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		<title>Tipps für die PKW-Anreise zur Fußball-EM 2012</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 06:00:44 +0000</pubDate>
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<p>Wer mit dem Auto zur Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine reisen will, sollte sich auf ein paar ungewohnte und mitunter abenteuerliche Verkehrsbedingungen einstellen, rät der Auto Club Europa (ACE). Knapp vier Wochen vor der am 8. Juni beginnenden europäischen Fußballmeisterschaft hat der Automobilklub einen Ratgeber für Autotouristen zusammengestellt. Demnach muss ein Fußballfan aus Köln beim Besuch aller Spiele mit deutscher Beteiligung bis zum erhofften Finale insgesamt rund 7.800 Kilometer zurücklegen. Der Klub schätzt die reine Fahrzeit für diese Strecke, Pausen und etwaige Pannen nicht mitgerechnet, auf 97,5 Stunden.</p>
<p><strong>Polen: Gut ausgebautes Verkehrsnetz</strong><br />
In Polen ist das Verkehrsnetz alles in allem recht gut ausgebaut und entspricht teils dem westeuropäischen Standard. Hier haben die Mitgliedschaft Polens in der EU und die euphorische Vorfreude auf die Ausrichtung der <strong>Fußball-WM</strong> Investitionen in die Infrastruktur des Landes vorangetrieben. Ein Teil der Fahrstrecken zu den polnischen Austragungsorten kann auf Autobahnen zurückgelegt werden. Die Strecke Warschau – Posen beispielsweise kann zu fast zwei Drittel auf der Autobahn befahren werden. Mit dem Auto ist die A 2 jetzt von Frankfurt/Oder bis Lodz befahrbar, die letzten 90 Kilometer bis Warschau fehlen jedoch noch, hier kann es zu Verkehrsstörungen kommen.</p>
<p>In Südpolen ist die A 4 über Breslau bis Krakau durchgehend befahrbar. Ursprünglich sollte die A 4 weiter bis nach Lemberg in die Ukraine führen, dieses Teilstück wird jedoch nicht rechtszeitig zur EM fertiggestellt sein. Zu besonderer Vorsicht rät der ACE bei Nachtfahrten und Fahrten auf Landstraßen, dort seien oft noch Traktoren, Fuhrwerke und auch Fußgänger unterwegs, die Fahrzeuge seien teils nur unzureichend beleuchtet. Zudem besteht weiterhin erhöhte Gefahr von Autodiebstählen, besonders begehrt sind hochwertige Fahrzeuge aus deutscher Produktion. Daher sollten immer bewachte Parkplätze angefahren werden. Zahlreiche Hotels bieten diesen Service und auch in den Städten gibt es rund um die Uhr bewachte Parkflächen.</p>
<p><strong>Ukraine: Korruption noch häufig an der Tagesordnung</strong><br />
Die Situation in der Ukraine sieht dagegen nicht besonders rosig aus. Trotz großer Bemühungen und Versprechen, rechtzeitig zum Beginn der Europameisterschaften die entsprechende Infrastruktur zu schaffen, gibt es hier noch einige gravierende Lücken. Nach ACE-Angaben gibt es lediglich um die Hauptstadt Kiew herum ein nennenswertes Netz an Autobahnen. Ansonsten gleicht das Straßenverkehrsnetz in keiner Weise dem aus Europa gekannten. Schlaglöcher, Buckelpisten und nicht gesicherte Verkehrswege machen Überlandfahrten zu einem zeit- und nervenaufreibenden Unterfangen. Nachtfahrten sollten generell vermieden werden, auch am Tag sollte besonders umsichtig und defensiv gefahren werden, rät der Klub.</p>
<p>Die ukrainischen Behörden haben in Hinblick auf die Europameisterschaft eine vereinfachte Grenzabfertigung insbesondere auch bei mehrmaligem Grenzübertritt angekündigt. Ob dies auch so kommen wird, bleibt abzuwarten. Derzeit ist an der Grenze mit langen Wartezeiten zu rechnen. Korruption ist leider noch häufig an der Tagesordnung, und wer nicht entsprechend in die Tasche greift, kann bei manchen ukrainischen Grenzbeamten nicht unbedingt auf bevorzugte oder zügige Abfertigung hoffen.</p>
<p>Korruptes Verhalten wird häufig auch der Verkehrspolizei in der Ukraine nachgesagt. Dem ACE  liegen entsprechende Erfahrungsberichte von Reisenden vor. Demnach sieht die Verkehrspolizei ihre Aufgabe weniger in der Sicherung des Straßenverkehrs. Angeblich steht vielmehr die Aufbesserung persönlicher Einkünfte im Vordergrund. Die Methode: Nicht die Polizei muss Regelverstöße nachweisen, sondern der Verkehrsteilnehmer selber muss beweisen, dass er die ihm zur Last gelegte Verkehrsübertretung nicht begangen hat, was praktisch nur schwer möglich sein dürfte. Bußgelder sind immer sofort in bar zu begleichen.</p>
<p>Beim innerstädtischen Verkehr in der Hauptstadt Kiew herrscht in den Stoßzeiten an Werktagen, etwa vormittags zwischen 7 und 9  sowie nachmittags nach 17 Uhr so gut wie Stillstand. Für eine Entfernung von rund vier Kilometer werden bis zu 90 Minuten beansprucht.</p>
<p><strong>Kraftstoffe, Entfernungen, Fahrzeiten</strong><br />
Die Entfernungen zwischen den einzelnen Spielstätten sind bei dieser Fußball-Europameisterschaft zum Teil sehr groß. Bei einer Strecke von 100 Kilometer muss mit einer Fahrtzeit von mindestens 80 Minuten gerechnet werden. Die Treibstoffversorgung ist nicht immer optimal, bleifreies Benzin ist nicht überall erhältlich, so dass bei Gelegenheit immer vollzutanken ist.</p>
