Mein Haus, mein Auto…Konsum macht nicht glücklich

Newswise — Menschen, die materialistisch veranlagt sind, leiden eher an Depressionen und Unzufriedenheit. Teilweise auch deshlab, weil es für sie schwerer ist, dankbar zu sein. Sie können nicht wirklich schätzen, was sie haben. Dies ergab eine Studie an der Baylor Universität in den USA.
Dankbarkeit dagegen ist eine positive Stimmung und bezieht sich zumeist auf andere Menschen. Vorherige Studien haben gezeigt, dass Menschen durch andere, die ihnen geholfen haben motiviert werden, wiederum zu helfen.

„Wir sind soziale Wesen und reagieren auf anderen Menschen positiv. Das ist auch gut für unsere Gesundheit. Materialismus tendiert dagegen zu einer Grundhaltung, die man „Ich-Zentriertheit“ nennen kann,“ so die Psychologin Jo-Ann Tsang, Professorin für Psychologie und Neurowissenschaften an der Baylor Universität . Hier ist die Sichtweise eher, was jemand nicht hat. Dies beeinträchtigt aber die Fähigkeit, dankbar zu sein für das, was jemand besitzt.

Unsere Fähigkeit, sich an neue Situationen anzupassen, kann helfen zu erklären, warum mehr zu haben, uns nicht glücklicher macht. Wenn wir immer mehr anhäufen, werden wir nicht glücklicher, sondern verschieben nur unseren Bezugspunkt, so der Co-Autor der Studie James Roberts, Ph.D – von der Baylor Hankamer School of Business.
Wenn jemand ein großes Haus besitzt, dann legt er die Grundlage für den Wunsch nach einem noch größeren Haus und gerät damit in die Konsum-Falle. Er  will immer mehr kaufen, erwerben und kommt dennoch nicht näher an das Glücklichsein heran, sondern läuft nur schneller auf dem Konsum-Laufband. – IMK

Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.

oder  Nichts genügt demjenigen, dem das, was genügt, zu wenig ist,  sagte schon Epikur von Samos (341 – 271 v. Chr.), griechischer Philosoph

Grundlage der Ergebnisse bildeten Tests an 246 Probanden mit einem  Durchschnittsalter von 21 Jahren. Sie nahmen an einer Befragung teil, die über einen Materialismus-Fragebogen (15-item scale of materialism) erfolgte.

Quelle: www.newswise.com

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