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	<title>LifeStyleSite.De &#187; Kunst &amp; Kultur</title>
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		<title>PAUL WUNDERLICH &#8211; Das frühe lithographische Werk in der Hamburger Kunsthalle</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 09:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>Paul Wunderlich zählte bis zu seinem Tod im Jahr 2010 zu jenen Künstlern Hamburgs, die international ein hohes Ansehen genossen. Noch während seines Studiums an der Landeskunstschule in Hamburg wurde ihm die Leitung der graphischen Werkstatt übertragen, wo er als Drucker für Emil Nolde und Oskar Kokoschka arbeitete und seinen Kommilitonen Horst Janssen in die Kunst der Radierung einführte.Der Skandal um die Lithographie-Folge qui s’explique, die wegen ihrer sexuellen Brisanz von der Hamburger Staats-anwaltschaft 1960 beschlagnahmt wurde, machte ihn schlagartig berühmt und brachte ihm einen festen Platz in der Sammlung des Museum of Modern Art in New York ein. Auch ist Wunderlich zu Lebzeiten als einziger deutscher Künstler in die Pariser „Académie des Beaux-Arts&#8221; aufgenommen worden. Zum ersten Mal würdigt ein Hamburger Museum das Werk von Paul Wunderlich (1927-2010) mit einer Einzelausstellung. </p>
<p><div id="attachment_9656" class="wp-caption alignleft" style="width: 175px"><a href="http://www.lifestylesite.de/wp-content/uploads/2012/02/Sandwichlady-II.jpg"><img src="http://www.lifestylesite.de/wp-content/uploads/2012/02/Sandwichlady-II.jpg" alt="Paul Wunderlich (1927-2010) Sandwichlady II, 1960 Farblithographie, © Hamburger Kunsthalle/ bpk Photo: Christoph Irrgang " title="Sandwichlady-II" width="165" height="230" class="size-full wp-image-9656" /></a><p class="wp-caption-text">Paul Wunderlich (1927-2010) Sandwichlady II, 1960 Farblithographie, 610 x 435 mm © Hamburger Kunsthalle/ bpk Photo: Christoph Irrgang </p></div><br />
Anlass der Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle ist die Schenkung eines großen Bestands an Litho-graphien Wunderlichs durch den Berliner Kunsthändler Dieter Brusberg. Da sich diese Sammlung auf einen spezifischen Zeitabschnitt, namentlich auf Wunderlichs frühe Lithographien konzentriert, werden Arbeiten aus den Jahren bis 1975 gezeigt. Das ermöglicht einen gezielten Blick auf die Frühphase des Künstlers, auf die Entwicklung seiner unverwechselbaren Handschrift und auf bislang unpublizierte Lithographien, in denen sich auch Einflüsse anderer Künstler zeigen. Präsentiert werden rund 80 Lithographien, die motivisch gruppiert sind. Ergänzt werden diese Blätter durch Radierungen und Ölgemälde aus eigenem Bestand sowie aus der Sammlung von Karin Székessy-Wunderlich.</p>
<p>Die Freunde der Kunsthalle ermöglichen das Erscheinen einer Publikation zu der Ausstellung, erhältlich im Museumsshop und unter <a href="http://www.freunde-der-kunsthalle.de" target="_blank">www.freunde-der-kunsthalle.de</a>.</p>
<p>5. Februar bis 27. Mai 2012<br />
Weitere Informationen unter <a href="http://www.hamburger-kunsthalle.de" target="_blank">www.hamburger-kunsthalle.de</a><br />
Alle Abbildungen: © Hamburger Kunsthalle/ bpk<br />
Photos: Christoph Irrgang</p>
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		<title>Ausstellungstipp: „State of the Art Photography“  NRW-Forum Düsseldorf</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 11:52:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>Es ist nicht nur die digitale Revolution, die das Bildermachen verändert, ihre Technik, ihre Möglichkeiten erweitert. Auch der globale Datenraum selber ist zu einer neuen Ressource geworden. Trotz aller Digitalisierung ist aber auch der entgegengesetzte Weg zum analogen Unikat wieder eine Möglichkeit. Ästhetik und Inszenierung verändern sich. Migration und Globalisierung sind neue Themen. Die Neuen Fotografen haben einen anderen Blickwinkel auf die Geschichte der Fotografie. Sie haben neue Heroen &#8211; aus der Geschichte und aus anderen Disziplinen. Sie haben keine Scheu mehr vor dem Auratischen und Sublimen. Und sie sind offen für neue Präsentationsformen, für Installationen, für eine Durchmischung der Medien und Materialien. Die Fotografie, so scheint es, ist endgültig in der freien Kunst angekommen.<br />
»Die Zukunft liegt nicht in der reinen Fotografie, sondern in der freien Kunst.« postuliert Andreas Gursky, Teilnehmer am Advisory Board der Ausstellung »State of the Art Photography«. Das NRW-Forum Düsseldorf fragte Andreas Gursky, Thomas Seelig, Andréa Holzherr, F.C. Gundlach, Thomas Weski, Udo Kittelmann, Werner Lippert nach den Fotografen, die die Diskussion der kommenden Jahre bestimmen werden. In dieser Übersichtsausstellung werden jeweils mit einem Konvolut an Bildern oder einer Installation 41 Künstler vorgestellt, die diesem Anspruch entsprechen. </p>
<p><strong>Renaissance der Themen</strong><br />
Das, was bei einer ersten Durchsicht der 40 Positionen in der Ausstellung erkennbar ist, sind zum Beispiel eine Renaissance der klassischen Themen in der Fotografie wie die Landschaft oder das Porträt, aber mit durchaus anderer Zielsetzung und unter anderem Blickwinkel. Etwa bei den Landschaftsbildern von Alex Grein, die in der Tradition Caspar David Friedrichs zu stehen scheinen. Ihre Bilder sind jedoch aus zahlreichen Bildfragmenten zusammengesetzt, die sie im Internet gefunden hat.<br />
