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	<title>LifeStyleSite.De &#187; Frauen</title>
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		<title>Wie lange soll eine Mutter ihr Kind stillen?</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 06:15:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>Auf dem Titelbild des gerade erschienenen &#8220;Time Magazine&#8221; ist eine junge Mutter zu sehen, die ihr etwa vierjähriges Kind stillt. Heute ist Muttertag. Sind Frauen erst dann gute Mütter, wenn sie ihre Kinder lange stillen? Welche Auswirkungen hat das für Mutter oder Kind &#8211; nur positive ?</p>
<h1>Was man über das Stillen weiß</h1>
<p><strong>Emotionale Vorteile für die Mutter:</strong><br />
Viele Frauen fühlen sich durch das Stillen sehr stark mit ihrem Kind verbunden. Wie schon während der Schwangerschaft, versorgen sie ihr Kind wiederum direkt mit Nährstoffen aus ihrem Körper. Der Ausstoß von Hormonen wie Prolaktin und Oxytoxin sorgt für eine friedliche, liebevolle und harmonische Gefühlslage bei Mutter und Kind.</p>
<p><strong>Gesundheitliche Vorteile</strong> liegen in der Tatsache, dass die Mutter sich nach der Schwangerschaft körperlich schneller und einfacher erholt. Die Gebärmutter erreicht auch rascher wieder die normale Größe und Blutungen nach der Geburt sind seltener. Studien zeigen, dass Frauen, die gestillt haben, eine geringere Erkrankungsrate später im Leben für Brust- und Ovarienkrebs haben. Einige Untersuchungen haben auch einen Zusammenhang zwischen Stillen und einem geringeren Risiko für Diabetes Typ 2 herstellen können, auch Rheuma- und Herzerkrankungen sollen seltener bei Frauen auftreten, die gestillt haben. (2)</p>
<p><strong>Mythen rund um das Stillen</strong></p>
<p><em><strong>Stillen schützt vor einer weiteren Schwangerschaft </strong>.</em><br />
Fakt: Es stimmt zwar, dass manche Frauen während der Zeit rund um das Stillen keinen Eisprung haben, doch eine sichere Empfängnisverhütung ist das nicht. Solche Fragen sollten Frauen mit ihrem Frauenarzt unbedingt besprechen.</p>
<p><em><strong>Wer kleine Brüste hat, kann nicht genügend Muttermilch produzieren.</strong></em><br />
Fakt: Die Größe der Brust hat für die Milchproduktion keine Bedeutung.</p>
<p><em><strong>Stillen ruiniert die Brustform.</strong></em><br />
Fakt: Nach der Stillperiode haben bei fast allen Frauen die Brüste wieder die Form, die sie auch vor der Schwangerschaft hatten. Andere Faktoren wie Gewichtszunahme oder das Alter der Frauen sind wesentlicher für die Formveränderung, falls sie überhaupt auftritt.<br />
Weitere Informationen dazu gibt es auch <a href="http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_stillen_1137.html" target="_blank">hier  </a></p>
<p><strong>Auswirkungen auf das Baby:</strong><br />
Die emotionalen Vorteile für das Baby sind wie oben schon genannt der enge körperliche Kontakt mit der Mutter. Schnell erhält das Kind seine Nahrung, dabei stellt das Saugen an der Mutterbrust einen Vorgang dar, der für die spätere Zufriedenheit und Motivation eines Menschen Bedeutung hat.</p>
<p>Gesundheitliche Vorteile: Studien haben gezeigt, dass ausschließliches Stillen während der ersten sechs Monate des Babys, das Risiko für vielerlei Infektionen senkt. Eine niederländische Studie konnte dies ebenfalls bestätigen. Babys, die ausschließlich bis vier Monate gestillt wurden, litten seltener an Infektionen der Atemwege und des Verdauungssystems. Zudem leiden diese Kinder später weniger häufig an Allergien. (1)<br />
Die Vorteile für Babys sind vielfältig. <a href="http://www.lifestylesite.de/familieundkinder/stillen-bis-sechs-monate-schutzt-babys-vor-asthma" target="_blank">LifeStyleSite</a> berichtet darüber.-IMK-</p>
<p><strong>Zur Dauer des Stillens hier eine Erklärung der La Leche Liga Deutschland:</strong></p>
<p>Bei der Frage nach der „optimalen Stilldauer“ kommen biologische, kulturelle und nicht zuletzt individuelle Aspekte zum Tragen. Allein schon die Tatsache, dass so verschiedenartige Gesichtspunkte berücksichtigt werden müssen, macht deutlich, dass es keine allgemeingültige Antwort oder gar Empfehlung hinsichtlich der Stilldauer geben kann. In Deutschland ist im Mutterschutzgesetz festgelegt, dass eine erwerbstätige, stillende Mutter während ihrer Arbeitszeit Anspruch auf bezahlte Stillzeiten hat (1). Das Gesetz enthält keine Angabe dazu, bis zu welchem Alter des Kindes dieser Anspruch gilt. In einer Reihe von Durchführungsverordnungen und Gerichtsurteilen wurde eine Altersbegrenzung für den Anspruch auf bezahlte Stillzeiten ausgesprochen. Diese Begrenzung bezieht sich jedoch ausschließlich auf die arbeitsrechtliche Situation und nicht auf das Stillen als solches. Gesetzliche Regelungen außerhalb des Mutter-schutzgesetzes gibt es in Deutschland weder zum Stillen allgemein noch bezüglich der Stilldauer.</p>
