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	<title>LifeStyleSite.De &#187; Ernährung</title>
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		<title>Die Angst isst mit &#8211; Umfrage: Deutsche fürchten in Lebensmitteln vor allem externe Schadstoffe</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 09:49:53 +0000</pubDate>
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<p>Baierbrunn (ots) &#8211; Da kann der Salat noch so knackig und das Rindersteak noch so saftig sein &#8211; vielen Menschen ist der Genuss ihrer Mahlzeiten nicht mehr ganz geheuer. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins &#8220;Apotheken Umschau&#8221; herausfand, fürchten die Deutschen vor allem externe Schadstoffe wie Umweltgifte, Düngemittelrückstände oder Pflanzenschutzmittel in ihrem Essen (54,0 %). Nahezu ebenso groß ist die Angst der Bundesbürger vor Antibiotika oder Hormonen in Lebensmitteln (53,8 %), vor krebserregenden Stoffen (52,5 %), gentechnischen Veränderungen (50,7 %) und Krankheitserregern wie Salmonellen, Colibakterien oder EHEC (50,5 %). Dabei ist die Angst der Frauen vor den Gesundheitsgefahren noch einmal erheblich größer als bei den befragten Männern (externe Schadstoffe: +9,0 Prozentpunkte; Antibiotika, Hormone: +12,3 Prozentpunkte; gentechnische Veränderungen: +9,9 Prozentpunkte, chemische Zusätze: +11,8 Prozentpunkte). Jeder siebte Mann sagt sogar (14,4 %), er fürchte keinerlei Gesundheitsgefahren in seinen Speisen, bei den Frauen is(s)t hingegen nur jede Zwölfte (8,3 %) völlig bedenkenlos. Die Umfrage ergab auch, dass in den vergangenen Jahren die Furcht vor gentechnischen Veränderungen (2007: 44,6 %; 2011: 50,7 %) und vor allem vor chemischen Zusätzen wie Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffen (2007: 37,0 %; 2011: 46,9 %) deutlich angestiegen ist. Gesunken ist hingegen die Angst vor Gammelfleisch (2007: 60,9 %; 2011: 49,2 %) und auch vor Tierseuchen wie BSE, Vogelgrippe oder Schweinepest (2007: 46,4 %; 2011: 35,0 %).</p>
<p>Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins &#8220;Apotheken Umschau&#8221; durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.956 Personen ab 14 Jahren, darunter 953 Männer und 1.003 Frauen. </p>
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		<title>Kleinkinder brauchen keine Diät &#8211; Lebensmittelindustrie soll Ködertaktik beenden</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 12:42:42 +0000</pubDate>
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<p>24.01.2012 &#8211; Die Lebensmittelindustrie verunsichert Eltern und Kinder und leistet falschen Ernährungsgewohnheiten Vorschub. So lautet der Vorwurf des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) im Zusammenhang mit sogenannten Kleinkinder- und Kinderlebensmitteln. Bedenklich sei vor allem die Zunahme von diätischen Lebensmitteln für Kleinkinder. „Eltern und Kinder werden von Anfang an entmündigt und auf Fertigprodukte geeicht“, kritisiert vzbv-Vorstand Gerd Billen. Ältere Kinder würden mit schriller Aufmachung und Geschenken geködert. „Kinderlebensmittel sind eine Konsumfalle“, meint Billen. Selbstverpflichtungen für ein verantwortungsvolles Marketing laufen bislang weitgehend ins Leere. Kinderlebensmittel stehen am 26. Januar 2012 im Fokus des verbraucherpolitischen Forums des vzbv zur Internationalen Grünen Woche.</p>
<p>Im Kampf gegen Übergewicht und Fehlernährung fordert der vzbv eine Herausnahme von Kleinkinderlebensmitteln aus der Verordnung für diätische Lebensmittel. „Kleinkinder brauchen keine Extrawurst. Alle Lebensmittel müssen auch für Kleinkinder unschädlich sein“, sagt Billen. Zudem fordert der vzbv einen Stopp von verkaufsfördernden Maßnahmen, die die geschäftliche Unerfahrenheit von Kindern ausnutzen. Billen: „Spielzeug ist Spielzeug. Lebensmittel ist Lebensmittel.“</p>
<p><strong>Kleinkinder gehören mit an den Familientisch</strong></p>
