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	<title>LifeStyleSite.De &#187; Allergien</title>
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		<title>Umfrage zum Deutschen Lungentag: COPD weitgehend unbekannt</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 04:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Ob Asthma, Raucherlunge oder Bronchitis: Atemwegserkrankungen haben sich zu Volkskrankheiten entwickelt und gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen – doch das Wissen über Krankheiten, Behandlung und Prävention ist in der Öffentlichkeit lückenhaft. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des Wissenschaftsjahres 2011 – Forschung für unsere Gesundheit zum Deutschen Lungentag am 17. September.</p>
<p><strong>COPD auf dem Vormarsch</strong><br />
Fast unbekannt ist COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease) – zu Deutsch: obstruktive Lungenerkrankung, umgangssprachlich auch bekannt als „Raucherlunge“. 86 Prozent der Deutschen können mit der Buchstabenkombination COPD nichts anfangen. Dabei handelt es sich laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) um die weltweit vierthäufigste Todesursache. Schätzungen zufolge gibt es derzeit circa 64 Millionen Menschen auf der Welt, die an COPD erkrankt sind. Experten des Kompetenznetzes  Asthma/COPD gehen von ungefähr vier Millionen Betroffenen allein in Deutschland aus.</p>
<p>Auffällig ist, dass fast doppelt so viele Frauen (17 Prozent) wie Männer (9 Prozent) die Krankheit einordnen konnten – und dass offensichtlich unter jungen Menschen massiver Aufklärungsbedarf besteht: Nur sechs Prozent der 18- bis 29-Jährigen definierten die Krankheit korrekt. Lediglich ein Prozent aller Befragten brachten sie mit Raucherhusten in Verbindung. „COPD geht in praktisch allen Fällen auf eine massive, langdauernde Belastung der Atemwege mit Schadstoffen zurück. Das ist heute in Europa überwiegend das Rauchen“, sagt Professor Claus Vogelmeier, Leiter des Kompetenznetzes Asthma/COPD in Marburg. Die WHO geht aufgrund der Tatsache, dass weltweit immer mehr Menschen rauchen, davon aus, dass die Erkrankung bis zum Jahr 2030 an die dritte Stelle der todbringenden Krankheiten vorrücken könnte.</p>
<p>Andere Lungen- und Atemwegserkrankungen sind den Deutschen deutlich vertrauter als COPD. Am bekanntesten ist Lungenkrebs, den 60 Prozent der Befragten spontan als Lungenkrankheit nannten. Es folgen Asthma (48 Prozent), chronische Bronchitis (44 Prozent), Lungenentzündung (32 Prozent) und Tuberkulose (26 Prozent).</p>
<p><strong>Keine Angst vor Allergie</strong><br />
Zu den Risikofaktoren von Lungen- und Atemwegserkrankungen zählt die Mehrzahl der Befragten das Rauchen (89 Prozent) und Luftschadstoffe wie Staub oder Feinstaub (60 Prozent). Andere Ursachen wie Infektionen, genetische Veranlagung, ungesunde Ernährung oder auch Allergien wurden kaum genannt. Dazu passt, dass lediglich jeder zehnte Befragte angab, sich Sorgen zu machen, im Laufe des Lebens an einer Allergie zu erkranken, die die Lunge beeinträchtigt. „Wir kennen bereits eine Vielzahl von Risikofaktoren für die Entstehung einer Allergie, von Umweltfaktoren bis hin zu genetischen Veranlagungen. Asthma ist mehr als eine Allergie der Atemwege. Es gibt verschiedene Formen des Asthmas, die äußerlich einander ähnlich sehen, jedoch vermutlich unterschiedliche Krankheitsprozesse beinhalten“, sagt Professor Vogelmeier.</p>
<p><strong>Sport als beste Präventionsmaßnahme</strong></p>
<p>Danach gefragt, welche Verhaltensweisen dazu beitragen können, die Lunge gesund und leistungsfähig zu halten, bezeichneten 80 Prozent der Befragten Sport als die beste Medizin. 60 Prozent plädierten dafür, die Finger von Zigaretten zu lassen oder das Rauchen aufzugeben. Fast jeder vierte Befragte nannte allgemein „frische Luft“ als Mittel, Lungen- und Atemwegserkrankungen vorzubeugen.</p>
