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		<title>SHE CAN DJ</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 09:14:34 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Entertainment]]></category>
		<category><![CDATA[SHE CAN DJ]]></category>

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Das Projekt SHE CAN DJ startete bereits 2011 äußerst erfolgreich in Australien und wird nun, inspiriert von der positiven Resonanz, 2012 international erweitert. Nach Australien, Italien und England startet der Wettbewerb am 1. Juni nun auch in Deutschland. Ziel von ...]]></description>
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<p>Das Projekt <strong>SHE CAN DJ</strong> startete bereits 2011 äußerst erfolgreich in Australien und wird nun, inspiriert von der positiven Resonanz, 2012 international erweitert. Nach Australien, Italien und England startet der Wettbewerb am 1. Juni nun auch in Deutschland. </p>
<p>Ziel von <strong>SHE CAN DJ</strong> ist es, die besten und talentiertesten weiblichen DJs zu entdecken und sie zu einer globalen DJ Sensation zu machen. Der Gewinnerin winkt ein einzigartiger Preis, bestehend aus einem Deal mit <strong>EMI Music</strong> sowie Management und Booking Vertrag mit Sushi3000. </p>
<p>Alle interessierten weiblichen DJs können sich ab dem <strong>01. bis 30. Juni</strong> auf der Webseite <a href="http://www.shecandj.de" target="_blank">www.shecandj.de</a> bewerben. Über ein &#8220;Botschafter A&#038;R Programm&#8221; welches aus internationalen und nationalen Künstlern, Managern, Promotern und Journalisten besteht, werden zusätzlich potentielle Teilnehmerinnen vorgeschlagen. </p>
<p>In einem sorgfältigen Auswahlprozess werden 10 Finalistinnen von einer Fachjury ausgewählt und durchlaufen in den folgenden Wochen verschiedene Workshops um ihre Kompetenzen zu erweitern.<br />
Auf dem Finalevent am 05. Oktober präsentieren sie ihr individuelles LIVE Set vor Publikum, VIPs und der Fachjury.</p>
<p>Jan Mehlhose (Head of Marketing EMI GSA) dazu: „Ich freue mich, dass wir und unsere Partner die Möglichkeit haben, den weiblichen DJs solch eine Chance zu geben. Dass es derzeit nicht viele global erfolgreiche &#8216;Female DJ&#8217;s&#8217; gibt, ist für die Teilnehmer von She Can DJ eine große Chance.&#8221;</p>
<p>Als Mentor bereitet EMI die 10 Finalistinnen auf Ihre neue Rolle als DJane 2012 ausreichend vor, damit die Zusammenarbeit direkt nach dem großen LIVE Finale beginnen kann. Uli Mücke (Vice President New Music EMI GSA) betont: &#8220;Es wird dringend Zeit, für mehr weibliche Präsenz im DJ Circus zu sorgen. Wir werden diese Marktlücke mit einem spannenden Konzept nun bedienen.&#8221;</p>
<p>Weitere Infos unter:<br />
<a href="http://www.facebook.de/shecandjgsa" target="_blank">www.facebook.de/shecandjgsa</a><br />
<a href="http://www.getnosleep.de" target="_blank">www.getnosleep.de</a><br />
<a href="http://www.emimusic.de" target="_blank">www.emimusic.de</a><br />
<a href="http://www.sushi3000.com" target="_blank">www.sushi3000.com</a></p>
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		<title>Nur ein Toter mehr // BuchTipp</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 16:20:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchtipp]]></category>

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<p>Seine Liebe gilt den Büchern. Ganz besonders schwärmt Sancho Bordaberries für Chandler und Hammet &#038; Co. Sie sind seine Vorbilder, doch trotz großer Anstrengung und Mühe will es mit seiner Karriere als Autor spannender Kriminalromane nicht klappen. Seine bewährte Mitarbeiterin und schärfste Kritikerin weiß auch genau, woran er scheitert: Seine Vorstellungskraft ist nicht groß genug. Die Konstruktionen unrealistisch und abgehoben. Auch sein letzter Versuch ist misslungen, also ab ins Meer damit. Nun will sich Sancho nur noch um seine kleine Buchhandlung kümmern. </p>
<p>Doch liegt es wohl an der Magie des Meeres und den tosenden Wellen, die das Manuskript gnadenlos in den Abgrund des Meeres befördern, dass er plötzlich die Gründe seines Versagens und auch gleich die Lösung sieht: Denn hier starb vor 10 Jahren ein Mensch, festgekettet an einen ins Meer ragenden Felsen. Nie wurde das Verbrechen aufgeklärt. Spanien leidet unter Francos Machtherrschaft, niemand interessiert sich heute mehr für diesen Fall.<br />
Wenn er sich als Privatdedektiv dieses Kriminalfalls annähme, wäre auch sein größtes schriftstellerisches Problem gelöst: Als Ermittler wäre er so dicht wie nur möglich an der Auflösung des Falls beteiligt und damit würde er als Schriftsteller von der unschlagbaren Kraft der Realität profitieren. Und schon hat das kleine Dorf im Baskenland einen Privatdedektiv&#8230;</p>
<p>Ein etwas anderer Kriminalroman, der literarisch überzeugend und höchst amüsant den Leser ins Baskenland der Nachkriegszeit entführt. Dabei versteht es der Autor klug, auf die Schreckensherrschaft des Franco-Regimes hinzuweisen, unter dem insbesondere die Basken leiden mußten, ohne auch nur etwas von seiner erzählerischen Leichtigkeit einzubüßen.</p>