<p>Ernährungswissenschaftler, etwa vom Forschungsinstitut für Kinderernährung, empfehlen, dass gesunde Kinder ab einem Jahr in die normale Familienkost eingebunden werden. Eine besondere Kost sei nicht erforderlich. „Allen Marketingaussagen zum Trotz sind spezielle Lebensmittel für Kleinkinder überflüssig und teuer“, sagt Billen. Dies gelte für „Kindermilch“ ebenso wie für Pudding oder besondere Frühstücksflakes. „Kinder sollen Obstgeschmack nicht durch Aromen, sondern durch echtes Obst kennenlernen“, meint Billen. Als Konsequenz sei die EU-Kommission am Zuge, Kleinkinderlebensmittel aus dem Geltungsbereich des Diätrechts herauszunehmen.</p>
<p><strong>Das Lebensmittel selbst wird zur Nebensache</strong></p>
<p>Auch Riegel, Cornflakes oder Getränke, die nicht direkt mit einer Altersangabe beworben werden, aber in ihrer Aufmachung besonders Kinder ansprechen, sind vielfach nicht empfehlenswert. „Mit der extra Portion Zucker und Fett“, wäre oftmals die treffliche Werbeaussage. Stattdessen werben Hersteller mit Aussagen wie „mit vielen Vitaminen“ oder „mit dem Besten aus der Milch“. Das Marketing scheint zu fruchten: Laut einer vom vzbv in Auftrag gegebenen, repräsentativen Umfrage gehen 40 Prozent der Verbraucher irrtümlich davon aus, dass Kinderprodukte im Zucker-, Fett- und Salzgehalt an die Bedürfnisse von Kindern angepasst sind. Eine Nährwertampel hätte auf einen Blick Gegenteiliges verdeutlicht. Da die Politik jedoch auf Druck der Lebensmittelwirtschaft auf deren Einführung verzichtet hat, müssen sich die Verbraucher mit den vorhandenen Angaben behelfen. Wer genau hinschaut bemerkt: Bei der üblichen GDA-Kennzeichnung wird auch bei Kinderlebensmitteln der tägliche Kalorienbedarf einer erwachsenden Frau zugrunde gelegt. Was dies für Kinder bedeutet, kann nur geschätzt werden.</p>
<p><strong>Selbstverpflichtung der Lebensmittelwirtschaft greift nicht</strong></p>
<p>Wer also die Ampel nicht will, sollte an anderer Stelle mit gutem Beispiel vorangehen – sollte man meinen. Seit 2009 gilt die freiwillige Selbstverpflichtung der Wirtschaft, wonach Kinder durch Werbeaktivitäten nicht in unangemessener Weise angelockt werden sollen. Doch der tägliche Blick in die Supermarktregale zeigt, dass die Selbstverpflichtungserklärung ins Leere läuft: Comic-Helden auf der Packung, Sammelaufkleber, Spielzeugzugaben, Gutscheine und spezielle Internetseiten für Kinder – die Lebensmittelindustrie spielt mit den Wünschen und Träumen der Kinder. Billen fordert die Wirtschaft auf, auf Zugaben wie Aufkleber und Figuren zu verzichten: „Die Branche muss sich von der Ködertaktik verabschieden und ihren Versprechungen nachkommen.“ Statt ständig auf die Verantwortung der Eltern und Lehrer zu verweisen, müsse die Industrie ihre Marketingstrategien anpassen.</p>
<p><strong>Wenn die Wirtschaft es nicht schafft, muss die Politik dran</strong></p>
<p>„Wenn die Wirtschaft es nicht schafft, muss die Bundesregierung für einen Verzicht der Werbung an Kinder sorgen. Wir brauchen einen klaren Rahmen, ein anständiges Monitoring und wirkungsvolle Sanktionen bei Fehlverhalten“, sagt Billen. Neue Ansätze im Umgang mit Kinderlebensmitteln verspricht auch die am 19.01.2012 vom Bundesverbraucherministerium vorgelegte Charta für Landwirtschaft und Verbraucher. Sie sieht unter anderem ein Forschungsvorhaben und eine Strategie im Kampf gegen Übergewicht und Fehlernährung vor. „Darauf aufbauend benötigen wir jetzt einen strategischen Kompass, bis wann welche Maßnahmen mit welcher Priorität verbindlich umgesetzt werden“, meint Billen.<br />
Jeder fünfte Euro fließt in die Werbung für Süßigkeiten</p>
<p>Im Jahr 2010 wurden laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Nielsen insgesamt 3,24 Milliarden Euro für Lebensmittelwerbung ausgegeben. Jeder fünfte Euro davon geht in die Werbung für Süßigkeiten. Auch gemessen am Umsatz sind die Werbeausgaben für Süßwaren wesentlich höher als für andere Lebensmittel. Interessant ist auch die steigende Tendenz der letzten Jahre. Verschiedene Studien belegen einen Zusammenhang zwischen Werbung und Ernährungspräferenzen.</p>
<p><strong>Verbraucherpolitisches Forum live im Internet</strong></p>
<p>Die vzbv-Veranstaltung &#8220;Konsumfalle Kinderlebensmittel&#8221; auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin am 26. Januar 2012 wird ab 14 Uhr per <a href="http://www.blustop.de/vzbv-igw.aspx" target="_blank">Livestream</a> im Internet übertragen.</p>