<p>Angesichts der Entfernungen sollte sich jeder Autofahrer die Reisemöglichkeiten genauestens überlegen und eventuell alternativ über eine Flug- oder Bahnanreise nachdenken, rät der ACE. Wer seine Unterkünfte reserviert, sollte vorher schriftlich die Tarife aushandeln. Das gilt auch für Dienstleistungen wie etwa Taxifahrten. Viele Reiseveranstalter bieten Pauschalen mit An- und Abreise an. (Auto-Reporter.NET/sr)<br />
Foto: dpp/Auto-Reporter.NET</p>
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		<title>Steuern sparen mit Computer, Internet und Telefon</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 06:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>Berlin, Mai 2012 &#8211; Arbeitnehmer können Steuern sparen, wenn sie privat angeschaffte Computer, Handys, Software und andere IT-Geräte auch beruflich nutzen. Das gleiche gilt für Telefon- und Internetgebühren. Darauf weist der Hightech-Verband BITKOM hin. Hierfür müssen die Ausgaben in der Steuererklärung als Werbungskosten geltend gemacht werden. Am 31. Mai 2012 läuft die Frist für die Abgabe der Einkommensteuererklärung für das Jahr 2011 ab, sofern kein Steuerberater beauftragt wird. Dann verlängert sich die Abgabefrist um sechs Monate. Der BITKOM zeigt, unter welchen Voraussetzungen Arbeitnehmer Telefon-, Internet- und PC-Kosten von der Steuer absetzen können. </p>
<ul>
<li>Computer, Handy, Software etc.: Wer seinen privat angeschafften Computer „in erheblichem Umfang“ für die Arbeit nutzt, kann die Kosten von der Steuer absetzen. Für die Finanzämter ist dabei der Anteil der beruflichen Nutzung maßgeblich. Für den Nachweis ist es sinnvoll, eine schriftliche Bestätigung des Arbeitgebers einzureichen oder drei Monate lang die Nutzung des Computers aufzuzeichnen. Ist ein Nachweis nicht möglich, gehen die Finanzämter von einer Aufteilung von 50 zu 50 (beruflich/privat) aus. Sind die Anschaffungskosten höher als 410 Euro, werden sie nicht auf einen Schlag geltend gemacht, sondern werden über drei Jahre verteilt. Dies gilt für den PC sowie für Zubehör wie Drucker, Monitor oder Modem sowie Software inklusive der Mehrwertsteuer. Für Handys beträgt der Zeitraum der Abschreibung fünf Jahre und für Faxgeräte sechs Jahre. Jedes Jahr sind zudem die Kosten für Verbrauchsmaterialien abzugsfähig, zum Beispiel Toner und Papier.</li>
<li> Internet- und Telefongebühren: Analog zum Gerätekauf können Steuerzahler die Kosten für berufliche Telefongespräche und den Internetzugang absetzen. Ohne Nachweis erkennt das Finanzamt 20 Prozent der Aufwendungen für Telekommunikation, höchstens jedoch 20 Euro pro Monat, pauschal als Werbungskosten an. Wer höhere Aufwendungen absetzen will, sollte mindestens drei Monate lang den Gebrauch protokollieren. Dabei ist bei Telefongebühren ein Einzelverbindungsnachweis über ein- und ausgehende Gespräche hilfreich. Beim Internetzugang ist in der Regel kein Einzelnachweis möglich, da Pauschaltarife üblich sind. Die Rechtsprechung nimmt für alle Kosten im Zusammenhang mit einem Internetanschluss eine Aufteilung von 50 zu 50 (privat/beruflich) an.</li>
<li>Weiterbildungen: Aufwendungen eines Arbeitnehmers für Computerkurse und Software-Schulungen werden in voller Höhe als Werbungskosten anerkannt. Voraussetzung ist, dass ein PC-Kurs mit der beruflichen Tätigkeit im Zusammenhang steht und die erworbenen Kenntnisse im Beruf eingesetzt werden. Das muss der Kursteilnehmer nachweisen. In jedem Fall sollte er eine Teilnahmebescheinigung bei den Finanzämtern einreichen. Besser ist eine Erklärung des Arbeitgebers, die den beruflichen Anlass der Schulung deutlich macht. Neben den Kursgebühren können die Fahrtkosten (0,30 Euro pro Kilometer bei Fahrten mit dem eigenen Auto oder Ausgaben für öffentliche Verkehrsmittel), Übernachtungskosten und Mehraufwendungen für Verpflegung geltend gemacht werden. Auch Reisekosten zu einer Messe können bei der Besteuerung geltend gemacht werden, soweit sie beruflich veranlasst sind. </li>
<li> Private Nutzung der IT des Arbeitgebers: Übrigens gibt es keine steuerlichen Probleme, wenn ein Arbeitnehmer unentgeltlich Computer, Festnetztelefon, Handy oder Internetzugang seines Arbeitgebers zu privaten Zwecken nutzt. Denn die Vorteile, die ein Arbeitnehmer aus dieser Nutzung zieht, unterliegen weder der Einkommen- noch der Mehrwertsteuer.</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Bundesgerichtshof: Recht zur Anpassung der Betriebskosten-Vorauszahlungen nur bei inhaltlich korrekten Betriebskosten</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 12:38:42 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Betriebskosten]]></category>
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<p>Der Bundesgerichtshof hat heute zwei Entscheidungen zu der Frage getroffen, ob der Vermieter zur Erhöhung von Betriebskostenvorauszahlungen auch dann berechtigt ist, wenn die zugrunde gelegte Abrechnung inhaltliche Fehler aufweist.  </p>
