Fremdsprachen: „Im Anfangsunterricht viel sprechen und singen“

Berlin (ots) – Jahr für Jahr stehen Tausende von Schülern und Eltern vor der Frage: Welche Fremdsprache soll’s denn sein? Zwar bleibt Englisch unangetastet auf Platz eins und Französisch und Latein belegen noch immer die Plätze zwei und drei, aber sie haben Konkurrenz bekommen. Spanisch, Russisch, Italienisch oder Chinesisch buhlen um die Gunst der Schüler. Und in der elften Klasse stehen die Sprachen noch einmal auf dem Prüfstand, weil sie abgewählt werden können.

Für Niclas war die Entscheidung für Französisch sonnenklar. „Ich bin nicht gut in Naturwissenschaften und ich spreche lieber eine lebendige Sprache, als Latein zu lernen.“ Jetzt steht der Siebtklässler in der Frankfurter Jahrhunderthalle stolz neben seinen Mitschülern. Unter mehr als 100 Einreichungen ist deren Lied „Mes amis“ mit dem zweiten Platz beim Wettbewerb FrancoMusiques 2012 ausgezeichnet worden.

Doch Wettbewerbe sind nur eine Möglichkeit, um den Fremdsprachenunterricht spannender zu machen. Im Lernalltag muss es zwangsläufig um Grammatik, Vokabeln, um Tests und um Zensuren gehen. Wie können die Schüler also dauerhaft zum Lernen motiviert werden? Die Antwort von Niclas‘ Französischlehrerin, Katja Dreher: „Entscheidend ist der neue Anfangsunterricht, bei dem in erster Linie gesprochen und gesungen wird.“

Was die Medien mit dem veränderten Fremdsprachenunterricht zu tun haben, wie sich die Abituranforderungen geändert haben und warum Robert Valentin von der französischen Botschaft für das Fach Französisch in Haupt- und Berufsschulen plädiert, lesen Sie im aktuellen Beitrag bei Perspektive: Bildung.

Die gesamte Reportage auf: http://www.bildungsklick.de/perspektive-bildung

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