<p>Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt auf der Grundlage von Studien zur kindlichen Entwicklung, in den ersten sechs Lebensmonaten ausschließlich zu stillen, das heißt, keine andere Nahrung oder Flüssigkeit außer Muttermilch (es sei denn dies wäre medizinisch indiziert), und anschließend neben geeigneter Beikost weiter zu stillen bis zum Alter von zwei Jahren und darüber hinaus (2). Die amerikanische Akademie der Kinderärzte (AAP) empfiehlt eine mindestens einjährige Stillzeit für alle Kinder und ergänzt, dass das Stillen darüber hinaus solange fortgesetzt werden soll, wie Mutter und Kind dies wollen. In der 2005 von der AAP veröffentlichten Verlautbarung „Breastfeeding and the Use of Human Milk“ wird auch darauf hingewiesen, dass es keine Obergrenze für die Stilldauer gibt (3). Anthropologische Forschungen ergaben Hinweise darauf, dass das natürliche Abstillalter beim Menschen zwischen 2,5 und 7 Jahren liegt (4). Als Stillorganisationen in Deutschland sehen wir es als unsere Aufgabe an, jede Familie dabei zu unterstützen, so lange zu stillen, wie es ihren individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten entspricht.</p>
<p>Oktober 2009<br />
Denise Both für die La Leche Liga Deutschland (LLLD)<br />
Utta Reich-Schottky für die Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen (AFS)<br />
1 Mutterschutzgesetz (nach der Änderung vom 20.12.1996) Bundesgesetzblatt I S. 2110<br />
2 WHO: Infant and Young Child Feeding. Model Chapter for Textbooks for Medical Students and Allied Health<br />
Professionals. Savage King F, Da Cunha A, Lang S, WHO 2009: 13-14<br />
3 Gartner LM, Morton J, Lawrence RA, Naylor AJ, O&#8217;Hare D, Schanler RJ, Eidelman AI; American Academy of<br />
Pediatrics Section on Breastfeeding. Breastfeeding and the use of human milk. Pediatrics. 2005 Feb; 115(2):496-<br />
506.<br />
4 K.A. Dettwyler: When to Wean: Biological Versus Cultural Perspectives. Clinical Obstetrics and Gynecology,2004, Band 47, Heft 3, S. 712-723<br />
Quelle: <a href="http://www.lalecheliga.de" target="_blank">http://www.lalecheliga.de</a>/<br />
weitere Links:<br />
<a href="http://www.stillen.org/" target="_blank">http://www.stillen.org/</a></p>
<p><a href="http://www.bdl-stillen.de/" target="_blank">http://www.bdl-stillen.de/</a></p>
<p>weitere Quellen:<br />
http://www.womenshealth.gov: Why breastfeeding is important (1)<br />
Breastfeeding and the Use of Human Milk // 2005 by the American Academy of Pediatrics (2)</p>
<p><strong>Doch schließlich müssen die Mutter oder vielmehr die Eltern entscheiden, wie lange ihre Kinder gestillt werden sollen.</strong></p>
<p><strong>Was denken Sie über das Thema?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Foto: http://photorack.net</p>
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		<title>Zu attraktiv für den Job?</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 17:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>Gut auszusehen hat nicht immer Vorteile, zumindest in der Arbeitswelt nicht, glaubt man den Ergebnissen einer Untersuchung, die an der Ben Gurion Universität in Israel durchgeführt wurde. Die Wissenschaftler wollten wissen, ob ein gutes Aussehen die Einstellungswahrscheinlichkeit erhöht. Dazu wurden 5 312 Lebensläufe paarweise an 2 656 offene Arbeitstellen verschickt: jeweils eine Bewerbung ohne Bewerberfoto, die andere ansonsten identische Bewerbung enthielt ein Foto des gut oder der gut aussehenden Bewerber/in. </p>
<p>Die Wissenschaftler hatten angenommen, dass attraktive Bewerber am häufigsten zu einem Einstellungsgespräch  eingeladen wurden. Dies war tatsächlich bei den Männern der Fall. Die attraktivsten Bewerberinnen, die dies bildlich dokumentiert hatten, wurden allerdings sehr viel  seltener zum Vorstellungsgespräch eingeladen als Bewerberinnen, die kein Foto beigelegt hatten oder weniger hübsch waren. </p>
<p>Grund könnte die Tatsache sein, dass in Israel 93 Prozent der Angestellten in Personalbüros Frauen sind, die vielleicht aus Neid oder Eifersucht, die Bewerberinnen abgelehnt hatten.<br />
Fazit: Wenn attraktive Frauen einen Job haben wollen, dann besser ohne Foto bewerben oder direkt den Chef anschreiben. -I. Mosblech-Kaltwasser-</p>
<p>Quelle: Ben-Gurion University of the Negev</p>