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		<title>Neuer Referenzwert für Vitamin D: Versorgung oft nicht ausreichend</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 12:47:28 +0000</pubDate>
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<p>(aid) &#8211; Ein Kapitel in der Ernährungsfachliteratur muss von nun an aktualisiert werden, und zwar das Thema Vitamin D. Der Grund: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt einen neuen Referenzwert für die Vitamin D-Zufuhr an. Der liegt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bei 20 µg pro Tag (1µg = 1/1000 mg) und ist damit viermal so hoch wie bisher. Für Senioren hat sich dieser Wert verdoppelt. Es handelt sich hierbei um einen Schätzwert unter der Annahme, dass kein körpereigenes Vitamin D gebildet wird. Die DGE begründet diesen neuen Referenzwert damit, dass 60 Prozent der Bevölkerung in Deutschland nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt sind. </p>
<p>Da dieses Vitamin zusammen mit Calcium und Phosphat die Knochenhärtung fördert und auch am Muskelstoffwechsel beteiligt ist, ist eine ausreichende Vitamin D-Versorgung bereits von Geburt an wichtig. Heute weiß man auch, dass ältere Menschen mit einer guten Vitamin D-Versorgung unter anderem ein geringeres Risiko für Knochenbrüche und Stürze haben. Man muss wissen: Der Körper erhält Vitamin D auf zwei Wegen, zum einen mit der Nahrung. Es gibt allerdings nur wenige Vitamin D-reiche Lebensmittel. Dazu zählen vor allem Fettfische wie Hering und Makrele, aber auch Leber, Lebertran, Eigelb, einige Speisepilze und mit Vitamin D angereicherte Margarine. Zum anderen kann der Körper dieses Vitamin mit Hilfe des Sonnenlichts in der Haut selbst bilden, insbesondere in den sonnenreicheren Monaten von April bis September. </p>
<p>Übrigens: Ältere Personen und Menschen mit dunkler Hautfarbe bilden weniger Vitamin D. Auch Sonnenschutzcremes hemmen die Bildung zu 90 Prozent. Laut DGE nehmen Jugendliche und Erwachsene mit Lebensmitteln nur 2 bis 4 µg Vitamin D am Tag zu sich. Damit werde der Schätzwert für die Zufuhr längst nicht erreicht. Den &#8220;Rest&#8221; (rund 16 bis 18 µg Vitamin D) müsse der Verbraucher über die Vitamin D-Bildung in der Haut decken &#8211; also durch häufigen Aufenthalt im Freien. Der aid infodienst empfiehlt: Viele Verbraucher können kaum selbst beurteilen, ob ihr Körper ausreichend mit Vitamin D versorgt ist. Wer unsicher ist und es genau wissen will, kann eine entsprechende Untersuchung durchführen lassen. Auch wenn das Risiko einer Überdosierung mit diesem Vitamin eher gering ist, sollte man erst mit seinem Arzt Rücksprache halten, bevor ein Vitamin D-Präparat eingenommen wird. Säuglinge sollten grundsätzlich im ersten Lebensjahr ein Vitamin D-Präparat zur Rachitisprophylaxe bekommen &#8211; egal ob sie gestillt werden oder nicht.</p>
<p>Hedda Thielking, www.aid.de<br />
Foto: aid</p>
<p>Weitere Informationen:<br />
<a href="http://www.was-wir-essen.de/gesund/nahrungsergaenzungsmittel.php" target="_blank">www.was-wir-essen.de/gesund/nahrungsergaenzungsmittel.php</a><br />
aid-Heft &#8220;Vitamine und Mineralstoffe &#8211; eine starke Truppe&#8221;, Bestell-Nr. 61-1346, Preis: 4,00 EUR, <a href="http://www.aid-medienshop.de" target="_blank">www.aid-medienshop.de</a></p>
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		<title>Sonntagsbraten für die Mülltonne</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 08:56:05 +0000</pubDate>
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<p>Berlin (ots) &#8211; Pro Person und Jahr landen in Deutschland rund 80 Kilogramm Nahrungsmittel auf dem Müll. Eine aktuelle WWF-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bei Vermeidung dieser unnötigen Verluste weltweit eine Fläche von über 2,4 Mio. Hektar &#8220;gewonnen&#8221; werden könnte. &#8220;Derzeit ist es so, als würden wir Mecklenburg-Vorpommern in einen einzigen, riesigen Acker umwandeln und die eingefahrene Ernte einfach wegwerfen&#8221;, verdeutlicht Tanja Dräger de Teran, Referentin Ernährung beim WWF Deutschland die Ergebnisse der Studie. Weitere 1,8 Millionen Hektar würden nach WWF-Berechnungen frei, wenn jeder Bundesbürger, wie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen, maximal 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche essen würde. Das entspräche einer Fläche von der Größe Sachsens. Im Durchschnitt verzehrt jeder Deutsche jedoch fast doppelt so viel Fleisch wie von Gesundheitsexperten angeraten.</p>