<p>Wer bereits von einer chronischen Lungenerkrankung betroffen ist, sollte zudem Schutzimpfungen nicht vergessen: COPD-Patienten empfiehlt die nationale ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut, sich gegen Influenza und Pneumokokken impfen zu lassen, um das Risiko für akute Verschlechterungen zu senken. Festzuhalten bleibt: „Nicht zu rauchen ist die effektivste Prävention bei COPD, Lungenkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen“, so Professor Vogelmeier. Nikotinverzicht lohnt sich also mehrfach – eine zentrale Botschaft zum Deutschen Lungentag.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.forschung-fuer-unsere-gesundheit.de">Forschung für Gesundheit</a></p>
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		<title>Wie Testosteron vor Entzündungskrankheiten schützt</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 09:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Es liegt am Testosteron: Männer sind in der Regel muskulöser als Frauen, haben eine tiefere Stimme und stärkere Körperbehaarung. Und – Männer leiden deutlich seltener an entzündlichen und <a href="http://jucknix.de">allergischen Erkrankungen </a>als Frauen. Auch dafür ist das männliche Sexualhormon mit verantwortlich, wie Pharmazeuten der Friedrich-Schiller-Universität Jena jetzt in einer aktuellen Studie belegen.</p>
<p>„An Krankheiten wie rheumatoider Arthritis, Psoriasis oder Asthma leiden mehrheitlich Frauen“, weiß Prof. Dr. Oliver Werz von der Uni Jena. Obwohl dies bereits seit längerem bekannt ist, waren die Ursachen dafür bisher unklar. Wie der Jenaer Lehrstuhlinhaber für Pharmazeutische und Medizinische Chemie und sein Team jetzt zeigen konnten, spielen die Sexualhormone dabei eine wichtige Rolle. Das schreiben die Forscher in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins „FASEB Journal“ (DOI: 10.1096/fj.11-182758).</p>
<p>„In einer Reihe von Untersuchungen konnten wir zeigen, dass die Zellen, die für die Entstehung von Entzündungen verantwortlich sind, bei Männern und Frauen sehr unterschiedlich reagieren“, erläutert Dr. Carlo Pergola vom Institut für Pharmazie der Uni Jena. So produzierten bestimmte Immunzellen von Frauen fast doppelt so viel entzündungsfördernde Substanzen wie die von Männern. Die Jenaer Forscher sind in der nun vorgelegten Studie gemeinsam mit Kollegen aus Tübingen, Stockholm und Neapel den molekularen Ursachen für diese Unterschiede nachgegangen. Dafür haben sie Immunzellen von männlichen und weiblichen Probanden isoliert und im Reagenzglas u. a. die Aktivität der Enzyme getestet, die für die Produktion der entzündungsfördernden Substanzen verantwortlich sind. Dabei stellten sie fest, dass in männlichen Zellen das Enzym Phospholipase D weitaus geringer aktiv ist als in den weiblichen. „Interessanterweise verringert sich die Enzymaktivität unter dem Einfluss von Testosteron – auch in den weiblichen Immunzellen“, nennt Dr. Pergola ein zentrales Ergebnis.</p>
<p>Daraus schließen die Jenaer Pharmazeuten, dass dem männlichen Sexualhormon eine Schlüsselrolle bei der Modulation der Immunantwort zukommt. Dies würde beispielsweise auch das bereits früher beobachtete Phänomen erklären, wonach Testosteron Männer vor Arteriosklerose schützen kann.</p>
<p>Vor allem aber, so betont Prof. Werz, sollten die neuen Erkenntnisse bei der Prüfung neuer Therapien und Arzneimittel für Entzündungserkrankungen berücksichtigt werden. „Nach wie vor ist es in aller Regel so, dass neue Therapien ausschließlich an männlichen Probanden getestet werden.“ Wie die Jenaer Studie jetzt untermauert hat, lassen sich die an männlichen Versuchspersonen gewonnenen Ergebnisse aber nicht direkt auf Frauen übertragen. Im Gegenteil. Wichtig wäre eine jeweils „maßgeschneiderte“ Therapie für Männer und Frauen.</p>