<p>In den beiden Verfahren verlangt der Kläger als Vermieter die Räumung und Herausgabe der von den beklagten Mietern innegehaltenen Wohnungen. Der Kläger erhöhte in beiden Fällen mit der Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2004 die Betriebskostenvorauszahlungen und passte diese auch in den Folgejahren dem jeweiligen Abrechnungsergebnis an. Die Abrechnungen des Klägers wiesen inhaltliche Fehler auf, welche die Beklagten beanstandet hatten und bei deren Korrektur ein Saldo zum Nachteil der Beklagten nicht verblieb. Im Verfahren VIII ZR 245/10 zahlten die Beklagten seit dem Jahre 2006 nur einen Teil der von dem Kläger geforderten Erhöhungsbeträge der Betriebskostenvorauszahlungen. Im Verfahren VIII ZR 246/10 zahlte der Beklagte die Erhöhungsbeträge insgesamt nicht. Der Kläger kündigte beide Mietverhältnisse wegen eines auf die ausstehenden Betriebskostenvorauszahlungen gestützten Zahlungsrückstandes fristlos, hilfsweise fristgemäß. Die Räumungsklagen des Vermieters sind in den Vorinstanzen abgewiesen worden.  </p>
<p>Die dagegen gerichtete Revision des Klägers hatte keinen Erfolg. Der unter anderem für das Wohnraummietrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass der Vermieter nach einer Nebenkostenabrechnung zur Anpassung von Vorauszahlungen gemäß § 560 Abs. 4 BGB* nur insoweit berechtigt ist, als sie auf einer inhaltlich korrekten Abrechnung beruht.  </p>
<p>Zwar hat der Senat bislang die Ansicht vertreten, für eine Anpassung der Vorauszahlungen genüge eine formell ordnungsgemäße Abrechnung, damit ohne aufwendige Streitigkeiten über die Richtigkeit der Abrechnung alsbald Klarheit über die Höhe der Vorauszahlungen erzielt werden könne. Hieran hält der Senat aber nicht fest. Denn bei dieser Sichtweise wird der mit der Anpassung der Vorauszahlungen verfolgte Zweck, die Vorauszahlungen möglichst realistisch nach dem voraussichtlichen Abrechnungsergebnis für die nächste Abrechnungsperiode zu bemessen, nicht hinreichend berücksichtigt. Vielmehr würde eine solche Verfahrensweise dem Vermieter die Möglichkeit eröffnen, aufgrund einer fehlerhaften Abrechnung Vorauszahlungen in einer Höhe zu erheben, die ihm bei korrekter Abrechnung nicht zustünden. </p>
<p>Hinzu kommt, dass der Vermieter zur Erteilung einer korrekten Abrechnung verpflichtet ist und es nicht hingenommen werden kann, dass eine Vertragspartei aus der Verletzung eigener Vertragspflichten Vorteile zieht. Diese könnten in Fällen wie den vorliegenden, in denen sich aus den Erhöhungen der Vorauszahlungen ein Mietrückstand in kündigungsrelevanter Höhe aufbaut, sogar darin liegen, dass der Vermieter das Mietverhältnis wegen Mietrückständen beenden könnte, die alleine darauf beruhten, dass er pflichtwidrig eine fehlerhafte Abrechnung erteilt hatte, die den Mieter unberechtigt mit zu hohen Betriebskosten belastete. </p>
<p>* § 560 Veränderungen von Betriebskosten </p>
<p>Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs, Karlsruhe, den 15. Mai 2012 </p>
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		<title>Last-Minute-Tipps für die schnelle Steuererklärung</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 10:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>15.05.2012 &#8211; Vielen Steuerzahlern brennt ein Termin unter den Nägeln: Bis zum 31. Mai muss ihre Steuererklärung beim Finanzamt sein. Wie sie das jetzt ohne großen Aufwand mit maximaler Steuererstattung erledigen oder einen Aufschub rausholen, dazu gibt Finanztest in der aktuellen Juni-Ausgabe Tipps.</p>
<p>Die meisten Steuerzahler müssen jetzt mit dem Finanzamt abrechnen, die anderen dürfen es. Zu denen, die müssen, zählen viele Arbeitnehmer, die mit ihrem Ehepartner die Lohnsteuerklassen III und IV oder beide die Klasse IV mit Faktor gewählt haben. Geben sie ihre Erklärung erst nach dem 31. Mai ab, darf das Finanzamt Verspätungszuschlag fordern.</p>
<p>Soweit muss es nicht kommen. Wer seine Erklärung nicht zum Termin schafft, sollte vorher Fristaufschub beantragen. Häufig gewähren das die Finanzbeamten problemlos.</p>
<p>Meist lohnt die Steuererklärung. Im Schnitt holen Steuerzahler über 800 Euro vom Finanzamt zurück. Es gibt etliche Abzüge, die sie erst über die Jahresabrechnung einlösen. Viele wissen zum Beispiel nicht, dass sie auch Geld für die Nebenkosten ihrer Wohnung zurückbekommen. Ob für den Hausmeister, die Hausreinigung oder die Wartung der Heizungsanlage – solche haushaltsnahen Dienstleistungen bringen Steuerabzug. Genauso zählen die Ausgaben bis zu bestimmten Höchstbeträgen für Handwerker, wenn sie etwas im Haushalt repariert haben.</p>
<p>Arbeitnehmer erhalten zudem durch ihre Jobkosten Geld zurück, wenn sie 2011 über 1000 Euro betrugen. Viele kommen allein durch die Pendlerpauschale für ihren Weg zur Arbeit über diese Schwelle. Dazu kommen Ausgaben für Arbeitsmittel, Fortbildung oder das Arbeitszimmer. Kirchensteuer, Spenden oder Parteibeiträge mindern ebenfalls die Steuerlast. Nicht zu vergessen: Riester-Sparer machen erst über die Anlage AV den Riester-Sonderausgabenabzug geltend.</p>
<p>Auch für Eltern ist die Abrechnung geldwert. Hier geben sie ihre Kinderbetreuungskosten an. Auch die Krankenversicherungsbeiträge für ihre Kinder, für die sie Kindergeld erhalten, können ihre Steuerschuld mindern.</p>