<p><a href="http://www.dtv.de/buecher/nur_ein_toter_mehr_24911.html" target="_blank">dtv premium</a></p>
<p><strong>Nur ein Toter mehr</strong><br />
Ramiro Pinilla<br />
Kriminalroman<br />
Aus dem Spanischen von Stefanie Gerhold<br />
Deutsche Erstausgabe<br />
288 Seiten<br />
ISBN 978-3-423-24911-9<br />
Mai 2012 </p>
<p><strong>Ramiro Pinilla</strong>, 1923 in Bilbao geboren, gilt als einer der bedeutendsten baskischen Schriftsteller der Gegenwart. Nach großen Erfolgen in den 60er Jahren (1960/61 erhielt er den Premio Nadal und den Premio de la Crítica für Las ciegas hormigas  dt. Die blinden Ameisen, DVA 1963) verabschiedete er sich 1971 vom offiziellen spanischen Literaturbetrieb, hörte aber nie auf, zu schreiben. Erst 2004 trat er wieder ans Licht der Öffentlichkeit &#8211; mit seinem monumentalen baskischen Familienepos Verdes valles, colinas rojas, für das er die bedeutendsten Literaturpreise Spaniens, den Premio de la Crítica 2005 und den Premio Nacional de Narrativa 2006 erhalten hat und das nach Auffassung der Kritiker einer der wichtigsten spanischen Romane der letzten Jahrzehnte ist.</p>
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		<title>Gestresste Männer sind sozialer</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 14:16:15 +0000</pubDate>
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<p>Ein Forschungsteam unter der Leitung der Freiburger Psychologen und Neurowissenschaftler Prof. Dr. Markus Heinrichs und Dr. Bernadette von Dawans hat in einer Studie untersucht, wie Männer in Stresssituationen reagieren – und mit den Ergebnissen eine fast 100 Jahre alte Lehrmeinung widerlegt. Dieser zufolge sollen Menschen und die meisten Tierarten bei Stress die „Kampf-oder-Flucht-Reaktion“ („fight-or-flight“) zeigen. Erst seit den späten 1990er Jahren vertreten einige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die These, dass Frauen unter Stress alternativ nach dem „Tend-and-befriend-Konzept“ handeln, also mit einem beschützenden („tend“) und Freundschaft anbietenden („befriend“) Verhalten reagieren. Männern hingegen wird nach wie vor unterstellt, bei <strong>Stress</strong> aggressiv zu werden. Zu Unrecht, sagt von Dawans: „Offenbar zeigen auch Männer soziales Annäherungsverhalten als unmittelbare Konsequenz von Stress.“</p>
<p>Mit dieser Studie hat das Forschungsteam erstmals das <strong>Sozialverhalten</strong> bei Männern unter Stress experimentell untersucht. Die Ergebnisse stellen die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des renommierten internationalen Fachjournals Psychological Science vor. An der Studie waren die Ökonomen Prof. Dr. Ernst Fehr von der Universität Zürich/Schweiz und Prof. Dr. Urs Fischbacher von der Universität Konstanz sowie der Psychologe Prof. Dr. Clemens Kirschbaum von der Technischen Universität Dresden beteiligt. Schon im vergangenen Jahr hatten Heinrichs und von Dawans ein standardisiertes Verfahren entwickelt, um in Vortragssituationen Stress in Gruppen zu erzeugen. Die Folgen für das Sozialverhalten untersuchten die Forscherinnen und Forscher nun in ihrer Studie mit eigens konzipierten sozialen Interaktionsspielen. Diese ermöglichen es, positives Sozialverhalten, zum Beispiel Vertrauen oder Teilen, und sozial negatives Verhalten, etwa Bestrafen, zu messen.</p>
<p>Im Ergebnis zeigten Probanden, die unter Stress standen, deutlich mehr positives Sozialverhalten als Probanden der Kontrollgruppe, die sich nicht in einer Stresssituation befanden. Negatives Sozialverhalten jedoch wurde durch Stress nicht beeinflusst. Für Markus Heinrichs hat dies weit reichende Konsequenzen für ein besseres Verständnis der sozialen Bedeutung von Stress: „Aus vorherigen Studien unseres Labors wussten wir bereits, dass positiver sozialer Kontakt mit einem vertrauten Menschen vor einer Stresssituation die Stressreaktion reduziert. Offenbar ist diese Bewältigungsstrategie so stabil verankert, dass Menschen auch unmittelbar im oder nach dem Stress durch positives soziales Verhalten Stressreaktionen verändern können.“</p>
<p>Originalveröffentlichung:<br />
von Dawans, B., Fischbacher, U., Kirschbaum, C., Fehr, E. &#038; Heinrichs, M. (2012). The social dimension of stress reactivity: acute stress increases prosocial behavior in humans. Psychological Science, in press.</p>
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		<title>Diabetes-Medikament hemmt gefährliche Entzündung des Fettgewebes</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 12:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Das Bauchfettgewebe stark übergewichtiger Individuen ist chronisch entzündet.]]></category>
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<p>Bei Menschen wie bei Mäusen gilt: Das Bauchfettgewebe stark übergewichtiger Individuen ist chronisch entzündet. Die Entzündung fördert Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes und gilt außerdem als einer der Faktoren, die das Krebsrisiko fettleibiger Menschen steigern.</p>