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		<title>Ja, ich will: Heiraten mit der Hochzeitblume Calla</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 10:10:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>Düsseldorf (ots) &#8211; Ob traditionell oder modern &#8211; die Calla ist durch ihre edle Erscheinung eine ausgezeichnete Wahl, wenn der schönste Tag im Leben zweier Liebender zu feiern ist. Mit ihrer Bedeutung als Blume der Schönheit und Wertschätzung passt sie perfekt in den Brautstrauß und eignet sich auch für die florale Dekoration des Hochzeitsfestes.</p>
<p>Damit am entscheidenden Tag alles stimmt, nehmen sich die meisten Paare bis zu einem Jahr Zeit, alle Details zu planen. Ebenso sollte auch die Entscheidung für die richtige florale Dekoration sorgfältig durchdacht sein. Die wunderschöne Calla eignet sich perfekt als Hochzeitsblume. Die zarte Blüte ist durch ihre fließende Blattform sowohl im Brautstrauß, dem wichtigsten Accessoire der Braut, als auch in der gesamten Blumendekoration des Events auf jeden Fall ein echter Blickfang.</p>
<p>Das Charisma der Calla-Blüte ist einfach unwiderstehlich. Das Herz der Calla ist der in der Blüte versteckte Kolben, welcher von einem einzelnen, geschwungenen Samt-Blatt umrahmt wird. Diese Blüte gibt ihre gesamte Schönheit nicht auf den ersten Blick preis, denn durch die Trichterform des Hochblatts bleibt das Blumenherz für unaufmerksame Betrachter verborgen. Zudem ist die im Fachhandel als Zantedeschia bekannte Calla sehr vielseitig einsetzbar und kann, je nach Komposition, zum Beispiel in einem Wasserfallstrauß sehr romantisch oder als Zepterstrauß ganz puristisch-elegant wirken.</p>
<p>Traditionell ist es die Aufgabe des Bräutigams, den Brautstrauß zu besorgen (dieser Brauch geht sogar bis ins 15. Jahrhundert zurück). Den Strauß überreicht er dann vor oder in der Kirche seiner Braut, wobei darauf zu achten ist, dass jeder Blume eine besondere Bedeutung zugeschrieben wird. Die Calla eignet sich ideal als Liebesbekundung an die zukünftige Ehefrau: Überreicht der Bräutigam ihr einen Brautstrauß aus Callas, so drückt er damit seine Wertschätzung für seine Angetraute und seine Bewunderung für ihre Schönheit aus.</p>
<p>Ob in der klassischen Hochzeitsfarbe Weiß oder in dezenten Cremetönen, die Calla ist mit ihrem charakteristischen Hochblatt in jeder Farbvariante ein Hingucker. Wer es eher unkonventionell mag, kann mit einem Strauß in Pastellfarben oder sogar kräftigem Rot gekonnt Kontrast setzen. </p>
<p>Foto: Blumenbüro Holland</p>
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		<title>Warum es zu Resistenzen gegen Medikamente bei manchen Brustkrebspatientinnen kommt</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 08:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>Resistenzen gegen Medikamente sind der Hauptgrund dafür, dass Brustkrebs bei vielen Patientinnen nicht wirksam bekämpft werden kann. Wissenschaftlern aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum ist es nun gelungen, <strong>Tamoxifen-resistente Brustkrebszellen</strong> mit Hilfe eines winzigen RNA-Moleküls wieder empfindlich für das Medikament zu machen. Die RNA-Schnipsel unterdrücken die Bildung eines Proteins, das das Krebswachstum fördert. Hinweise darauf, dass sie auch klinisch eine Rolle spielen, fanden die Forscher in Gewebeproben von Brusttumoren.<br />
Viele Brustkrebspatientinnen erhalten das Medikament <strong>Tamoxifen</strong>. Der Wirkstoff blockiert die Wirkung des Östrogens und unterdrückt dadurch die Wachstumssignale des Hormons in den Krebszellen. Während der Entwicklung von Resistenzen gegen das Medikament schalten Tumorzellen auf ein anderes Wachstumsprogramm um: Sie verändern Verhalten und Gestalt, werden beweglicher und erlangen auch die Fähigkeit, in umgebende Gewebe einzudringen. Diese Veränderungen beobachteten Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum um PD Dr. Stefan Wiemann auch an Tamoxifen-resistenten Brustkrebszellen.</p>
<p>„Resistenzen gegen Medikamente sind bei vielen Krebserkrankungen der Hauptgrund dafür, dass Therapien versagen und die Krankheit fortschreitet“, erklärt Wiemann. „Wir wollen verstehen, was dabei in den Zellen passiert, um in Zukunft bessere Therapien entwickeln zu können.“ Wiemanns Mitarbeiter Dr. Özgür Sahin vermutet, dass so genannte microRNAs bei der Resistenzentstehung eine Rolle spielen. „Diese winzigen RNA-Schnipsel steuern viele zelluläre Vorgänge, indem sie sich passgenau an bestimmte Genabschriften heften und so die Proteinproduktion blockieren.“</p>