Aus Bildausschnitten, die aus Satellitenaufnahmen stammen: von Google Earth.  Unbenommen ihrer technischen Entstehung rekurrieren sie auf eine Kunst, in der Versenken in Bild und Landschaft erlaubt war. Zugleich verweisen sie darauf, dass Wahrnehmung beeinflussbar durch Erinnerungen, Vorstellungen und Emotionen ist.<br />
<div id="attachment_9580" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://www.lifestylesite.de/wp-content/uploads/2012/01/Alex_Grein_5.jpg"><img src="http://www.lifestylesite.de/wp-content/uploads/2012/01/Alex_Grein_5.jpg" alt="Alex Grein: &quot;Terra V&quot; (2010), © Alex Grein " title="Alex_Grein_5" width="400" height="333" class="size-full wp-image-9580" /></a><p class="wp-caption-text">Alex Grein: &quot;Terra V&quot; (2010), © Alex Grein </p></div><br />
<strong>Ästhetik der wissenschaftlichen Betrachtungsweise</strong><br />
Viele Ansätze sind geradezu »wissenschaftlich« zu nennen wie die Recherche auf den Spuren der Menschheit oder den Biografien von Jugendlichen. Diese Fotografien sind vergleichbar mit dem Ergebnis eines Wissenschaftlers und Forschers, sie sind von hohem dokumentarischen Wert und verleugnen dabei nicht ihre ästhetische Dimension. Sanna Kannistos Arbeiten etwa sind biologischen Untersuchungen geschuldet, Mikhael Subotzky und Patrick Waterhouse erforschen den Wohnturm »Ponte City« als Ikone der Johannesburger Skyline und Olaf Otto Becker beschäftigt sich mit den Spuren, die die wachsende Überbevölkerung der Menschheit in der Landschaft hinterlässt.<br />
Auffällig ist, dass die Künstler sich von der Leere abwenden und wieder das Sublime, das Auratische zulassen, wie etwa Andreas Mühe in seinen Fotografien vom Obersalzberg. Die Fotografie ist also nicht nur in der Kunst angekommen &#8211; sie hat dabei offensichtlich auch wieder zu sich selbst gefunden.<br />
In einer einzigartigen Kooperation zwischen dem NRW-Forum Düsseldorf entstand parallel zur Ausstellung der Bildband »State of the Art Photography« im Verlag Feymedia. Es stellt die 41 internationalen Künstler auf jeweils 6 Seiten vor, mit Bio- und Bibliografien und Abbildungen ihrer Arbeiten. Das rund 264 Seiten starke Buch ist eine unabhängige, zweisprachige Hardcover Publikation, die sich an ein Publikum richtet, das heute schon wissen möchte, was morgen in der Kunst- und Fotoszene angesagt sein wird. </p>
<p>State of the Art Photography<br />
Ausstellung:<br />
NRW-Forum Düsseldorf 4. Februar bis 22. Mai 2012<br />
<a href="http://www.nrw-forum.de" target="_blank">www.nrw-forum.de</a><br />
Bildband<br />
Feymedia Verlag Düsseldorf, 264 Seiten, 35 Euro<br />
<a href="http://www.feymedia.net" target="_blank">www.feymedia.net</a> </p>
<p><strong>Die Künstler:</strong><br />
Peter Ainsworth. Olaf Otto Becker. Laura Bielau. Miriam Böhm. Elina Brotherus. Bianca Brunner. Stefan Burger. Asger Carlsen. Katalin Deér. Martin Denker. Jan Paul Evers. Daniel Gordon.  Alexandra Grein. WassinkLundgren. Harry Gruyaert. Oliver Helbig. Ulrich Hensel. Stefan Hostettler. Pepa Hristova. Sanna Kannisto. Annette Kelm. Jeremy Kost. Mischa Kuball. Edgar Leciejewski.Tim Lee. Maziar Moradi. Armin Morbach. Andreas Mühe. Taiyo Onorato / Nico Krebs. Alex Prager. Rico Scagliola / Michael Meier. Anja Schori. Jeremy Shaw.  Arne Schmitt. Jacob Aue Sobol. Kathrin Sonntag. Heidi Specker. Mikhael Subotzky / Patrick Waterhouse. Pinar Yolaçan. Anna Vogel. Moritz Wegwerth. </p>
<p>Artikelbild: © avian &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Deutscher Medienpreis 2011 für herausragende Symbole der Menschlichkeit</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 14:41:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Medienpreis 2011]]></category>
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Baden-Baden (ots) &#8211; Mit dem Deutschen Medienpreis 2011 werden am 24. Februar 2012 vier Menschen geehrt, die keine Schlagzeilen in den Medien gemacht haben, deren Taten aber herausragende Symbole der Menschlichkeit sind. Die Laudatio wird der frühere Bundespräsident Prof. Dr. ...]]></description>
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<p>Baden-Baden (ots) &#8211; Mit dem Deutschen Medienpreis 2011 werden am 24. Februar 2012 vier Menschen geehrt, die keine Schlagzeilen in den Medien gemacht haben, deren Taten aber herausragende Symbole der Menschlichkeit sind. Die Laudatio wird der frühere Bundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog halten.</p>
<p>Anlässlich des 20. Jubiläums des Deutschen Medienpreises setzt die Jury damit einen besonderen Akzent: Tradition des Medienpreises ist es, herausragende Persönlichkeiten, ihre außergewöhnliche Leistung, Führungsqualitäten und visionäres Wirken auszuzeichnen. Zum Jubiläum des Medienpreises wird diese Tradition durchbrochen, um Persönlichkeiten zu ehren, die leise Friedensstifter sind und deren Wirken ohne große mediale Beachtung stattfindet.</p>