<p>Der ausführliche Artikel Last-Minute-Steuererklärung ist in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter <a href="http://www.test.de/steuererklaerung" target="_blank">www.test.de/steuererklaerung</a> veröffentlicht</p>
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		<title>Raubbau an der Natur geht unvermindert weiter</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 09:53:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>Berlin (ots) &#8211; Patient Erde. Im Vorfeld des Nachhaltigkeitsgipfels Rio+20 macht der WWF den Gesundheitscheck. Das Ergebnis ist alarmierend: Die Plünderung der natürlichen Ressourcen des Planeten setzt sich unvermindert fort. &#8220;Macht die Menschheit so weiter, benötigen wir bis zum Jahr 2030 zwei Planeten, um unseren Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken. Bis zum Jahr 2050 wären es knapp drei&#8221;, sagt Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland.</p>
<p>In dem alle zwei Jahre vom WWF veröffentlichten &#8220;Living Planet Report&#8221; zeigt der WWF, wie der Mensch Tiere und Pflanzen immer stärker verdrängt. Eberhard Brandes: &#8220;Umweltkatastrophen, Lebensraumzerstörung, Artenschwund und Wasserknappheit sind die dramatischen Folgen dieser Entwicklung.&#8221;</p>
<p>Der WWF misst in seiner Studie die Veränderungen der weltweiten Biodiversität und des menschlichen Konsums: Der &#8220;Living Planet Index&#8221; zeigt den Zustand der Ökosysteme durch Erfassung der Bestände von 9.000 Populationen und knapp 2.700 Säugetieren, Vögeln, Reptilien, Amphibien und Fischen in aller Welt. Der &#8220;Ökologische Fußabdruck&#8221; gibt den Umfang der Beanspruchung der Ökosysteme durch den Menschen an.</p>
<p>Der Living Planet Index beschreibt den Rückgang bei der Bestandsgröße ausgewählter Arten um 28 Prozent seit 1970, in tropischen Regionen durchschnittlich sogar 60 Prozent. Besonders dramatisch ist der Verlust in den tropischen Flüssen und Seen &#8211; hier hat sich der Index um 70 Prozent verschlechtert. &#8220;Die Ursachen für den Artenverlust sind die Zerstörung der Lebensräume vieler Tiere und Pflanzen, die Umweltverschmutzung, der Klimawandel und invasive Arten, die durch den weltweiten Verkehr in neue Regionen gelangen und andere heimische Arten verdrängen&#8221;, erklärt Eberhard Brandes. &#8220;Dass Umkehr möglich ist, zeigt der weitgehend stabile Index für die gemäßigten Zonen &#8211; Umweltschutzbemühungen zeigen hier Wirkung&#8221;, so Brandes.</p>
<p>Der Ökologische Fußabdruck hat sich seit 1966 verdoppelt und wächst weiter. Er beträgt heute 18 Milliarden globale Hektar oder 2,7 Globale Hektar (Gha) pro Person. Die Kapazität des Planeten beträgt aber gerade mal 12 Milliarden Gha oder 1,8 Gha pro Person. Damit verbraucht die Menschheit 1,5-mal so viel natürliche Ressourcen wie sich jährlich erneuern. Wer die Verantwortung für diese Übernutzung trägt, ist klar: &#8220;Das Wachstum wohlhabender Staaten findet auf Kosten der ärmsten Länder statt, die am meisten natürliche Ressourcen beisteuern und selbst am wenigsten verbrauchen. Natur muss endlich einen Preis haben und die natürlichen Ressourcen im internationalen Finanzsystem berücksichtigt werden. Wenn wir jetzt nicht handeln, wird das 21. Jahrhundert zu einem Jahrhundert der Umweltkatastrophen&#8221;, warnt Eberhard Brandes.</p>
<p>Der große Ökologische Fußabdruck der reicheren Länder ist vor allem ihrem Kohlenstoff-Fußabdruck geschuldet. Er ist global die größte Einzelkomponente mit 55%. Dabei gilt: Je stärker entwickelt ein Land ist, desto höher sein Kohlenstoff-Fußabdruck. 20% der aktuellen CO2-Emissionen entstehen durch Abholzung und Zustandsverschlechterung von Wäldern. Nach Kohle und Öl ist Waldverlust damit der drittgrößte Treiber des Klimawandels. Der Erhalt von Wäldern ist somit aktiver Klimaschutz. Weltweit gingen ca. 13 Millionen Hektar Wald zwischen 2000 und 2010 verloren &#8211; das entspricht der 1,5 fachen Fläche Österreichs.</p>
<p>Hätte die Weltbevölkerung den gleichen ökologischen Fußabdruck wie die US-Amerikaner bräuchte man vier Planeten; für den hochgerechneten deutschen Umweltverbrauch wären 2,5 Planeten nötig; der indonesische Lebensstil würde &#8220;nur&#8221; 70 Prozent der weltweiten Ressourcen erfordern. Oder anders ausgedrückt: Die wohlhabendsten Länder konsumieren im Schnitt dreimal so viel wie Länder mit mittlerem Wohlstandsniveau und fünfmal so viel wie Länder mit niedrigem Wohlstandsniveau. Der Ökologische Fußabdruck der Länder mit mittlerem Wohlstandsniveau inklusive der BRIICS Staaten hat sich seit 1961 pro Kopf um 65% vergrößert. Grund dafür ist auch das anhaltende Bevölkerungswachstum.</p>
<p>2011 überstieg die Weltbevölkerung die 7 Milliarden-Marke, bis 2050 soll es 9 Milliarden Menschen geben. Zugleich nimmt die Verstädterung weiter zu, derzeit leben mehr als 50% der Weltbevölkerung in Städten. Im Jahr 2050 sollen es zwei von drei Menschen sein. Damit steigt in der Regel der Konsum an &#8211; der durchschnittliche Fußabdruck eines Bewohners von Beijing ist zum Beispiel beinahe dreimal höher als der des Durchschnittschinesen.</p>
