Milstätter See – Urlaubsort mit vielen Entspannungs – und Erlebnismöglichkeiten

Der Millstätter See wird auch als Juwel Kärntens bezeichnet. Familien, Paare, aber auch Singels finden  eine Vielzahl an Erlebnismöglichkeiten und ein mildes Klima vor.

Hier stellen wir zwei aktuelle Events vor

Inspirierende Reise durch einen Garten Eden am Millstätter See

Gärten faszinieren viele Menschen, denn sie bieten Farben- und Formenpracht fürs Auge und betörende Düfte für die Nase. Deswegen ist die Gartenreise  am Millstätter für Gartenliebhaber eine wunderbare Gelegenheit, Auge und Nase zu verwöhnen: Da geht es ins „Bonsaimuseum“, das größte und älteste seiner Art in Europa. Weiter auf dem Plan: der Besuch eines Kräutergartens mit seinen heilsamen und duftenden Gewächsen, des natürlich gewachsenen Almgartens und eines Bauerngartens.

Betörender Duft, opulente Farben und Gewächse, wie die Natur sie schuf, dem Menschen dienlich gemacht oder kunstvoll kultiviert – auf den „Gartenreisen“ am Millstätter See lassen sich Gäste auf vielfältige Art verzaubern. So unterschiedlich die einzelnen Gärten sein mögen, jeder für sich ist ein kleines Paradies, sodass sich Gäste in einen Garten Eden versetzt fühlen.

Nach einem kurzen Abstecher in den malerischen Park des Renaissanceschlosses Porcia mit seinen über 300 Jahre alten Baumbeständen in Spittal/Drau, treten die Gäste im Bonsaimuseum in eine andere Welt ein. Auf einer Ausstellungs- und Gartenfläche von ca. 15.000 m² empfängt sie die besinnliche Ruhe, die der nach Zen-Vorbildern gestaltete Garten ausstrahlt.

Zu bestaunen gibt es hier z. B. eine 250 Jahre alte Fichte, den ältesten Baum im Bestand, außerdem 120 weitere Laub-, Obst- und Nadelbäumchen. Um voll in die Atmosphäre des ostasiatischen Gartens einzutauchen, steht auch eine originale Teezeremonie auf dem Programm, die eine japanische Mitarbeiterin gestaltet. Mit rund 4.000, teilweise weit über 100 Jahre alten Bäumchen und anderen Pflanzen, die Günther Klösch seit fast 40 Jahren hegt und pflegt, gilt dieser nach japanischem Vorbild angelegte Park als eines der größten und ältesten Bonsai-Zentren in Europa.

Nach einem Mittagssnack widmen sich die Gäste der „Königin der Blumen“: Im Rosengarten in Seeboden lassen sie sich vom betörenden Duft der Rosen und ihrer Vielseitigkeit in Wuchs und Farbe verzaubern.

Package 1: Der Garten als Ritualplatz

· jeden Dienstag von 9.00 bis 15.00 Uhr

· Eintritte und Imbiss

· Begleitung durch zertifizieren Guide mit Schwerpunkt auf Botanik

· Kosten: 15 Euro mit Millstätter See Card, 25 Euro ohne Karte (Erwachsene)

Der Duft unzähliger Kräuter und Pflanzen empfängt die Besucher im großzügig angelegten Garten der Familie Schlieber in Obermillstatt. Im Gegenzug zur perfekt inszenierten Natur der japanischen Gartenkunst setzt Karin Schlieber vor allem auf Ursprünglichkeit und Natürlichkeit, auf Permakultur und Nachhaltigkeit: Wenig Jäten, kein Umgraben, Gießen oder Düngen – stattdessen den natürlichen Kreislauf zulassen und die reichhaltigen Gaben der Natur genießen. Ob Ysop oder Liebstöckel, Lavendel oder Algiermalve, Barbarakraut, Kerbel oder Schabziger Klee – die würzigen Kräuter enthalten Vitamine und Mineralstoffe, die die Organe wohltuend unterstützen. Die Gartenbaulehrerin Karin Schlieber gibt ihr Wissen über Pflege und Heilwirkung der Kräutlein gerne weiter und hält für ihre Gäste auch die eine oder andere süße oder herbe Kostprobe bereit.

Nächste Station auf dieser inspirierenden Gartenreise ist die Alexanderhütte auf der Millstätter Alpe, wo die Gäste neben dem Panoramablick über den See den Duft der blühenden Almgewächse genießen. In der Mittagspause gibt es eine Almjause mit Käse aus der Hüttensennerei und vielen essbaren Kräutern und Blüten von den umliegenden Wiesen. Nach dem Mittagessen lernen die Gäste am Fuß der Millstätter Alpe einen Bauerngarten kennen, wie ihn die Bauersfrauen der Region seit Jahrhunderten bewirtschaften. Die „Gartenreisenden“ erfahren aus erster Hand, welche Pflanzen im Jahresverlauf angebaut und wie sie kultiviert werden. Darüber hinaus gibt’s Wissenswertes über das Leben der Bauern von annodazumal zu entdecken. Ein Stück vom gemeinsam gebackenen Brot, ein bekömmlicher Kräuterschnaps oder eine erfrischende -limonade runden den Tag kulinarisch ab.

