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	<title>LifeStyleSite.De &#187; Charité</title>
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		<title>Harte Arbeit für zartes Gemüse</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 09:25:03 +0000</pubDate>
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<p>Die Spargelsaison hat offiziell begonnen. Doch des einen Genuss ist des anderen Last. Feldarbeit, insbesondere das Spargelstechen ist eine körperlich schwere Arbeit – das belegen jetzt auch Ergebnisse der Charité.</p>
<p> Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Julius Wolff Instituts der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben im letzten Jahr die Belastung des Hüftgelenks beim Spargelstechen und weiterführenden Arbeiten direkt im Menschen gemessen.<br />
<div id="attachment_11240" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.lifestylesite.de/wp-content/uploads/2012/04/Spargelsaison-01_foto_Charite.jpg"><img src="http://www.lifestylesite.de/wp-content/uploads/2012/04/Spargelsaison-01_foto_Charite.jpg" alt="Die Belastungen des Hüftgelenks wurden nicht nur beim Spargelstechen auf dem Feld gemessen, sondern auch bei weiterführende Arbeiten untersucht wie Spargel sortieren, Kisten tragen und Reinigungsaufgaben. " title="Spargelsaison-01_foto_Charite" width="300" height="200" class="size-full wp-image-11240" /></a><p class="wp-caption-text">Die Belastungen des Hüftgelenks wurden nicht nur beim Spargelstechen auf dem Feld gemessen, sondern auch bei weiterführende Arbeiten untersucht wie Spargel sortieren, Kisten tragen und Reinigungsaufgaben. </p></div></p>
<p>Die ersten ausgewerteten Ergebnisse zeigen: Spargelstechen belastet das Hüftgelenk besonders stark. Die Belastung ist dabei ähnlich hoch wie beim Joggen. Bei bestimmten Bewegungen während des Spargelstechens haben die Ingenieure Belastungen bis zum 4,5fachen des Körpergewichtes im Hüftgelenk gemessen. Bei einer Person mit einem Körpergewicht von rund 70 kg sind das Kontaktkräfte von 315 kg, mit denen das Hüftgelenk belastet wird. Prof. Dr.-Ing. Georg Bergmann, stellvertretender Direktor des Julius Wolff Instituts, stellt fest, dass die hohen Belastungen durch die Körperhaltung hervorgerufen werden: „Um das Gleichgewicht mit vorgebeugten Oberkörper halten zu können, werden zahlreiche Muskelgruppen um die Hüfte aktiviert. Die Muskelkontraktionen verursachen schließlich die außergewöhnlich hohen Kontaktkräfte im Gelenk.“</p>
<p><div id="attachment_11241" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.lifestylesite.de/wp-content/uploads/2012/04/Spargelsaison-02_Foto_Charite.jpg"><img src="http://www.lifestylesite.de/wp-content/uploads/2012/04/Spargelsaison-02_Foto_Charite.jpg" alt="Horst Radochla beim Spargelstechen auf seinem Spargelhof in Kalkwitz bei Calau. Der 62Jährige bekam ein künstliches Hüftgelenk, das mit Sensoren und einer Mikroelektronik ausgestattet ist. Er nimmt seitdem regelmäßig an Messungen der Charité teil, bei denen die Gelenkbelastungen von Alltagsaktivitäten gemessen werden." title="Spargelsaison-02_Foto_Charite" width="300" height="447" class="size-full wp-image-11241" /></a><p class="wp-caption-text">Horst Radochla beim Spargelstechen auf seinem Spargelhof in Kalkwitz bei Calau. Der 62Jährige bekam ein künstliches Hüftgelenk, das mit Sensoren und einer Mikroelektronik ausgestattet ist. Er nimmt seitdem regelmäßig an Messungen der Charité teil, bei denen die Gelenkbelastungen von Alltagsaktivitäten gemessen werden.</p></div>Die Untersuchungen zeigen, dass für das Hüftgelenk Feldarbeit in gebückter Haltung anstrengender ist als das Tragen von Gegenständen. Beim Tragen einer Kiste mit 10 kg Spargel wurde das Hüftgelenk mit dem 3fachen des Körpergewichtes, bei einer Kiste mit 20 kg schon mit bis zum 4fachen des Körpergewichtes belastet. Im Vergleich dazu liegt die Belastung beim normalen Gehen beim rund 2,5fachen des Körpergewichtes.</p>