<p>Original-Publikation:<br />
Pergola C. et al.: Testosterone suppresses phospholipase D, causing sex differences in leukotriene biosynthesis in human monocytes. The FASEB Journal 2011 (DOI: 10.1096/fj.11-182758)</p>
<p>Ausführliche Informationen erhalten Sie auch unter <a href="http://jucknix.de">www.jucknix.de</a>. Das Internetportal informiert über Allergien, Asthma, Schuppenflechte und Nesselsucht.</p>
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		<title>Die Ohren im Auge behalten</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 10:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Bonn (ots) &#8211; Bis zu 20 Prozent aller Hunde und bis zu sieben Prozent der Katzen leiden jedoch unter der Otitis externa, einer Entzündung des äußeren Gehörgangs, landläufig als Ohrenzwang bekannt. Ein anderer Sinn hilft dem Tierhalter, diese Krankheit rechtzeitig zu erkennen. Ständiges Kopfschütteln oder Kratzen am Ohr sind erste Hinweise auf eine Otitis. Auch lassen sich braune Beläge in der Ohrmuschel des Tiers mit bloßem Auge erkennen.</p>
<p>Spätestens dann sollte man den Tierarzt aufsuchen. Es ist wichtig, eine Ohrentzündung so früh wie möglich zu diagnostizieren. Entsprechende Behandlungen greifen dann sehr schnell und man schützt das Tier vor unnötigen Schmerzen.</p>
<p>Parasiten, meistens Milben, Allergien oder Fremdkörper sind die häufigsten Auslöser einer Ohrentzündung. Ist die natürliche Immunabwehr eines entzündeten Ohres erst einmal gestört, können sich Bakterien, Pilze oder Hefen ungehemmt vermehren. Unbehandelt kann die Entzündung im schlimmsten Fall auf das Mittel- oder Innenohr übergreifen.</p>
<p>Besonders häufig betroffen sind Tiere mit einer starken Behaarung des Gehörgangs, bei Hunden beispielsweise der Pudel, bei Katzen die Abessinierkatze. Auch Hunde mit einer Ohrstellung, die das Ansammeln von Ohrenschmalz begünstigt, leiden häufiger unter Ohrentzündungen.</p>
<p>Tierhalter sollten die Ohren von Hund und Katze regelmäßig kontrollieren. Zur Ohrreinigung dürfen ausschließlich geeignete Ohrreiniger-Lösungen eingesetzt werden. Wattestäbchen haben im Ohr von Hund und Katze nichts verloren.</p>
<p>Entzündete Ohren muss der Tierarzt behandeln. Nur der kann die Entzündungsursache diagnostizieren und anschließend geeignete Therapiemaßnahmen einleiten. Der Tierhalter kann diese im Normalfall zu Hause weiterführen und zwar so lange, bis der Tierarzt eine Abschlussuntersuchung durchgeführt hat und die Behandlung für beendet erklärt. Ansonsten können Bakterien und Milben überleben, sich erneut vermehren und nach rascher Zeit wieder eine Entzündung hervorrufen.<br />
Bundesverband für Tiergesundheit e.V.</p>
<p>Foto: BfT/Klostermann /Bundesverband für Tiergesundheit</p>
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		<title>Warum Allergiker allergisch sind</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 10:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Hamburg (ots) &#8211; Warum reagiert ein Allergiker überschießend auf Substanzen wie Pollen, die anderen Menschen keinerlei Probleme bereiten? &#8220;Weil Pollen mit Adenosin schon eine Substanz mitbringen, die gesunden Menschen eine Toleranz vermittelt, während ein Allergiker das Signal nicht wahrnehmen kann&#8221;, sagt Professorin Claudia Traidl-Hoffmann von der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI). Mit ihrer Arbeitsgruppen am Zentrum Allergie und Umwelt der TU München und des Helmholtzentrums München ist es ihr nun gelungen, im Stoffwechsel von Pollen Adenosin als die Substanz nachzuweisen, die gesunde Menschen unempfindlich gegenüber Pollen macht.<br />