<p>In besonderem Maße trifft dies auf Stanislaw Petrow aus Moskau zu. Der damalige Oberstleutnant der sowjetischen Armee vertraute kurz nach Mitternacht am 26.09.1983 auf sein Gefühl. Als er, verantwortlich für das Raketen-Frühwarnsystem, hintereinander und von allen Seiten auf seinen Monitoren den Start von fünf auf Russland gerichteten amerikanischen Atom-Raketen angezeigt bekam, handelte er gegen alle Vorschriften. Petrow spürte, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, und drückte den roten Knopf nicht. So bewahrte die einsame Entscheidung eines Menschen, den Technik und Befehlsstruktur drängten, eine hochgerüstete Welt vor ihrer Zerstörung.</p>
<p>Der Verhinderung von Krieg und Terror ist auch das Leben von Dr. Sakena Yacoobi gewidmet. Ihr Werkzeug sind jedoch Bildung und Wissen. Das von ihr gegründete afghanische Bildungsinstitut hat Tausenden, vom Krieg gezeichneten Menschen, insbesondere benachteiligten Mädchen und Frauen, eine Lebensperspektive geschenkt. Inmitten von Terror und Krieg schuf Dr. Yacoobi an zahlreichen Orten Afghanistans Einrichtungen, in denen die Menschen neben schulischer Bildung auch Unterstützung und Hilfe gegen Unterdrückung und Hass bekommen. Der unermüdliche Einsatz von Dr. Yacoobi ist für viele Menschen ein Lichtstreif am Horizont der Zukunft Afghanistans.</p>
<p>Um die Bewahrung und Wiederherstellung von Würde geht es auch dem Arzt Dr. Denis Mukwege aus dem Kongo, der seit Jahren Tausende von Vergewaltigungsopfern in diesem unter Bürgerkrieg und Gewalt leidenden Land betreut. In einem Konflikt, in dem Massenvergewaltigung zu einer zynischen Zerstörungs- und Vertreibungsstrategie geworden ist, sorgt er sich tagein tagaus um Heilung an Körper und Seele. Mehr als nur ein Mediziner, ist er zugleich Anwalt der Menschenwürde, der gegen Stigmatisierung und Diskriminierung kämpft. Das von ihm gegründete Krankenhaus in Bukavu ist ein Ort der Hoffnung und der Humanität inmitten unvorstellbarer Inhumanität.</p>
<p>An einem anderen Platz der Welt schafft auch Dr. Mitri Raheb Orte der Begegnung, des Austauschs und des Dialogs: in Bethlehem, der biblischen Stadt, die jedoch kein Platz des Friedens ist. Nahe der Mauer zwischen Israelis und Palästinensern setzt sich der evangelische Pfarrer trotz vieler Rückschläge und Bedrohungen für die Verständigung von Christen, Moslems und Juden ein. Raheb hat eine ganze Infrastruktur von Schulen, Gesundheitszentren und Begegnungsstätten geschaffen, die das alltägliche Leben für die Menschen in Bethlehem leichter machen. Dr. Rahebs Wirken ist die Alternative zu Gewalt und Radikalisierung.</p>
<p>Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman Herzog wird die Laudatio auf die vier ausgezeichneten Persönlichkeiten halten. Er begründete als Bundespräsident 1997 mit seiner berühmten, großen &#8220;Ruck&#8221;-Rede die Tradition der Berliner Reden der deutschen Staatsoberhäupter. Damals sagte Prof. Herzog an die Adresse der Deutschen: &#8220;Wir müssen Abschied nehmen von liebgewordenen Besitzständen. Alle sind angesprochen, alle müssen mitmachen.&#8221;</p>
<p>Media Control ehrt seit 1992 herausragende Persönlichkeiten mit dem Deutschen Medienpreis. Preisträger der vergangenen Jahre waren: Dr. Helmut Kohl, François Mitterrand, Yassir Arafat, Yitzhak Rabin, Boris Jelzin, König Hussein von Jordanien, Nelson Mandela, Bill Clinton, Gerhard Schröder, Rudolph Giuliani, Königin Silvia von Schweden, Königin Rania von Jordanien, Kofi Annan, Hillary Clinton, Bono, König Juan Carlos von Spanien, André Agassi und Steffi Graf, Seine Heiligkeit der Dalai Lama, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Sir Richard Branson. </p>
<p>Fotobeschreibung:<br />
Die Preisträger des Deutschen Medienpreises 2011 (von links oben nach rechts unten): Dr. Sakena Yacoobi, Dr. Mitri Raheb, Stanislaw Petrow, Dr. Denis Mukwege</p>
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		<title>Deutscher Hörbuchpreis 2012: Christian Brückner erhält „Sonderpreis“ für sein Lebenswerk</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 12:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Hörbuchpreis 2012: Christian Brückner]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbuchpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderpreis]]></category>

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Anlässlich der zehnten Vergabe des Deutschen Hörbuchpreises wird 2012 erstmals ein Sonderpreis für herausragende Leistungen im Hörbuchgenre vergeben. Diese Auszeichnung geht an den Sprecher und Hörbuchproduzenten Christian Brückner, der damit für sein Lebenswerk geehrt wird. Wolfgang Schmitz, Vorstandsvorsitzender des Vereins ...]]></description>
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<p>Anlässlich der zehnten Vergabe des Deutschen Hörbuchpreises wird 2012 erstmals ein Sonderpreis für herausragende Leistungen im Hörbuchgenre vergeben. Diese Auszeichnung geht an den Sprecher und Hörbuchproduzenten Christian Brückner, der damit für sein Lebenswerk geehrt wird.</p>
<p>Wolfgang Schmitz, Vorstandsvorsitzender des Vereins Deutscher Hörbuchpreis: „Christian Brückner hat sich wie kaum jemand sonst um das Hörbuchgenre verdient gemacht. Als Sprecher hat er vielen Hörbüchern besondere Strahlkraft verliehen und auch als Hörbuchproduzent hat er unbeirrbar seinen Stil verfolgt. Das hat uns bewogen, dem Star des Genres jetzt diese besondere Ehrung zuzusprechen.“ In der Begründung der Jury heißt es: „Kaum ein anderer Interpret hat die ‚Zunft des Sprechers’ so geprägt –  und prägt sie noch – wie Christian Brückner. Er ist nicht nur Leser oder Sprecher eines Textes, sondern er zeichnet sich stets durch eine ganz eigene, durchdachte Haltung zum jeweiligen Text aus. Er spürt Informationen, Emotionen und Zwischentöne auf, macht sie hörbar und verleiht dem geschriebenen Wort damit eine unverwechselbare akustische Dimension. Als Interpret ist er eine Klasse für sich.“</p>