<p>Ursache der Entzündung sind Makrophagen, die in großer Zahl in das Bauchfettgewebe einwandern. Dort schütten sie Botenstoffe aus, die die entzündlichen Vorgänge weiter anheizen. Dr. Markus Feuerer vom Deutsches Krebsforschungszentrum, der bis vor kurzem an der Harvard Medical School forschte, machte dort eine aufsehenerregende Entdeckung: Er fand im Bauchfettgewebe normalgewichtiger Mäuse eine Gruppe von spezialisierten Immunzellen, so genannte regulatorische T-Zellen, die die Entzündung in Schach halten. Im Bauchfett von fettleibigen Mäusen jedoch fehlte genau diese Zellpopulation fast vollständig. „Mit experimentellen Methoden konnten wir diese entzündungshemmenden T-Zellen in fettleibigen Mäusen vermehren. Daraufhin ging die Entzündung zurück, und der Zuckerstoffwechsel normalisierte sich“, sagt Feuerer.</p>
<p>In seiner neuen Arbeit entdeckte Markus Feuerer gemeinsam mit seinen ehemaligen Kollegen aus der Gruppe von Diane Mathis an der Harvard Medical School das Zellkern-Protein PPARγ als molekularen Hauptschalter, der die entzündungshemmende Aktivität der regulatorischen T-Zellen steuert. Die Immunologen züchteten Mäuse, deren regulatorische T-Zellen kein PPARγ produzieren können. Im Bauchfett dieser Tiere fanden sich kaum noch entzündungshemmende T-Zellen, dafür aber deutlich mehr entzündungsfördernde Makrophagen als bei normalen Artgenossen.</p>
<p>PPARγ ist Medizinern gut bekannt als Zielmolekül einer Klasse von Diabetes-Medikamenten: Die Glitazone, auch bezeichnet als „Insulin-Sensitizer“, aktivieren dieses Rezeptormolekül im Zellkern. Bislang waren Ärzte davon ausgegangen, dass die Glitazone den Zuckerstoffwechsel hauptsächlich dadurch verbessern, dass sie PPARγ in den Fettzellen aktivieren. Markus Feuerer und Kollegen testeten daher zunächst, ob die Medikamente auch direkt auf die entzündungshemmenden Immunzellen wirken. Dies scheint der Fall zu sein, denn nach Glitazone-Behandlung stieg bei fettleibigen Mäusen die Anzahl entzündungshemmender Zellen im Bauchfett, zugleich sank die Zahl entzündungsfördernder Makrophagen.</p>
<p>Hat die Wirkung auf die entzündungshemmenden T-Zellen möglicherweise sogar Anteil am therapeutischen Effekt der Medikamente? Die Ergebnisse sprechen dafür: Bei fettleibigen Mäusen verbesserte die Glitazone-Behandlung Stoffwechsel-Parameter wie Glukosetoleranz und Insulinresistenz. Bei den genetisch veränderten Tieren, deren regulatorische T-Zellen kein PPARγ produzieren können, normalisierte das Medikament den Zuckerstoffwechsel jedoch nicht.</p>
<p>„Das ist eine völlig unerwartete Wirkung dieser bekannten Medikamentengruppe“, sagt Feuerer. Erste Studien deuten darauf hin, dass es auch im Bauchfett des Menschen eine spezifische Population regulatorischer T-Zellen gibt. „Wir müssen aber noch prüfen, ob diese Zellen tatsächlich die Entzündungen des Fettgewebes drosseln und ob wir sie auch durch Glitazone beeinflussen können“, erklärt der DKFZ-Immunologe. „Ein ganz wichtiges Ergebnis unserer aktuellen Arbeit ist darüber hinaus, dass wir erstmalig gezielt eine bestimmte Population der regulatorischen T-Zellen mit einem Wirkstoff ansprechen können. Das eröffnet Perspektiven für die Behandlung vieler Krankheiten.“</p>
<p>Die chronische Entzündung des Fettgewebes gilt auch als Wachstumstreiber für viele Krebserkrankungen. Deshalb interessieren sich auch Krebsforscher für die Möglichkeit, solche Entzündungen mit einem Medikament eindämmen zu können.</p>
<p>Daniela Cipolletta, Markus Feuerer, Amy Li, Nozomu Kamei, Jongsoon Lee, Steven E. Shoelson, Christophe Benoist und Diane Mathis: PPARg is a major driver of the accumulation and phenotype of adipose-tissue Treg cells. Nature 2012, DOI: 10.1038/nature11132</p>
<p>Das <a href="http://www.dkfz.de" target="_blank">Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ)</a> ist mit mehr als 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Ansätze, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.<br />
Quelle: idw-online.de</p>
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		<title>Vorhofflimmern frühzeitig erkennen und behandeln</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 07:59:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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<p>Herzrasen, Unruhe, Atemnot – so kann sich Vorhofflimmern bemerkbar machen. Immer mehr hauptsächlich ältere Menschen leiden an dieser häufigsten Herzrhythmusstörung. Vorhofflimmern kann zu schweren Komplikationen wie Schlaganfällen führen. Wird es rechtzeitig erkannt und behandelt, lassen sich die schlimmen Folgen in vielen Fällen verhindern. Ärzte und Wissenschaftler aus dem Kompetenznetz Vorhofflimmern (AFNET) nehmen deshalb die heute beginnende Herzrhythmuswoche zum Anlass, um auf Vorhofflimmern und die damit verbundenen Risiken aufmerksam zu machen.</p>
<p><strong>Volkskrankheit mit gefährlichen Folgen</strong></p>
<p>Rund eine Million Menschen in Deutschland sind von der „neuen Epidemie der Herzkreislauferkrankungen“, wie Experten Vorhofflimmern auch nennen, betroffen. Diese Zahl wird sich in den kommenden 30 Jahren voraussichtlich noch verdoppeln. Vermutlich wird jeder Vierte der heute 40-jährigen irgendwann in seinem Leben an Vorhofflimmern erkranken.</p>