<p>Die steigenden Bevölkerungszahlen wirken sich auch auf den Wasser-Fußabdruck aus. Heute wohnen mindestens 2,7 Milliarden Menschen in der Nähe von Flüssen mit mindestens einem Monat Wasserknappheit im Jahr. Dabei setzt die Landwirtschaft weltweit immer mehr auf künstliche Bewässerung. 92% unseres Brauchwassers werden dafür verwendet. Auch auf dem Meer ist die Situation kritisch: Seit 1950 hat sich das durch Fischflotten befischte Gebiet weltweit verzehnfacht. Drei von vier Fischbeständen in den europäischen Meeren gelten als überfischt und das gefährdet auf Dauer die gesamte Lebensgemeinschaft der Meere.</p>
<p>&#8220;Wir sägen am Ast, auf dem wir sitzen. Wenn wir im Jahr 2050 neun Milliarden Menschen versorgen wollen, ist es dringend Zeit zu handeln&#8221;, sagte Eberhard Brandes. &#8220;Die Investitionen in erneuerbare Energiequellen wie Wind- und Sonnenenergie haben sich seit 2004 weltweit mehr als verfünffacht. Das ist ein Beispiel, auf dem wir aufbauen müssen&#8221;. So fordert der WWF im Living Planet Report, den Anteil nachhaltiger erneuerbarer Energien im globalen Energiemix auf mindestens 40 Prozent bis 2030 zu steigern. Weitere Forderungen sind ein besserer Schutz der Ökosysteme, ein Stopp der Waldvernichtung, eine effizientere, umweltfreundlichere Produktionsweise und veränderte Konsumgewohnheiten. Die Treibhausgasemissionen müssen bis 2050 um mindestens 80 Prozent reduziert werden, um ein weltweites Artensterben zu verhindern. Auch der Schutz der Meere und Flüsse braucht absolute Priorität.</p>
<p>Der Living Planet Report wird gemeinsam mit der Zoologischen Gesellschaft von London (ZSL) und dem Global Footprint Network (GFN) erstellt. Neuer Partner ist die ESA (European Space Agency), deren Astronaut André Kuipers als WWF-Botschafter vom Weltraum aus die Erde beobachtet.<br />
Foto: © ESA T.Reiter / WWF</p>
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		<title>Steuerzahler können auf Steuertipps.de ihr Finanzamt bewerten und gewinnen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 08:42:14 +0000</pubDate>
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Mannheim, 15. Mai 2012. In Deutschland verteilen sich auf die 16 Bundesländer insgesamt 572 Finanzämter. Doch welches ist das kundenfreundlichste? Das Onlineportal Steuertipps.de sucht Deutschlands Finanzamt mit der höchsten Kundenzufriedenheit. Bis zum 31. August 2012 können Steuerzahler unter Steuertipps.de/Finanzamt ihr ...]]></description>
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<p>Mannheim, 15. Mai 2012. In Deutschland verteilen sich auf die 16 Bundesländer insgesamt 572 Finanzämter. Doch welches ist das kundenfreundlichste? Das Onlineportal Steuertipps.de sucht Deutschlands Finanzamt mit der höchsten Kundenzufriedenheit. Bis zum 31. August 2012 können Steuerzahler unter Steuertipps.de/Finanzamt ihr Amt in Sachen Freundlichkeit, Schnelligkeit und Erreichbarkeit bewerten. Unter allen Teilnehmern werden ein iPad der dritten Generation sowie zehn 5-Jahres-Abonnements der Steuersoftware Steuer-Spar-Erklärung verlost. </p>
<p>Wie zufrieden sind deutsche Steuerzahler mit dem Service ihres Finanzamtes? Dieser Frage geht das Onlineportal Steuertipps.de mit der digitalen Abstimmung zu Deutschlands kundenfreundlichstem Finanzamt auf den Grund. Die Teilnahme ist denkbar einfach: Unter <a href="http://www.Steuertipps.de/Finanzamt">http://www.Steuertipps.de/Finanzamt</a> wählen Teilnehmer aus den insgesamt 572 deutschen Finanzämtern das für sie zuständige aus und beantworten drei kurze Fragen zur Freundlichkeit der Finanzamtsmitarbeiter, der Geschwindigkeit der Bearbeitung ihrer Steuererklärung sowie der Erreichbarkeit bei Fragen. Je nach Zufriedenheit können ein bis fünf Sterne vergeben werden. Mit Ablauf des Wahlzeitraums am 31. August 2012 wird zu jedem der drei Themenbereiche der Durchschnitt aller eingegangen Bewertungen ermittelt. Die Finanzämter mit den besten Werten werden zu Deutschlands kundenfreundlichstem Finanzamt gekürt. Um eine hohe Validität des Ergebnisses zu ermöglichen, erscheinen im finalen Ranking nur Finanzämter, die mindestens 100 Bewertungen erhalten haben. </p>
<p>Als Dankeschön verlost Steuertipps.de unter allen Teilnehmern ein iPad der dritten Generation sowie zehn 5-Jahres Abonnements des mehrfachen Testsiegers Steuer-Spar-Erklärung. Natürlich ist die Abstimmung völlig anonym. Lediglich für die Teilnahme am Gewinnspiel müssen Teilnehmer ihre Daten angeben.</p>
<p>Steuertipps.de ist ein Portal der Akademischen Arbeitsgemeinschaft und bietet Verbrauchern Tipps und Hilfestellungen rund um das Thema Steuern. Neben Softwarelösungen wie der Steuer-Spar-Erklärung und fundierten Informationen zu allen Steuerfragen bietet das Portal einen Newsbereich mit aktuell diskutierten Urteilen zum Thema Steuern und deren Auswirkungen auf den Verbraucher. </p>
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		<title>Wie lange soll eine Mutter ihr Kind stillen?</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 06:15:05 +0000</pubDate>
