Gesundheitsnews für Frauen

Frauen beim Joggen

Gerade hat eine große Überblicksstudie, die 119 wissenschaftliche Untersuchungen analysierte, gezeigt, dass der Lebensstil einen großen Einfluss auf das Risiko für eine Brustkrebserkrankung hat. So erhöht der Konsum von einem Glas Wein oder Bier (10 g Alkohol) täglich, das Risiko bei Frauen nach der Menopause um 9 Prozent, bei Frauen davor um 5 Prozent. Ein Standard Drink liegt etwa bei 14 g Alkohol.

Was senkt definitiv das Risiko?

  • Körperliche Aktivitäten, wie Joggen, Fahrradfahren oder schnelles Gehen für beide Formen des Brustkrebses
  • Ein normales Gewicht
  • Stillen
  • Bei der Ernährung gibt es zwar nur begrenzte Beweise für die Risikosenkung, doch generell gilt eine Ernährung mit viel Gemüse, das Karotin enthält, wie Möhren, Kohl und Spinat als sehr günstig

Andererseits gibt es Faktoren, die man leider nicht beeinflussen kann, wie ein früher Menstruationsbeginn und eine familiäre Vorbelastung. Doch auch dies führt natürlich nicht zwingend zu einer Brustkrebserkrankung. Die Ergebnisse stammen aus einem Bericht des “American Institute for Cancer Research (AICR) and the World Cancer Research Fund (WCRF)“. – IMK- Quelle Newswise.com

Fenchel – hilfreich bei klimakterischen Beschwerden

Fenchelsamen

Fenchel ist ein altbewährtes Hausmittel und besonders wirksam bei unspezifischen Verdauungsproblemen, wie leichte Magen-Darm-Beschwerden, Völlegefühl und Blähungen sowie bei Entzündungen von Hals und Rachen. Der Extrakt aus den Fenchelsamen kann noch mehr, nämlich bei Frauen klimakterische Beschwerden lindern. Fenchelsamen enthalten viel Phytoöstrogene. Dies ergab eine Studie, die an der Universität Teheran durchgeführt wurde. 79 Frauen im Alter zwischen 45 und 60 Jahren nahmen daran teil. Sie litten alle an klimakterischen Beschwerden. Für die Studie wurden die Frauen in zwei Gruppen eingeteilt, die eine Frauengruppe bekam über acht Wochen zweimal täglich eine Kapsel, die jeweils 100 mg eines Fenchelextraktes enthielt, in der anderen Gruppe jedoch ohne Wirkstoffe war.
Bereits nach zwei Wochen konnte eine Wirkung festgestellt werden, die ohne Nebenwirkungen auskam. Dies blieb bis zum Ende der Studie so. Nun müssen diese Ergebnisse durch eine Studie mit einer größeren Anzahl von Probandinnen noch gesichert werden. Die Studienergebnisse sind in der „North American Menopause Society” erschienen. – IMK-

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