<p>Durch regelmäßige Gabe von <strong>Tamoxifen </strong>machten die Wissenschaftler aus Sahins Team Brustkrebszellen in der Kulturschale resistent gegen das Medikament. Parallel zur Resistenzentstehung schalteten die Krebszellen auf das Entwicklungsprogramm um, das sie noch invasiver und bösartiger wachsen lässt. Beim Überprüfen des gesamten microRNA-Spektrums in den resistenten Krebszellen fiel dem Team auf, dass die Produktion der microRNA 375 besonders stark gedrosselt war. Kurbelten die Forscher die Produktion der microRNA 375 an, reagierten die Zellen wieder auf Tamoxifen und schalteten auch auf ihr normales Wachstumsprogramm zurück. „Das ist ein starker Hinweis dafür, dass Mangel an microRNA 375 sowohl die Bösartigkeit steigert als auch zur Resistenzentstehung beiträgt“, sagt Özgür Sahin.</p>
<p>Ist die Konzentration der <strong>microRNA 375</strong> niedrig, steigern Brustkrebszellen die Produktion von Metadherin. Offenbar unterdrückt <strong>microRNA 375</strong> in gesunden Zellen die Bildung dieses krebsfördernden Proteins. Die Forscher fanden bei Patientinnen unter Tamoxifen-Therapie, dass ein hoher Gehalt an Metadherin in den Krebszellen mit einem hohen Rückfallrisiko verbunden ist. Das deutet darauf hin, dass microRNA 375 und Metadherin eine Rolle bei der Entstehung einer Tamoxifen-Resistenz spielen.</p>
<p>„Die Analyse der <strong>microRNAs</strong> bei Brustkrebs hat uns auf die Spur von Metadherin gebracht. Möglicherweise können wir in Zukunft die krebsfördernden Eigenschaften dieses Proteins zielgerichtet beeinflussen“, schildert Wiemann das Ziel weiterer Forschung.</p>
<p>Ward, A. Balwierz, J. David Zhang, M. Küblbeck, Y. Pawitan, T. Hielscher, S. Wiemann und Ö. Sahin: Re-expression of microRNA-375 reverses both tamoxifen resistance and accompanying EMT-like properties in breast cancer. Oncogene 2012, DOI: 10.1038/onc.2012.128</p>
<p>Foto: Brustkrebszellen<br />
Quelle: Dr. Lutz Langbein, Deutsches Krebsforschungszentrum</p>
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		<title>Frauen haben größere Pupillen als Männer</title>
		<link>http://www.lifestylesite.de/frauen/frauen-haben-grosere-pupillen-als-manner</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 07:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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Valencia/Wien (pte/27.04.2012) &#8211; Die Pupillen von Frauen sind weiter als jene der Männer. Das haben spanische Forscher in einer Untersuchung an 379 normalsichtigen Erwachsenen herausgefunden. &#8220;Wir wissen sehr wenig über normalsichtige Augen, obwohl man sie als Maß bei Kurz- und ...]]></description>
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<p>Valencia/Wien (pte/27.04.2012) &#8211; Die Pupillen von Frauen sind weiter als jene der Männer. Das haben spanische Forscher in einer Untersuchung an 379 normalsichtigen Erwachsenen herausgefunden. &#8220;Wir wissen sehr wenig über normalsichtige Augen, obwohl man sie als Maß bei Kurz- und Weitsichtigkeit heranziehen sollte&#8221;, erklärt Studienautor Juan Alberto Sanchis-Gimeno von der Universität Valencia. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse in der Zeitschrift &#8220;Surgical and Radiologic Anatomy&#8221;. </p>
<p><strong>Gesteigerte Attraktivität</strong></p>
<p>&#8220;Physiologisch bedeutet eine größere Linse eine höhere Empfindlichkeit auf Lichtstärke&#8221;, erklärt Hannes Paulus, Leiter des Department für Evolutionsbiologie der Universität Wien, im pressetext-Interview. Wenngleich eine griffige Erklärung für den beobachteten Geschlechtsunterschied bisher fehlt, spekuliert der Experte über einen Zusammenhang mit dem Kindchenschema. &#8220;Große, dunkle Augen machen nicht nur Babys attraktiv, sondern auch Frauen. Die Kosmetik nutzt das aus &#8211; doch vielleicht hat die Natur dem schon vorher nachgeholfen&#8221;, sagt der Evolutionsbiologe.</p>
<p>Die spanischen Forscher setzten bei dieser ersten derartigen in-vivo-Überprüfung die Hornhaut-Topografie, eine neue Messmethode zur Abbildung von Krümmungsradien und Höhendaten der Hornhaut sowie der Regenbogenhaut. Gemessen wurde bei der Untersuchung auch der Pupillendurchmesser der untersuchten Personen. &#8220;Obwohl es keine großen Unterschiede bei den meisten beobachteten Parametern gab, haben normalsichtige Frauen eine deutlich weitere Pupille als Männer&#8221;, berichtet Sanchis-Gimeno.</p>
<p><strong>Kontrolleur für das Licht</strong></p>