<p>Die Wissenschaftler können die auf die Gelenke einwirkenden Kräfte und Momente mithilfe von instrumentierten Endoprothesen messen. Hierfür werden im Labor klinisch erprobte Implantate mit Messsensoren und einer Mikrotechnik ausgestattet. Mit Hilfe eines äußeren Magnetfeldes wird die integrierte Mikroelektronik während der Messung mit Energie versorgt. Über eine interne Antenne werden die Belastungsdaten drahtlos aus dem Körper heraus gesendet. So konnten in den vergangenen Jahren Messungen bei Alltagsaktivitäten wie dem Gehen und Treppensteigen, aber auch beim Joggen, Radfahren und anderen Sportarten untersucht werden. Die größten bisher gemessenen Belastungen traten jedoch bei Stolpern auf. Hierbei wurde das Hüftgelenk mit bis zum 9fachen des Körpergewichtes belastet.</p>
<p>Quelle: Charité &#8211; Universitätsmedizin Berlin</p>
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		<title>DKMS Nabelschnurblutbank in Berlin aktiv &#8211; Geburtsklinik der Charité ist ausgewiesene Entnahmeklinik</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 14:06:05 +0000</pubDate>
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<p>Werdende Eltern an der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt die Möglichkeit, das Nabelschnurblut ihrer Kinder zu spenden. An den Campi Charité Mitte und Virchow-Klinikum ist die Entnahme des Nabelschnurblutes möglich. Die darin enthaltenen Stammzellen können Leukämiepatienten in manchen Fällen die Chance auf ein neues Leben ermöglichen. </p>
<p>Alle 45 Minuten reißt die Diagnose Leukämie in Deutschland einen Menschen aus seinem bisherigen Leben, darunter auch viele Kinder und Jugendliche. Vielen Patienten kann nur durch eine Stammzellspende geholfen werden. Seit kurzem bietet die Nabelschnurblutbank der Deutschen Knochenmarkspendedatei (DKMS) die kostenlose Entnahme von Stammzellen aus dem Nabelschnurblut auch an der Charité an. Die DKMS Nabelschnurblutbank hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Spende von Nabelschnurblut zu fördern. Dies wird direkt im Anschluss einer Geburt aus der Nabelschnur gewonnen und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt.</p>
<p>„Die Stammzellen aus dem Nabelschnurblut sind noch nicht auf einen bestimmten Typ festgelegt und können sich daher zu verschiedenen Gewebe- oder Zelltypen im Körper weiterentwickeln. Bei einer Transplantation müssen daher nicht alle Merkmale übereinstimmen. Die Spende des Nabelschnurblutes ist ohne Risiken“, erklärt Dr. Markus Vogt von der Klinik für Geburtsmedizin am Campus Charité Mitte.<br />
Direkt nach der Geburt können die Nabelschnurblut-Präparate gesammelt und konserviert werden, um bei passender Merkmalskombination zum Einsatz zu kommen. Stimmen die Stammzellen mit denen eines Leukämiepatienten überein, können sie ihm transplantiert werden.</p>
<p>Für eine erfolgreiche Transplantation müssen die Gewebemerkmale von Spender und Patient nahezu vollständig übereinstimmen. Abhängig von Merkmalskombination kann die Chance, einen passenden Spender zu finden zwischen, 1:20 000 und 1:mehreren Millionen liegen. Damit die Chancen steigen, passende Spender zu finden, ist es wichtig, dass auch möglichst viele Neugeborene ihr Nabelschnurblut spenden.<br />
Nabelschnurblutspenden für die DKMS Nabelschnurblutbank werden bundesweit in rund 170 Kooperationskliniken mit speziell geschultem Personal entgegen genommen.</p>
<p>Klinik für Geburtsmedizin der Charité<br />
<a href="http://www.charite.de/index.php?id=899&#038;rid=t_1649&#038;mid=1226&#038;aC=213046d1&#038;jumpurl=1" target="_blank"></a></p>
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		<title>Zucker fürs Gehirn</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 14:40:29 +0000</pubDate>