<p>Christian Brückner stammt aus Schlesien und wuchs in Köln auf. Bereits ab Ende der 1960er Jahre machte er sich als Synchronsprecher unter anderem von Peter Gilmore und Robert De Niro einen Namen. Seit den 1970er Jahren war er als Sprecher an einer Vielzahl von Hörspielen und Hörbüchern maßgeblich beteiligt und hat kontinuierlich auch für das Fernsehen gearbeitet. Hinzu kamen Engagements an Theatern und Auftritte als Schauspieler in Film und Fernsehen. Im Jahr 2000 gründete er gemeinsam mit seiner Frau Waltraut den Hörbuchverlag „parlando“. Schwerpunkt seiner Tätigkeit heute sind öffentliche Lesungen, die oftmals Literatur und Musik miteinander verbinden. 1990 wurde Christian Brückner der Grimme-Preis Spezial in Gold für herausragende Sprecherleistungen zugesprochen. Das Hörbuchlabel „parlando“ erhielt im Jahr 2005 den „Deutschen Hörbuchpreis“ in der Kategorie „Das besondere Hörbuch“.</p>
<p>Der Deutsche Hörbuchpreis 2012 wird am 14. März im WDR-Funkhaus Wallrafplatz verliehen. Wie in den Vorjahren ist die Hörbuch-Gala zugleich Eröffnungsveranstaltung des internationalen Kölner Literaturfestes lit.COLOGNE. Sie wird im Radio und im Fernsehen bundesweit übertragen. Der Preis wird vom Verein Deutscher Hörbuchpreis vergeben. Seine Träger sind der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, das internationale Kölner Literaturfest lit.COLOGNE, der Hessische Rundfunk, der Norddeutsche Rundfunk, Studio Hamburg, der Westdeutsche Rundfunk, die WDR mediagroup sowie erstmals auch DIE ZEIT.<br />
<a href="http://www.deutscher-hoerbuchpreis.de">www.deutscher-hoerbuchpreis.de</a></p>
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		<item>
		<title>Frauen und Berlin: Vintage Prints von Friedrich Seidenstücker sind ein Publikumsmagnet</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 06:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Schon mehr als 15.000 Gäste besuchten die Fotoausstellung &#8220;Friedrich Seidenstücker &#8211; Von Nilpferden und anderen Menschen&#8221; in der Berlinischen Galerie seit ihrer Eröffnung im letzten Monat. Zu sehen sind dort historische Aufnahmen, die den Alltag der Menschen in der Großstadt und ihre Freizeitaktivitäten im Zoo zeigen.</p>
<p>Auch junge sportliche Frauen waren ein sehr begehrtes Motiv für Friedrich Seidenstücker. Die skurrilen Farbfotografien sind ab den 1940er-Jahren in seiner Wohnung entstanden. Auf der Straße fotografierte Seidenstücker zeittypische Motive der jungen Metropole Berlin, immer gewürzt mit viel Humor. Besonders als Zoofotograf erlebte er zwischen 1928 und 1937 seine erfolgreichste Zeit. Seine Protagonisten, ob Tier oder Mensch, sind Helden in einer unvollkommenen Welt. Durch seine tägliche Präsenz im Berliner Zoo war Seidenstücker nicht selten Zeuge besonderer Augenblicke. Hier lebte er sein fotografisches Jagdfieber aus und bediente seinen Kundenstamm bei Bildagenturen und Illustrierten.<br />
Neben einer kleinen Gruppe von späten Aktfotografien, die als Farbdiapositive vorlagen, gliedert sich die Ausstellung in vier weitere Kapitel: Straßen-fotografie, Tierfotografie, Landschaftsfotografie und Berlin nach 1945. Alle 226 ausgestellten Aufnahmen sind Vintage Prints bis auf 21 Neuprints.</p>
<p>Am 7. November spricht der Kurator Ulrich Domröse mit Floris M. Neusüss, Künstler und Freund von Friedrich Seidenstücker, über Leben und Werk des Fotografen und über das Berlin der Vor- und Nachkriegszeit.</p>
<p><strong>Podiumsgespräch am 07.11.2011 um 17 Uhr</strong><br />
&#8220;Lieber Herr Neusüss! Zum Spaß will ich mal rückwärts anfangen &#8230;&#8221;<br />
Ulrich Domröse im Gespräch mit Floris M. Neusüss, Künstler und Freund von Friedrich Seidenstücker</p>
<p><strong>Friedrich Seidenstücker. Von Nilpferden und anderen Menschen.</strong><br />
Fotografien 1925-1958</p>
<p>Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur<br />
Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin-Kreuzberg<br />
<strong>01.10.2011 &#8211; 06.02.2012, Mi bis Mo, 10:00 bis 18:00 Uhr</strong></p>
<p>Foto: Friedrich Seidenstücker<br />
Ohne Titel (Die Zwillinge Hilde und Helga Fischer), 1948<br />
© bpk / Friedrich Seidenstücker</p>
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		<title>Die andere Seite des Mondes &#8211; Künstlerinnen der Avantgarde</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 09:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Die andere Seite des Mondes]]></category>
		<category><![CDATA[DuMont]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen]]></category>

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<p>Im Mittelpunkt der Ausstellung Die andere Seite des Mondes in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen im K20 stehen acht Künstlerinnen, die in den 1920er und 1930er Jahren maßgeblich an den ästhetischen  Neuerungen in Europa beteiligt waren. Hohes künstlerisches Niveau und ihr unbedingtes Engagement für die unterschiedlichsten ästhetischen Richtungen vom Dadaismus über den Konstruktivismus bis hin zum Surrealismus wurden zum Bindeglied für Claude Cahun, Dora Maar, Sonia Delaunay, Florence Henri, Hannah Höch, Sophie Taeuber-Arp und die weniger bekannten Katarzyna Kobro und Germaine Dulac.</p>
