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	<title>LifeStyleSite.De &#187; Herzerkrankungen</title>
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		<title>Aufgepasst: Winterzeit – Bluthochdruckzeit</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 15:10:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Die kommende kalte Jahreszeit birgt weit mehr Gesundheitsgefahren als Erkältungskrankheiten und Grippeinfekte. So sind Herz-Kreislauf-bedingte Todesfälle im Winter etwa 20- bis 50-fach häufiger als in der warmen Jahreszeit. Die Erklärung: „Der Blutdruck schwankt nicht nur im Laufe eines Tages, sondern auch im Verlauf der Jahreszeiten. Das gleiche gilt für Folgeerkrankungen wie Schlaganfall oder Durchblutungsstörungen des Herzens (koronare Herzerkrankungen). Im Winter ist der Blutdruck deutlich höher und damit auch das Risiko für schwere Komplikationen“, so Professor Dr. med. Dr. h.c. Björn Lemmer, Direktor des Instituts für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie der Universität Heidelberg. </p>
<p>Warum der Blutdruck im Winter ansteigt, ist noch nicht vollends geklärt, beobachtet wurde aber, dass die Herzfrequenz niedriger ist und zudem auch die Konzentration von gefäßerweiterndem Stickstoffmonoxyd abnimmt. Die Gefäße werden enger und lassen den Blutdruck steigen, was die besinnliche Winterzeit für die geschätzten 30 Millionen Menschen, die in Deutschland unter Bluthochdruck leiden, zu einer besonders risikoreichen Zeit macht.</p>
<p>Die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® &#8211; Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention empfiehlt daher allen, vor allem aber Menschen mit Bluthochdruck, eine regelmäßige Blutdruckkontrolle. „Die strikte Einhaltung des Zielwerts unter 140/90 mmHg ist aufgrund des saisonalen Risikos gerade im Winter wichtig“, so Geschäftsführer Dr. Joachim Leiblein, „wer drüber liegt, sollte in jedem Fall mit seinem Hausarzt sprechen.“ Möglicherweise reicht eine leichte Änderung des Lebensstils aus, um die Werte in den Normbereich zu bringen – denn gerade im Winter neigt man zu weniger Bewegung und deutlich kalorienreichere Kost. Viele Betroffene können ihr Risiko also bereits senken, indem sie weniger Adventsgebäck und Weihnachtsbraten, stattdessen mehr Obst und Gemüse essen und auch Sporteinheiten ins Festtagsprogramm einbauen. Auch Salz sollte vom Speiseplan gestrichen werden. Einige Patienten benötigen aber auch eine intensivere medikamentöse Therapie, um den Blutdruck erfolgreich zu senken. In jedem Fall gilt: Um gesundheitlich nicht ins Schlittern zu kommen, ist gerade im Winter ist eine strikte Blutdruckkontrolle wichtig!</p>
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		<title>Menopause erhöht nicht das Risiko für Herzerkrankungen</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 09:16:40 +0000</pubDate>
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<p>Forscher der &#8220;Johns Hopkins University School of Medicine&#8221; kommen nach einer umfangreichen Datenanalyse zu dem Schluß, dass alleine das Alter und nicht fehlende Hormone, die Anzahl von Herzerkrankungen bei Frauen erklärt. Diese Ergebnisse stehen im Gegensatz  zur vorherrschenden Meinung, die Menopause sei für das  Ansteigen der Herzerkrankungen bei Frauen verantwortlich.<br />
Die Ergebnisse, die im „British Medical Journal“ veröffentlicht sind, könnten  Bedeutung bei der Einschätzung der Herzgesundheit von Frauen vor den Wechseljahren haben.<br />