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<p>Berlin, 16.01.2012 Sauerstoff und Glukose sind die Nahrung unseres Gehirns. Fehlen sie, sterben die Nervenzellen ab, wie zum Beispiel beim Schlaganfall. Einen neuen Mechanismus, um dies zu verhindern, entdeckte nun ein internationales Forscherteam der Charité &#8211; Universitätsmedizin Berlin und der kanadischen McMaster Universität. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA veröffentlicht.</p>
<p>Ein kurzfristiger Sauerstoffentzug kann für Zellen im menschlichen Körper wie ein Training wirken. Sie überleben dadurch einen längeren Sauerstoffentzug besser &#8211; sie sind sozusagen vorbereitet. Zudem ist bekannt, dass bei Sauerstoffmangel auch der Zuckerstoffwechsel beeinflusst wird. Der Zuckerstoffwechsel und das programmierte Absterben einer Zelle wurden bisher jedoch als voneinander getrennte Abläufe betrachtet. Die Forschergruppe um die beiden Wissenschaftler Philipp Mergenthaler und Andreas Meisel, die im Exzellenzcluster NeuroCure an der Charité zusammenarbeiten, erklären nun den Zusammenhang dieser beiden Vorgänge. Ein Schlüsselenzym des Zuckerstoffwechsels, die sogenannte Hexokinase II, reguliert das Überleben der Zelle. Dieses Enzym verändert den Zucker-Nährstoff Glukose so, dass er von der Zelle verwendet werden kann. Die Forscher fanden heraus, dass das Enzym in den Nervenzellen des Gehirns bei Sauerstoffmangel aktiviert wird. Dies passiert beispielsweise beim Schlaganfall, einer Durchblutungsstörung des Gehirns, wodurch das Gehirn zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe erhält. Hier übernimmt das Enzym eine schützende Funktion. »Dieser Selbstschutz der Nervenzelle stellt eine wichtige Grundlage für weitere Forschungen dar, aus der beispielsweise eine optimierte Schlaganfalltherapie entwickelt werden könnte«, so Meisel.</p>
<p>Die molekularen Mechanismen des Sauerstoffmangels und ein veränderter Zellstoffwechsel spielen jedoch nicht nur beim Schlaganfall eine Rolle, sondern sind unter anderem auch für die Tumorentstehung und die Abwehr von Infektionen durch das Immunsystem von großer Bedeutung. So wird das besagte Enzym beispielsweise für die Veränderung des Zuckerstoffwechsels bei bösartigen Tumoren mitverantwortlich gemacht. Es kann aber auch den Zelltod verursachen, und zwar dann, wenn bei normalem Sauerstoffangebot ein Glukosemangel in der Zelle herrscht. »Das Verständnis des grundlegenden Mechanismus, wie der Zuckerstoffwechsel den Zelltod reguliert, könnte daher einerseits zum Schutz vor Schlaganfall und andererseits zum gezielten Zelltod bei bösartigen Tumorerkrankungen genutzt werden«, erklärt Mergenthaler. Der Mechanismus, wie der Zuckerstoffwechsel den programmierten Zelltod regulieren kann, erweitert daher grundlegend das medizinische Verständnis einer Vielzahl von Erkrankungen.</p>
<p>Originalpublikation: Mergenthaler P, Kahl A, Kamitz A, van Laak V, Stohlmann K, Thomsen S, Klawitter H, Przesdzing I, Neeb L, Freyer D, Priller J, Collins TJ, Megow D, Dirnagl U, Andrews DW, Meisel A. Mitochondrial Hexokinase II (HKII) and phosphoprotein enriched in astrocytes (PEA15) form a molecular switch governing cellular fate depending on the metabolic state. Proc Natl Acad Sci USA 2012; published ahead of print January 10, 2012. doi: 10.1073/pnas.1108225109</p>
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		<title>Raucher sind wenig empfänglich für Schockbilder</title>
		<link>http://www.lifestylesite.de/medizinundgesundheit/raucher-sind-wenig-empfanglich-fur-schockbilder</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 13:27:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>Ein Wissenschaftler-Team unter Leitung der Universität Bonn hat bei Rauchern deutliche Veränderungen in der Emotionsverarbeitung festgestellt. Nach einer zwölfstündigen Abstinenz war bei den Süchtigen das Furchtzentrum im Gehirn weitgehend außer Kraft gesetzt. Die Forscher vermuten, dass Abschreckungskampagnen mit Bildern von Raucherlungen auf Zigarettenpackungen – wie sie derzeit die USA und die EU planen – bei dieser Zielgruppe kaum wirken.</p>