<p>Vorhofflimmern ist zwar nicht unmittelbar lebensbedrohlich, aber deshalb keineswegs harmlos. Gefährlich sind vor allem die Komplikationen, insbesondere Schlaganfälle, die durch Vorhofflimmern verursacht werden können. Durch die Rhythmusstörung ist die Pumpfunktion in den Herzvorhöfen eingeschränkt, so dass sich dort Blutgerinnsel bilden können. Wird ein solches Gerinnsel mit dem Blutstrom ins Gehirn gespült, kann es dort ein Gefäß verstopfen und einen Schlaganfall auslösen. Rund ein Fünftel aller Schlaganfälle wird durch Vorhofflimmern verursacht, wobei diese Schlaganfälle meist besonders schwer sind. Um solche Folgeschäden zu verhindern, darf Vorhofflimmern in der Regel nicht unbehandelt bleiben.</p>
<p><strong>Die Rhythmusstörung rechtzeitig erkennen</strong></p>
<p>Entscheidend ist, dass die Rhythmusstörung frühzeitig erkannt und behandelt wird. Dies ist nicht immer einfach, denn Vorhofflimmern tritt bei vielen Patienten anfallsartig auf. Während einer solchen Vorhofflimmer-Episode kann der Arzt die Rhythmusstörung im EKG zweifelsfrei diagnostizieren, aber in der Zeit zwischen den Anfällen erscheint auch im EKG alles normal. Deshalb können oft nur Langzeit-EKG-Registrierungen weiterhelfen. Wichtig ist aber auch, dass der Betroffene selbst wachsam auf sein Herz achtet und zum Arzt geht, wenn etwas nicht in Ordnung scheint, zum Beispiel dann, wenn das Herz zu schnell oder unregelmäßig schlägt.<br />
Die diesjährige Herzrhythmuswoche steht deshalb unter dem Motto <strong>„Dein Herz in deinen Händen“.</strong> In diesem Zusammenhang wurde eine Herzrhythmus-Checkliste entwickelt, ein Fragebogen, den der Betroffene ausfüllt und mit zum Arzt nimmt. Auf diese Weise soll der Arzt Informationen erhalten, die ihm das Erkennen einer Herzrhythmusstörung erleichtern. Das Kompetenznetz Vorhofflimmern unterstützt diese Kampagne und bietet den Fragebogen auf seiner <a href="http://www.kompetenznetz-vorhofflimmern.de" target="_blank">Website</a>  zum Download an.</p>
<p><strong>Wie entsteht Vorhofflimmern – Risikofaktoren</strong></p>
<p>Die Ursachen für Vorhofflimmern sind vielfältig und noch längst nicht vollständig erforscht. Allerdings kennt man eine Reihe von Risikofaktoren, die das Entstehen von Vorhofflimmern begünstigen. Dazu gehören vor allem Bluthochdruck, Herzklappenfehler, Diabetes und koronare Herzkrankheit. Diese Krankheiten müssen auf jeden Fall behandelt werden. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an Vorhofflimmern zu erkranken. Männer sind häufiger betroffen als Frauen, aber Frauen haben, wenn sie betroffen sind, ein höheres Schlaganfallrisiko. Auch genetische Faktoren spielen eine Rolle, d.h. Vorhofflimmern ist zum Teil auch erblich. Neuerdings hat sich herausgestellt, dass Übergewicht, übermäßiger Alkoholkonsum, Rauchen und auch exzessiver Ausdauersport ebenfalls zum Entstehen von Vorhofflimmern beitragen können.</p>
<p><strong>Wie wird Vorhofflimmern behandelt – Altbewährtes und neue Ansätze</strong></p>
<p>Um das Schlaganfallrisiko zu verringern, ist in der Regel eine Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten notwendig. Neben dem seit langem erfolgreich eingesetzten Marcumar stehen dafür inzwischen auch andere neue Wirkstoffe wie Dabigatran und Rivaroxaban zur Verfügung. In klinischen Studien haben sich diese neuen Gerinnungshemmer als sehr wirksam und sicher erwiesen, aber ihr Einsatz im Alltag wurde noch nicht genügend untersucht. Eine besonders sorgfältige Überwachung ist daher erforderlich.<br />
Da Vorhofflimmern oft mit einem zu schnellen Herzschlag einhergeht, sind in den meisten Fällen Medikamente nötig, die die Herzfrequenz regulieren, das heißt dafür sorgen, dass der Ruhepuls nicht höher als 100 Schläge pro Minute steigt, damit es nicht zu einer Schädigung des Herzmuskels kommt. Diese Maßnahmen beseitigen zwar nicht das Vorhofflimmern selbst, aber verhindern dessen gefährliche Folgen. Bei vielen Patienten ist daher keine weitere Therapie notwendig.</p>
<p>Zusätzlich zur Gerinnungshemmung und Frequenzregulierung gibt es antiarrhythmische Medikamente, die zumindest für eine gewisse Zeit den normalen Herzrhythmus wieder herstellen können. Auch eine Katheterablation – eine Behandlung, bei der die erkrankten Stellen im Herzinneren mit einem Herzkatheter verödet werden – kann das Vorhofflimmern beseitigen. Allerdings sind die Rhythmusmedikamente und auch die Ablation nicht in jedem Fall erfolgreich, und es können Nebenwirkungen bzw. Komplikationen auftreten. Eine rhythmuserhaltende Behandlung wird deshalb in den aktuellen Behandlungsleitlinien nicht in jedem Fall empfohlen, sondern nur dann, wenn das Vorhofflimmern mit sehr belastenden Beschwerden einhergeht.<br />
Die Statistik zeigt allerdings: selbst wenn die gerinnungshemmende Behandlung optimal angewandt wird, ist das Schlaganfallrisiko bei Vorhofflimmerpatienten trotzdem erhöht. Manche Experten halten deshalb frühzeitige rhythmuserhaltende Maßnahmen für empfehlenswert, um das Behandlungsergebnis zu verbessern. Das Kompetenznetz Vorhofflimmern führt zurzeit eine große internationale klinische Studie durch, die untersucht, ob eine frühe, umfassende rhythmuserhaltende Behandlung besser geeignet ist, Komplikationen wie Schlaganfall oder Tod zu verhindern, als die übliche Behandlung.</p>