&#8220;Unsere Daten zeigen, dass es keinen großen Anstieg für tödliche Herzattacken nach der Menopause bei Frauen gibt&#8221;, sagt Dhananjay Vaidya, Professor an der Johns Hopkins University School of Medicine und Leiter der Studie. &#8220;Wir glauben, dass die Herz- und Arterienzellen &#8211; wie jedes andere Körpergewebe &#8211; einem Alterungsprozess  unterliegen. Jedes weitere Lebensjahr der Frau nach der Menopause, lässt das Risiko für Herzerkrankungen ansteigen. Altern ist demnach die richtige Erklärung und nicht die Menopause und die mit ihr verbundene Hormonveränderung&#8221;, so der Experte weiter. Zwar spielt die Menopause eine Rolle bei anderen Erkrankungen der Frau, bei Brustkrebs beispielsweise, doch verlangsamt sich die Todesrate in der Menopause, möglicherweise durch die homonelle Veränderung. </p>
<p>Die Wissenschaftler kamen zu dieser Schlußfolgerung über die Analyse der Sterberegister, die in England, Wales und den USA von 1916 bis 1945 geführt wurden. Sie fanden heraus, dass nach der Menopause in jeder Kohorte kein Ansteigen der weiblichen Todesrate zu erkennen war. Mit jedem Lebensjahr nach der Menopause steigt  die Herzinfarktsterblichkeit bei Frauen um fast 8 Prozent.</p>
<p>Männer erkranken dagegen in den 40er-Lebensjahren häufiger an Herzinfarkten. Vor dem 45. Lebensjahr steigt die Zahl der Herzinfakttodesfälle um bis zu 30 Prozent pro Jahr. </p>
<p>Danach kommt es zu einer starken „Verlangsamung“ des Anstiegs auf 5,2 Prozent pro Jahr. Männer und Frauen erreichen dadurch eine ähnliche Herzinfarkthäufigkeit. Hormone können also keine Rolle dabei spielen. -Ingrid Mosblech-Kaltwasser<br />
Quelle: www.newswise.com</p>
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		<title>Deutsche Studie zu dicken Kindern: Geschädigte Herzen der Generation XXL</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 12:44:54 +0000</pubDate>
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<p>31.08.2011- Übergewichtige Kinder haben bereits Veränderungen am Herzen, wie sie bei erwachsenen Patienten mit arteriellem Bluthochdruck, Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“) und Erkrankungen der Herzkranzgefäße (Koronare Herzkrankheit) auftreten. Fettleibigkeit („Adipositas“) ist somit nicht nur ein Risikofaktor für spätere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern kann bereits im Kindesalter mit einer verschlechterten systolischen und diastolischen Funktion der linken Herzkammer („linker Ventrikel“) einher gehen, berichtet der Kardiologe Dr. Norman Mangner (Universität Leipzig) auf dem Europäischen Kardiologenkongress (ESC) in Paris.</p>
<p>Das Forscherteam untersuchte mittels Ultraschall 46 adipöse und 38 normalgewichtige Kinder auf das Vorliegen von Veränderungen des Herzmuskels. Die adipösen Kinder waren im Schnitt 13 Jahre alt und hatten einen<a href="https://www.uni-hohenheim.de/wwwin140/info/interaktives/bmi.htm"> BMI</a> von 31 kg/m², die normgewichtigen Kinder waren 14 Jahre alt und wiesen einen BMI von 19 kg/m² auf. Adipöse Kinder hatten im Vergleich zu dem normgewichtigen Kollektiv einen erhöhten systolischen (115 vs. 108 mmHg) und diastolischen Blutdruck (63 vs. 59 mmHg).</p>
<p>Das Auftreten von Adipositas bei Kindern und Jugendlichen ist auf einem erschreckend hohen Niveau: 11,4 Prozent der deutschen Kinder sind übergewichtig, 7,2 Prozent fettleibig. Adipositas geht bei Kindern und Jugendlichen mit Risikofaktoren wie erhöhten Blutdruckwerten, einer gestörten Glukosetoleranz bis hin zum Diabetes mellitus sowie Störungen des Fettstoffwechsels einher. Die Häufigkeit eines metabolischen Syndroms soll epidemiologischen Studien zufolge bei adipösen Kindern 50 Prozent betragen.</p>
<p>Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit heute mehr als 7800 Mitgliedern. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen und die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder. 1927 in Bad Nauheim gegründet, ist die DGK die älteste kardiologische Gesellschaft in Europa. Weitere Informationen unter <a href="http://www.dgk.org">www.dgk.org</a></p>