<p>Die andere Seite des Mondes stellt mit mehr als 230 Ausstellungsstücken die acht Pionierinnen der Avantgarde erstmals in dieser Zusammenstellung vor und beleuchtet Werk und Leben der Frauen, die oft zeitweise eng miteinander befreundet waren oder sich indirekt durch die Arbeiten kannten. Ebenso vielfältig wie die Kunststile sind ihre künstlerischen Mittel: Sie umfassen Malerei und Fotografie, Collage, Film und Skulptur, Marionetten und Mode-entwürfe.<br />
Beispielhaft für die Künstlerinnen-Riege ist Sophie Taeuber-Arp (1889-1943). Mit ihrem umfassenden Werk, das den Dadaismus und die geometrisch-abstrakte Kunst miteinander verknüpft und sogar in Randbereichen den Surrealismus berührt, gilt sie als die ‚Verbindungen Schaffende‘ par excellence. Neben Piet Mondrian und Theo van<br />
Doesburg trägt sie zur Etablierung der konkreten Kunst in Europa bei und ist als Mitarbeiterin der französisch-amerikanischen Zeitschrift Plastique eine frühe Networkerin<br />
in Sachen avantgardistischer Kunst.<br />
Zum Kreis dieser einflussreichen Pionierinnen zählen ebenso Hannah Höch (1889-1978), die mit ihren Collagen zu den Begründern des Berliner Dadaismus gehörte, sowie Sonia Delaunay (1885-1979). Letztere bereitete in Paris den Weg zur reinen Malerei und revolutionierte die Modeindustrie mit ihrem eigenen Label. Von Germaine Dulac (1882-1942) stammt der erste surrealistische Film, der 1928 – ein Jahr vor Luis Buñules legendärem Andalusischen Hund – produziert worden ist. Ihr Streifen La coquille et le clergyman wird während der Ausstellung zu sehen sein, die von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet wird.<br />
Eine „Klanginsel“ präsentiert in der Ausstellung Musik von sechs internationalen Komponistinnen aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Ein eigens produzierter Dokumentarfilm vertieft die Thematik von Die andere Seite des Mondes.</p>
<p>Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Louisiana Museum of Modern Art, Dänemark</p>
<p>Abb.: Hannah Höch, Siebenmeilenstiefel, um 1934, Hamburger Kunsthalle/ bpk, © VG Bild-Kunst, Bonn 2011, Foto: Christoph Irrgang<br />
_________________<br />
<strong>ab  22.10.2011</strong> zu sehen im K20 GRABBEPLATZ</p>
<p><a href="http://www.kunstsammlung.de">Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen</a><br />
Grabbeplatz 5<br />
40213 Düsseldorf </p>
<p><strong>BuchTipp</strong><br />
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen,, Susanne Meyer-Büser (Hg.)<br />
Die andere Seite des Mondes. Künstlerinnen der Avantgarde<br />
Die Künstlerinnen der 1920er und 1930er Jahre</p>
<p>Die andere Seite des Mondes‹ erzählt von acht Künstlerinnen, die die ästhetischen Neuerungen im Europa der 1920er und 1930er Jahre maßgeblich mitprägten. Das zeigt sich in vielen Medien und Richtungen: Malerei, Fotografie, Collage, Film, Skulptur, vom Dadaismus über den Konstruktivismus bis hin zum Surrealismus. Durch ihr hohes künstlerisches Niveau, ihre zielstrebige Kontaktsuche und unbedingtes Engagement vernetzten sie sich stets im Zentrum der Avantgarde. Einige der Künstlerinnen waren eng befreundet, andere kannten sich durch ihre Werke. Die faszinierenden, zumeist noch unbekannten Wege und weiten Netzwerke dieser Frauen zeichnet das Buch nach.<br />
In enger Verbindung von Leben und Werk macht dieser Katalog die vielschichtigen Korrespondenzen und Verwandtschaften in den Werken der Malerinnen, Collagistinnen, Designerinnen, Fotografinnen, Filmemacherinnen und Bildhauerinnen sichtbar. Damit wird aber auch ein ganz neues Licht auf die künstlerische Entwicklung dieser Jahre geworfen.</p>
<p><img src="http://lifestylesite.de/wp-content/uploads/2011/10/dieandere-Seite-des-Monds.jpg" alt="" title="dieandere-Seite-des-Monds" width="180" height="205" class="alignleft size-full wp-image-8247" /></p>
<p>Die andere Seite des Mondes. Künstlerinnen der Avantgarde<br />
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen,, Susanne Meyer-Büser (Hg.)<br />
288 Seiten,<br />
H27,0 x B23,0 Hardcover<br />
EUR 39,95 [D] / 53,90 sFr.<br />
Erstverkaufstag: 17.10.2011<br />
ISBN 978-3-8321-9391-1<br />
Verlag: <a href="http://www.dumont-buchverlag.de/buch/Die_andere_Seite_des_Mondes._Kuenstlerinnen_der_Avantgarde/9049">Dumont</a></p>
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		<title>Mensch und Affe teilen kulturelle Wurzeln</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 09:05:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Anthropologie]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
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		<category><![CDATA[Mensch]]></category>
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<p>Kultur ist nicht eine Eigenschaft, die nur dem Menschen zufällt. Das Forschungsteam um den Anthropologen Michael Krützen von der Universität Zürich zeigt anhand von Orang-Utan-Populationen: Die Fähigkeit, Dinge sozial zu erlernen und über sehr viele Generationen weiterzugeben, besitzen auch Menschenaffen. Die Forscher erbringen den ersten Beweis, dass sich Mensch und Menschenaffe ihre evolutionären Wurzeln teilen. Sie beantworten die umstrittene Frage, ob unterschiedliche Verhaltensmuster kulturell bedingt sind, oder durch genetische Faktoren und Umwelteinflüsse verursacht.<br />