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<p>Auf dem Titelbild des gerade erschienenen &#8220;Time Magazine&#8221; ist eine junge Mutter zu sehen, die ihr etwa vierjähriges Kind stillt. Heute ist Muttertag. Sind Frauen erst dann gute Mütter, wenn sie ihre Kinder lange stillen? Welche Auswirkungen hat das für Mutter oder Kind &#8211; nur positive ?</p>
<h1>Was man über das Stillen weiß</h1>
<p><strong>Emotionale Vorteile für die Mutter:</strong><br />
Viele Frauen fühlen sich durch das Stillen sehr stark mit ihrem Kind verbunden. Wie schon während der Schwangerschaft, versorgen sie ihr Kind wiederum direkt mit Nährstoffen aus ihrem Körper. Der Ausstoß von Hormonen wie Prolaktin und Oxytoxin sorgt für eine friedliche, liebevolle und harmonische Gefühlslage bei Mutter und Kind.</p>
<p><strong>Gesundheitliche Vorteile</strong> liegen in der Tatsache, dass die Mutter sich nach der Schwangerschaft körperlich schneller und einfacher erholt. Die Gebärmutter erreicht auch rascher wieder die normale Größe und Blutungen nach der Geburt sind seltener. Studien zeigen, dass Frauen, die gestillt haben, eine geringere Erkrankungsrate später im Leben für Brust- und Ovarienkrebs haben. Einige Untersuchungen haben auch einen Zusammenhang zwischen Stillen und einem geringeren Risiko für Diabetes Typ 2 herstellen können, auch Rheuma- und Herzerkrankungen sollen seltener bei Frauen auftreten, die gestillt haben. (2)</p>
<p><strong>Mythen rund um das Stillen</strong></p>
<p><em><strong>Stillen schützt vor einer weiteren Schwangerschaft </strong>.</em><br />
Fakt: Es stimmt zwar, dass manche Frauen während der Zeit rund um das Stillen keinen Eisprung haben, doch eine sichere Empfängnisverhütung ist das nicht. Solche Fragen sollten Frauen mit ihrem Frauenarzt unbedingt besprechen.</p>
<p><em><strong>Wer kleine Brüste hat, kann nicht genügend Muttermilch produzieren.</strong></em><br />
Fakt: Die Größe der Brust hat für die Milchproduktion keine Bedeutung.</p>
<p><em><strong>Stillen ruiniert die Brustform.</strong></em><br />
Fakt: Nach der Stillperiode haben bei fast allen Frauen die Brüste wieder die Form, die sie auch vor der Schwangerschaft hatten. Andere Faktoren wie Gewichtszunahme oder das Alter der Frauen sind wesentlicher für die Formveränderung, falls sie überhaupt auftritt.<br />
Weitere Informationen dazu gibt es auch <a href="http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_stillen_1137.html" target="_blank">hier  </a></p>
<p><strong>Auswirkungen auf das Baby:</strong><br />
Die emotionalen Vorteile für das Baby sind wie oben schon genannt der enge körperliche Kontakt mit der Mutter. Schnell erhält das Kind seine Nahrung, dabei stellt das Saugen an der Mutterbrust einen Vorgang dar, der für die spätere Zufriedenheit und Motivation eines Menschen Bedeutung hat.</p>
<p>Gesundheitliche Vorteile: Studien haben gezeigt, dass ausschließliches Stillen während der ersten sechs Monate des Babys, das Risiko für vielerlei Infektionen senkt. Eine niederländische Studie konnte dies ebenfalls bestätigen. Babys, die ausschließlich bis vier Monate gestillt wurden, litten seltener an Infektionen der Atemwege und des Verdauungssystems. Zudem leiden diese Kinder später weniger häufig an Allergien. (1)<br />
Die Vorteile für Babys sind vielfältig. <a href="http://www.lifestylesite.de/familieundkinder/stillen-bis-sechs-monate-schutzt-babys-vor-asthma" target="_blank">LifeStyleSite</a> berichtet darüber.-IMK-</p>
<p><strong>Zur Dauer des Stillens hier eine Erklärung der La Leche Liga Deutschland:</strong></p>
<p>Bei der Frage nach der „optimalen Stilldauer“ kommen biologische, kulturelle und nicht zuletzt individuelle Aspekte zum Tragen. Allein schon die Tatsache, dass so verschiedenartige Gesichtspunkte berücksichtigt werden müssen, macht deutlich, dass es keine allgemeingültige Antwort oder gar Empfehlung hinsichtlich der Stilldauer geben kann. In Deutschland ist im Mutterschutzgesetz festgelegt, dass eine erwerbstätige, stillende Mutter während ihrer Arbeitszeit Anspruch auf bezahlte Stillzeiten hat (1). Das Gesetz enthält keine Angabe dazu, bis zu welchem Alter des Kindes dieser Anspruch gilt. In einer Reihe von Durchführungsverordnungen und Gerichtsurteilen wurde eine Altersbegrenzung für den Anspruch auf bezahlte Stillzeiten ausgesprochen. Diese Begrenzung bezieht sich jedoch ausschließlich auf die arbeitsrechtliche Situation und nicht auf das Stillen als solches. Gesetzliche Regelungen außerhalb des Mutter-schutzgesetzes gibt es in Deutschland weder zum Stillen allgemein noch bezüglich der Stilldauer.</p>
<p>Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt auf der Grundlage von Studien zur kindlichen Entwicklung, in den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich zu stillen, das heißt, keine andere Nahrung oder Flüssigkeit außer Muttermilch (es sei denn dies wäre medizinisch indiziert), und anschließend neben geeigneter Beikost weiter zu stillen bis zum Alter von zwei Jahren und darüber hinaus (2). Die amerikanische Akademie der Kinderärzte (AAP) empfiehlt eine mindestens einjährige Stillzeit für alle Kinder und ergänzt, dass das Stillen darüber hinaus solange fortgesetzt werden soll, wie Mutter und Kind dies wollen. In der 2005 von der AAP veröffentlichten Verlautbarung „Breastfeeding and the Use of Human Milk“ wird auch darauf hingewiesen, dass es keine Obergrenze für die Stilldauer gibt (3). Anthropologische Forschungen ergaben Hinweise darauf, dass das natürliche Abstillalter beim Menschen zwischen 2,5 und 7 Jahren liegt (4). Als Stillorganisationen in Deutschland sehen wir es als unsere Aufgabe an, jede Familie dabei zu unterstützen, so lange zu stillen, wie es ihren individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten entspricht.</p>
