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	<title>LifeStyleSite.De &#187; Alzheimer</title>
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		<title>Horrorvision: Altersdemenz -Jeder zweite Deutsche hat große Angst davor, im Alter seine geistigen Fähigkeiten zu verlieren</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 12:59:52 +0000</pubDate>
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<p>Baierbrunn (ots) &#8211; Alzheimer und andere Demenzkrankheiten sind für die Deutschen ein Thema, das sie im Hinblick auf das eigene Leben sehr beschäftigt. Laut einer, kurz vor den ersten Medienberichten zu Rudi Assauer durchgeführten repräsentativen Umfrage der &#8220;Apotheken Umschau&#8221;, hat jeder Zweite (52,7 Prozent) in Deutschland große Angst davor, an Demenz zu erkranken und seine Denkfähigkeit zu verlieren. Dabei ist die Furcht vor einem möglichen geistigen Verfall bei Frauen (57,3 Prozent) deutlich weiter verbreitet als bei Männern (47,8 Prozent). Am wenigsten ängstigt die Vorstellung, Denk- und Erinnerungsvermögen zu verlieren, mit einem Anteil von 36,9 Prozent Männer zwischen 30 und 39 Jahren. Besonders treibt sie dagegen Frauen ab 70 um. Von ihnen erklären 62,0 Prozent, große Angst vor einem Verlust der geistigen Fähigkeiten zu haben. Vor diesem Hintergrund verwundert wenig, dass in der Altersgruppe der ab 70-jährigen Frauen mit 43,7 Prozent auch der Anteil derjenigen besonders hoch ist, die erklären, ihr Gehirn regelmäßig und gezielt durch Konzentrationsübungen zu &#8220;trainieren&#8221;. Laut Studie ist diese Art der mentalen Vorsorge aber auch sonst ziemlich verbreitet. In der Gesamtheit der Befragten aller Altersgruppen versucht immerhin jeder Dritte (33,4 Prozent) auf diese Weise die Denkfähigkeit zu stärken.</p>
<p>Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins &#8220;Apotheken Umschau&#8221;, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1961 Personen ab 14 Jahren, darunter 1006 Frauen und 955 Männer.<br />
<a href="http://www.apotheken-umschau.de ">www.apotheken-umschau.de </a></p>
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		<title>Über die Hälfte der Alzheimer-Krankheit könnten verhindert werden</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 07:26:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Bis auf die genetisch bedingte Form der Alzheimer-Erkrankungen könnten Faktoren, wie der individuelle Lifestyle, medizinische Behandlung und die Prävention chronischer Erkrankungen verhindern, dass Alzheimer bei einem Menschen auftritt. Dies behaupten Wissenschaftler des San Francisco VA Medical Centers. Die Forscher kamen zu diesem Ergebnis aufgrund einer Datenanalyse, die hunderttausende Teilnehmerdaten weltweit  auswertete. Dabei stellte sich heraus, dass die größten, aber veränderbaren Faktoren geringe Bildung, Rauchen, körperliche Inaktivität, Depressionen, Bluthochdruck im mittleren Lebensalter, Diabetes und Übergewicht sind.<br />
Zusammengenommen sind diese Risiken verantwortlich für 51 Prozent der Alzheimerfälle weltweit. In den USA liegt der Prozentsatz sogar bei  54 Prozent. Besonders aufregend ist, dass Lebensstilveränderungen, wie etwa körperliche Aktivität und  Rauchverzicht, eine so schwerwiegende Bedeutung haben, dass sie Alzheimer- und andere Demenzerkrankungen verhindern können.</p>
<p>Weltweit wird sich die Alzheimer-Erkrankung in den nächsten 40 Jahren verdreifachen, so Experten. Die Studienergebnisse wurden anlässlich der Alzheimer&#8217;s Association International Conference 2011   (AAIC 2011) in Paris vorgetragen und in &#8220;Lancet Neurology&#8221; veröffentlicht.-IMK- Quelle: EurekAlert</p>
<p> (ots)Ergebnisse einer internationalen Umfrage belegen, dass 85% der Teilnehmer aus fünf Ländern bei Anzeichen von Verwirrung und Gedächtnisverlust ärztliche Beratung suchen würden, um sicherzustellen, ob die Symptome auf die Alzheimer-Krankheit zurückzuführen sind. Mehr als 94% hätten dasselbe Bedürfnis, wenn die Symptome bei einem Familienmitglied auftreten würden. Die Ergebnisse wurden ebenfalls auf der Alzheimer&#8217;s Association International Conference 2011 (AAIC 2011) präsentiert.<br />
