Hausratversicherung: Wechseln lohnt sich

17.04.2012 – Knapp vier von fünf Deutschen haben eine Hausratversicherung. Doch viele wissen nicht: Bei einem Vertragswechsel können im Extremfall jährlich fast 1.000 Euro gespart werden. Die Zeitschrift Finanztest hat in ihrer aktuellen Ausgabe 54 Versicherer untersucht und drei Modellfälle erstellt.

Dieselbe Versicherungsgesellschaft ist oft unterschiedlich teuer: Wie viel gespart werden kann, hängt vom Wohnort und der Lebenssituation ab. Schon für kleine Haushalte, im Modellfall eine 35-Quadratmeter-Wohnung in Frankfurt am Main, beträgt der Unterschied bis zu 156 Euro im Jahr. Senioren können am meisten sparen: Bei sehr wertvollem Hausrat liegen die Preisunterschiede zwischen den Versicherern bei fast 1000 Euro im Jahr.

Wichtig ist, dass die Versicherungssumme dem Wert des eigenen Hausrats entspricht, denn im Schadensfall zahlt der Versicherer maximal die versicherte Summe. Deshalb empfiehlt die Stiftung Warentest, den Versicherungsschutz regelmäßig zu überprüfen. Empfehlenswert sind außerdem Tarife mit Unterversicherungsverzicht, damit der Versicherer im Schadensfall nicht die Entschädigungssumme kürzt.

Finanztest ermittelt für 12 Euro die günstigste Hausratversicherung. Den Kupon für die Auswertung gibt es im Heft oder unter www.test.de/analyse-hausrat.

Der ausführlichen Artikel zur Hausratsversicherung ist in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter www.test.de/hausrat veröffentlicht.

GELDANLAGE + BANKEN

Tagesgeld und Festgeld
Filialbanken bieten nur selten gute Zinsen

Zu kompliziert, zu unsicher, zu abstrakt – nicht alle Sparer mögen Onlinebanking. Die Stiftung Warentest hat daher für die Mai-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest die Tages- und Festgeldzinsen der bundesweit tätigen Filialbanken verglichen. Wirklich gute Zinsen für Spargeld gibt es nur bei sehr wenigen niedergelassenen Banken.
STEUERN + RECHT

Ausbildungsunterhalt
Wann Eltern nicht für Ausbildung oder Studium zahlen müssen

Eltern müssen zwar für ihre Kinder eine Ausbildung oder das Studium finanzieren – aber nicht in jedem Fall und vor allem nicht ewig. Lassen sich die Kinder zu viel Zeit oder merken sie nach der ersten Ausbildung, dass sie doch lieber eine Ausbildung oder ein Studium in einer anderen Branche machen möchten, müssen Eltern in der Regel nicht mehr für den Unterhalt des Kindes aufkommen, so Finanztest in der aktuellen Mai-Ausgabe.

Reisekasse
Mit zwei Karten bestens gerüstet

Im Ausland sollte man möglichst zwei Möglichkeiten haben, an Bargeld zu kommen. Eine Girocard der Hausbank und eine Kreditkarte sind eine perfekte Kombination, aber auch eine Postbank Sparcard ist zu empfehlen. Darauf weist die Mai-Ausgabe von Finanztest rechtzeitig vor der Reisesaison hin. Für Pauschalurlauber, die meist nach Spanien, Österreich, Italien, Frankreich oder in die Türkei reisen, reicht die Girocard allein oft aus. Allerdings, warnt Finanztest, sind manche Karten aus Sicherheitsgründen für den Auslandseinsatz gesperrt. Deshalb sollte man besser vor der Reise nachfragen und die Karte freischalten lassen.

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