<p>An der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Studie waren Wissenschaftler der Universitäten Bonn und Köln sowie der Charité in Berlin beteiligt. 28 langjährige, jüngere Raucher und ebenso viele Nichtraucher nahmen teil. Ihnen wurden jeweils Fotos von fröhlichen, angsterfüllten und neutralen Gesichtern gezeigt. Gleichzeitig erfassten die Wissenschaftler die Gehirnaktivität der Probanden. Im Augenmerk der Forscher stand dabei insbesondere die Amygdala &#8211; eine Struktur, die auch als „Mandelkern“ bezeichnet wird. „Das ist das Furchtzentrum im Gehirn“, berichtet Privatdozent Dr. Dr. med. René Hurlemann, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Bonner Universitätsklinikums.</p>
<p>Die Amygdala war immer dann aktiv, wenn die Probanden ängstliche Gesichter zu sehen bekamen. „Bei Rauchern und Nichtrauchern zeigten sich hier zunächst keine Unterschiede“, berichtet der Erstautor und Neurologe Dr. Özgür Onur, der früher am Bonner Universitätsklinikum arbeitete und jetzt am Kölner Universitätsklinikum beschäftigt ist. „Die Verarbeitung von Emotionen im Gehirn funktionierte bei beiden Gruppen also ähnlich.“ Das war immer dann der Fall, wenn die Süchtigen vorher ausreichend dem blauen Dunst frönen durften. Die Testpersonen im Alter von Ende 20 konsumierten im Schnitt 17 Zigaretten am Tag und das seit neun Jahren.</p>
<p><strong>Aktivität der Amygdala sinkt bei Abstinenz</strong></p>
<p>Wenn die Raucher aber eine zwölfstündige Abstinenz hinter sich hatten, zeigte sich ein anderes Bild. „Die Aktivität des Furchtzentrums war bereits nach wenigen Stunden Enthaltsamkeit im Vergleich zu vorher stark herabgesetzt“, sagt Onur. „Bilder von ängstlichen Menschen waren ihnen schlicht egal.“</p>
<p>Die mangelnde Furcht ist problematisch. „Die Amygdala wird daran gehindert, ihrer natürlichen Funktion nachzugehen“, sagt Hurlemann. „Angst ist ein archaischer Trieb und schützt uns davor, Gefährliches zu tun.“ Dieses natürliche Reaktionsmuster zeigen seit kurzem enthaltsame Raucher nicht: Sie fürchten sich nicht vor den Folgen des Rauchens. „Offenbar sind sie gedanklich in ihrer Sucht gefangen und sind dann weniger empfänglich für Angst einflößende Reize“, sagt Onur. „Raucher brauchen offenbar das Nikotin, um die Normalfunktion ihrer Amygdala aufrecht zu erhalten.“</p>
<p>Hurlemann bezweifelt, dass die in den USA geplanten und auch in der EU in Erwägung gezogenen Schockbilder von Raucherlungen und Tumoren auf Zigarettenpackungen bei der Mehrzahl der Süchtigen eine große Wirkung haben wird. „Wer mit dem Rauchen aufhört, bei dem ist die Aktivität des Furchtzentrums so weit herabgesetzt, dass er wenig empfänglich für die abschreckenden Fotos ist“, sagt Hurlemann.</p>
<p><strong>Hälfte der Raucher stirbt vorzeitig</strong></p>
<p>„Es gibt 1,2 Milliarden Raucher weltweit“, sagt der Bonner Oberarzt. „Statistiken gehen davon aus, dass etwa die Hälfte an den Folgen des Rauchens vorzeitig sterben wird.“ Deshalb müsse die Frage gestellt werden, wie man diesen Menschen helfen kann, sagt Hurlemann. „Vielleicht sollte man stärker in Therapiemaßnahmen für Raucher investieren und in die Forschung, die die Raucherentwöhnung für verschiedenen Patienten optimiert?“</p>
<p>Bei Nichtrauchern sei die Amygdala hingegen aktiv, die schockierenden Bilder werden deshalb bei ihnen ihre Wirkung nicht verfehlen, ist der Privatdozent überzeugt. „Wer noch nicht raucht, kann also absehbar durch solche Schock-Kampagnen vom Zigarettenkonsum abgehalten werden“, sagt auch Dr. Özgür Onur.</p>