<p>Die Pupille ist der schwarze Punkt des Auges, der als dehn- und zusammenziehbare Öffnung die durchfallende Lichtmenge reguliert. Das Licht gerät somit auf die Linse, wird von ihr gebrochen und auf die Netzhaut geworfen, wo es von Fotorezeptor-Zellen in Nervenimpulse umgewandelt und über den Sehnerv ans Gehirn weitergeleitet werden kann. Zwischen drei und 4,5 Millimeter beträgt der Pupillendurchmesser beim Menschen, wobei sich dieser Wert in Dunkelheit auf fünf bis neun Millimeter erhöht. Kontrolliert wird die momentane Größe von zwei Muskeln &#8211; dem Pupillenschließmuskel und dem Pupillenerweiterer. </p>
<p>Quelle:<a href="http://www.pressetext.com" target="_blank">www.pressetext.com</a></p>
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		<title>Mädchen bei digitaler Mediennutzung gleichauf mit Jungen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 10:00:38 +0000</pubDate>
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<p>Berlin, 26. April 2012 &#8211; Junge Mädchen holen bei der Nutzung neuer Medien immer weiter auf. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM anlässlich des heute stattfindenden Girls‘ Day. Nach einer repräsentativen Umfrage nutzen 99 Prozent aller jungen Frauen im Alter von 14 und 29 Jahren das Internet. Damit liegen sie gleichauf mit den Jungen in dieser Altersgruppe. Einen Vorsprung haben sie dagegen bei der Nutzung Sozialer Online-Netzwerke. Hier liegen die Mädchen mit 92 Prozent vor den Jungen mit 90 Prozent. Zudem besitzen laut Umfrage sowohl alle Jungen als auch alle Mädchen unter 30 Jahren ein Handy. Einen Unterschied gibt es bei der mobilen Internetnutzung per Smartphone oder Tablet Computer. Hier liegen die 14- bis 29-jährigen Jungen mit 60 Prozent vor den Mädchen mit 50 Prozent. „Unterschiede bei der Mediennutzung sind zwischen Jungen und Mädchen kaum noch auszumachen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Leider entscheiden sich trotz ihres hohen Interesses an digitalen Medien nur wenige Frauen für einen technischen Beruf.“ </p>
<p>Die IT-Branche leidet seit Jahren unter einem Fachkräftemangel. Deshalb wollen die Unternehmen mehr junge Frauen für technische Berufe wie Informatiker, Ingenieur oder Elektrotechniker gewinnen. Bisher sind nur knapp 20 Prozent aller Studienanfänger in der Informatik Frauen. Bei den IT-Ausbildungsberufen sind es sogar weniger als 9 Prozent. „Der Girls‘ Day ist ein wichtiger Aktionstag, um die Begeisterung für spannende und zukunftsorientierte Berufe zu wecken, die junge Mädchen bei ihrer Berufswahl meist gar nicht auf dem Schirm haben“, sagte Kempf. Beim Girls‘ Day sind zahlreiche Firmen aus der ITK-Branche wie Cisco, Deutsche Telekom, Fujitsu, Hewlett-Packard, IBM, SAP etc. mit eigenen Veranstaltungen vertreten.</p>
<p>Um einen Beitrag zur Linderung des Fachkräftemangels zu leisten, hat der BITKOM die Nachwuchsinitiative „erlebe it“ ins Leben gerufen. Kern der Initiative ist es, einen Austausch von Schule und Wirtschaft zu ermöglichen. Beispiele sind die Durchführung von Workshops oder Projekttagen zu Themen der digitalen Welt, Veranstaltungen zur Berufsorientierung oder der Besuch von „IT-Scouts“ in den Klassen. Experten wie Software-Entwickler, aber auch Top-Manager großer Unternehmen haben sich als IT-Scout registriert und können jederzeit von Schulen angefordert werden. Beim diesjährigen Girls‘ Day ist „erlebe it“ Partner der europäischen e-Skills Week 2012. Weitere Informationen unter <a href="http://www.erlebe-it.de" target="_blank">www.erlebe-it.de</a>.</p>
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		<title>Mammographie-Screening: Überdiagnosen sind keine „falschen“ Diagnosen</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 12:46:37 +0000</pubDate>
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<p>„Wir können einer Frau leider nicht vorhersagen, wie sich ihr Tumor verhalten wird. Und wir können ihr auch nicht sagen, ob und wann sie an anderen Ursachen verstirbt“, betont Dr. Wolfgang Aubke, stellvertretender Beiratsvorsitzender der Kooperationsgemeinschaft Mammographie. „Aber wir können Brustkrebs in einem sehr frühen Stadium entdecken, dadurch schonender behandeln und Leben retten.“<br />
Bislang gibt es keine Möglichkeit, sicher zu bestimmen, wie aggressiv sich ein Tumor entwickeln wird. Daher wird bei der Diagnose Brustkrebs den Frauen in der Regel eine entsprechende Behandlung empfohlen.</p>
<p>„Überdiagnosen als falsche oder irrtümliche Diagnosen zu bezeichnen ist irreführend. Letztlich gibt es zu Überdiagnosen so lange keine Alternative, bis uns die Forschung zur Tumorbiologie Werkzeuge in die Hand gibt, mit denen wir von Anfang an das Verhalten eines Tumors bestimmen können“, sagt Dr. Aubke.</p>
