Gespräche innerhalb der Familie, und wie wichtig sie sind

Gespräche – man kann nicht früh genug damit beginnen. Denn die frühen Erfahrungen, die Kinder mit der Sprache machen, prägen auch ihre späteren sprachlichen und kognitiven Fähigkeiten. Forscher prüften die Sprachkompetenz von 36 Kindern im Alter von vier bis sechs Jahren mit standardisierten Tests. Zudem erfassten sie über die funktionelle Magnetresonanztomografie die Hirnaktivität der Kinder, während diese einer Geschichte lauschten.
Wie die Kinder mit ihren Eltern kommunizieren, erfassten die Wissenschaftler über Aufzeichnungen, welche speziell die Äußerungen in einem bestimmten zeitlichen Rhythmus von Eltern und Kindern erfassten.

Die Ergebnisse zeigen, dass nicht die Anzahl der Wörter entscheidend ist, die die Kinder hörten,  sondern echte Gespräche zwischen Eltern und Kind. Denn dieser sprachliche Austausch ist bedeutsam für die Entwicklung eines des wichtigsten Sprachzentrums im Gehirn, dem Broca-Areal. Dem es augenscheinlich egal ist, in welchem sozio-ökonomischen Hintergrund es sich befindet. Es braucht vielmehr Gespräche, im Englischen „conversational turns“ genannt, um sich gut entwickeln zu können. Und die tun Eltern und Kindern gleichermaßen gut. Probieren Sie es aus!

Quelle: http://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0956797617742725

Photo by Rhone

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