<p>Publikation:<br />
Oezguer A. Onur, Alexandra Patin, Yoan Mihov, Boris Buecher, Birgit Stoffel-Wagner, Thomas E. Schlaepfer, Henrik Walter, Wolfgang Meier und René Hurlemann: Overnight Deprivation from Smoking Disrupts Amygdala Responses to Fear, Journal „Human Brain Mapping“, Internet:</p>
<p>Quelle: www.idw-online<br />
Foto: www.piqs.de</p>
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		<title>Eisentherapie kann vielen Herzkranken helfen</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 15:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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23.11.2009 &#8211; Forscher der Charité &#8211; Universitätsmedizin Berlin haben entdeckt, dass intravenös verabreichte Eisenpräparate die Lebensqualität vieler Herzkranker deutlich verbessern können. Das Team um Prof. Stefan Anker von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie am Campus Virchow-Klinikum leitete die weltweit ...]]></description>
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<p>23.11.2009 &#8211; Forscher der Charité &#8211; Universitätsmedizin Berlin haben entdeckt, dass intravenös verabreichte Eisenpräparate die Lebensqualität vieler Herzkranker deutlich verbessern können.</p>
<p>Das Team um Prof. Stefan Anker von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie am Campus Virchow-Klinikum leitete die weltweit erste große Studie zur Wirkung einer Eisentherapie bei Patienten mit Herzschwäche durch. Über seine Ergebnisse berichtet er in der aktuellen Ausgabe des New England Journal of Medicine*.</p>
<p>&#8220;Eisenmangel spielt bei sehr vielen schweren Erkrankungen eine Rolle&#8221;, erklärt Prof. Anker. Bekannt ist, dass bei Tumoren, Lungen- oder Nierenleiden ein Eisenmangel häufig in eine Anämie mündet. Dabei produziert der Körper entweder zuwenig roten Blutfarbstoff, das so genannte Hämoglobin, oder zuwenig rote Blutkörperchen, was zu körperlicher Schwäche, Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen, Ohnmachtsanfällen und Schlaflosigkeit führen kann. Diese Patienten bekommen schon heute oft eine Spritze mit Eisen. &#8220;Doch bisher dachte niemand daran, die Wirkung von Eisen auch bei Herzschwäche zu testen&#8221;, betont Prof. Anker. &#8220;Dabei konnte unsere Gruppe feststellen, dass die Gabe von intravenösem Eisen nicht nur herzkranken Menschen mit Anämie spürbar hilft, sondern auch denen, deren Krankheit &#8220;nur&#8221; mit einem Eisenmangel ohne Anämie einher geht.&#8221;</p>
<p>An der Studie beteiligten sich insgesamt 75 Kliniken in 11 Ländern. Die Forscher untersuchten 459 Patienten, die Symptome einer verminderten Pumpfunktion des Herzens zeigten und bei denen Eisenmangel im Blut nachgewiesen wurde. Zwei Drittel erhielten eine Therapie mit dem Wirkstoff Ferric Carboximaltose, ein Drittel ein Placebo. &#8220;Wir hatten mit einer so schnellen Besserung nicht gerechnet&#8221;, berichtet Prof. Anker. Doch schon nach vier Wochen Therapie zeigten sich signifikante Resultate. Nach 24 Wochen sagten 50 Prozent der Patienten mit Eisentherapie, dass sie sich wesentlich besser fühlten &#8211; in der Placebogruppe waren es nur 27 Prozent. Die Patienten mit Eisentherapie waren auch deutlich weniger kurzatmig. Die Strecke, die sie innerhalb von sechs Minuten zu laufen imstande waren, erhöhte sich um 35 Meter im Vergleich zur Placebogruppe. Auch die Lebensqualität der Patienten hatte sich deutlich gebessert.</p>
<p>&#8220;Intravenöses Eisen kann also vielen Patienten mit Herzschwäche wirklich helfen&#8221;, folgert Prof. Anker. &#8220;Nach unseren Ergebnissen ist es auch sehr gut verträglich. Der größte Vorteil liegt darin, dass es die Mittel schon gibt.&#8221; Er rät Patienten mit Herzschwäche, den Eisenspiegel testen zu lassen und bei Eisenmangel oder Anämie mit dem Arzt über eine intravenöse Therapie zu sprechen. Sein nächstes Vorhaben ist, die Wirkung von Eisen bei Patienten mit Herzschwäche ohne Einschränkung der Pumpfunktion zu testen. &#8220;Es ist gut möglich, dass wir hier auf ein weites Forschungsfeld gestoßen sind.&#8221;</p>