Umgekehrt konnten die Forscher zeigen, dass Allergiker auf eben dieses Adenosin nicht reagieren, sondern vielmehr jene Lymphozyten (Th2-Zellen) bilden, mit denen die überschießende Immunantwort des Allergikers beginnt. &#8220;Jetzt eröffnen sich neue Wege &#8211; sowohl was die Therapie anbetrifft als auch was die alte Frage angeht: Warum ist ein Allergiker allergisch?&#8221; sagt Traidl-Hoffmann. &#8220;Dieser Frage können wir nun ganz gezielt in den Signalwegen des Adenosins nachgehen.&#8221;</p>
<p>Quelle: Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) </p>
<p>Foto: Luise / pixelio.de </p>
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		<title>Neurodermitis: Pflanzenpollen können Ekzemschübe auslösen</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 17:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Bonn, 23.03.10 Wenn im Frühjahr die ersten Bäume blühen und ihre Pollen verbreiten, beginnt für Menschen mit allergischem Asthma oder Heuschnupfen eine leidvolle Zeit. Doch auch Neurodermitiskranke sollten jetzt aufpassen. Denn die so genannten Aeroallergene –Allergieauslöser aus der Luft – belasten nicht nur die Atemwege, sie können auch durch die Haut in den Körper gelangen und einen Ekzemschub auslösen.</p>
<p>Der Frühling steht noch in den Startlöchern, doch einige Bäume wie Erle oder Hasel blühen bereits und sorgen mit ihren Pollen für erste allergische Beschwerden. Wenn in den nächsten Wochen die Belastung insbesondere mit Birkenpollen weiter ansteigt, werden mindestens zehn Prozent der Bevölkerung darunter leiden. Triefende Nasen, Atemprobleme und tränende Augen sind typische Symptome einer Pollenallergie.</p>
<p>Doch auch Hautreaktionen wie Ekzeme können auftreten. Denn anders als früher vermutet gelangen Aeroallergene wie Pollen nicht nur über die Atemwege in den Körper, sondern auch über die Haut. Vor allem dann, wenn wie bei Neurodermitis die hauteigene Barrierefunktion aus dem Lot geraten und die Abwehr geschwächt ist, haben Allergieauslöser leichtes Spiel. Nicht alle Neurodermitispatienten reagieren darauf, doch etwa 70 Prozent der Betroffenen haben gleichzeitig die Veranlagung zu einer Allergie wie beispielsweise Heuschnupfen. In diesem Fall können die Pollen über den Umweg durch die Haut einen Ekzemschub auslösen. „Allergisch vorbelastete Neurodermitispatienten sollten während der Saison darauf achten, ihre Straßenkleidung nicht im Schlafzimmer abzulegen“, rät Erhard Hackler, Vorstand der Deutschen Haut- und Allergiehilfe. „Andernfalls können die eingeschleppten Pollen für eine böse Überraschung auf der Haut sorgen. Sinnvoll ist es außerdem, sich abends die Haare zu waschen und täglich mit einem entsprechend ausgerüsteten Staubsauger zu saugen – denn Pollen setzen sich auch auf Möbeln und Teppichen ab.“</p>
<p>Darüber hinaus bedarf es einer konsequenten Hautpflege, um die Hautbarriere zu unterstützen und ihre Widerstandsfähigkeit zu erhöhen. Kommt es dennoch zum Ekzemschub, sollte dieser nicht in Eigenregie versorgt, sondern unter ärztlicher Anleitung und nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt werden – mit dem Ziel, das Risiko weiterer Schübe so weit wie möglich zu senken.</p>
<p><a href="http://lifestylesite.de/wp-content/uploads/2010/03/neurodermitis_kl1.jpg"><img src="http://lifestylesite.de/wp-content/uploads/2010/03/neurodermitis_kl1.jpg" alt="neurodermitis_kl1" title="neurodermitis_kl1" width="120" height="224" class="alignleft size-full wp-image-2051" /></a>Nähere Informationen zur Vorbeugung und zum richtigen Umgang mit Ekzemschüben sowie Wissenswertes zum Krankheitsbild der Neurodermitis enthält die Broschüre „Krankheitsbild und neue Behandlungsstrategien der Neurodermitis“. Der kostenlose Patientenratgeber kann auf dem Postweg oder im Internet angefordert werden. Bestelladresse: DHA e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, <a href="http://www.dha-neurodermitis.de">http://www.dha-neurodermitis.de</a>.</p>