Die Umfrage in den USA und vier europäischen Ländern &#8211; Frankreich, Deutschland, Spanien und Polen &#8211; wurde von Alzheimer Europe und der Harvard School of Public Health entworfen und analysiert.</p>
<p>In vier der fünf Länder war Alzheimer, nach Krebs, die am meisten gefürchtete Krankheit. Die Befragten sollten aus einer Aufzählung von sieben Krankheiten wie z. B. Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall wählen, vor welcher sie am meisten Angst hätten. Rund ein Viertel der Erwachsenen in vier der fünf Länder sagten, sie würden sich am meisten vor Alzheimer fürchten.</p>
<p>Die Angst vor Alzheimer nimmt mit dem Alter zu, allerdings sind auch junge Erwachsene besorgt. Rund jeder siebte zwischen 18 und 34 gab Alzheimer als diejenige Krankheit an, vor der er/sie sich am meisten fürchtete.</p>
<p>Die Umfrage zeigte, dass ein großer Teil der Befragten bereits Erfahrung mit Alzheimer hatte. Mehrheitlich gaben die Teilnehmer in allen fünf Länder an, jemanden mit Alzheimer zu kennen oder gekannt zu haben, beispielsweise 73% in Deutschland, 72% in Frankreich, 77% in Spanien, 73% in den USA und 54% in Polen. Rund 30% haben persönliche Erfahrung mit einem Familienmitglied, das an Alzheimer leidet. Erfahrungen im Familienkreis bewegen sich zwischen 19% in Polen und 42% in den USA.</p>
<p>Solch häufige Kontakte mit Alzheimer dürften dazu beitragen, dass beispielsweise verwirrt sein (86%) oder sich verlaufen (88%) als Symptome erkannt werden. </p>
<p>Informationen auch unter:<br />
<a href="http://www.alzheimerforum.de">http://www.alzheimerforum.de</a></p>
<p>Viele Demenzkranke erhalten anfangs keine oder nur eine niedrige Pflegestufe, weil sie körperlich noch agil sind.  Die Stiftung Warentest hat in der August-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest zusammengestellt, wer wann Sach- und Finanzhilfen bietet. Unterstützung gibt es vor allem außerhalb der Pflegeversicherung.<br />
Umfassende Informationen zur gesetzlichen Pflegeversicherung und Demenz sind in der August-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und online unter <a href="http://www.test.de/demenz-hilfen">www.test.de/demenz-hilfen </a>veröffentlicht.</p>
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		<title>Stress verstärkt Alzheimer-Krankheit</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 14:38:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Psychischer Stress wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit aus und verstärkt oder induziert zahlreiche Erkrankungen. Dass dies auch auf die Alzheimer-Krankheit zutrifft, zeigen Untersuchungen des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München. Im Tiermodell der Ratte konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass chronischer Stress die molekularen Prozesse in Gang setzt, die sowohl zur Bildung des neurotoxisch wirkenden Beta-Amyloid-Proteins als auch zur Phosphorylierung des Tau-Proteins führen. Beide Prozesse stehen am Anfang der Alzheimer-Krankheit und sind Ausgangspunkt der pathologischen Prozesse, die die Zerstörung von Nervenverbindungen und schließlich das Absterben der Nervenzellen verursachen. Die Folgen sind kognitive Einbußen und Gedächtnisverlust für die Betroffenen. Auch im Tierexperiment zeigen die gestressten Ratten eine deutliche Verschlechterung ihrer Gedächtnisleistung.</p>
<p>Aufgrund dieser Befunde folgern die Autoren, dass Stress die frühen pathologischen Prozesse der Alzheimer-Krankheit fördert und möglicherweise auch mit auslöst. Die Verringerung und Vermeidung von Stress sollte sich also verlangsamend auf die Entwicklung der Erkrankung auswirken.</p>
