Schadstoffe in Buntstiften und Tinten

Malen und zeichnen sind für Kinder immer noch beliebter Zeitvertreib. Zudem beginnt das neue Schuljahr bald. Nun hat die Stiftung Warentest rechtzeitig Buntstifte, Fasermaler und Tinte auf Schadstoffe untersucht. Die Tester fahndeten für die August-Ausgabe des Magazins test gezielt nach kritischen Substanzen, die Krebs erzeugen oder Allergien auslösen können – und wurden fündig. Insgesamt fiel jedes dritte Set durch, aber es gab auch gute, und darunter viele preiswerte.

Farben und Tinte sollten nach dem Malen nicht auf der Haut bleiben. Roman Schukies von der Stiftung Warentest: „Achten Sie am besten darauf, dass sich Ihre Kinder nach dem Malen die Hände waschen.“

Fasermaler und Tinte enthalten wässrige Lösungen, die schimmeln können. Eine Maßnahme dagegen ist das Zusetzen von Konservierungsstoffen, von denen einige bei Hautkontakt erst sensibilisieren und dann Allergien auslösen können. Im Test waren allein die königsblauen Tintenpatronen von Schneider bezogen auf ihren Schadstoffgehalt sehr gut – der Rest mangelhaft.

Bei den Buntstiften fielen fünf glatt durch, weil PAK zum Beispiel im Lack steckten – gefährliche Substanzen, die nicht absichtlich zugesetzt werden, sondern aus Verunreinigungen stammen. Ein guter Grund, seinen Kindern oder sich selbst das Stifte knabbern abzugewöhnen. Sechs Fasermaler machten es besser und waren demnach sehr gut. Klassische Qualitätsurteile wurden nicht vergeben, da ausschließlich die Schadstoffe untersucht wurden.

Der Test Schadstoffe in Stiften und Tinten findet sich in der August-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/schadstoffe-stifte abrufbar. Mehr Infos zum Schulanfang unter www.test.de/einschulung.


Foto: Stiftung Warenstest

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