<p>Zu „Überdiagnosen“ zählen diagnostizierte Tumore, die zu Lebzeiten nie auffällig geworden und daher auch nicht behandelt worden wären. Die betreffende Person verstirbt also an einer anderen Ursache. Auch bei anderen Früherkennungen für Gebärmutterhalskrebs oder Prostatakrebs treten Überdiagnosen als unerwünschter Nebeneffekt auf.</p>
<p>Welche Größenordnung die Überdiagnosen im Mammographie-Screening einnehmen, schätzen Wissenschaftler unterschiedlich ab. Beruhend auf verschiedenen Datengrundlagen und Modellen zur Berechnung reichen die Schätzungen von drei bis 33 Prozent („Phasenmodell zur Mortalitätsevaluation“ des wissenschaftlichen Gremiums, <a href="http://www.mammo-programm.de" target="_blank">www.mammo-programm.de</a>). Für das deutsche Mammographie-Screening existieren noch keine Auswertungen zu Überdiagnosen. Dafür ist das seit 2009 flächendeckend angebotene Programm noch zu jung.</p>
<p>Fakt bleibt: Jedes Jahr erkranken rund 71.700 Frauen neu an Brustkrebs, etwa 17.200 sterben in Folge der Erkrankung (Robert Koch-Institut 2012, Krebs in Deutschland 2007/2008). Um die Überlebenschancen der Frauen zu erhöhen, soll Brustkrebs schon in einem frühen Stadium gefunden werden. Deshalb wurde 2005 die regelmäßige Untersuchung der Brust im Mammographie-Screening-Programm auf Beschluss des Bundestages in Deutschland eingeführt.</p>
<p>Dr. Aubke: „Unsere besondere Verantwortung liegt darin, Brustkrebs rechtzeitig diagnostizieren zu können und gleichzeitig die Belastung für die Frau so gering wie möglich zu halten. Deshalb ist die Qualitätssicherung im Mammographie-Screening-Programm einzigartig.“ Dazu gehören die hohen Anforderungen an die fachliche Qualifikation der Ärztinnen und Ärzte sowie des medizin-technischen Personals, die täglichen Kontrollen der Geräte, verpflichtende Fortbildungen und Prüfungen, <a href="http://www.mammo-programm.de/service/glossar.php" target="_blank">Doppelbefundung</a>, interdisziplinäre Fallkonferenzen und die systematische Datenauswertung.</p>
<p>Die Kooperationsgemeinschaft Mammographie ist in gemeinsamer Trägerschaft von den gesetzlichen Krankenkassen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) im August 2003 gegründet worden. Ihre Aufgabe ist die Koordination, Qualitätssicherung und Evaluation des Mammographie-Screening-Programms.</p>
<p>Foto: Kooperationsgemeinschaft Mammographie<br />
Quelle: www.idw-online.de</p>
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		<title>Frauen mit einem &#8220;Akuten-Koronaren-Snydrom&#8221; erhalten weltweit immer noch nicht die gleiche medizinische Behandlung wie Männer</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 12:26:17 +0000</pubDate>
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<p>Dubai (20 April 2012): Frauen mit einem akuten Herzsyndrom (AKS) werden im Vergleich zu Männern nur unzureichend medizinisch behandelt, so die Ergebnisse dreier umfangreicher Studien, die heute auf dem Weltkongress für Kardiologie (WCC) vorgestellt wurden. </p>
<ul>
<li>Die &#8220;CREATE registry study&#8221; mit über  20 468 Patienten in Indien zeigt, dass relativ wenig Frauen wegen eines &#8220;Akuten-Koronaren-Snydroms&#8221; ins Krankenhaus eingewiesen werden. Zudem sind diese Frauen älter, erreichen das Krankenhaus später, haben mehr Risikofaktoren und erhalten eine weniger wirksame Behandlung. Dadurch ist ihre Prognose zu überleben schlechter.</li>
<li>Die BRIG-Studie in China mit 3168 Patienten kommt zu dem Schluß, dass eine grundlegende Anzahl von Frauen mit AKS während eines Krankenhausaufenthaltes im Vergleich zu Männern eine nicht angemessene Behandlung bekommt. </li>
<li>Ähnliche Ergebnisse liefert eine Studie mit 4229 Patienten aus dem mittleren Osten. Hier werden Frauen tendenziell später ins Hospital eingeliefert als Männer. Zudem leiden sie zusätzlich an schweren Krankheiten. Diese Frauen erhielten Standardbehandlungen in geringerem Unfang als Männer. In diesem Fall hatte dies jedoch keine Bedeutung für die stationäre Sterblichkeit.</li>
</ul>
<p>&#8220;Die drei Studien zeichnen weltweit ein durchgängiges Bild. Damit wird auf eindringliche Weise sichtbar, dass Frauen mit einem &#8220;Akuten-Koronaren-Snydrom&#8221; nicht die gleiche Behandlung bekommen wie Männer, sagt Prof. Sidney C Smith, Präsident der &#8220;World Heart Federation&#8221;. &#8220;Das ist etwas, was höchste Priorität erhalten sollte.&#8221;</p>
<p><strong>Frauen und Herzerkrankungen</strong><br />
Kardiovaskuläre Erkrankungen, also Herzerkrankungen und Schlaganfälle, sind die größten Killer, denen Frauen weltweit zum Opfer fallen. Jährlich sind es 8,6 Millionen Todesfälle. Insbesondere Frauen in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommensstrukturen sind, wenn sie diese Krankheiten entwickeln, einem höheren Todesrisiko ausgesetzt als Frauen aus industriellen Nationen.</p>