<p>Weltweit leiden ca. 36 Millionen Menschen an der bekanntesten Demenz-Erkrankung, der Alzheimer-Krankheit. Die Betroffenen leiden unter zunehmendem Gedächtnisverlust, welcher sich bis zur völligen Hilflosigkeit und Orientierungslosigkeit steigern kann. Charakteristische Krankheitsmerkmale sind die Ablagerungen des Eiweißmoleküls Beta-Amyloid in Form von Plaques an Nervenzellen und der Bildung von Tau-Protein Fibrillen, welche zu einem Verlust an Nervenverbindungen und Nervenzellen im Gehirn führt. Während 7-10 Prozent der Krankheitsfälle erblich bedingt sind, ist wenig über die Ursachen der sporadisch auftretenden Alzheimer-Krankheit bekannt. Auffällig ist jedoch, dass sie erst mit zunehmendem Alter ab 65 Jahren auftritt.</p>
<p>Aufgrund der Beobachtung, dass depressive Patienten ein höheres Risiko haben, die Alzheimer-Krankheit zu entwickeln, verfolgen Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universität von Minho in Braga, Portugal, seit Jahren die Hypothese, dass die Entwicklung beider Erkrankungen durch Stress ausgelöst und beeinflusst wird.</p>
<p> Tatsächlich konnten sie im Tiermodell zeigen, dass Stress die Menge an neurotoxisch wirkendem Beta-Amyloid-Protein vermehrt. In der aktuellen Studie weisen Drs. Sotiropoulos und Catania nun nach, dass auch das Tau-Protein in Folge von Stresshormonen molekular verändert wird. Die nachgewiesene vermehrte Phosphorylierung des Proteins erzeugt die charakteristische Alzheimer Pathologie von Tau-Protein Fibrillen. Die Autoren postulieren in ihrem Modell (siehe Abbildung) eine direkte Abhängigkeit der Menge an phosphoryliertem Tau-Protein mit der Alzheimer Pathologie unter gleichzeitiger Abnahme der kognitiven Leistungen.</p>
<p>Inwieweit die Kenntnisse über die molekularen Prozesse auch neue therapeutische Wege für Patienten eröffnen, werden zukünftige Studien klären müssen. Es ist jedoch bereits heute für jeden Patienten von höchstem Interesse zu erfahren, dass Stress den Verlauf der Alzheimer-Krankheit negativ beeinflusst und möglichst vermieden werden sollte. „Wer regelmäßig Stress ausgesetzt ist, könnte auf diese Weise anfälliger für Alzheimer werden. Dabei steigt die Anfälligkeit mit dem Alter“, sagt Arbeitsgruppenleiter Osborne Almeida.</p>
<p>Originalveröffentlichung:</p>
<p>Ioannis Sotiropoulos, Caterina Catania, Lucilia G. Pinto, Rui Silva, G. Elizabeth Pollerberg, Akihiko Takashima, Nuno Sousa, and Osborne F. X. Almeida</p>
<p>Stress Acts Cumulatively To Precipitate Alzheimer’s Disease-Like Tau Pathology and Cognitive Deficits</p>
<p>Journal of Neuroscience, May 25, 2011; 31(21):7840-7847</p>
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		<title>Bauchumfang kann Demenzrisiko erhöhen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 12:26:42 +0000</pubDate>
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<p>Das Risiko im Alter an  Demenz zu erkranken, steigt bei Frauen um das Zweifache, wenn ihr Bauchumfang bereits im mittleren Alter den Umfang der Hüfte übersteigt. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher  der schwedischen Sahlgrenska Academy.<br />
Wer viel Fett um die Körpermitte ansammelt, stirbt eher durch Herzinfarkt oder Schlaganfall. Ab dem 70. Lebensalter besteht eine erhöhte Gefahr, dement zu werden, so Studienleiterin Deborah Gustafson.</p>
<p>Die Resultate stammen aus einer Langzeitstudie an 1.500 Frauen in Göteburg. Bereits Ende der 60er-Jahre wurden die damals 38- bis 60-Jährigen eingehend ärztlich untersucht und befragt und nach 32 Jahre erneut untersucht. 161 der Frauen waren inzwischen an Demenz erkrankt, die im Schnitt mit 75 Jahren ausgebrochen war. Mehr als doppelt so hoch war das Risiko bei den Frauen, deren Bauchumfang größer als der Hüftumfang war. Der Body-Mass-Index (BMI) spielte hier keine Rolle. Die Studie ist in der Zeitschrift Neurology veröffentlicht.-IMK-</p>
<p>Quelle: Sahlgrenska Academy.</p>
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		<title>Neue Erkenntnisse für die Alzheimer-Forschung</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 13:34:24 +0000</pubDate>