Menschen geben neue Verhaltensweisen durch soziales Lernen von einer Generation zur nächsten weiter. Für viele zeigt sich das Vorhandensein von Kultur beim Menschen in dessen idealer Anpassung an die Umwelt. Dies unterscheidet den Menschen vom Tier. Ob Kultur einzigartig beim Menschen vorkommt oder tiefere evolutionäre Wurzeln hat, ist nach wie vor eines der ungelösten Probleme der Wissenschaft.<br />
Vor ungefähr zehn Jahren berichteten Biologen, die freilebende Menschenaffen beobachteten, von einer geographischen Verteilung von Verhaltensmustern, wie sie nur durch die kulturelle Weitergabe von Innovationen, ähnlich wie beim Menschen, zustande gekommen sein könnte. Diese Beobachtung hat zu einer hitzigen, bis heute andauernden Debatte unter Experten geführt. Bis anhin konnte nicht geklärt werden: Ist die geographische Variation im Verhalten kulturell bedingt, oder ist sie das Resultat genetischer Faktoren und Umwelteinflüsse?<br />
<img src="http://lifestylesite.de/wp-content/uploads/2011/10/Orang-Utan.jpg" alt="" title="Orang-Utan" width="380" height="254" class="alignleft size-full wp-image-8082" /><br />
<strong>Nicht nur der Mensch hat Kultur</strong><br />
Nun untersuchten Anthropologen von der Universität Zürich, ob die geographische Verteilung von Verhaltensmustern in neun Orang-Utan-Populationen in Sumatra und Borneo durch kulturelle Weitergabe erklärt werden kann. «Dies ist der Fall. Die kulturelle Interpretation der Verhaltensvielfalt trifft auch bei Orang-Utans zu. Und zwar genauso, wie wir das für die menschliche Kultur erwarten würden», so Michael Krützen, Erstautor der soeben in «Current Biology» veröffentlichten Studie. Die Forscher zeigen: Genetische Faktoren oder Umwelteinflüsse können die Verhaltensmuster in Orang-Utan-Populationen nicht erklären. Die Fähigkeit, Dinge sozial zu erlernen und weiterzugeben, wurde über sehr viele Generationen durch die Evolution selektiert, nicht nur beim Menschen, sondern auch beim Menschenaffen. Krützen ergänzt: «Es sieht so aus, als wäre die Fähigkeit zu kulturellem Handeln durch die lange Lebenserwartung von Menschenaffen diktiert, und durch die Notwendigkeit, sich auf ändernde Umweltbedingungen einstellen zu können». Und er schlussfolgert: «Die Wurzeln unserer menschlichen Kultur gehen viel tiefer, als wir zu wissen glaubten. Sie basieren auf einem starken Fundament, das viele Millionen Jahre alt ist, und das wir mit unseren nächsten Verwandten teilen – den Menschenaffen».</p>
<p><strong>Grösster Datensatz für Menschenaffen</strong><br />
Die Forscher verwendeten in ihrer Studie den grössten Datensatz, der je für eine Menschenaffenart zusammengestellt wurde. Unter anderem analysierten sie über 100’000 Stunden Verhaltensdaten und fertigten von über 150 wilden Orang-Utans genetische Profile an. Mittels satellitengestützer Fernerkundung erarbeiteten sie ökologische Unterschiede zwischen den Populationen. Dazu Mitautor Carel van Schaik: «Das Einzigartige an unserer Studie ist, dass wir erstmals durch die schiere Grösse unseres Datensatzes den Einfluss ermitteln können, den Genetik und Umweltfaktoren auf die unterschiedlichen Verhaltensmuster der Orang-Utan-Populationen haben». Als die Autoren die Parameter untersuchten, die verantwortlich sind für die Unterschiede in Sozialstruktur und Verhaltensökologie, spielten Umwelteinflüsse und in geringerem Masse auch genetische Faktoren eine Rolle. Somit war bewiesen, dass die gemessenen Parameter auch tatsächlich eine Aussagekraft besitzen. Dies war wiederum grundlegend für die Hauptfrage, ob genetische Faktoren oder Umwelteinflüsse die Verhaltensmuster in Orang-Utan-Populationen erklären können. «Das traf nicht zu. Daher konnten wir zeigen, dass die kulturelle Interpretation der Verhaltensvielfalt auch für Orang-Utans gilt», schliesst van Schaik.<br />
<strong>Literatur:</strong><br />
Michael Krützen, Erik P. Willems, and Carel P. van Schaik: Culture and Geographic Variation in Orangutan Behaviour, in: Current Biology, Volume 21, Issue 21, first published online: October 20, 2011, doi:10.1016/j.cub.2011.09.017<br />
<strong>Fotos</strong>: Mure Wipfli, Anthropologisches Institut und Museum, Universität Zürich<br />
<strong>Quelle:</strong> www.idw-online.de</p>
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		<title>Kiwi eBook extra«: Verlag Kiepenheuer &amp; Witsch präsentiert neue digitale Edition</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 09:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kiepenheuer & Witsch]]></category>
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<p>Köln (ots) &#8211; Der Verlag Kiepenheuer &#038; Witsch hat zur Frankfurter Buchmesse 2011 eine neue Edition vorgestellt. Unter dem Namen »KiWi eBook extra« erscheinen im Oktober die ersten sechs Titel des digitalen Spezialprogramms, im November folgt ein siebtes »Kiwi eBook extra«. Das Besondere: Die Bücher der neuen Reihe erscheinen exklusiv in elektronischer Form. Anders als die derzeit 270 lieferbaren »Kiwi eBooks«, die wörtliche Übernahmen bestehender Printbücher sind, handelt es sich bei den »KiWi eBook extra«-Titeln um originäre Digitalprodukte, d.h. es gibt sie so nicht als gedruckte Bücher.</p>