<p><strong>Die Weltherzrhythmuswoche</strong></p>
<p>Ausgehend von einer britischen Initiative wird seit 2004 alljährlich im Mai oder Juni die Weltherzrhythmuswoche ausgerufen, um Rhythmusstörungen stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Das Kompetenznetz Vorhofflimmern unterstützt diese internationale Informationskampagne.<br />
<a href="http://www.heartrhythmcharity.org.uk" target="_blank">http://www.heartrhythmcharity.org.uk</a></p>
<p><strong>Das Kompetenznetz Vorhofflimmern</strong></p>
<p>Das Kompetenznetz Vorhofflimmern (AFNET) ist ein interdisziplinäres bundesweites Forschungsnetz, in dem Wissenschaftler und Ärzte aus Kliniken und Praxen zusammenarbeiten. Ziel der Forschungsprojekte, klinischen Studien und Register, die im Kompetenznetz Vorhofflimmern durchgeführt werden, ist es, die Behandlung und Versorgung von Vorhofflimmerpatienten zu verbessern. Das Netzwerk besteht seit 2003 und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Die Zentrale befindet sich am Universitätsklinikum Münster.</p>
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		<title>Telefonaktion:  Informationen des Kuratoriums perfekter Zahnersatz</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 11:41:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Kuratorium perfekter Zahnersatz]]></category>
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<p>Fragen rund um die Themen Zahnersatz und Zahnmedizin können Patienten, Angehörige und andere Interessierte am Dienstag, 22. Mai, an die Experten des Kuratoriums perfekter Zahnersatz (KpZ) richten. Im Rahmen der telefonischen Sprechstunde von 17.00 bis 19.00 Uhr nehmen die Fachleute sich für die Anrufer Zeit und geben Auskunft darüber, was perfekten Zahnersatz ausmacht.</p>
<p>Professor Hans-Christoph Lauer, der Leiter des wissenschaftlichen Beirats des KpZ, empfiehlt den Anrufern, sich die persönlichen Fragen für das Telefonat vorab zu notieren und alle wichtigen zahnmedizinischen Unterlagen, zum Bespiel den Heil- und Kostenplan, bereitzuhalten. So ist man bestens vorbereitet und kann alle Punkte, die wichtig sind, persönlich besprechen. Zu erreichen sind die Experten wie folgt: Zahnmedizinische Fragen werden von Professor Lauer und Priv.-Doz. Dr. Anne Wolowski unter der Telefonnummer 069/ 665586-44 beantwortet. Zu zahntechnischen Fragen geben Zahntechnikermeister unter 069/ 665586-55 Auskunft (Anrufe zu den üblichen Festnetzkosten).</p>
<p>Außerhalb der Sprechstunde können Patienten ihre Fragen schriftlich an das Kuratorium perfekter Zahnersatz stellen. Infos dazu und rund um die Themen Zahnersatz und Zahngesundheit:<br />
<a href="http://www.zahnersatz-spezial.de" target="_blank">www.zahnersatz-spezial.de</a>.<br />
Aktuelle Meldungen finden Interessierte außerdem auf der Facebook- Seite des KpZ: </p>
<p><a href="http://www.facebook.com/perfekterZahnersatz" target="_blank">www.facebook.com/perfekterZahnersatz</a> Die nächste telefonische Sprechstunde des KpZ findet am Tag der Zahngesundheit, Dienstag, 25.September, statt.</p>
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		<title>Ablenkung verringerte Schmerzempfinden</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 10:40:52 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ablenkung verringerte Schmerzempfindung]]></category>
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<p>Ablenkung kann das Schmerzempfinden schwächen &#8211; dieses Phänomen ist seit Langem bekannt. Wissenschaftler des Instituts für Systemische Neurowissenschaften am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) können jetzt durch eine Studie belegen, dass dies kein rein psychologischer Vorgang ist, sondern auf einem Mechanismus basiert, der bereits auf Rückenmarksniveau einsetzt. Die Ergebnisse ihrer Arbeit werden im renommierten Wissenschaftsjournal &#8220;Current Biology&#8221; veröffentlicht.</p>
<p>In einer experimentellen Studie führten gesunde Probanden zwei Schwierigkeitsstufen einer Gedächtnisaufgabe aus, während ihnen gleichzeitig schmerzhafte Hitzereize am Arm verabreicht wurden. Die einfache Stufe der Gedächtnisaufgabe führte zu keiner relevanten Ablenkung vom Schmerzempfinden, die schwierige Stufe hingegen bewirkte, dass die Versuchsteilnehmer von den Schmerzreizen deutlich abgelenkt waren. Sie erlebten den Schmerz somit in der Folge als schwächer.<br />
Beide Male wurde mit Hilfe eines bildgebenden Verfahrens, der funktionalen Magnetresonanztomografie (fMRT) gemessen, wie stark das Rückenmark durch die applizierten Schmerzreize aktiviert wurde.</p>
<p><strong>Geringeres Schmerzempfinden kein rein psychologisches Phänomen</strong><br />
Das Ergebnis war verblüffend: Während der schwierigen Stufe der Gedächtnisaufgabe zeigte sich im zugehörigen Abschnitt des Rückenmarks eine signifikant geringere Aktivierung durch die Schmerzreize im Vergleich zu der leichten Stufe. &#8220;Dies lässt sich höchstwahrscheinlich dadurch erklären, dass das Gehirn während einer anspruchsvollen kognitiven Aufgabe ein System im Hirnstamm aktiviert, das schon auf Rückenmarksebene die dort eingehenden Schmerzsignale hemmt&#8221;, erklärt der Leiter der Studie, Christian Sprenger vom Institut für Systemische Neurowissenschaften (ISN) am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE). &#8220;Das geringere Schmerzempfinden während einer Ablenkung ist somit kein rein psychologisches Phänomen, sondern basiert auf einem aktiven Mechanismus, der bereits auf der frühsten Stufe der zentralen Schmerzverarbeitung einsetzt.&#8221;</p>