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<p>Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten in einer Studie in Zusammenarbeit mit Kollegen des Hertie-Instituts für Klinische Hirnforschung in Tübingen zeigen, dass die Fresszellen des Gehirns, die so genannten Mikrogliazellen, keinen Einfluss auf den Verlauf der Alzheimer-Erkrankung haben. Das Team um Prof. Frank Heppner vom Institut für Neuropathologie der Charité berichtet in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Nature Neuroscience*, wie ihnen dieser Nachweis gelungen ist.</p>
<p>Die Alzheimer-Erkrankung zählt zu der häufigsten Ursache einer Demenz. In Deutschland sind heute etwa 1,1 Millionen Menschen davon betroffen. Aufgrund der demographischen Entwicklung geht man davon aus, dass sich die Zahl der Erkrankten in den nächsten 20 Jahren weltweit verdoppeln wird. In den Gehirnen der Alzheimer-Patienten kommt es zu einer Ablagerung von Amyloid-Plaques, die aus dem krankhaften Eiweiß Amyloid-ß bestehen. In direkter Nähe dieser Plaques häufen sich auch die Mikrogliazellen an.</p>
<p>Bisher gab es die Hoffnung, dass die Mikroglia als Fresszellen in der Lage sind, zumindest einen Teil der krankhaften Plaques zu entfernen. Prof. Heppner und seine Mitarbeiter konnten diese These jetzt im Mausversuch widerlegen. Sie schalteten die Mikrogliazellen durch eine genetische Manipulation sowohl vor als auch nach Entstehung der krankhaften Amyloid-ß-Eiweiß-Ablagerungen in Alzheimer-Mäusen aus. Die Zahl der Plaques änderte sich nicht. „Theoretisch haben Mikrogliazellen aber durchaus die Fähigkeit, Amyloid zu fressen“, erklärt Prof. Heppner. „Das haben andere Experimente gezeigt. Wir müssen in einem weiteren Forschungsprojekt jetzt herausfinden, weshalb dieser Weg bei Alzheimer nicht funktioniert.“ Ziel sei es, Mikrogliazellen so zu verändern, dass sie zu Amyloid-Fressern werden können. Ein solches Verfahren könnte der Ansatz für eine neue, zumindest experimentelle, zelluläre Therapie und Vorbeugung gegen die Alzheimer-Erkrankung sein.“</p>
<p>* Grathwohl, Kälin, et al.: Formation and maintance of Alzheimer´s ß-amyloid plaques in the absence of microglia. Nature Neuroscience, Oktober 2009. DOI: 10.1038/nn.2432.</p>
<p>Quelle: Charité</p>
<p><strong>Bild -</strong> &#8220;Mikroglia um Plaque gross&#8221;: Gehirn einer Alzheimer-Maus: Die typischerweise im gesamten Hirn gleichmäßig verteilten Mikrogliazellen (Fresszellen; braun gefärbt) reichern sich vor allem um die krankhaften Alzheimer Plaques (bestehend aus Amyloid-ß Eiweiß, rot gefärbt) an.</p>
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		<title>Der zweite Code</title>
		<link>http://www.lifestylesite.de/buchtipp/der-zweite-code</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 13:02:24 +0000</pubDate>
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<p>Epigenetik – oder wie wir unser Erbgut steuern können</p>
<p>Als Bill Clinton mit den beiden Molekularbiologen Francis Collins und Craig Venters am 26. Juni 2000 der Weltöffentlichkeit  auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus die Rohfassung  des menschlichen Gencodes  vorstellt,  sind sich alle Wissenschaftler und Politiker einig: Dies ist ein wichtiger Schritt, um Krankheiten wie Krebs, Parkinson, Diabetes oder Alzheimer  zukünftig heilen oder sogar verhindern zu können.<br />
Doch schnell wird klar, dass es allein mit der Entschlüsselung des Codes nicht getan ist, und Gene bestimmen nicht alles.  Ein neuer Begriff taucht auf, die Epigenetik.<br />
Sie gibt Antworten auf Fragen, wieso  nicht jeder Raucher Lungenkrebs  bekommt und nicht jeder Übergewichtige an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung stirbt. Hier liefert der „zweite Code“ wissenschaftliche Ansätze zur Erklärung.<br />
Gene bedürfen der Regulierung,  denn erst durch die Fähigkeit der Gene,  hochkomplexe  Netzwerke zu bilden, entsteht ein menschlicher Organismus, der aber entsprechende Genregulierungsmuster benötigt.  Eines dieser Systeme bilden auch die epigenetischen Schalter. Sie sind für den „Phänotyp“ verantwortlich, dem der Genotyp zugrundeliegt.<br />
<strong>Und entscheidend und wichtig für uns, er ist durch Umwelteinflüsse veränderbar. </strong><br />