<p>Oktober 2009<br />
Denise Both für die La Leche Liga Deutschland (LLLD)<br />
Utta Reich-Schottky für die Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen (AFS)<br />
1 Mutterschutzgesetz (nach der Änderung vom 20.12.1996) Bundesgesetzblatt I S. 2110<br />
2 WHO: Infant and Young Child Feeding. Model Chapter for Textbooks for Medical Students and Allied Health<br />
Professionals. Savage King F, Da Cunha A, Lang S, WHO 2009: 13-14<br />
3 Gartner LM, Morton J, Lawrence RA, Naylor AJ, O&#8217;Hare D, Schanler RJ, Eidelman AI; American Academy of<br />
Pediatrics Section on Breastfeeding. Breastfeeding and the use of human milk. Pediatrics. 2005 Feb; 115(2):496-<br />
506.<br />
4 K.A. Dettwyler: When to Wean: Biological Versus Cultural Perspectives. Clinical Obstetrics and Gynecology,2004, Band 47, Heft 3, S. 712-723<br />
Quelle: <a href="http://www.lalecheliga.de" target="_blank">http://www.lalecheliga.de</a>/<br />
weitere Links:<br />
<a href="http://www.stillen.org/" target="_blank">http://www.stillen.org/</a></p>
<p><a href="http://www.bdl-stillen.de/" target="_blank">http://www.bdl-stillen.de/</a></p>
<p>weitere Quellen:<br />
http://www.womenshealth.gov: Why breastfeeding is important (1)<br />
Breastfeeding and the Use of Human Milk // 2005 by the American Academy of Pediatrics (2)</p>
<p><strong>Doch schließlich müssen die Mutter oder vielmehr die Eltern entscheiden, wie lange ihre Kinder gestillt werden sollen.</strong></p>
<p><strong>Was denken Sie über das Thema?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: http://photorack.net</p>
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		<title>Rund 8 Millio­nen Mütter leben mit minder­jährigen Kin­dern im Haus­halt</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 06:00:25 +0000</pubDate>
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<p>WIESBADEN – Im Jahr 2010 lebten in Deutschland rund 8,0 Millionen Mütter mit mindestens einem minderjährigen Kind in einem Haushalt zusammen. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Muttertag am 13. Mai 2012 auf der Grundlage des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushaltsbefragung in Europa, mit.<br />
Zu den Kindern zählen neben leiblichen auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder. </p>
<p>Die überwiegende Mehrheit der Mütter lebte 2010 mit entweder nur einem Kind (41 %) oder zwei Kindern (43 %) zusammen.Nur 12 % der Mütter versorgten drei Kinder, knapp 3 % betreuten vier Kinder und bei weniger als jeder 100. Mutter wohnten fünf oder mehr Kinder. </p>
<p>Von den Müttern, die 2010 mit minderjährigen Kindern zusammen wohnten, lebte der größte Teil (82 %) mit dem Ehe- oder Lebenspartner zusammen. Rund 18 % waren alleinerziehend. </p>
<p>Rund 60 % der Mütter waren aktiv erwerbstätig: Mehr als zwei Drittel (70 %) von ihnen gingen einer Teilzeitbeschäftigung nach, ein knappes Drittel (30 %) war vollzeitbeschäftigt. </p>
<p>Neben den 8,0 Millionen Müttern mit mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt gab es 2010 noch weitere 3,4 Millionen Mütter, die ausschließlich mit bereits volljährigen Kindern im Haushalt zusammen lebten. </p>
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		<title>GTÜ-Ratgeber: Reifenpanne – reparieren oder wechseln?</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 08:28:12 +0000</pubDate>
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<p>Sie passiert selten oder nie, möchte man meinen: die Reifenpanne. Durchschnittlich alle zehn Jahre oder 150.000 Kilometer, sagen die Statistiker. Also Entwarnung. Doch wenn’s passiert, ist es umso ärgerlicher. Ein „Platter“ bringt Ärger, kostet Zeit, Nerven und Geld. Mit ein paar Vorbereitungen sollen Reifenpannen jedoch ihren Schrecken verlieren. Das sagen zumindest die Experten der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung und des ACE Auto Club Europas. Sie haben verschiedene Methoden der Pannenhilfe getestet.</p>
<p>Grundsätzlich haben Autofahrer heute mehrere Möglichkeiten, eine Reifenpanne zu beheben. Laut GTÜ und ACE sind folgende Erste-Hilfe-Methoden am gängigsten: Zweckmäßig für eine Reifenpanne ist auf jeden Fall ein mitgeführtes vollwertiges Ersatzrad. Stauraum und Gewicht sparend ist dagegen ein Pannenhilfeset mit integriertem Kompressor. Für Urlauber, die auf Nummer sicher gehen wollen, empfiehlt sich ein nicht montierter, passender Ersatzreifen, der im Bedarfsfall in einer Werkstatt aufgezogen wird. Im Ausland macht diese Lösung Sinn, da kurzfristig häufig kein passender Reifen parat ist. Kleine Schäden lassen sich in den meisten Fällen mit einem Reifenpannenset abdichten. Man kommt um einen lästigen Reifenwechsel am Straßenrand herum, und das Fortkommen ist gesichert. Allerdings raten die Reifenexperten, für längere Strecken den schadhaften Reifen möglichst bald zu ersetzen.</p>