<p>Insgesamt beansprucht Deutschland nach WWF-Angaben für Ernährung weltweit eine Fläche von 18,8 Mio. Hektar jährlich. Demzufolge machen der zu hohe Fleischkonsum und die Lebensmittel-Verschwendung mit zusammengerechnet über vier Millionen Hektar rund 20 Prozent des deutschen Flächenbedarfs für Nahrungsmittel aus. Vor allem in Argentinien, Brasilien und anderen Ländern Südamerikas gerieten durch das deutsche Konsumverhalten wertvolle Ökosysteme unter massiven Druck, so der WWF. &#8220;Die Generation unserer Großeltern hat auch weniger Fleisch gegessen und Nahrungsmittel nicht einfach auf den Müll geworfen. Zu diesem Bewusstsein sollten wir zurückkehren &#8211; im Sinne unserer Gesundheit und des Umweltschutzes&#8221;, fordert Dräger de Teran.</p>
<p>Obwohl Fleisch nicht einmal zu einem Fünftel zur Welternährung beitrage, sei die Viehwirtschaft bereits heute der mit Abstand größte, globale Landnutzer. Derzeit wird rund ein Drittel der gesamten Landoberfläche unseres Planeten als Weideland oder Ackerfläche zur Futtermittelproduktion, vor allem Soja, genutzt. &#8220;Würden sich die Deutschen gesünder ernähren und sorgsamer mit Lebensmittel umgehen, wären wesentlich weniger Sojaimporte nötig &#8211; umgerechnet eine Fläche von ungefähr 700.000 Hektar&#8221;, sagt Dräger de Teran. Dies entspräche in etwa dem jährlichen Zuwachs an Sojaanbauflächen in Brasilien.</p>
<p>Sich &#8220;gesund ernähren&#8221; bedeute jedoch auch, von einem Lebensmittel weniger, von anderen Lebensmitteln durchaus mehr zu konsumieren. Dieses veränderte Essverhalten wurde nach WWF-Angaben in den Szenarien mit berücksichtigt. So wird beispielsweise eine um 800.000 Hektar größere Anbaufläche für die verstärkte Nachfrage nach Getreide benötigt. Zum Vergleich: Derzeit beansprucht Deutschland dem WWF zufolge 8,42 Millionen Hektar, nur um den Fleischkonsum seiner Bewohner zu sichern. Das entspricht einer Fläche von der Größe Österreichs. </p>
<p><a href="http://fleischfrage.wwf.de/startseite/news/nachhaltig-ernaehren-wie-geht-das-dr-markus-keller-im-interview-mit-dem-wwf/">fleischfrage.wwf.de</a></p>
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		<title>Joggen oder anderes körperliches Training hilft, gesünder zu essen</title>
		<link>http://www.lifestylesite.de/medizinundgesundheit/joggen-oder-anderes-korperliches-training-hilft-gesunder-zu-essen</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 13:00:18 +0000</pubDate>
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Eine gesunde Ernährung und ein ausreichendes körperliches Training sind die Schlüssel, um Übergewicht zu vermeiden oder schlank zu werden.Viele Fragen tauchen auf, wenn man versucht, überflüssige Pfunde los zu werden. Ist es besser mit der Diät zu beginnen oder startet ...]]></description>
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<p>
Eine gesunde Ernährung und ein ausreichendes körperliches Training sind die Schlüssel, um Übergewicht zu vermeiden oder schlank zu werden.Viele Fragen tauchen auf, wenn man versucht, überflüssige Pfunde los zu werden. Ist es besser mit der Diät zu beginnen oder startet man mit mehr körperlicher Bewegung?  Wie weit kompensieren sich die beiden Strategien? Eine neue Studie hat sich dieser Fragen angenommen und untersucht, wie diese beiden Faktoren zusammenhängen. &#8220;Die Interaktion zwischen körperlichem Training und gesunder Ernährung zu verstehen, bietet einen Weg, verbesserte Therapien zur Vorbeugung und Behandlung der Fettleibigkeit zu entwickeln&#8221;, erklärt Miguel Alonso- Alonso, Wissenschaftler an der Harvard University USA.</p>
<p>Körperliches Training wie joggen bringt zusätzlichen Nutzen, weil es sensibler für das Sättigungsgefühl macht. Das meint nicht nur, dass der Appetit besser kontrolliert werden kann, sondern es verändert langfristig die Reaktion auf Nahrungsreize. Deswegen können die Vorteile auch aufgeteilt werden in kurzzeitige, überwiegend metabolische und langfristige, die im Verhaltensbereich liegen. </p>