<p><strong>Die gute Nachricht:</strong> Frauen können selbst dazu beitragen, ihr Herz zu schützen, indem sie nicht rauchen, sich regelmäßig bewegen und Sport treiben, ihr Gewicht kontrollieren und eine gesunde Ernährung einhalten. </p>
<p>Der Weltkongress für wissenschaftliche Kardiologie (WCC)&#8221; wird alle zwei Jahre von der World Heart Federation veranstaltet. Hochrangige Wissenschaftler aus allen Ländern  können dort ihre aktuellsten  wissenschaftlichen Ergebnisse und Entwicklungen vorstellen. -I. Mosblech-Kaltwasser-<br />
Mehr Informationen : <a href="http://www.worldcardiocongress.org" target="_blank">www.worldcardiocongress.org</a></p>
<p>Quelle: EurekAlert</p>
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		<title>Die Prognose von Brustkrebs hat sich verbessert</title>
		<link>http://www.lifestylesite.de/frauen/die-prognose-von-brustkrebs-hat-sich-verbessert</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 12:14:53 +0000</pubDate>
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<p>Wie erfolgreich ist die interdisziplinäre Behandlung von Brustkrebs? Das Brustzentrum am Universitätsklinikum Heidelberg hat seit 2003 bei mehr als 3.000 Patientinnen den Verlauf der Erkrankung systematisch begleitet und als erstes Zentrum in Deutschland diese aussagekräftigen prospektiven Ergebnisse veröffentlicht: 86 Prozent überlebten die ersten fünf Jahre nach Therapiebeginn; bei 80 Prozent kehrte der Krebs in dieser Zeit auch nicht zurück. Die Auswertung wurde im Februar 2012 online in der Fachzeitschrift &#8220;The Breast&#8221; veröffentlicht. </p>
<p>&#8220;Die Prognose von Brustkrebs hat sich aufgrund neuer Therapieoptionen und der konsequenten interdisziplinären Behandlung weiter verbessert&#8221;, sagt Professor Dr. Christof Sohn, Ärztlicher Direktor der Universitäts-Frauenklinik und Leiter des Brustzentrums. Die Heidelberger Ergebnisse belegen dies: Eine Auswertung deutscher Krebsregister durch das Robert Koch Institut im Jahr 2010 ergab für die Zeitspanne von 2000 bis 2004 für Brustkrebspatientinnen eine Wahrscheinlichkeit von 79,6 Prozent, die ersten fünf Jahre nach Therapie zu überleben. Eine aktuelle Arbeit des Deutschen Krebsforschungszentrums, in der Daten elf deutscher Krebsregister aus den Jahren 2002 bis 2006 analysiert wurden, kommt auf rund 84 Prozent. In den USA lag diese Wahrscheinlichkeit laut US-amerikanischem National Cancer Institute zwischen 1999 und 2006 bei 89 Prozent.</p>
<p><strong>86 Prozent der Patientinnen leben fünf Jahre nach Therapie</strong></p>
<p>Das interdisziplinäre Team in Heidelberg um Privatdozent Dr. Jörg Heil, Oberarzt und Koordinator des Heidelberger Brustzentrums, und Professor Dr. Andreas Schneeweiss, Leiter der Sektion Gynäkologische Onkologie im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen und der Universitäts-Frauenklinik, wertete die Daten aller 3.338 Patientinnen mit bösartiger Brustkrebserkrankung aus, die in den Jahren 2003 bis 2010 am Heidelberger Brustzentrum nach Erstdiagnose behandelt wurden. Fünf Jahre nach der Erstbehandlung waren 80 Prozent der Frauen krankheitsfrei; der Krebs war also nicht mehr aufgetreten, bei 15 Prozent war erneut ein Tumor in der Brust gewachsen, bei 19 Prozent traten Metastasen auf, bei manchen beides. 86 Prozent der Patientinnen überlebten die ersten fünf Jahre nach der erstmaligen Erkrankung. Unter Berücksichtigung der Todesfälle, die nicht auf die Brustkrebserkrankung zurückgehen, ergab die Auswertung: Nur 10 Prozent der Patientinnen starben in den ersten fünf Jahren nach ihrer Behandlung an Brustkrebs.  </p>
<p><strong>Interdisziplinäres Tumorboard gibt Therapie-Empfehlungen</strong></p>
<p>&#8220;Unsere Ergebnisse sind eine Basis, um die Vorsorge und Versorgung von Brustkrebspatientinnen weiter zu verbessern&#8221;, sagt Professor Schneeweiss. &#8220;Hier sind wir mit den im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg geschaffenen Strukturen richtungsweisend für andere Zentren in Deutschland. Seit 2003 leitet Professor Schneeweiss die aufwendige Dokumentation aller Brustkrebsfälle, die nun die Datengrundlage dieser und weiterer derartiger Analysen darstellt bzw. darstellen wird. Er ist zudem Leiter des interdisziplinären Tumorboards und damit Verantwortlicher für die Erstellung der individuellen interdisziplinären Therapieempfehlungen. </p>
