Familienmahlzeiten haben viele Vorteile, auch für Teenager

Wenn aus Kindern Teenager werden, sind in den Familien regelmäßige gemeinsame Mahlzeiten häufig nicht mehr angesagt. Sie geraten zu elterlichen Herausforderungen, die sich jedoch lohnen. Denn gemeinsame Mahlzeiten sorgen dafür, dass sich Essstörungen, Übergewicht und falsche Ernährung im Erwachsenenalter nicht einstellen.
Eine Studien-Analyse von 17 Untersuchungen zu diesem Thema, durchgeführt von Wissenschaftlern der Universität Illinois, USA, mit insgesamt 182.000 Kindern und Jugendlichen, läßt zumindest diesen Schluß zu.

Essstörungen lassen sich vermeiden
Die Ergebnisse zeigten, dass Teenager, die fünf Mahlzeiten in der Woche mit ihren Familien einnahmen, zu 35 Prozent weniger Essstörungen aufwiesen als Teenager, die dies nicht taten. Zu den Essstörungen zählten übermäßiges Essen, Bulimie, Diätpillen-Konsum, die Einnahme von Abführmitteln und Diuretika, Hungern oder Rauchen, um Gewicht zu verlieren.

Emotional stark
Familien, die häufig Mahlzeiten gemeinsam einnahmen, waren auch emotional besser miteinander verbunden. Eltern konnten ihre Kinder stärker dazu ermuntern, gesund zu essen und ungesundes Verhalten zu vermeiden.
Familienmahlzeiten geben den Kindern die Gelegenheit, sich frei äußern und ins Familienleben „einloggen“ zu können: Eltern sollten daher auch die Unterhaltung nicht kontrollieren oder zur Befragungsstunde über Schule und Zensuren machen. Wenn Teenager merken, dass sie ihren Beitrag zur Interaktion innerhalb der Familie leisten und daraus Nutzen ziehen können, werden sie auch weiterhin gerne gemeinsam mit ihren Eltern essen.-IMK-
Quelle: EurekAlert
Fotoquelle: www.piqs.de

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