<p><strong>Körperliches Training verändert das Gehirn</strong><br />
Essen und körperliche Aktivität gehören zum Verhalten und werden deshalb durch kognitive Prozesse beeinflusst, die in verschiedenen Gehirnbereichen angesiedelt sind. Vorherige Studien haben diese Veränderungen in Beziehung zum  körperlichen Training überprüft: regelmäßiges Training jedoch verursacht Veränderungen der Struktur und Arbeitsweise des Gehirns.<br />
Diese Veränderungen haben eine bestimmte Spezifität, so der Experte. Regelmäßiges Training verbessert Testergebnisse, die den Status des Gehirns und seine kontrollierenden Funktionen betreffen &#8211; die graue Gehirnmasse nimmt zu. Zudem entstehen mehr präfrontale Verbindungen zwischen den Nervenzellen.</p>
<p>Als wichtige Basisfunktion des Gehirns gilt die Fähigkeit, Impulse zu unterdrücken und angemessenes, konformes Verhalten zu zeigen. Diese Kontrollfunktion des Gehirns macht selbstregulierendes Verhalten möglich. Der Wunsch, langanhaltend Gewicht zu verlieren, fällt in diese Kategorie. Diese verbesserte Funktion des Gehirns führt also auch zu besserer Kontrolle des Essverhaltens.</p>
<p>Wer also auch über die Weihnachtstage sein Gewicht kontrollieren will, sollte auf jeden Fall auch während dieser Zeit, sein körperliches Training einplanen und einhalten. &#8211; Ingrid Mosblech-Kaltwasser</p>
<p>Referencia bibliográfica:</p>
<p>R. J. Joseph, M. Alonso-Alonso, D. S. Bond, A. Pascual-Leone y G. L. Blackburn. &#8220;The neurocognitive connection between physical activity and eating behavior&#8221;. Obesity Reviews 12, 800 octubre de 2011.</p>
<p>Caption: A healthy diet and the right amount of exercise are key players in treating and preventing obesity but we still know little about the relationship both factors have with each other. A new study now reveals that an increase in physical activity is linked to an improvement in diet quality.</p>
<p>Quelle: EurekAlert</p>
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		<title>Grünkohlzeit: Das gesunde Wintergemüse leicht und lecker zubereiten</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 11:31:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>(aid) &#8211; Traditionell wird Grünkohl mit Wurst, Speck oder Kasseler gekocht. Doch das gesunde Wintergemüse lässt sich nicht nur deftig, sondern auch leicht und lecker zubereiten. Der krause Kohl schmeckt in der Suppe, im Auflauf, als Wokgemüse und als Beilage zu Fisch, Geflügel oder Wild. Grünkohl kann man auch kurz in Salzwasser blanchieren und im Salat genießen &#8211; beispielsweise in Kombination mit Oliven, Nüssen und getrockneten Tomaten. Für eine leckere Beilage wird das Gemüse mit Apfelstückchen gedünstet und mit gerösteten Sonnenblumenkernen garniert; das passt hervorragend zu Spätzle.<br />
Vor der Zubereitung werden die einzelnen Blätter vom Strunk geschnitten und dicke Mittelrippen entfernt. Anschließend wäscht man die Blätter, zupft sie in Streifen oder schneidet sie in Stücke. Grünkohl ist auch unter dem Namen Krauskohl, Blätterkohl, Winterkohl oder Oldenburger Palme bekannt. Noch bis zum März können Verbraucher frischen heimischen Grünkohl genießen, denn das frostharte Gemüse kann den ganzen Winter vom Feld geerntet werden. Je länger der Kohl kalten Temperaturen ausgesetzt ist, desto süßer und aromatischer schmeckt er.<br />
Achten Sie beim Einkauf auf Qualität. Frischer Grünkohl ist an den dunkelgrünen und knackigen Blättern zu erkennen. Sie sollten nicht angewelkt oder gelblich verfärbt sein. Im Kühlschrank bleibt der Kohl einige Tage frisch.</p>
<p>Heike Kreutz, <a href="http://www.aid.de">www.aid.de</a><br />
Foto: aid</p>