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		<title>Stillen und Allergien &#8211; viel hilft viel?</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 16:20:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Bezieht man diesen Spruch auf das Stillen im Sinne von &#8220;möglichst lange und ausschließlich&#8221;, dann haben wir es mit einem Irrtum zu tun.</p>
<p>Tatsächlich ist Muttermilch in den ersten vier Lebensmonaten das Beste für alle Babys. Ab dem fünften Monat gibt es aus Sicht der Allergievorbeugung jedoch keinen Grund mehr, ausschließlich weiter zu stillen. Je nach Verlangen des Babys kann ab diesem Zeitpunkt mit der Beikost begonnen werden.</p>
<p>Dabei scheint die Auseinandersetzung des kindlichen Organismus mit &#8220;Fremdeiweiß&#8221; aus dem Essen, eine langsame Gewöhnung des Immunsystems an neue Lebensmittel zu ermöglichen. In welchem Rhythmus die Mutter das Stillen gegen die Beikost austauscht, kann sie ganz nach ihren Bedürfnissen und denen des Babys entscheiden. Dabei ist Muttermilch begleitend zur Beikost weiterhin sehr empfehlenswert, da sie die Verträglichkeit neuer Lebensmittel verbessert.</p>
<p>Zusammenfassend gilt: Wenn Mutter und Kind ab dem fünften Monat bereit sind für die Beikost, dann spricht nichts dagegen! Wenn das Baby allerdings auch im sechsten Monat noch ausschließlich Muttermilch genießt, sollte ab dem 7. Monat der erste Brei den Speiseplan erweitern. Übrigens gelten diese Empfehlungen sowohl für allergiegefährdete als auch für alle anderen Babys. Was (werdende) Eltern tun können, um ihr Kind vor Allergien zu schützen, erfahren sie bei der neuen Telefonhotline vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) und dem Präventions- und Informationsnetzwerk Asthma/Allergien (pina) sowie einem Internet-Expertenforum des aid.</p>
<p>Telefonhotline &#8211; Allergievorbeugung:<br />
01805/052251 Mo.- Fr. von 9:30 bis 12:00 Uhr (12 Cent/Minute).<br />
aid-Internet-Expertenforum &#8211; Allergievorbeugung:<br />
<a href="http://www.forum-allergien-vorbeugen.de">www.forum-allergien-vorbeugen.de</a></p>
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		<title>Kinder, Keime, Kontroversen</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 14:36:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Baierbrunn (ots) &#8211; Sind Kinder in ihrem späteren Leben besser vor Allergien geschützt, wenn sie frühzeitig mit möglichst vielen Keimen in Kontakt kommen? Ja, sagten in den vergangenen Jahren etliche Untersucher, die eine bessere Abwehr bei Kindern fanden, die zum Beispiel eine Kita besuchen oder auf dem Bauernhof groß werden. Ein Nein kommt nun von Wissenschaftlern der Erasmus-Universität Rotterdam (Niederlande), berichtet die &#8220;Apotheken Umschau&#8221;. Die Rotterdamer bestätigen zwar, dass Fünfjährige, die früh in eine Kita gegangen waren und sich dort entsprechend oft eine Erkältung einhandelten, seltener an Asthma litten. Doch ließ sich diese Beziehung nicht mehr nachweisen, wenn die Kinder älter wurden. Achtjährige litten mit gleicher Wahrscheinlichkeit an Asthma, egal ob sie in einer Kita gewesen waren oder nicht. Die Mediziner aus Rotterdam glauben daher nicht, dass frühe Infektionen später schützen.</p>
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		<title>Allergisches Asthma bei Kindern</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 13:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Verbesserte Lebensqualität für Kinder mit allergischem Asthma<br />