<p>*Stefan D. Anker et al.: Ferric Carboxymaltose in Patients with Heart Failure and Iron Deficiency. In: The New England Journal of Medicine. November 2009.</p>
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		<title>Neue Erkenntnisse für die Alzheimer-Forschung</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 13:34:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten in einer Studie in Zusammenarbeit mit Kollegen des Hertie-Instituts für Klinische Hirnforschung in Tübingen zeigen, dass die Fresszellen des Gehirns, die so genannten Mikrogliazellen, keinen Einfluss auf den Verlauf der Alzheimer-Erkrankung haben. Das Team um Prof. Frank Heppner vom Institut für Neuropathologie der Charité berichtet in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Nature Neuroscience*, wie ihnen dieser Nachweis gelungen ist.</p>
<p>Die Alzheimer-Erkrankung zählt zu der häufigsten Ursache einer Demenz. In Deutschland sind heute etwa 1,1 Millionen Menschen davon betroffen. Aufgrund der demographischen Entwicklung geht man davon aus, dass sich die Zahl der Erkrankten in den nächsten 20 Jahren weltweit verdoppeln wird. In den Gehirnen der Alzheimer-Patienten kommt es zu einer Ablagerung von Amyloid-Plaques, die aus dem krankhaften Eiweiß Amyloid-ß bestehen. In direkter Nähe dieser Plaques häufen sich auch die Mikrogliazellen an.</p>
<p>Bisher gab es die Hoffnung, dass die Mikroglia als Fresszellen in der Lage sind, zumindest einen Teil der krankhaften Plaques zu entfernen. Prof. Heppner und seine Mitarbeiter konnten diese These jetzt im Mausversuch widerlegen. Sie schalteten die Mikrogliazellen durch eine genetische Manipulation sowohl vor als auch nach Entstehung der krankhaften Amyloid-ß-Eiweiß-Ablagerungen in Alzheimer-Mäusen aus. Die Zahl der Plaques änderte sich nicht. „Theoretisch haben Mikrogliazellen aber durchaus die Fähigkeit, Amyloid zu fressen“, erklärt Prof. Heppner. „Das haben andere Experimente gezeigt. Wir müssen in einem weiteren Forschungsprojekt jetzt herausfinden, weshalb dieser Weg bei Alzheimer nicht funktioniert.“ Ziel sei es, Mikrogliazellen so zu verändern, dass sie zu Amyloid-Fressern werden können. Ein solches Verfahren könnte der Ansatz für eine neue, zumindest experimentelle, zelluläre Therapie und Vorbeugung gegen die Alzheimer-Erkrankung sein.“</p>
<p>* Grathwohl, Kälin, et al.: Formation and maintance of Alzheimer´s ß-amyloid plaques in the absence of microglia. Nature Neuroscience, Oktober 2009. DOI: 10.1038/nn.2432.</p>
<p>Quelle: Charité</p>
<p><strong>Bild -</strong> &#8220;Mikroglia um Plaque gross&#8221;: Gehirn einer Alzheimer-Maus: Die typischerweise im gesamten Hirn gleichmäßig verteilten Mikrogliazellen (Fresszellen; braun gefärbt) reichern sich vor allem um die krankhaften Alzheimer Plaques (bestehend aus Amyloid-ß Eiweiß, rot gefärbt) an.</p>
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		<title>Babyschnuller sind Bisphenol-A-belastet</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 09:08:00 +0000</pubDate>
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<p>Berlin: Viele Babyschnuller sind mit hormonell wirksamen Chemikalien belastet. In allen zehn durch ein Testlabor im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) untersuchten Schnullern wurde Bisphenol A gefunden. Diese Substanz steht im Verdacht, Unfruchtbarkeit, Schädigungen der Gehirnentwicklung und Brustkrebs hervorzurufen. &#8220;Säuglinge und Kleinkinder reagieren besonders empfindlich auf hormonartige Schadstoffe wie Bisphenol A&#8221;, sagte Professor Ibrahim Chahoud, Toxikologe an der Berliner Universitätsklinik Charité. &#8220;Hormone spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Organen. Ist der Körper künstlichen hormonähnlichen Stoffen ausgesetzt, können diese das empfindliche Gleichgewicht der natürlichen Hormone stören.&#8221;</p>
