Regelmäßiges Joggen verlängert Leben

Wer regelmäßig joggt, kann seine Lebenszeit verlängern: Frauen um 5,6 Jahre, Männer um ca. 6,2 Jahre. Das sagt eine dänische Studie, die anlässlich der Konferenz EuroPRevent 2012 vorgestellt wurde, die vom 3.-5. Mai in Dublin stattfand. Die Kopenhagener City Heart Studie startete 1976 und umfasste 20.000 Männer und Frauen im Alter zwischen 20 und 93 Jahren. Zweck der Langzeitstudie war, das Wissen über Prävention im Bereich kardiovaskulärer Erkrankungen und Schlaganfall zu verbessern.

Für die Jogging-Studie wurde die Sterblichkeitsrate von 1.116 männlichen und 762 weiblichen Joggern mit Nicht-Joggern aus der Hauptstudie verglichen. Alle Teilnehmer füllten Fragebögen über die Dauer und Häufigkeit des Joggens pro Woche aus. Zudem mussten sie einschätzen, wie schnell sie liefen. Die Ergebnisse der Follow-up Studie zeigten, dass nach 35 Jahren 10.158 Sterbefälle bei den Nicht-Joggern zu verzeichnen waren im Vergleich zu 122 Toten in der Jogger-Gruppe. Die Gruppe der moderat laufenden Probanden hatte dabei den größten gesundheitlichen Nutzen. Demnach erzielt man die ideale Geschwindigkeit, wenn der Jogger ein wenig außer Atem kommt. Wer also langsam bis moderat ein bis zweieinhalb Stunden die Woche läuft, kann von zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen profitieren: Verbesserung der Sauerstoffaufnahme, Erhöhung der Insulin-Sensibilität, Verbesserung der HDL-Werte, Blutdrucksenkung, Reduzierung der Ablagerungen in den Blutgefäßen, Verbesserung der Herzfunktionen, Knochendichte und der Immunfunktion. Die entzündungshemmende Wirkung kann ebenfalls hinzugerechnet werden wie die Vermeidung von Übergewicht und die Verbesserung der psychischen Funktion. I. Mosblech-Kaltwasser
Quelle: EurkeAlert

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