Niedriger Vitamin-D-Gehalt im Blut steht im Zusammenhang mit Herzinfarkt

Dem Vitamin D wird in Verbindung mit Calcium eine besondere Rolle bei der Knochengesundheit zugeschrieben. Es soll auch hilfreich bei der Verhinderung von Osteoporose sein. Nun deuten Ergebnisse einer dänischen Studie darauf hin, dass ein ausreichender Vitamin-D-Gehalt im Blut auch vor Herzinfarkt schützt. Die Wissenschaftler um Dr. Peter Brøndum-Jacobsen von der Universität Kopenhagen konnten den 25-Hydroxy-Vitamin-D Level im Blut von 10.170 Frauen und Männer analysieren und vergleichen. Die Untersuchung lief über 29 Jahre und konnte somit die Häufigkeit von Herzerkrankungen und Todesfällen durch Myokardinfarkte erheben. Die Studie fand heraus, dass niedrige Werte im Vergleich zu optimalen Vitamin-D-Spiegeln im Blut mit einem erhöhten Risiko für einen Herzinfarkt verbunden war.
Allgemein geht ein niedriger Vitamin-D-Gehalt im Blut mit einem schlechteren Gesundheitszustand einher, so die Wissenschaftler. – I. Mosblech-Kaltwasser –

Quelle:Arteriosclerosis, Thrombosis and Vascular Biology
Published online ahead of print, doi: 10.1161/ATVBAHA.112.248039
„25-Hydroxyvitamin D Levels and Risk of Ischemic Heart Disease, Myocardial Infarction, and Early Death: Population-Based Study and Meta-Analyses of 18 and 17 Studies“
Authors: Peter Brøndum-Jacobsen, Marianne Benn, Gorm B. Jensen,Børge G. Nordestgaard

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.