<p>In einem zweiten Untersuchungsschritt konnte die Arbeitsgruppe von Prof. Christian Büchel, Direktor des ISN, zeigen, dass dieser Mechanismus endogene Opioide als Überträgerstoff benutzt. So bewirkte die Applikation des Medikaments Naloxon, welches Opioidrezeptoren im Körper blockiert, eine Reduktion des zuvor beobachteten Effekts um etwa 40 Prozent.</p>
<p><strong>Neue therapeutische Ansätze </strong><br />
Die Ergebnisse der Studie zeigen auf, welch tiefgreifenden Einfluss kognitive Faktoren auf die Schmerzverarbeitung haben können, darüber hinaus könnten sie aber auch klinische Relevanz haben.  Christian Sprenger: &#8220;Die Ergebnisse legen nahe, dass therapeutische Ansätze wie beispielsweise die kognitive Verhaltenstherapie auch das Potential haben könnten, bis auf die Rückenmarksebene zu wirken und dort schmerzverbundene Krankheitsprozesse zu beeinflussen.&#8221;</p>
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		<title>Tipps für die PKW-Anreise zur Fußball-EM 2012</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 06:00:44 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
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		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>

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<p>Wer mit dem Auto zur Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine reisen will, sollte sich auf ein paar ungewohnte und mitunter abenteuerliche Verkehrsbedingungen einstellen, rät der Auto Club Europa (ACE). Knapp vier Wochen vor der am 8. Juni beginnenden europäischen Fußballmeisterschaft hat der Automobilklub einen Ratgeber für Autotouristen zusammengestellt. Demnach muss ein Fußballfan aus Köln beim Besuch aller Spiele mit deutscher Beteiligung bis zum erhofften Finale insgesamt rund 7.800 Kilometer zurücklegen. Der Klub schätzt die reine Fahrzeit für diese Strecke, Pausen und etwaige Pannen nicht mitgerechnet, auf 97,5 Stunden.</p>
<p><strong>Polen: Gut ausgebautes Verkehrsnetz</strong><br />
In Polen ist das Verkehrsnetz alles in allem recht gut ausgebaut und entspricht teils dem westeuropäischen Standard. Hier haben die Mitgliedschaft Polens in der EU und die euphorische Vorfreude auf die Ausrichtung der <strong>Fußball-WM</strong> Investitionen in die Infrastruktur des Landes vorangetrieben. Ein Teil der Fahrstrecken zu den polnischen Austragungsorten kann auf Autobahnen zurückgelegt werden. Die Strecke Warschau – Posen beispielsweise kann zu fast zwei Drittel auf der Autobahn befahren werden. Mit dem Auto ist die A 2 jetzt von Frankfurt/Oder bis Lodz befahrbar, die letzten 90 Kilometer bis Warschau fehlen jedoch noch, hier kann es zu Verkehrsstörungen kommen.</p>
<p>In Südpolen ist die A 4 über Breslau bis Krakau durchgehend befahrbar. Ursprünglich sollte die A 4 weiter bis nach Lemberg in die Ukraine führen, dieses Teilstück wird jedoch nicht rechtszeitig zur EM fertiggestellt sein. Zu besonderer Vorsicht rät der ACE bei Nachtfahrten und Fahrten auf Landstraßen, dort seien oft noch Traktoren, Fuhrwerke und auch Fußgänger unterwegs, die Fahrzeuge seien teils nur unzureichend beleuchtet. Zudem besteht weiterhin erhöhte Gefahr von Autodiebstählen, besonders begehrt sind hochwertige Fahrzeuge aus deutscher Produktion. Daher sollten immer bewachte Parkplätze angefahren werden. Zahlreiche Hotels bieten diesen Service und auch in den Städten gibt es rund um die Uhr bewachte Parkflächen.</p>
<p><strong>Ukraine: Korruption noch häufig an der Tagesordnung</strong><br />
Die Situation in der Ukraine sieht dagegen nicht besonders rosig aus. Trotz großer Bemühungen und Versprechen, rechtzeitig zum Beginn der Europameisterschaften die entsprechende Infrastruktur zu schaffen, gibt es hier noch einige gravierende Lücken. Nach ACE-Angaben gibt es lediglich um die Hauptstadt Kiew herum ein nennenswertes Netz an Autobahnen. Ansonsten gleicht das Straßenverkehrsnetz in keiner Weise dem aus Europa gekannten. Schlaglöcher, Buckelpisten und nicht gesicherte Verkehrswege machen Überlandfahrten zu einem zeit- und nervenaufreibenden Unterfangen. Nachtfahrten sollten generell vermieden werden, auch am Tag sollte besonders umsichtig und defensiv gefahren werden, rät der Klub.</p>
<p>Die ukrainischen Behörden haben in Hinblick auf die Europameisterschaft eine vereinfachte Grenzabfertigung insbesondere auch bei mehrmaligem Grenzübertritt angekündigt. Ob dies auch so kommen wird, bleibt abzuwarten. Derzeit ist an der Grenze mit langen Wartezeiten zu rechnen. Korruption ist leider noch häufig an der Tagesordnung, und wer nicht entsprechend in die Tasche greift, kann bei manchen ukrainischen Grenzbeamten nicht unbedingt auf bevorzugte oder zügige Abfertigung hoffen.</p>
