelzmäntel sind in diesem Winter im Trend. Tierfreunden stehen die Haare zu Berge: Gänse werden oft lebend gerupft und viele Felle kommen aus dem Ausland, wo Marderhunde und Waschbären zu Tausenden in Tierfabriken gehalten und gequält werden.
Dies und mehr konnten TV-Zuschauer am Donnerstag, 14. Dezember 2017, 20:15 bis 21 Uhr, in der Sendung „Zur Sache Baden-Württemberg“ sehen.

Dann doch lieber nachhaltige und vegane Mode im Outdoorbereich tragen
Zur Einstimmung auf die beiden nachhaltigen Messen Greenshowroom und Ethical Fashion Show Berlin sowie auf die neue Konferenz der Messe Frankfurt, die FashionSustain im Januar 2018 stellen wir vor.

Ob es die Regenjacke beim täglichen Weg ins Büro ist oder der Windbreaker zum Business-Kostüm und High Heels. Kleidung aus funktionalen Materialien und Accessoires mit Outdoorappeal wird weltweit stilsicher in Szene gesetzt.

Langer Chen: Natur pur – von draußen für draußen: Der neue Outdoor-Parka von Langer Chen besteht vollständig aus Naturfasern wie Biobaumwolle und Wolle. Dank der besonders dicht gewebten Struktur halten die Jacken und Mäntel nicht nur die Trägerin oder den Träger warm, sondern auch die Meere sauber von Mikroplastik. Langer Chen produziert seit 2009 in Shanghai. Mit ihrer nachhaltigen Produktionsstätte sind sie ein Pionier auf dem Gebiet der fairen Arbeitsbedingungen in China.

Jeckybeng: Byebye Plastic Age Das Urban Outdoor-Label versteht sich als Teil einer Bewegung, die ein Leben im Einklang mit der Natur praktizieren möchte. Nass und unmodisch möchten die Gründer aber dennoch nicht herumspazieren. Hochwertige Materialien wie ein selbst entwickeltes wasserdichtes Allwettergewebe aus Baumwolle sowie ein bis ins letzte Detail durchdachtes Design lassen niemanden im Regen stehen. Neu dabei: Sneaker, Flanellhemd und Rucksack.

Doppelte Messe-Premiere: Vaude präsentiert sich erstmals auf der Ethical Fashion Show Berlin. Für ihre neue Green Shape Core Collection hat sich das bekannte Outdoor-Label auf die Suche nach umweltfreundlichen Funktionsmaterialien gemacht. Die gesamte Kollektion ist „ecofair“ und verwendet Recyclingmaterialien, biobasierte sowie biologisch abbaubare Materialien wie die „Pflanzendaune“ Kapok, Rizinusöl oder Kuhmilch.

Online Weihnachtsgeschenke einkaufen, das wollen 7 von 10 Internetnutzern (70 Prozent), so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. 23 Prozent planen, die Geschenke ausschließlich im Web zu shoppen. Knapp jeder Zweite (47 Prozent) will in diesem Jahr einige, aber nicht alle Weihnachtsgeschenke im Internet besorgen. Jeder fünfte Internetnutzer (22 Prozent) gibt an, die Geschenke ausschließlich im stationären Handel kaufen zu wollen. Nur 2 Prozent wollen gar keine Weihnachtsgeschenke kaufen.

„Wer kurz vor dem dritten Advent noch nicht alle Geschenke beisammen hat, kann jetzt noch im Internet bestellen und hat alle Gaben für die Liebsten pünktlich zum Fest zuhause“, sagt Julia Miosga, Bitkom-Expertin für Handel & Logistik. „Wer noch gar keine Idee hat, kann sich durch die Geschenke-Guides der Online-Shops klicken. Zum Fest eignen sich personalisierte Geschenke hervorragend, beliebt sind auch handgefertigte Unikate von Online-Marktplätzen. Aber auch Geschenkboxen zum Ausprobieren und Testen von Produkten sind eine gelungene Überraschung.“

Das Internet dient vielen Online-Käufern häufig als Inspirationsquelle für Geschenke. Vier von zehn Befragten, die Weihnachtsgeschenke im Internet kaufen, sagen, dass sie online die besten Ideen für Geschenke erhalten (39 Prozent) und ein Drittel meint, so individuelle Geschenke besorgen zu können (34 Prozent). Auch für Sparfüchse hat das Netz einiges zu bieten: So gibt jeder Zweite (51 Prozent) den Preisvergleich als Vorteil an. Jeder Vierte (27 Prozent) nutzt beim Onlineeinkauf gerne Rabattcodes und spart auf diesem Weg Geld. Auch Treueprogramme stehen hoch im Kurs. Jeder Siebte (15 Prozent) sammelt bei seinem Weihnachtsshopping zum Beispiel Punkte über Seiten wie Payback oder Deutschlandcard. Diese lassen sich in einer gewissen Höhe gegen Prämien eintauschen. Andere nutzen als Bonusprogramm sogenannte Cashback-Systeme, bei denen man einen Teil vom Geldbetrag zurückbekommt.

„Wichtig ist in jedem Fall, das Kleingedruckte zu lesen und nachzuvollziehen, was mit den Daten geschieht und wie sie gespeichert werden“, so Miosga.

 

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