<p>Die Palette des ersten »Kiwi eBook extra«-Programms reicht vom multimedial angereicherten eBook im innovativen App-Format von Ranga Yogeshwar, einer literarischen App-Anthologie, die das Warten schöner macht, über eine interaktive SPIEGEL-Wissenstest-App sowie exklusive eBook-Erzählungen und Essays von Nick Hornby und David Foster Wallace bis zum digitalen Buch (Uwe Wittstock über den &#8220;Fall Esra&#8221;), das bei Bedarf auch als &#8220;print on demand&#8221; ausgeliefert werden kann.</p>
<p><img src="http://lifestylesite.de/wp-content/uploads/2011/10/Rangas-Welt.jpg" alt="" title="Rangas-Welt" width="200" height="267" class="alignleft size-full wp-image-8052" />Aushängeschild der neuen Edition ist &#8220;Rangas Welt&#8221;, ein Enhanced eBook in einem eigens entwickelten App-Format. &#8220;Rangas Welt&#8221; ist eine von Ranga Yogeshwar geleitete Reise durch die Welt des Wissens. Die App nutzt die Möglichkeiten elektronischer Bücher und setzt zugleich einen neuen eBook Standard (epedio). In 48 Themenwelten werden Texte, Videos und Animationen intermedial verbunden und durch ein dynamisch-intelligentes Inhaltsverzeichnis sowie eine neu entwickelte Navigation geordnet. Die von Ranga Yogeshwar erklärten Rätsel unseres Alltags werden so spielerisch, als interaktive Experimente erlebbar, ein integrierter &#8220;Social Reading Stream&#8221; von Lovelybooks als Online-Kommunikationsplattform erlaubt den Lesern sich noch im eBook über knifflige Fragen auszutauschen.</p>
<p>Die Idee zu einem anderen &#8220;Kiwi eBook extra&#8221; Titel kommt aus den Niederlanden, Kiepenheuer &#038; Witsch setzt sie in Lizenz für deutsche Leser um: Lesen statt Warten. Ihr Zug hat fünf Minuten Verspätung? Ihr Abflug verschiebt sich um eine Stunde? Ihre Verabredung kommt erst in zwanzig Minuten? Die Schöner Warten App bietet Ihnen eine Auswahl literarischer Texte, die genau auf Ihre Wartezeit zugeschnitten sind. Je nach Wartezeit können Sie wählen aus Texten mit einer Länge von 5, 10, 15, 20, 30, 45 oder 60 Minuten. Die erste Ausgabe der App-Anthologie enthält unter anderem Texte von Heinrich Böll, Joseph Roth, Michael Kumpfmüller, Eva Menasse , Moritz von Uslar und Feridun Zaimoglu. Informationen unter <a href="http://www.schoenerwartenapp.de">www.schoenerwartenapp.de</a> </p>
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		<title>foodwatch-Report: Finanzspekulanten verschärfen Welthungerkrise</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 10:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Berlin (ots) &#8211; Die Spekulation mit Agrar-Rohstoffen treibt Nahrungsmittelpreise in die Höhe. Investmentbanken wie die Deutsche Bank und Goldman Sachs sowie die Verwalter von Versicherungen, Pensionsfonds und Stiftungen machen sich dadurch mitschuldig an Hungersnöten in den ärmsten Ländern der Welt. Sie investieren Geld, das Menschen für ihre Altersvorsorge sparen oder für gemeinnützige Zwecke stiften, in Wetten auf die Preise für Mais, Weizen und andere Nahrungsmittel. Zu diesen Ergebnissen kommt der Report &#8220;Die Hungermacher&#8221;, den die Verbraucherorganisation foodwatch heute mit dem Autor Harald Schumann in Berlin vorstellte.</p>
<p><img src="http://lifestylesite.de/wp-content/uploads/2011/10/foodwatch2.jpg" alt="" title="foodwatch" width="280" height="344" class="alignleft size-full wp-image-8033" />In einem Offenen Brief an Josef Ackermann, als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank Chef einer der größten Investmentbanken der Welt und als Präsident des Weltbankenverbandes IIF zugleich oberster Lobbyist der Finanzwirtschaft, forderte foodwatch:
<ul>
<li>
 Die Deutsche Bank soll mit gutem Beispiel vorangehen und aus der<br />
     Spekulation mit Nahrungsmitteln aussteigen.</li>
<li>Die Bankenlobby soll sich effektiver staatlicher Regulierung<br />
     nicht länger widersetzen, sondern aktiv Regulierungen<br />
     unterstützen, um den schädlichen Einfluss von<br />
     Nahrungsmittelspekulationen zu verhindern. </li>
</ul>
<p>Unter dem Motto &#8220;HÄNDE WEG VOM ACKER, MANN!&#8221; startete foodwatch unter <a href="http://www.haende-weg-vom-acker-mann.de">www.haende-weg-vom-acker-mann.de</a> zudem eine E-Mail-Aktion an Josef Ackermann, bei der Verbraucher diese Forderungen unterstützen können.</p>
<p>Von der europäischen Politik fordert foodwatch:
<ul>
<li> &#8230; wirksame Positionslimits: Um den Einfluss von Finanzanlegern<br />
     zurückzudrängen, muss die Zahl spekulativer Warenterminverträge<br />
     auf höchstens 30 Prozent aller gehandelten Futures limitiert<br />
     werden.</li>
<li> &#8230; den Ausschluss institutioneller Anleger wie Pensionsfonds,<br />
     Versicherungen und Stiftungen vom Handel mit Rohstoffderivaten.</li>
<li>&#8230; ein Verbot von Publikumsfonds und Zertifikaten für<br />
     Rohstoffe: Fonds beteiligen Hunderttausende Anleger an einem<br />
     Wettspiel mit verheerenden Folgen und leiten ohne<br />
     volkswirtschaftlichen Nutzen Milliarden Dollar auf die<br />
     Rohstoffmärkte. Zumindest die Anlage in Agrar- und<br />