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		<title>Es ist offiziell &#8211; Schokolade hält Herz gesund</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 09:35:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Schokoladenkonsum kann das Risiko für Herzerkrankungen um ein Drittel reduzieren. Die Ergebnisse der umfangreichen Datenanalyse, die auf  www.bmj.com veröffentlicht sind und auf dem heutigen  Europäischen Kardiologenkongress (ESC) in Paris vorgestellt werden, lassen vermuten, dass Antioxidantien und anti-entzündliche Inhaltsstoffe der Schokolade diese Wirkung erzeugen. Schon vorherige Untersuchungen hatten diesen Zusammenhang liefern, ohne jedoch letzte Klarheit über ihn formulieren zu können.<br />
Die Studie umfasste Datenmaterial von über 100.000 Teilnehmern und stellte dabei zwei Gruppen einander gegenüber, wobei eine Gruppe kaum, die andere jedoch den höchsten Schokoladenkonsum aufwies. Es stellte sich heraus, dass der höchste Schokoladenkonsum im  Zusammenhang mit einer 37%-igen Reduktion für Herzerkrankungen und 29%-iger Minderung des Schlaganfallrisikos einherging. Die Studie unterschied dabei nicht zwischen dunkler- oder Vollmilchschokolade sowie anderen kakaohaltigen Lebensmitteln. Keine Risikoreduktion sind bei Patienten mit Herzfehlern gefunden worden.<br />
Da Schokolade mit 500 Kalorien pro 100 g jedoch sehr kalorienreich ist, sollte beim Verzehr darauf geachtet werden. Denn Übergewicht wiederum steigert das Risiko für Herzerkrankungen und Diabetes. &#8211; Ingrid Mosblech-Kaltwasser<br />
Quelle: <a href="http://www.bmj.com/cgi/doi/10.1136/bmj.d4488">BMJ</a></p>
<p>Wer  tolle Schokoladenrezepte mag, findet unter<br />
 <a href="http://www.schokoholismus.de/">http://www.schokoholismus.de/</a> eine Vielzahl und viele Adressen und Anregungen zum Thema.</p>
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		<title>Auch moderates körperliches Training nutzt Frauenherzen</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 17:55:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Nach dem Mittag- oder Abendessen einen Spaziergang einlegen oder täglich die Treppen hochsteigen, anstatt den Lift zu benutzen, schützt insbesondere das weibliche Herz vor Erkrankungen. Bisher ging die Wissenschaft davon aus, dass bis zu 300 Minuten  körperliches Training pro Woche das Risiko für Herzerkrankungen senkt. Nun kommt eine Studie der Harvard University School of Public Health in Boston zu dem Ergebnis, dass schon ein geringerer Zeitaufwand von etwa 150 Minuten ausreicht.<br />
Die Studie ist in der Fachzeitschrift &#8220;Circulation&#8221; veröffentlicht und stellt eine Datenanalyse von insgesamt 33 Untersuchungen zum Thema gesundheitlicher Nutzen körperlicher Aktivität dar.<br />
Zwischen gar keinem oder nur moderatem Training  besteht demnach ein wichtiger Unterschied. Und wer anfangs nur wenig trainiert, steigert sich in der Regel. Nur gar nichts tun, ist schlecht.<br />
Mit moderatem Training sind ein schneller Spaziergang, Gartenarbeit, Tennis spielen oder tanzen gemeint. Dagegen betrachtet man Jogging, einige Bahnen schwimmen usw. schon als kraftvolles körperliches Training. Also, worauf warten Sie ? Los geht&#8217;s ! </p>
<p>Übrigens würde jede zweite berufstätige Frau in Deutschland gerne mehr Sport treiben, hat aber schlicht keine Zeit dafür. 51 Prozent der befragten berufstätigen Frauen lassen den Sport darum oft ausfallen, weil ihr Job sie zu sehr belastet. Dabei bedeutet Sport für sie vor allem Spaß (67 Prozent) und Erholung (68 Prozent). Wie wichtig Sport ist, zeigt folgendes Ergebnis: 44 Prozent der befragten Frauen sagten, sie litten häufig unter Rückenschmerzen. Dies ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag von BRIGITTE BALANCE.<br />
