Nach den Feiertagen fragt sich so mancher, wohin mit dem Weihnachtsbaum? Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen rät Gartenbesitzern: Nicht wegwerfen! Wurzellose Weihnachtsbäume werden noch ein zweites Mal genutzt. Die abgeschnittenen Zweige können vielen Gartenbesitzern gerade im Winter von Nutzen sein, auch wenn sie nur spärlich mit Nadeln besetzt sind. In mehreren Lagen übereinander gelegt, schützen die Zweige empfindliche, jetzt schon austreibende Blumenzwiebeln und Stauden vor Frostschäden.
Auch als Verdunstungsschutz helfen Fichtenzweige, Pflanzen zu schützen. Dies trifft zum Beispiel für die immergrünen Gehölze wie Rhododendron, Azalee, Kirschlorbeer und andere zu. Diese Pflanzen erfrieren bei stärkeren Frösten selten. Sie vertrocknen meistens, weil sie aus dem tief gefrorenen Boden kein Wasser entnehmen können, aber weiterhin Flüssigkeit verdunsten. Da dieser Wasserverlust bei sonnigem Wetter besonders stark ist, können die Fichtenzweige dann für Beschattung und Verdunstungsschutz sorgen.
Mit Bergpalme und Einblatt durch die dunkle Jahreszeit
Die Winterzeit ist die dunkle Jahreszeit. Auf Zimmerpflanzen müssen Pflanzenfreunde dennoch nicht verzichten, denn es gibt Pflanzen, die mit wenig Licht auskommen und auch in einer dunklen Altbauwohnung den Winter überleben können, so die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Pflanzen, die auch an ihrem natürlichen Standort mit wenig Licht auskommen, sind zum Beispiel die Bergpalme – Chamadorea elegans -, das Einblatt – Spathiphyllum-Arten – oder die Zamioculas. Das Fensterblatt – Monstera deliciosa – ist eine Kletterpflanze, die viel Platz benötigt, ebenso wie die Kentiapalme – howea forsteriana. Kleiner bleiben Schusterfarn – Aspidistra elatior -, Einblatt und Zamioculcas. Als rankende Pflanzen empfehlen sich Wein – Cissus rhombifolia – oder Efeu – Hedera helix.