     Energierohstoffe muss für Publikumsfonds tabu sein. </li>
<p>&#8220;Die Banken kassieren Gebühren und können daher mit ihren hochspekulativen Wetten nur gewinnen, während die Risiken andere tragen &#8211; vor allem die Ärmsten der Armen, die mit diesen Finanzprodukten überhaupt nichts zu tun haben, aber ihr Essen nicht mehr bezahlen können. Josef Ackermann trägt als oberster Bankenlobbyist und Deutsche-Bank-Chef auch eine persönliche Verantwortung dafür, dass Menschen Hunger leiden&#8221;, erklärte foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. &#8220;Die unverantwortliche Zockerei im globalen Rohstoff-Kasino muss durch klare Spielregeln eingedämmt werden. Doch anstatt wirksam zu regulieren, gibt die Politik den Tanzbären der Banken. Auch Verbraucherministerin Ilse Aigner hat ihre Forderung nach Maßnahmen gegen Nahrungsmittelspekulationen immer weiter abgeschwächt. Offenbar hat ihr die Agrarlobby eingeflüstert, dass steigende Preise doch eigentlich ganz prima sind.&#8221;</p>
<p>Bild: foodwatch</p>
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		<title>Edvard Munch – Rätsel hinter der Leinwand</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Oct 2011 17:59:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthalle Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Munch]]></category>
		<category><![CDATA[Rätsel hinter der Leinwand]]></category>

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<p>Vom 15. Oktober 2011 bis 26. Februar 2012 zeigt die Kunsthalle Bremen eine große Sonderausstellung zum norwegischen  Maler Edvard Munch. Ausgangspunkt der Ausstellung ist eine außergewöhnliche Entdeckung: Während einer Untersuchung von Munchs Gemälde „Das Kind und der Tod“ im Jahr 2005 wurde eine weitere Leinwand gefunden, die ein bisher unbekanntes Bild des Künstlers zeigt. Die neu entdeckte Komposition „Mädchen und drei Männerköpfe“ (um 1898) stellt einem zarten Mädchenakt drei stilisierte Männerfratzen gegenüber.</p>
<div id="attachment_7975" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img src="http://lifestylesite.de/wp-content/uploads/2011/10/Munch_Entdeckung_Kunsthalle_Bremen_Der_Kunstverein_in_Bremen_Foto_Karen_Blindow.jpg" alt="" title="Munch_Entdeckung_Kunsthalle_Bremen_Der_Kunstverein_in_Bremen_Foto_Karen_Blindow" width="400" height="355" class="size-full wp-image-7975" /><p class="wp-caption-text">Unter der Leinwand &quot;Das Kind und der Tod&quot; wurde in der Kunsthalle Bremen 2005 ein weiteres Ölgemälde des norwegischen Malers Edvard Munch entdeckt: &quot;Mädchen und drei Männerköpfe&quot;</p></div>
<p>Munch vereinigt in diesem Bild existenzielle Themen wie Unschuld und Begierde, Liebe und Tod, die ihn zeitlebens beschäftigt haben. Und doch bleibt das Werk höchst rätselhaft, denn die Komposition ist einzigartig in seinem OEuvre. Der spektakuläre Fund verlieh der Ausstellung ihren Namen: „Edvard Munch – Rätsel hinter der Leinwand“.<br />
„Die Ausstellung ergründet Munchs Motive und seine Bildsprache und untersucht die beiden Bremer Gemälde im Kontext seines Gesamtwerkes“, so Dr. Dorothee Hansen, Kuratorin der Ausstellung. Hochrangige Leihgaben, unter anderem aus dem Munch Museum in Oslo und dem Kunstmuseum Bergen, stellen den Zusammenhang mit Munchs<br />
„Lebensfries“ her und spüren den einzelnen Motiven auch in den Zeichnungen und der Druckgraphik nach.</p>
<p><div id="attachment_7965" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img src="http://lifestylesite.de/wp-content/uploads/2011/10/munch_strasse_in_asgaardstrand.jpg" alt="" title="munch_strasse_in_asgaardstrand" width="400" height="311" class="size-full wp-image-7965" /><p class="wp-caption-text">Edvard Munch Straße in Åsgårdstrand, 1901 Öl auf Leinwand, 88,5 x 114 cm Kunstmuseum Basel © The Munch Museum / The Munch Ellingsen Group / VG Bild-Kunst, Bonn 2011, Foto: Kunstmuseum Basel, Martin P. Bühler Copyright © 2011 Kunsthalle Bremen. All rights reserved.</p></div><br />
Zugleich geht es um die Frage, wie Munch seinen Bildern die eindrucksvolle Intensität verlieh. So entwickelte er einerseits – wie in dem neu entdeckten Bild – eine höchst künstliche Symbolik, andererseits schuf er erschütternde Ausdrucksfiguren, die den Betrachter unmittelbar berühren. Das stille Entsetzen des Kindes angesichts der toten<br />
Mutter erweist sich als eine Variante des berühmten Bildes „Der Schrei“.</p>
<div id="attachment_7967" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img src="http://lifestylesite.de/wp-content/uploads/2011/10/munch_maedchenakt_auf_rotem_tuch_staatsgalerie_stuttgart.jpg" alt="" title="munch_maedchenakt_auf_rotem_tuch_staatsgalerie_stuttgart" width="300" height="373" class="size-full wp-image-7967" /><p class="wp-caption-text">Edvard Munch Mädchenakt auf rotem Tuch, 1902 Öl auf Leinwand, 81 x 65 cm Staatsgalerie Stuttgart © The Munch Museum / The Munch Ellingsen Group / VG Bild-Kunst, Bonn 2011, Foto: Staatsgalerie Stuttgart</p></div>
<p><strong>15. Oktober 2011 bis 26. Februar 2012</strong><br />
„Edvard Munch – Rätsel hinter der Leinwand“<br />
Kunsthalle Bremen, Am Wall 207, 28195 Bremen<br />
<a href="http://www.munch-bremen.de">www.munch-bremen.de</a>, <a href="http://www.kunsthalle-bremen.de"> www.kunsthalle-bremen.de</a></p>
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