<p>Korruptes Verhalten wird häufig auch der Verkehrspolizei in der Ukraine nachgesagt. Dem ACE  liegen entsprechende Erfahrungsberichte von Reisenden vor. Demnach sieht die Verkehrspolizei ihre Aufgabe weniger in der Sicherung des Straßenverkehrs. Angeblich steht vielmehr die Aufbesserung persönlicher Einkünfte im Vordergrund. Die Methode: Nicht die Polizei muss Regelverstöße nachweisen, sondern der Verkehrsteilnehmer selber muss beweisen, dass er die ihm zur Last gelegte Verkehrsübertretung nicht begangen hat, was praktisch nur schwer möglich sein dürfte. Bußgelder sind immer sofort in bar zu begleichen.</p>
<p>Beim innerstädtischen Verkehr in der Hauptstadt Kiew herrscht in den Stoßzeiten an Werktagen, etwa vormittags zwischen 7 und 9  sowie nachmittags nach 17 Uhr so gut wie Stillstand. Für eine Entfernung von rund vier Kilometer werden bis zu 90 Minuten beansprucht.</p>
<p><strong>Kraftstoffe, Entfernungen, Fahrzeiten</strong><br />
Die Entfernungen zwischen den einzelnen Spielstätten sind bei dieser Fußball-Europameisterschaft zum Teil sehr groß. Bei einer Strecke von 100 Kilometer muss mit einer Fahrtzeit von mindestens 80 Minuten gerechnet werden. Die Treibstoffversorgung ist nicht immer optimal, bleifreies Benzin ist nicht überall erhältlich, so dass bei Gelegenheit immer vollzutanken ist.</p>
<p>Angesichts der Entfernungen sollte sich jeder Autofahrer die Reisemöglichkeiten genauestens überlegen und eventuell alternativ über eine Flug- oder Bahnanreise nachdenken, rät der ACE. Wer seine Unterkünfte reserviert, sollte vorher schriftlich die Tarife aushandeln. Das gilt auch für Dienstleistungen wie etwa Taxifahrten. Viele Reiseveranstalter bieten Pauschalen mit An- und Abreise an. (Auto-Reporter.NET/sr)<br />
Foto: dpp/Auto-Reporter.NET</p>
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		<title>Warnung vor „Fisch-Pediküre“</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 15:54:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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<p>Eine ganz besondere Pediküre gönnen sich Menschen, wenn sie sich einer Ichthyotherapie unterziehen. In Gesundheits- und Wellnesstempeln wird sie immer häufiger angeboten. Die Hauptarbeit bei dieser Pediküre leisten kleine Fische, die Saugbarben. Sie verfügen über ein spezielles Enzym, das heilende Wirkung haben soll. Die Fische knabbern abgestorbene Hautzellen ab. Insbesondere  bei Hauterkrankungen wie beispielsweise der Schuppenflechte wird die Therapie als wirksam bezeichnet. Ihren Ursprung hat sie in der Türkei des 19. Jahrhunderts.<br />
Nun warnen britische Wissenschaftler in der Juni-Ausgabe des „Emerging Infectious Diseases“ vor dieser Behandlung. Der Fisch ist als Wirt für viele Bakterien und Krankheitserreger bekannt, dadurch kann es zu bakteriellen Besiedlungen des weichen Gewebes kommen. Diese Infektionen sind wegen Resistenzen gegen handelsübliche Antibiotika schwer zu behandeln.<br />
Insbesondere Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Immunstörungen oder Lebererkrankungen, aber auch Schwangere sollten diese Pediküre nicht durchführen. -IMK-</p>
<p>Quelle: George A. O&#8217;Toole, Ph.D., Professor, Department of Microbiology and Immunology, Geisel School of Medicine at Dartmouth, Hanover, N.H.; Philip Tierno, M.D., Ph.D., Director, Clinical Microbiology and Pathology, New York University Medical Center; June 2012 Emerging Infectious Diseases</p>
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		<title>BuchTipp „Mundtot!? Wie ich lernte meine Stimme zu erheben &#8211; eine sterbenskranke junge Frau erzählt</title>
		<link>http://www.lifestylesite.de/buchtipp/buchtipp-%e2%80%9emundtot-wie-ich-lernte-meine-stimme-zu-erheben-eine-sterbenskranke-junge-frau-erzahlt</link>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 14:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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Die fünfundzwanzigjährige Autorin Maria Langstroff aus Schwalmstadt studiert seit acht Semestern an der Philipps-Universität im Lehramtsstudiengang Anglistik, Germanistik und Pädagogik sowie zusätzlich im Fernstudium Psychologie. Dabei kann sie schon lange keine Vorlesungen mehr besuchen und ist auf besondere Prüfungsformen angewiesen. ...]]></description>
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<p>Die fünfundzwanzigjährige Autorin Maria Langstroff aus Schwalmstadt studiert seit acht Semestern an der Philipps-Universität im Lehramtsstudiengang Anglistik, Germanistik und Pädagogik sowie zusätzlich im Fernstudium Psychologie. Dabei kann sie schon lange keine Vorlesungen mehr besuchen und ist auf besondere Prüfungsformen angewiesen. Wegen einer schubweise fortschreitenden, noch nicht näher identifizierten Muskelkrankheit lebt sie seit 2010 in einem Pflegeheim. Da sie in ihrer Bewegungsfreiheit mittlerweile fast völlig eingeschränkt und fast erblindet ist, lässt sie sich zwischen den zahlreichen Therapieterminen den Unterrichtsstoff von Freunden oder dem Computer vorlesen. Ihre Hausarbeiten diktiert sie oder tippt sie mit der rechten Hand, die als einziges Glied noch bewegungsfähig ist, in eine Handytastatur.</p>
