Parfum und Düfte für ein höchst sensibles Sinnesorgan

Er ist der erstaunlichste und sensitivste Sinn, den wir besitzen, der Geruchsinn. Denn Gerüche treffen ohne vorherige Verarbeitung durch die Großhirnrinde direkt auf das limbische System, den biologisch ältesten Teil des Gehirns. Das bedeutet, Düfte rufen sofort Gefühle und Emotionen hervor. Wie anders kann man sonst solche Redewendungen deuten, „jemanden nicht riechen können“ oder „immer der Nase nach“.

Auch unser Gedächtnis reagiert auf Düfte. Wir erinnern uns besonders gut an Ereignisse, die mit einem bestimmten Parfum oder Geruch verknüpft sind. Der Sandelholzgeruch, der plötzlich herüberweht, lässt das erste Date mit dem längst verflossenen Liebhaber wieder aufleben. Dies macht den Geruchsinn noch um einiges geheimnisvoller, obwohl die Wissenschaft schon viele seiner Geheimnisse gelüftet hat.

Wohlgerüche zu erzeugen ist ein jahrhundertealtes Geschäft. In den alten Hochkulturen Ägyptens und Indiens gab es bereits eine Handwerkstradition, die es ermöglichte, die kostbarsten Duftstoffe herzustellen. Deren Einsatz beschränkte sich nicht nur darin, den eigenen Körper zum Duften zu bringen, sondern sie wurden in der Heilkunst eingesetzt oder dienten als Inspirationsquelle bei Meditationsriten.

Katharina von Medici (1519–1589) brachte die Duftkunst nach Europa, genauer an den Hof von Heinrich II. Schließlich ist es der Alchimist und Apotheker Francesco Tombarell, der 1580 nach Grasse (Frankreich) kommt und dort ein Laboratorium zur Herstellung von Düften gründet.

Die Welt des Parfums heute

Eine überwältigende Auswahl an Parfums und Düften wird in den Laboren der heutigen Kosmetikindustrie hergestellt, die nahezu unüberschaubar geworden ist.

Kopf-, Herz-, und Basisnote, drei Begriffe, die bei der Komposition eines Parfüms bestimmend sind. Die Kopfnote  wird von der Nase als erstes wahrgenommen, verfliegt aber auch am schnellsten. Dagegen ist die Herznote langanhaltender. Die Haut und die Duftessenz verbinden sich, allerdings erst zehn Minuten, nachdem die Kopfnote sich verflüchtigt hat. Ein Duft besteht zu 50 bis 80 Prozent aus einer Herznote.

Die Basisnote geht mit den Duftmolekülen der Trägerin/des Trägers eine Verbindung mit den Dufteigenschaften der Haut ein. Darum ist bei jedem Menschen eine andere Duftnuance zu erkennen. Die Basisnote ist also individuell und über viele Stunden wahrnehmbar.

Beim Kauf eines Parfüms gilt, der Duft soll betören und die Persönlichkeit unterstreichen, vielleicht eine Verbindung zu einem anderen herstellen, zumindest aber wohlige Gefühle auslösen.

Doch die Menschen sind verschieden, und auch auch das, was sie gerne oder wie sie gerne riechen möchten, unterscheidet sie voneinander. Der eine mag einen frischen Duft, der Leichtigkeit verströmt. Die andere steht auf blumige Düfte. Zahlreiche Frauen und Männer lieben schwere Parfums. Es gibt Sommerdüfte, die erfrischend sind, und würzige Winterdüfte.

Und nicht jede oder jeder mag Parfum, sondern viel lieber Eau de Parfum oder Eau de Toilette. Was Parfum vom Eau de Toilette unterscheidet, ist die unterschiedliche Konzentrationen der enthaltenen Duftöle.

Wichtig jedoch bleibt – der Duft sollte schon zur Persönlichkeit passen. Wer unsicher ist, welches Parfüm wirklich stimmig ist, für den gibt es Tests, die dabei helfen, das herauszufinden. Wer jedoch schon weiß, welches Parfum seine Persönlichkeit unterstreicht und die  Ausstrahlung noch intensiviert, findet bei Calvin Klein seinen Duft.

Der Designer, der für seine schlicht-puristische und zeitlos-moderne Mode mit klaren Linien bekannt ist, bewies auch beim Thema Düfte die richtige Nase. Bereits 1978 lancierte Calvin Klein sein erstes Damenparfüm unter seinem Namen. Es gibt unzählige Calvin-Klein-Parfüms in zahlreichen Variationen speziell für Frauen oder Männer, es lassen sich aber auch ck one unisex Düfte finden –  also eine reiche Auswahl für jede Persönlichkeit, jeden Geschmack und jeden Anlass.

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