<p>Das Brustzentrum an der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg war 2003 eines der ersten von inzwischen mehr als 200 Zentren in Deutschland, die von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie zertifiziert wurden. 2006 folgte die Akkreditierung durch die Europäische Gesellschaft für Brusterkrankungen EUSOMA (European Society of Mastology). Für die Patientinnen bedeutet das: Ein erfahrenes Ärzteteam und moderne Behandlungsmöglichkeiten sichern in multidisziplinärer Kooperation eine qualitativ hochwertige Diagnostik und Therapie. 2011 betreute das Heidelberger Brustzentrum über 600 Patientinnen nach Erstdiagnose; es ist damit eines der größten Brustzentren in Deutschland.</p>
<p>Literatur:<br />
J. Heil, A. Gondos, G. Rauch, F. Marmé, J. Rom, M. Golatta, H. Junkermann, P. Sinn, S. Aulmann, J. Debus, H. Hof, F. Schütz, H. Brenner, C. Sohn, A. Schneeweiss. Outcome analysis patients with primary breast cancer initially treated at a certified academic breast unit. The Breast (2012), doi:10.1016/j.breast.2012.01.009</p>
<p>Auswertung deutscher Krebsregister durch das Robert Koch Institut:<br />
J. Haberland, J. Bertz, U. Wolf, T. Ziese, B.M. Kurth: German cancer statistics 2004. BMC Cancer, 10 (2010), p. 52</p>
<p>Analyse elf deutscher Krebsregister durch das Deutsche Krebsforschungszentrum:<br />
E. Hiripi, A. Gondos, K. Emrich, B. Holleczek, A. Katalinic, S. Luttmann et al.: Survival from common and rare cancers in Germany in the early 21st century. Ann Oncol, 23 (2012), pp. 472-479</p>
<p>Auswertung des US-amerikanischen National Cancer Instituts:<br />
S. Altekruse, C. Kosary, M. Krapcho: SEER cancer statistics review, 1975-2007. National Cancer Institute (2010)</p>
<p>Internet:<br />
<a href="http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Brustzentrum.103928.0.html" target="_blank">http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Brustzentrum.103928.0.html</a></p>
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		<title>Frauen mit Herzschwäche profitieren mehr von modernen Schrittmachern als Männer</title>
		<link>http://www.lifestylesite.de/frauen/frauen-mit-herzschwache-profitieren-mehr-von-modernen-schrittmachern-als-manner</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 09:15:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Herzschrittmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Herzschwäche]]></category>
		<category><![CDATA[Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT)]]></category>

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<p>Mannheim, Freitag, 13. April 2012 – Frauen mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz profitieren von der Implantation spezieller neuartiger Schrittmacher („Kardiale Resynchronisationstherapie“) mehr als ihre männlichen Leidensgenossen: ihre Gesamtsterblichkeit nach dem Eingriff ist geringer, ebenso wie die Rate neuerlicher Einweisungen ins Krankenhaus aufgrund einer Verschlechterung der Herzschwäche-Symptome. Dazu kommt bei Frauen eine deutlichere Verbesserung der Lebensqualität. Das zeigt eine europäische Studie („MASCOT“-Studie) unter Beteiligung des Friedrich-Ebert-Krankenhauses Neumünster, und des Klinikums Coburg die auf der 78. Jahrestagung der <a href="http://www.dgk.org" target="_blank">Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung </a>(DGK) präsentiert wurde (11. bis 14. April 2012).</p>
<p>Die Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) ist eine neue Form von Herzschrittmachern für Herzschwäche-Patienten, mit denen sowohl die rechte als auch die linke Herzkammer stimuliert werden können. Studien zeigen, dass der Einsatz von CRT bei Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz und unter optimierter medikamentöser Therapie das Sterblichkeitsrisiko und die Anzahl der Krankenhausaufenthalte senkt.</p>
<p>Im Rahmen der MASCOT-Studie wurden in Krankenhäusern in Deutschland, Italien, Frankreich, Dänemark und Griechenland insgesamt 393 Patienten im Verlauf von zwei Jahren nach der CRT-Implantation beobachtet, 21 Prozent von ihnen waren Frauen. “Unabhängig von Unterschieden bei den Risikofaktoren und Vorgeschichten war weibliches Geschlecht nach der CRT-Implantation verbunden mit geringerer Mortalität und Morbidität. Das weist darauf hin, dass Frauen auf diese Therapie besser ansprechen”, so Prof. Dr. Andreas Schuchert von der Medizinischen Klinik des Friedrich-Ebert-Krankenhauses Neumünster.</p>
<p>Quelle: A. Schuchert et al, Abstract V897, Clin Res Cardiol 101, 2012 //  <a href="http://idw-online.de" target="_blank">www.idw-online.de</a></p>
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