Vermeidung von Stress, dafür viel Liebe, eine gesunde Ernährung, all dies ist gesund und führt zu einem langen und glücklichen Leben. Nicht neues werden viele vielleicht sagen, doch dieses Buch erklärt auf verständliche Weise  die biologischen Zusammenhänge  nach dem heutigen wissenschaftlichen Stand.  Mehr noch, es kann uns zu verantwortlichen Operatoren unserer epigenetischen Schalter  machen und damit uns und unseren Nachkommen ein langes Leben bescheren.</p>
<p>Autor: Peter Spork<br />
Verlag: Rowohlt<br />
<a href="http://www.rowohlt.de">www.rowohlt.de</a><br />
ISBN 978 3 498 06407 5</p>
<p>Biografische Notiz:<br />
Der Autor ist promovierter Neurobiologe. Seit 1991 arbeitet er als freier Journalist und Autor.</p>
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		<title>Alzheimer: Kaffee reaktiviert Gedächtnis</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 10:02:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Gainesville (pte) &#8211; Fünf Tassen Kaffee pro Tag könnten die bei Alzheimer auftretenden Gedächtnisprobleme rückgängig machen. Wissenschaftler der University of South Florida führten Tests an Mäusen durch, die auch nahe legten, dass Koffein die Produktion der Protein-Plaquen behindert, die für diese Krankheit charakteristisch sind. Frühere Untersuchungen hatten bereits auf eine schützende Wirkung von Koffein hingewiesen. Britische Experten wie Rebecca Wood vom Alzheimer&#8217;s Research Trust betonten, dass die Ergebnisse der im Journal of Alzheimer&#8217;s Disease veröffentlichten Studie aber nicht bedeuteten, dass Demenz-Patienten Koffein-Tabletten einnehmen sollten.</p>
<p>Die 55 im Rahmen der Tests untersuchten Mäuse waren so gezüchtet worden, dass sie Alzheimer-Symptome aufwiesen. In einem ersten Schritt führte das Team um Gary Arendash bei zwischen 18 und 19 Monate alten Mäusen Tests durch, die überprüften, ob die Tiere wirklich Gedächtnisprobleme hatten. Dieses Alter entspricht beim Menschen ungefähr 70 Jahren. Dann erhielt die Hälfte der Tiere mit dem Trinkwasser Koffein. Der Rest erhielt nur Wasser. Die verabreichte Koffeindosis entsprach rund fünf Tassen Kaffee, etwa 500 Milligramm Koffein. Diese Menge Koffein ist auch in zwei Milchkaffees, zwei Cappuccinos, 14 Tassen Tee oder 20 Limonaden enthalten.</p>
<p>Als die Mäuse nach zwei Monaten erneut getestet wurden, schnitten jene, die Koffein erhalten hatten, deutlich besser ab. Überprüft wurden Gedächtnis und Denkfähigkeit. Die Mäuse erzielten gleich gute Ergebnisse wie gleichaltrige Tiere ohne Demenz. Jene Tiere, die nur Wasser getrunken hatten, erzielten weiter die gleichen schlechten Testergebnisse. Zusätzlich verringerte sich die Menge der Plaquen bei der Koffein-Gruppe um fast 50 Prozent. Weitere Tests legten nahe, dass Koffein die Produktion beider Enzyme beeinflusst, die für die Produktion von Beta-Amyloid notwendig sind. Die Wissenschaftler gehen auch davon aus, dass Koffein die entzündlichen Veränderungen im Gehirn unterdrückt, die zu einer zu großen Menge des Proteins führen können.</p>
<p>Frühere Studien des gleichen Teams hatten bei jüngeren Mäusen nachgewiesen, dass frühzeitig verabreichtes Koffein gegen das Einsetzen der Gedächtnisprobleme schützte. Arendash erklärte gegenüber der BBC, dass die aktuellen Ergebnisse besonders Aufsehen erregend seien, da ein Rückgängigmachen einer bestehenden Beeinträchtigung des Gedächnisses besonders schwer zu erreichen sei. Koffein könnte den meisten Menschen problemlos verabreicht werden, gelangt leicht ins Gehirn und scheint den Krankheitsverlauf direkt zu beeinflussen. Das Team hofft bald, entsprechende Tests mit Menschen durchführen zu können. Erweisen sich die Ergebnisse als übertragbar, ist zu überprüfen, ob weniger als 500 Milligramm Koffein täglich auch ausreichend sind. Die meisten Menschen könnten diese Menge jedoch laut Arendash ohne Bedenken zu sich nehmen. Ausnahmen seien Menschen mit hohem Blutdruck oder Schwangere.</p>
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