Neue Diagnose- und Therapieversorgung ermöglicht bessere Kontrolle der schweren Erkrankung</p>
<p>Berlin (ots) &#8211; Die Häufigkeit von schwerem Asthma im Kindesalter ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen. Dies zeigen die Ergebnisse der ISAAC-Studie, die bereits 2006 im Lancet veröffentlicht wurden (1). Allein in Deutschland sind etwa 400.000 Kinder betroffen; das sind zehn Prozent der Asthmakranken bundesweit. Rund 70 Prozent aller Asthmaerkrankungen haben dabei einen allergischen Hintergrund. Als eine besonders schwere Form gilt das Schwere Allergische Asthma (SAA). Mehr als die Hälfte aller Kinder mit schwerem Asthma sind demografischen Untersuchungen zur Folge unzureichend therapiert (2). Die Krankheit wird immer noch oft unterschätzt und die kleinen Patienten ertragen die schweren Belastungen, die sich bei richtiger Behandlung mindern ließen.</p>
<p>Asthma bronchiale bei Kindern ist sehr häufig mit anderen allergischen Erkrankungen wie beispielsweise einer Tierhaarallergie oder allergischem Schnupfen verknüpft. Untersuchungen zum kindlichen Asthma haben ergeben, dass viele Kinder medikamentös nicht ausreichend eingestellt sind; die Kontrolle ihrer Beschwerden mit den zur Verfügung stehenden Medikamenten wird nicht im erwünschten Maße erreicht. Krankenhauseinweisungen, Fehltage in der Schule und die Anwendung von oralen Steroiden sind häufige Folgen (2).</p>
<p>Das auf Patienten mit schwerem allergischem Asthma spezialisierte &#8220;Netzwerk SAA&#8221; verfolgt das Ziel, die Betreuung dieser Patientengruppe in Deutschland jetzt zu optimieren. Das Netzwerk SAA besteht zur Zeit aus 28 regionalen Zusammenschlüssen von Kliniken und niedergelassenen Lungen- und Kinderärzten sowie Allergologen; acht Zentren ausschließlich für die Versorgung von Kindern. Das dort gebündelte Know-how ermöglicht ein effektives Management der Erkrankung und führt schnell zu einer deutlichen Verbesserung in der Versorgung.</p>
<p>Zur Therapieabsicherung überweisen niedergelassene Fachärzte ihre kleinen Patienten an das nächstgelegene Netzwerk. Die dort beteiligten Lungen- und Kinderärzte sowie Allergologen bestätigen oder optimieren die bisherige Behandlung durch Verabreichung anderer Präparate, oder durch den eventuellen Einsatz eines hochwirksamen Präparates (Anti-IgE).</p>
<p>Der bisher nur bei Erwachsenen und Jugendlichen ab zwölf Jahren eingesetzte monoklonale Antikörper ist jetzt aktuell auch für die Therapie von Kindern ab sechs Jahren zugelassen. Die zugrundeliegenden Studienergebnisse haben gezeigt, dass die Zahl der Asthmaanfälle bei Kindern durch die Behandlung mit Anti-IgE nach einem Jahr halbiert werden konnten (3/4/5).</p>
<p>Das Netzwerk SAA hilft bei der Diagnoseabsicherung und einer verantwortungsvollen Entscheidung über die therapeutische Anwendung von Anti-IgE. Ziel ist eine schnelle und individuelle Therapieanpassung. Kurze Wartezeiten und Wege für die Patienten und die klare Aufgabenverteilung innerhalb des Netzwerkes ersparen allen Beteiligten einen langen Weg durch Diagnostik und Therapie.</p>
<p><a href="http://www.netzwerk-saa.de">www.netzwerk-saa.de</a></p>
<p>Literatur / Referenzen:</p>
<p>1)Lancet 2006; 368:733-43<br />
2)J. Allergy Clin Immunol 2007; 119: 1156-63<br />
3)Posterpräsentation auf dem 18. Kongress der European Respiratory<br />
Society, Berlin 2008 (Kulus M, Bridges T, Fowler-Taylor A, et al)<br />
4)Posterpräsentation auf der Internationalen  Konferenz der America<br />
Thoracic Society (ATS), San Diego, 2009 (Milgrom H, Wassermann RK,<br />
Fowler-Taylor A, et al)<br />
5)Posterpräsentation auf der Internationalen  Konferenz der America<br />
Thoracic Society (ATS), San Diego, 2009 (Milgrom H, Fink J,<br />
Fowler-Taylor A, et al)</p>
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