Schokolade zum Valentinstag

kann man beruhigt schenken, denn eine wissenschaftliche Analyse zeigt, dass moderater Schokoladengenuss das Risiko für einen Schlaganfall reduziert. Doch bitte nur in Maßen: Einmal in der Woche 50g dunkle Schokolade reichen aus.

Zuviel des Guten ist auch in einer Beziehung nicht immer der richtige Weg, um Probleme zu lösen. Denn eine Reihe von Untersuchungen an der Universität von Iowa zeigt, dass zuviel oder falsche Unterstützung eher schaden als nützen kann.
Auch die Einstellung, der andere weiß immer, wann und wie er helfen kann, ist falsch. Schließlich gibt es nur wenige unter uns, die Gedanken lesen können. Partner werden glücklicher, wenn sie sich dazu entschließen, dem anderen die eigenen Gefühle mitzuteilen: „Ich fühle mich mies, weil … „oder … „So kannst du mir helfen.“

Erhält der Partner trotzdem keine ausreichende Hilfe oder Unterstützung, so weichen insbesondere Frauen gerne auf Freundinnen und Familie aus. Doch Vorsicht! Zu viel Rat aus verschiedenen Quellen macht es schwierig, den passenden auszuwählen.
Unterstützung hat verschiedene Formen; in der Studie wurden sie aufgeteilt in: körperliches Trösten wie Hände halten, Umarmungen und Streicheln; emotionale Unterstützung wie Zuhören und Verständnis zeigen, Vertrauen ausdrücken und ermuntern.
Informative Unterstützung: Ratschläge geben, Informationen sammeln, aber auch handfeste Unterstützung, wie Verantwortung übernehmen und Lösungsvorschläge machen.

Dabei zeigte sich, dass zu viel informative Unterstützung, auch in Form von unerwünschten Ratschlägen, kontraproduktiv ist. Wertschätzung allerdings, sofern sie aufrichtig gemeint ist, kann niemals falsch sein.
Häufiger jedoch klagen Partner über zu wenig Unterstützung: 8 von 10 Frauen und 6 von 10 Männer fühlten sich laut der Untersuchung, an der insgesamt 103 Ehepaare beteiligt waren, zu wenig unterstützt.

Unterstützung muss individuell sein – es gibt sie nicht passend für alle Fälle
Eine andere Untersuchung konnte feststellen, dass Männer es wichtig finden, wenn sie von ihrer Frau die richtige Hilfe angeboten bekommen.Frauen sind da nicht so wählerisch. Sie finden es wichtiger, dass ihr Ehemann versucht, hilfreich zu sein. Sie schätzen schon die Bemühung und kommen dann oftmals alleine zurecht.

Dialogfähigkeit als Schlüssel
Braucht ein Partner Hilfe, so sollte er darum bitten. Der um Rat gefragte Partner wiederum sollte herausfinden, wie er helfen kann, indem er gezielt nachfragt. Anschließend ist es wichtig, gemeinsam darüber zu reden, was und wie die Hilfe gewirkt hat.
Tatsache ist, dass man Klischees über Bord werfen kann, denn jeder Mann und jede Frau ist anders und braucht die je besondere Art von Unterstützung.

Doch eines ist richtig laut einer im Auftrag des Magazins „GALAwedding“ durchgeführten Forsa-Umfrage, bei der 1.001 Deutsche ab 14 Jahren befragt wurden: Die Deutschen sind Romantiker, 86 Prozent wollen nur aus Liebe heiraten und 63 Prozent halten den Hochzeitstag für den schönsten Tag im Leben.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Valentinstag am 14. Februar mitteilt, wurden im Zeitraum Januar bis November 2009 nach vorläufigen Ergebnissen 943 Millionen Rosen im Wert von 201,9 Millionen Euro nach Deutschland eingeführt.

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