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		<title>Mein Kind frühstückt nicht</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 14:17:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>Vor diesem Problem stehen viele Eltern, denn sie wissen, wie wichtig diese Mahlzeit für ihre Kinder ist: das Frühstück liefert die Basis für den Tag. Internationale Studien zeigen einen positiven Zusammenhang zwischen einem ausgewogenen Frühstück und Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistungen im Schulalltag. Aber nur zwei von drei 11- bis 15-Jährigen in Deutschland frühstücken täglich. Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen Studie zum Gesundheitsverhalten von Schulkindern („Health Behaviour in School-aged Children&#8221; – HBSC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die internationale Vergleichsstudie wird im Abstand von vier Jahren in mittlerweile 40 Ländern Europas und Nordamerikas durchgeführt. Für den deutschen Studienteil ist eine Forschergruppe der Universität Bielefeld und von Hochschulen in Dresden, Frankfurt und Hamburg verantwortlich.<br />
Die Forschungsergebnisse zum Gesundheitsverhalten von Schulkindern zeigen, dass der Anteil derjenigen steigt, die morgens das Frühstück auslassen. Insbesondere bei den 15-Jährigen in Deutschland verzichtet jeder zweite darauf. Dabei findet sich ein deutlicher Einfluss der sozialen Lage: Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen gehen häufiger ohne Frühstück aus dem Haus. Dass so viele Jugendliche auf das Frühstück verzichten, könnte, so die Forscher, mit dem Wunsch verbunden sein, das Gewicht zu reduzieren: Laut der Studie findet sich jedes zweite Mädchen und jeder dritte Junge zu dick, und jedes sechste Mädchen und jeder zehnte Junge machen aktuell eine Diät.<br />
Eltern können ein Fakenblatt, das vom deutschen HBSC-Team erarbeitet wurde, auf der <a href="http://www.hbsc-germany.de/downloads">Hompage</a>  abrufen. </p>
<p>Zudem gibt es Informationen zu Körperbild und Diätverhalten, Sexualität und Verhütungsverhalten, Nutzung von Computer und Spielkonsole sowie sportliche Aktivität.</p>
<p>Informationen stammen aus folgender <a href="http://www.idw-online.de/pages/de/news450740">Pressemitteilung</a> </p>
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		<title>Ballaststoffreiche Nahrung verringert Darmkrebsrisiko</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 16:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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<p>Dies geht aus einer Analyse von 25 prospektiven Studien hervor, an der mehr als zwei Millionen Menschen teilnahmen. Die Ergebnisse der Studie, die ein Team englischer und dänischer Wissenschaftlern durchführte, sind auf bmj.com veröffentlicht und unterstützen die Empfehlungen öffentlicher Gesundheitsbehörden, ballaststoffreiche Nahrung zu konsumieren. Dabei sind es insbesondere Vollkornbrot, Vollkornmüsli, brauner Reis und Haferflocken, die das Risiko vermindern. Die Wissenschaftler betonen, dass weitere Untersuchungen notwendig sind, um die Ergebnisse auch hinsichtlich der Wirksamkeit der verschiedenen Ballaststoff-Typen sowie der anderen Lebensgewohnheiten und Nahrungsmerkmale der Bevölkerung zu klären. Die Menge der Aufnahme ballaststoffreicher Nahrung spielt eine besondere Rolle: so war die geringste Menge an ballaststoffreicher Lebensmittel &#8211; täglich 10g &#8211; mit einer Risikoreduktion von 10 Prozent, die höchste Menge &#8211; 90g pro Tag &#8211; mit 20 Prozent verbunden.<br />
Für eine Risikoreduzierung durch Ballaststoffe aus Früchten und Gemüse hatten die Wissenschaftler keinen signifikanten Zusammenhang gefunden. Vorherige Studien jedoch konnten eine Reduzierung für das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, aufzeigen, vermutlich hervorgerufen durch andere Inhaltsstoffe dieser Nahrungsmittel.<br />
Vollkornprodukte sind allerdings auch beteiligt bei der Risikoreduzierung für Herzerkrankungen, Diabetes Typ 2, Übergewicht und Fettleibigkeit. Demnach haben sie für die körperliche Gesundheit einen hohen Wert und sollten Weißmehlprodukte ersetzen.<br />
Zusammengefasst bedeuten die Ergebnisse der Analyse, dass der Konsum ballaststoffreicher Nahrung, insbesondere von Vollkornprodukten mit einem reduzierten Risiko für Darmkrebs einhergeht.-I.MK-</p>
<p>Quelle:  BMJ 2011;343:d6938 doi:10.1136/bmj.d6617</p>