<p>Die höchsten Konzentrationen an Bisphenol A wurden in den Kunststoffschildchen gefunden, die den eigentlichen Schnullersauger halten. Die Kunststoffschildchen bestanden mit einer Ausnahme aus Polycarbonat, bei dessen Herstellung Bisphenol A eingesetzt wird. In den Schildchen aus Polycarbonat zeigten sich in den Untersuchungen Konzentrationen zwischen 200 und fast 2.300 Milligramm pro Kilogramm.</p>
<p>Auch in den Saugteilen der Latex-Schnuller von Babysmile, Dentistar, Babylove und NUK, sowie bei einem der sechs untersuchten Silikon-Schnuller (von AVENT) lagen die Analysewerte zwischen 80 und 400 Milligramm pro Kilogramm. Eine mögliche Erklärung wäre, dass Bisphenol A aus den Hartkunststoff-Schildchen in den weichen Saugteil diffundiert. Dafür spricht die hohe Mobilität von Bisphenol A sowie die Tatsache, dass in fast allen Schnullern mit hohen Konzentrationen der Chemikalie in den Saugern noch höhere Konzentrationen in den Kunststoffschildchen gefunden wurden. Angesichts der hohen Mengen lässt sich auch nicht ausschließen, dass Bisphenol A bereits den Ausgangsmaterialien beigemengt wurde. So fanden sich in den meisten Silikonfabrikaten im Vergleich zu den Latexfabrikaten geringere Mengen der Chemikalie. Die deshalb durchgeführten Vergleichsuntersuchungen des stark belasteten Silikon-Saugers der Marke AVENT deuten darauf hin, dass hier Bisphenol A bereits im Ausgangsmaterial vorhanden war. Die hohen Werte bestätigten sich in zwei Fällen, in einer dritten Probe aus einer anderen Charge wurde kein Bisphenol A nachgewiesen.</p>
<p>Die Hersteller wurden vom BUND noch vor Vorliegen der Einzelergebnisse in schriftlicher Form befragt, ob und in welcher Weise Bisphenol A im Produktionsprozess eingesetzt wird und wie gewährleistet wird, dass keine hormonell wirksamen Chemikalien in ihren Schnullern vorhanden sind. Mehrere Hersteller gaben an, ausschließen zu können, dass Bisphenol A im Saugteil ihrer Schnuller vorhanden ist, obwohl die BUND-Untersuchungen dies nun in Frage stellen. Einige Hersteller räumten jedoch ein, dass die Kunststoffschildchen aus Polycarbonat bestehen und daher Bisphenol A enthalten.</p>
<p>Patricia Cameron, BUND-Chemieexpertin: &#8220;Wir sind schockiert, dass ausgerechnet Babyschnuller mit Bisphenol A belastet sind. Die Hersteller müssen nun klären, wie die Chemikalie in die Sauger und in die Schnuller gelangen konnte.&#8221;</p>
<p>Der BUND forderte die Schnullerhersteller auf, bei der Produktion der Kunststoffschilde auf Polycarbonat zu verzichten. &#8220;Es ist bekannt, dass Kinder gern alles in den Mund nehmen, das gilt auch für den ganzen Schnuller. Außerdem steht das Kunststoffschildchen beim Saugen in ständiger Berührung mit den Lippen des Kindes. In diesem sensiblen Anwendungsbereich haben hormonell wirksame Schadstoffe nichts verloren. Wir erwarten von den Firmen, dass sie ihre Produktion umstellen und künftig auf Bisphenol A verzichten&#8221;, sagte Cameron. Der BUND forderte von den Herstellern außerdem aufzuklären, wie Bisphenol A in die Sauger gelangen konnte sowie Maßnahmen, die sicherstellen, dass die Sauger zukünftig frei von Bisphenol A sind.</p>
<p>Handeln müssten auch die Behörden. Nicht nur für Schnuller und Babyflaschen, sondern für alle Kleinkinderartikel und für Produkte, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, forderte der BUND ein Verbot von Bisphenol A und anderer hormonartig wirksamer Chemikalien.<br />
Quelle:BUND<br />
Fotoquelle: pixelio/A. Liebhart</p>
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