Neuer Trend – Crowdbutching und Schweineleasing

Crowdbutching

Heutzutage kann alles Mögliche geteilt und geleast werden, angefangen vom Auto bis hin zur Kleidung. Wer hätte gedacht, dass es auch beim Fleisch geht. Denn wer nicht auf Fleisch verzichten, aber verantwortungsvoll konsumieren will, für den bietet sich das Crowdbutching im Internet an. Dabei handelt es sich um den Kauf nicht nur eines Rindersteaks , sondern gemeinsam mit anderen Kunden gleich um ein komplettes Tier: Kuh, Schwein oder Huhn, das Tier wird vollständig verwendet – nichts geht verloren.

Photo by Alex Pavlyuk

Der Begriff setzt sich aus den englischen Worten für Menge (crowd) und Schlachtung (butching) zusammen. Es kombiniert Crowdfunding und Butching – die Verbraucherinnen und Verbraucher beteiligen sich aber nicht an einem Betrieb, sondern an einem einzelnen bestimmten Tier. Die Tiere sind im Internet mit Ohrmarke dargestellt und Diagramme oder andere Darstellungen zeigen, zu welchem Anteil ein Tier bereits verkauft wurde. Das Tier wird komplett vermarktet und kommt von der Bäuerin oder dem Bauern direkt zur Kundin oder zum Kunden. Quelle: Ökolandbau

Möglicherweise schreckt das sensible Konsumenten aber auch ab. Denn ein verpacktes Schnitzel weckt nur noch wenig Assoziation mit dem jeweiligen Tier. Kauft man jedoch ein ganzes Tier, könnten Bedenken bestehen.

Mehr Informationen finden sich hier:

https://www.oekolandbau.de/verbraucher/einkaufen/ernaehrung-trends/crowdbutching

Titelfoto: Pascal Debrunner

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