<p>Auf diese Weise entstand auch das eben erschienene Buch, in dem sie ihre Begegnungen mit Menschen, die mit ihrer Behinderung nicht zurechtkamen, kritisch reflektiert. Motiviert habe sie dabei zweierlei, berichtet Langstroff: „Zum einen möchte ich Menschen eine Stimme geben, die selbst keine Stimme mehr haben. Ich möchte für jene 8,7 Prozent der Menschen mit Schwerbehinderung in Deutschland aussprechen, was sonst unausgesprochen bleibt. Zum anderen möchte ich eben den Leuten, die sich abfällig und diskriminierend verhalten, die Augen öffnen. Ich will, dass sie begreifen, wie verletzend ihr Verhalten ist.“ Sie schreibe an gegen Diskriminierung und kämpfe so für Respekt und Würde. „Wer einmal mit ihr gesprochen hat, begreift, dass das Schlimmste für sie ist, sich in irgendeiner Form entmündigt zu fühlen“, charakterisiert sie Dr. Sabine Heuser, bei der Langstroff Anglistik studiert.</p>
<p>Neben verstörenden Erfahrungen habe die junge Autorin auch positive gemacht: „Sehr gern denke ich an meine Schulpraktischen Studien zurück, meine Schüler waren ganz wundervoll. Ich habe stets versucht, meinen Schülern Respekt entgegenzubringen, und bin von ihnen auch dementsprechend behandelt worden. Sie haben nie meinen Rollstuhl in den Vordergrund gestellt, sie haben mich, meiner Ansicht nach, als Mensch akzeptiert.“ Diese Erfahrung sei sehr beglückend gewesen, denn seit sie denken könne, habe sie Lehrerin werden wollen.<br />
„Als es ihr noch besser ging, war sie in ihrem Rollstuhl eine bekannte Figur in der Philosophischen Fakultät“, erzählt Stefan Serafin, den mit Langstroff neben dem gemeinsamen Studium eine tiefe Freundschaft verbindet. „Von ihr geht eine enorme Kraft und Zielstrebigkeit aus, sie steckt voller Projekte und Ideen, und die intellektuelle Auseinandersetzung mit ihr verläuft immer auf hohem Niveau.“ Ihn beeindrucke vor allem ihre enorme Merk- und Konzentrationsfähigkeit, die sie beim Schreiben und Redigieren ihrer Texte fast täglich unter Beweis stelle. „Sie beharrt selbst dann noch &#8211; mit einem Lächeln auf dem Gesicht &#8211; auf korrektem Deutsch und richtiger Zeichensetzung, wenn ich für sie nur einen Kommentar auf Facebook poste“, bemerkt er.</p>
<p>Dr. Daniel Ahrens, Dozent am Institut für Schulpädagogik, hebt den ausgeprägten pädagogischen Blick auf Schule und Unterricht seiner Studentin hervor: „Während viele Lehramtsstudierende Methodik, Didaktik und die Effizienz von Lernprozessen im Fokus haben, gelingt es ihr immer wieder, die beteiligten Menschen in den Vordergrund zu rücken, ohne die vorne angesprochen Aspekte zu vergessen und so Anspruch mit Wertschätzung zu verbinden.“ Beeindruckt habe ihn vor allem ihr „Biss“, der eiserne Wille, mit dem sie auch unter widrigsten Umständen zum Unterricht kam. „Sogar als sie schon im Liege-Rolli lag, ließ sie sich nach der Vervollständigung einer Hausarbeit an die Uni fahren, um die Arbeit persönlich abzugeben“, erinnert sich Heuser.</p>
<p>„Als sich ihr Zustand verschlechterte und sie ins Pflegeheim zog, überlegte ich Semester für Semester, welche meiner Seminare für sie in Frage kommen, bei denen also die Nichtteilnahme an den Sitzungen nicht automatisch ein K.O.-Kriterium darstellte, weil sie darauf bestand, weiterhin Scheine zu machen“, erzählt Ahrens. Mit Kleingruppen habe er am Krankenbett schulpädagogisch relevante Fragen mit ihr diskutiert. Außerdem seien alternative Prüfungsformen vonnöten gewesen, die im Pflegeheim durchgeführt werden konnten. „Sie konnte in einer Krankheitsphase überhaupt nicht mehr sprechen und musste in einem völlig abgedunkelten Zimmer liegen“, berichtet Ahrens. Ihre Antworten auf die Prüfungsfragen tippte sie mit eisernem Willen in ein Handy. „Es war sicherlich die anstrengendste, aber eben auch beeindruckendste Prüfung, die ich bislang erlebt habe“, bekennt er. Gleich nach der Prüfung habe Langstroff per Handy angefragt, an welchem Seminar sie im kommenden Semester teilnehmen könne.</p>
<p>„Ich bin eine Kämpfernatur“, sagt die ehemalige Leichtathletin, die als Teenager auch modelte, von sich selbst. Doch habe sie lange gebraucht, um ihre unheilbare Erkrankung zu akzeptieren und sich zuerst mit dem Leben im Rollstuhl, dann mit dem im Krankenbett abzufinden. „Geholfen haben mir meine Projekte, um am Leben festzuhalten“, bekennt sie. Eines dieser Projekte sei das Buch gewesen, nun träume sie davon, eine Lesung zu geben oder nochmals zur Uni zu gehen. „Ich möchte versuchen, mein Studium bis zum Ende durchzuziehen, die Frage ist natürlich, ob das zu schaffen ist“, bekräftigt Maria Langstroff. Und dann? „Einmal eine Klasse zu unterrichten“, wünscht sie sich.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
Maria Langstroff: „Mundtot!? Wie ich lernte, meine Stimme zu erheben &#8211; eine sterbenskranke junge Frau erzählt“. Schwarzkopf + Schwarzkopf Verlag: 2012.</p>
<p>(Foto: Michael Schreiner / <a href="http://www.schwarzkopf-schwarzkopf.de" target="_blank">Schwarzkopf &#038; Schwarzkopf Verlag</a>)</p>
<p>Link: <a href="http://www.maria-langstroff.de" target="_blank">http://www.maria-langstroff.de</a>/</p>
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