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		<title>Liebe Eltern – essen Sie Gemüse!</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 06:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Wenn Eltern ihren Teller mit Gemüse füllen und viel Obst und Salat essen, werden ihre Kinder das ebenso tun, sagt die Ernährungswissenschaftlerin Tanja V.E. Kral von der Universität Pennsylvania. Eltern sind auch hier wichtige Vorbilder für ihre Kinder. Das Ernährungsverhalten wird teilweise ebenso wie anderes Verhalten durch Beobachtung imitiert. Zudem sind die Eltern diejenigen, die entscheiden, was gekauft wird. Wenn sie Gemüse für die Kinder zur Verfügung stellen, geben sie ihnen die Möglichkeit, neue Nahrungsmittel auszuprobieren. Kinder werden zwar mit einer  Geschmacksvorliebe geboren, die ist jedoch veränderbar. Bekommen Kinder verschiedene Speisen vorgesetzt, verändern sich auch ihre Vorlieben. Auch haben sie eine Neigung für süße Lebensmittel, lehnen dagegen saure und bittere Speisen häufig ab. Dies erklärt auch, warum sie lieber Obst als Gemüse essen.<br />
Eine gemüse- und obsthaltige Ernährung versorgt Kinder nicht nur mit wichtigen Nährwerten, die Energiedichte und damit die Kalorienmenge ist auch geringer. Früchte, Salat, Suppen haben eine geringe Energiedichte und sind leicht. Die können in ausreichenden Mengen von Kindern gegessen werden, ohne zu viele Kalorien aufzunehmen. -IMK-<br />
Quelle: Newswise Science News </p>
<p>Hilfe für Eltern bietet bei dieser wichtigen Aufgabe das große Familienkochbuch von Martina Kittler. Die Kleinen möchten immer Nudeln mit Sauce und die Großen am liebsten ein Stück Fleisch. Und genau da hilft das große GU Familienkochbuch mit über 200 Lieblingsrezepten weiter. Wenn sich Kinder schon beim Frühstück mit ihrer Honigstulle quälen, warum nicht mal einen Beeren-Smoothie zum Schlürfen anbieten und für die große Pause Brot-<img src="http://lifestylesite.de/wp-content/uploads/2011/09/familienkochbuch.jpg" alt="" title="familienkochbuch" width="224" height="290" class="alignleft size-full wp-image-7469" />Chips mit Tomaten-Quark einpacken? Das Buch gibt viele Tipps für alles, was sich ganz einfach aus der Hand essen lässt und wie einfach es ist, die ganze Familie gesund zu bekochen. Doch zuvor muss eingekauft werden, auch hier bietet es hilfreiche Tipps. .<br />
Der Clou: den fröhlich-bunt gestalteten Lebensmittel-Baum, der auf einen Blick zeigt, welche Lebensmittel gesund sind, gibt&#8217;s auch als Poster zum Aufhängen in der Küche.</p>
<p>Das große Familienkochbuch<br />
Martina Kittler<br />
<a href="http://www.gu.de">GU</a><br />
ISBN: 9783833822612<br />
240 Seiten, Hardcover<br />
21 cm x 27 cm</p>
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		<title>„Gesundheit“ auf dem Stundenplan beugt Übergewicht vor</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 10:27:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>„Das ist gesund“ bekamen Grund- und Förderschüler beim Präventionsprogramm „Gesund in die Zukunft“ nicht zu hören. Vielmehr war es das Ziel der Ärzte, Sport- und Ernährungswissenschaftler des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg, Kindern spielerisch eine sinnvolle Ernährung näher zu bringen und Spaß an der Bewegung zu fördern. Die Auswertung hat nun gezeigt: Das bisher einmalige, sechsmonatige Programm beugt Übergewicht bei den Schülern nachhaltig vor. Zwei Jahre nach Abschluss sind in der Projektgruppe deutlich weniger Kinder übergewichtig als in der Kontrollgruppe, die nicht am Programm teilgenommen hat. Die Dietmar Hopp Stiftung hat das Projekt mit einer Förderung von 640.000 Euro möglich gemacht.</p>
<p>„Es war uns wichtig, ein Konzept zu entwickeln, das ohne großen Aufwand an den Schulen etabliert werden kann“, erklärt Projektleiterin und Ernährungswissenschaftlerin Silke Lichtenstein. Daher nutzte das Team vorzugsweise vorhandene Ressourcen, z.B. Ideen und Lehrmaterialien, die der AID Informationsdienst für Ernährung oder der Hessische Sportbund zur Verfügung stellen. Daraus wurden verschiedene Lehreinheiten erarbeitet, ein Grundgerüst mit Gestaltungsmöglichkeiten für die Lehrer vor Ort. „Diese Mischung macht unser Präventionsprogramm nachhaltig: einfach und flexibel zu handhaben, immer wieder verwendbar und günstig“, so Lichtenstein.</p>
<p><strong>Spielerische Beschäftigung mit dem Thema „Ernährung“</strong></p>
