Bonn, 23.03.10 Wenn im Frühjahr die ersten Bäume blühen und ihre Pollen verbreiten, beginnt für Menschen mit allergischem Asthma oder Heuschnupfen eine leidvolle Zeit. Doch auch Neurodermitiskranke sollten jetzt aufpassen. Denn die so genannten Aeroallergene –Allergieauslöser aus der Luft – belasten nicht nur die Atemwege, sie können auch durch die Haut in den Körper gelangen und einen Ekzemschub auslösen.
Der Frühling steht noch in den Startlöchern, doch einige Bäume wie Erle oder Hasel blühen bereits und sorgen mit ihren Pollen für erste allergische Beschwerden. Wenn in den nächsten Wochen die Belastung insbesondere mit Birkenpollen weiter ansteigt, werden mindestens zehn Prozent der Bevölkerung darunter leiden. Triefende Nasen, Atemprobleme und tränende Augen sind typische Symptome einer Pollenallergie.
Doch auch Hautreaktionen wie Ekzeme können auftreten. Denn anders als früher vermutet gelangen Aeroallergene wie Pollen nicht nur über die Atemwege in den Körper, sondern auch über die Haut. Vor allem dann, wenn wie bei Neurodermitis die hauteigene Barrierefunktion aus dem Lot geraten und die Abwehr geschwächt ist, haben Allergieauslöser leichtes Spiel. Nicht alle Neurodermitispatienten reagieren darauf, doch etwa 70 Prozent der Betroffenen haben gleichzeitig die Veranlagung zu einer Allergie wie beispielsweise Heuschnupfen. In diesem Fall können die Pollen über den Umweg durch die Haut einen Ekzemschub auslösen. „Allergisch vorbelastete Neurodermitispatienten sollten während der Saison darauf achten, ihre Straßenkleidung nicht im Schlafzimmer abzulegen“, rät Erhard Hackler, Vorstand der Deutschen Haut- und Allergiehilfe. „Andernfalls können die eingeschleppten Pollen für eine böse Überraschung auf der Haut sorgen. Sinnvoll ist es außerdem, sich abends die Haare zu waschen und täglich mit einem entsprechend ausgerüsteten Staubsauger zu saugen – denn Pollen setzen sich auch auf Möbeln und Teppichen ab.“
Darüber hinaus bedarf es einer konsequenten Hautpflege, um die Hautbarriere zu unterstützen und ihre Widerstandsfähigkeit zu erhöhen. Kommt es dennoch zum Ekzemschub, sollte dieser nicht in Eigenregie versorgt, sondern unter ärztlicher Anleitung und nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt werden – mit dem Ziel, das Risiko weiterer Schübe so weit wie möglich zu senken.
Nähere Informationen zur Vorbeugung und zum richtigen Umgang mit Ekzemschüben sowie Wissenswertes zum Krankheitsbild der Neurodermitis enthält die Broschüre „Krankheitsbild und neue Behandlungsstrategien der Neurodermitis“. Der kostenlose Patientenratgeber kann auf dem Postweg oder im Internet angefordert werden. Bestelladresse: DHA e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, http://www.dha-neurodermitis.de.













was ist mit der Wundercreme B12? Hab ich hierzu auf http://www.neurodermitisportal.de/ gelesen? Ist die Creme wirklich taugbar?