Package 2: Die Energie des Gartens spüren

· jeden Donnerstag von 9.00 bis 16.00 Uhr

· Transfers

· Eintritt in die Gärten

· Mittagsjause, Kaffee, Kuchen und Kräuterschnaps

· Kosten: 15 Euro mit Millstätter See Card, 25 Euro ohne Karte (Erwachsene)

 

Festival „La Guitarra esencial“

Mitte August treffen die Stars der internationalen Gitarrenszene am Kärntner  Millstätter See bereits zum 7. Mal in Folge aufeinander. Beim Festival „La Guitarra esencial“verzaubern die Meister des Saitenspiels, die rund um den Globus für ausverkaufte Konzertsäle sorgen, heuer u. a. mit Flamencoklängen, klassischen Melodien und Weltmusik ihr Publikum.

Inspirierende Atmosphäre: Begleitet von den letzten Sonnenstrahlen des Tages und dem sanften Schlag der Wellen betreten die Gäste den Konzertsaal, um den Künstlern zu lauschen, die zu den weltbesten ihres Genres gehören. „Das Festival hat sich zu einer festen Größe in der Destination Millstätter See etabliert und gilt mit jährlich 2.000 Besuchern mittlerweile als Publikumsmagnet. Auch in diesem Jahr freuen wir uns wieder auf spannende Abende mit musikalischen Highlights“, sagt Maria Wilhelm, Geschäftsführung Millstätter See Tourismus GmbH.

Flamenco – temperamentvoller Auftakt

Gleich zum  Auftakt überrascht das Cañizares Flamenco Quartett mit seinem temperamentvollen Sound. Juan Manuel Cañizares zählt derzeit zu den besten Gitarristen und wird als genialer Flamenco-Virtuose gefeiert (6. August, 20.00 Uhr).

Tango meets Mazurka

Der Pole Krzysztof Pelech, einer der besten Gitarristen seines Landes, und der Akkordeonist Piotr Rango, begeistern am 7. August, ebenfalls um 20.00 Uhr, mit ihrem Programm „Mazurtango“. Zu hören sind Mazurkas von Frédéric Chopin und Tangos von Astor Piazzolla – ein ungewöhnlicher Mix, der begeistert.

Kammersingspiel

Im Anschluss daran kommen die Besucher in den Genuss einer Uraufführung. „Burenhochzeit“ nennt sich das Kammersingspiel in zwei Akten für Gitarre und Tenor mit Musik des südafrikanischen Komponisten Martin Watt, Carlos Gardel und Julia Malischnig. An der Gitarre ist Julia Malischnig, die Initiatorin und Intendantin von La Guitarra esencial, zu hören. Der südafrikanische Belcanto-Tenor Jacques Le Roux besticht  mit seiner Stimme.

Charismatisch und innig

„soulfolkphilosophies“ nennt sich das Programm von Christina Lux, die am 8. August (20.00 Uhr) ihren Auftritt hat. Ohne Brüche mischt die Gitarristin und Sängerin die englische und die deutsche Sprache und macht ihre Gitarre zu einer ganzen Band.

Crossover

Im zweiten Part dieses Doppelkonzerts betreten die Katona Twins die Bühne. Die Zwillingsbrüder Peter und Zoltan Katona gelten als eines der besten und vielseitigsten klassischen Gitarrenduos der Welt und begeistern darüber hinaus mit einer einzigartigen Bühnenpräsenz und ihrem Crossover zu populären Stilrichtungen.

Zwischen den Welten

Der Grammy®-nominierte Mandolinenvirtuose Avi Avital wurde wegen seines „wunderbar sensiblen Spiels“ und seiner „sensationellen Fingerfertigkeit“ von der New York Times in den Gitarrenhimmel gehoben. Am 9. August ab 20.00 Uhr präsentieren sich Avi Avital, Uri Sharlin (Akkordeon) und Itamar Doari (Percussion) mit ihrem Programm „Between Worlds“.

Join the Jam

Im Anschluss daran findet wieder die Jam Session in der Loggia des Kongresshauses statt. Musiker der kelagBIGband laden ein, gemeinsam in offener Atmosphäre zu musizieren.

Workshops.
Die Festivalteilnehmer erwartet ein umfangreiches und vielseitiges Workshop-Programm u.a. mit Cañizares, Cecilio Perera, Katona Twins, Thomas Leeb, Krzysztof Pelech, Christina Lux, Richard Graf, Ángel Muñoz & Charo Espino, Piotr Rangno und Martin Watt. Erstmals werden neben den Gitarre-Meisterkursen auch ein Workshop für Flamenco-Tanz, Akkordeon, Singer-Songwriter sowie ein Einführungsworkshop für Komposition angeboten. Ausstellungen runden das 7. La Guitarra esencial Festival ab. In der traditionellen Sonntagsmatinee (10. August, 11.00 Uhr) werden die Studenten des Festivals ihre während der Woche erarbeiteten Werke präsentieren und das 7. Internationale Gitarrenfestival ausklingen lassen.

Tickets: 18 bis 26 Euro je nach Kategorie pro Konzertabend, Konzertpass für alle Abendkonzerte 70 bzw. 80 Euro und Festivalpass für alle Konzerte und Workshops 200 Euro.

Weitere Details unter www.gitarrenfestival.at

Tickets: 18 bis 26 Euro je nach Kategorie pro Konzertabend, Konzertpass für alle Abendkonzerte 70 bzw. 80 Euro und Festivalpass für alle Konzerte und Workshops 200 Euro.

Termin: 6. bis 10. August

www.millstaettersee.com

Fotonachweis:

Rosen und Lavendel Foto_ Archiv MTG Kimmer

Blumenwiese mit Aussicht auf den Millstätter See
Foto Archiv MTG

Cañizares Flamenco Quartett Foto: Amancio Guillen

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