<p><strong>Der Klassiker: Reifendichtmittel</strong><br />
Kleinere Durchstiche von Schrauben oder Nägeln bis circa sechs Millimeter lassen sich mit Reifendichtmittel aus der Druckdose abdichten. Dazu wird das Füllstück am Schlauchende direkt auf das Ventil geschraubt. Durch den Druck auf das Flaschenventil wird das Dichtmittel in den Reifen gepumpt und gleichzeitig ein gewisser Fülldruck hergestellt. Um das Dichtmittel im Reifen zu verteilen, muss das Auto sofort bewegt werden. Inhalt und Fülldruck reicht den Angaben zufolge nur für kleine Reifen aus. Das Tempo ist auf maximal 50 bis 60 km/h zu drosseln.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Das Produkt ist relativ teuer und bietet nur geringe Aussicht auf erfolgreiche Abdichtung. Es hinterlässt Verschmutzungen im Inneren des Reifens, im Ventil und auf der Felge. Eine anschließende Reparatur des Reifens ist ausgeschlossen.</p>
<p><strong>Die Komfortlösung: Pannenset</strong><br />
Zuverlässig abdichten lassen sich kleinere Schäden dagegen mit einem Pannenset, wie es auch bei vielen modernen Autos inzwischen zur Grundausstattung gehört. Der Fremdkörper muss vorher entfernt werden. Der integrierte und über den Zigarettenanzünder betriebene Kompressor schafft es, den Reifen bis zum vorgeschriebenen Fülldruck aufzupumpen. Es gibt im Handel verschiedene Versionen, bei denen entweder das Dichtmittel sofort mit in den Reifen geblasen oder nach Entfernen des Ventileinsatzes zunächst von Hand eingefüllt wird.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> ausreichend auch für größer dimensionierte Reifen. Auch hier ist später eine reguläre Reifenreparatur nicht mehr möglich.</p>
<p><strong>Die Profimethode: Reifenreparatur</strong><br />
Ein beschädigter Reifen muss nicht zwangsläufig ausgemustert werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann er durchaus noch einmal in einer Kfz-Werkstatt repariert werden und ist anschließend wieder voll einsatzfähig. Dabei wird der Einstichkanal durch ein selbstvulkanisierendes, faserbasiertes Füllband verschlossen. Die Schadstelle muss zusätzlich von innen versiegelt werden.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Unterm Strich kann eine in der Werkstatt vorgenommene Reparatur die wirtschaftlichste und zuverlässigste Lösung sein, denn sie sorgt für eine hundertprozentige Abdichtung des Reifens bis zum Ende seiner Lebensdauer. (Auto-Reporter.NET/arie)</p>
<p>Foto: GTÜ/Tschovikov/Auto-Reporter.NET</p>
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		<title>Bubble Tea: Ein Dickmacher, der für Kleinkinder gefährlich werden kann</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 09:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>
Inzwischen gibt es immer mehr Läden, die Bubble Tea anbieten. Tee ist eigentlich ein kalorienarmes und gesundes Getränk, bei Bubble Tea kann davon nicht die Rede sein. Denn ein 0,2-Liter-Becher Bubble Tea enthält 300 bis 500 Kalorien, so die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen. Das Getränk ist ein Gemisch aus Tee und kalorienreichem Fruchtsirup, das zusätzlich durch die gesüßten Kügelchen Kalorien erhält. Solch süßes Getränk ist somit auch nicht als Durstlöscher geeignet.  </p>
<p>Kinder- und Jugendärzte warnen vor Bubble Teas, denn er kann insbesondere für Kleinkinder gefährlich werden. &#8220;Die erdnussgroßen Stärkekügelchen (Bubbles), die zusammen mit dem Tee über einen dicken Strohhalm  getrunken werden, haben eine kaugummiartige Konsistenz, sie lassen sich nicht zerbeißen und gleiten sehr schnell in den Mund und weiter. Kleinkinder, die sie über den dicken Strohhalm aufsaugen, können sich daher leicht daran „verschlucken“. Geraten die Kügelchen  über die Luftröhre in die Lunge, können sie zu einer Lungenentzündung oder sogar zu einem Lungenkollaps führen,“ so Dr. med. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).</p>
<p><strong>Vorgehen bei Verdacht auf Bubble-Aspiration</strong></p>
<p>Dr. med. Wolfram Hartmann: „Eine plötzliche Hustenattacke nach dem Trinken gibt einen wichtigen Hinweis. Atemnot kann, muss aber nicht vorhanden sein. Eltern sollten ihr Kind dann möglichst umgehend mit dem Notarzt ins Krankenhaus bringen. Dort wird eine Bronchoskopie veranlasst, da andernfalls die Komplikationsrate steigt.“<br />
Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte fordert die zuständigen Behörden auf, Kleinkinder vor Bubble Tea wirksam zu schützen. Dr. med Wolfram Hartmann: „Die Verkehrsfähigkeit von Bubble-Teas ist zumindest für Kleinkinder nicht gegeben. Das Bundesministerium für Verbraucherschutz und die Landesministerien sollten darauf dringen, dass Warnhinweise auf den Bubble-Tea-Bechern, auf den Verpackungen und in den Läden stehen.“</p>
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