<p>Das Programm beinhaltet eine Ernährungseinheit pro Monat, die in den Unterricht integriert wird, anderthalb Stunden Bewegungstraining pro Woche, die außerhalb des Unterrichts beliebig aufgeteilt werden können, sowie einen thematischen Elternabend pro Monat. Die Kinder näherten sich dem Thema „Ernährung“ mit Liedern, Spielen, Verkostungen und Bastelaktionen. Darüber hinaus schulten Bewegungsspiele Körperwahrnehmung und Geschicklichkeit. Die Eltern erhielten Informationen und praktische Tipps u. a. zu Bio-Lebensmitteln, Bewegung, Esskultur, Gesundheit oder Sinn und Unsinn von Nahrungsergänzungsmitteln.</p>
<p>An der Studie nahmen 444 Erst- und Zweitklässler aus insgesamt neun Grundschulen im Rhein-Neckar-Kreis teil. Zu Beginn erfassten die Kinderärzte des Universitätsklinikums Gewicht, Größe, Blutdruck, Taillen- und Hüftumfang der Kinder. Die Schüler wurden zufällig und klassenweise in zwei Gruppen eingeteilt: 249 Kinder durchliefen in ihrer Klasse das Präventionsprogramm, die übrigen 195 Schüler bildeten die Vergleichsgruppe, die nur an den Folgeuntersuchungen nach einem und nach zwei Jahren teilnahmen.</p>
<p><strong>Grundschulalter ist eine kritische Phase für späteres Übergewicht</strong></p>
<p>Zu Beginn des Programms waren insgesamt 64 Kinder im Alter zwischen sieben und acht Jahren übergewichtig. „Gerade das Grundschulalter ist eine kritische Phase für späteres Übergewicht und Adipositas“, erklärt Dr. Jürgen Grulich-Henn, Oberarzt am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin und Leiter der Studiengruppe. „In dieser Zeit entscheidet sich häufig, wer später unter Gewichtsproblemen leidet.“ Wichtig ist neben einer kindgerechten Ernährung ausreichend Bewegung: „Ein- oder zweimal in der Woche Sport gleicht die bewegungsfreie Zeit in der Schule oder vor dem Fernseher nicht aus, wenn diese überwiegt“, ergänzt Silke Lichtenstein. „Empfohlen ist eine halbe Stunde Sport pro Tag“.</p>
<p>Die Anregung zu mehr Bewegung und bedarfsgerechten Essgewohnheiten zeigte Wirkung: Im Verlauf von zwei Jahren sank der Anteil übergewichtiger Kinder in der Projektgruppe von rund 18 auf 13 Prozent signifikant ab, während er in der Kontrollgruppe anstieg. „Damit haben wir erstmals wissenschaftlich belegt, dass ein schulbasiertes Präventionsprogramm bei Grundschülern das Risiko, Übergewicht zu entwickeln, anhaltend senkt“, sagt Grulich-Henn. Die Ergebnisse werden vermutlich mittelfristig Auswirkungen auf die Gestaltung von Unterrichtsplänen an Grundschulen haben.</p>
<p>Gleichzeitig entwickelte das Team des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin das Programm „Gesund in die Zukunft – plus“ für Schüler der fünften Klassen in Förderschulen – das erste Programm zur Prävention von Übergewicht für diese Schulart. Das Pilotprojekt mit 16 Schülern verlief sehr erfolgreich: „Besonders eindrucksvoll war das außergewöhnlich motivierte und engagierte Arbeitsklima bei Lehrern und Schülern“, so Lichtenstein. Das Konzept gleicht dem Programm für Grundschulen, berücksichtigt allerdings die besonderen Bedürfnisse von Förderschülern. Die Ergebnisse der Studie wurden in der jüngsten Ausgabe der Monatsschrift Kinderheilkunde, dem Organ der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, veröffentlicht.<br />
Bild: Universitätsklinikum Heidelberg.</p>
<p>Literatur:<br />
Lichtenstein, S. , U. Teufel, C. Weiland, N. Engel, G. Engelmann, G.F. Hoffmann und J. Grulich-Henn. 2009.  Verminderung des Adipositasrisikos von Grundschülern durch ein schulbasiertes Präventionsprogramm. (Abstract) AdipositasSpektrum 5 24-24.</p>
<p>Lichtenstein, S. , U. Teufel, C. Weiland, N. Engel, G. Engelmann, G.F. Hofmann und  J. Grulich-Henn.  2009.  Ein 6-monatiges Präventionsprogramm vermindert das Adipositasrisiko von Grundschülern. (Abstract) Klinische Pädiatrie 221 101-102.</p>
<p>Lichtenstein, S.,  Teufel, U.,  Weiland, C.,  Engel, N., Engelmann, G.,   Hoffmann, G.F., Grulich-Henn, J.. 2011. Adipositasprävention in Grundschulen.<br />
Nachhaltige Senkung des Adipositasrisikos bei Grundschülern mittels schulbasiertem Präventionsprogramm.<br />
Monatsschrift Kinderheilkunde 159:751-757.</p>
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