Wie Frauen es doch schaffen, Sport in ihr Leben fest zu einzubauen, erzählen sie in der neuen Ausgabe 4/2011 von BRIGITTE BALANCE, die am 3. August erscheint.<br />
I.Mosblech-Kaltwasser<br />
Foto: www.piqs.de</p>
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		<item>
		<title>Überstunden erhöhen Risiko für Herzanfall</title>
		<link>http://www.lifestylesite.de/medizinundgesundheit/uberstunden-erhohen-risiko-fur-herzanfall</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 13:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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London (pte/06.04.2011) &#8211; Arbeitet man mehr als elf Stunden am Tag, so wird das Risiko einer Herzerkrankung deutlich erhöht. Das Herzrisiko erhöht sich laut einer Studie des University College London für Menschen, die Überstunden machen, um bis zu 67 Prozent. ...]]></description>
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<p>London (pte/06.04.2011) &#8211; Arbeitet man mehr als elf Stunden am Tag, so wird das Risiko einer Herzerkrankung deutlich erhöht. Das Herzrisiko erhöht sich laut einer Studie des University College London  für Menschen, die Überstunden machen, um bis zu 67 Prozent. Grundlage für die Studie waren die Daten von mehr als 7.000 britischen Beamten, die seit 1985 begleitet wurden. Das Team um Mika Kivimäki schlägt vor, dass Ärzte ihre Patienten zu ihren Arbeitsstunden befragen sollten.</p>
<p>Die Studienergebnisse zeigten, dass es absolut sinnvoll ist, diese Frage standardmäßig zu stellen. Dadurch könnte zum Beispiel die Medikation bei Herzerkrankungen beeinflusst werden. Zusätzlich ist diese Frage für Menschen, die zu viel arbeiten eine Warnung. Das gilt vor allem dann, wenn bereits andere Risikofaktoren bestehen.</p>
<p><strong>Deutlich erhöhtes Risiko</strong></p>
<p>Im Laufe von elf Jahren erlitten 192 Teilnehmer einen Herzanfall. Menschen, die elf Stunden oder mehr am Tag arbeiteten, verfügten über ein um mehr als die Hälfte erhöhtes Risiko. Wurden weitere bekannte Risikofaktore wie hoher Blutdruck berücksichtigt, wurden die Vorhersagen noch präziser. Die Forscher gehen davon aus, dass durch gezielte Fragen der Ärzte zusätzliche 6.000 der 125.000 Menschen, die jährlich in Großbritannien einen Herzanfall erleiden, ausfindig gemacht werden könnten.</p>
<p><strong>Harte Arbeit bringt doch um</strong></p>
<p>In einem nächsten Schritt sei laut den Wissenschaftlern zu untersuchen, ob geringere Arbeitszeiten auch tatsächlich die Gesundheit des Herzens verbessern. Stephen Holgate vom Medical Research Council  erklärte, dass diese Studienergebnisse dazu beitragen könnten, doch zweimal darüber nachzudenken, ob das alte Sprichwort &#8220;Harte Arbeit bringt einen nicht um&#8221;, wirklich stimmt.</p>
<p>Experten gehen laut BBC, davon aus, dass eine Reihe von Faktoren eine Rolle spielen könnten. Dazu gehören ein nicht entdeckter hoher Blutdruck, Stress, Angstgefühle, Depressionen und Persönlichkeitsmerkmale wie ein Getriebensein, Aggressionen oder Gereiztheit. Details der aktuellen Studie wurden in den Annals of Internal Medicine  veröffentlicht. (Ende) </p>
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		<title>Wie der Winter unsere Gesundheit herausfordert</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 08:25:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Ja, es gibt auch einige gute Seiten des Winters. Die kalten Temperaturen sind wie ein riesiger öffentlicher Gesundheitsdienst, denn sie töten kleine, schädliche Insekten und Mikroorganismen. Ein natürlicher Vorgang, der möglicherweise durch den Klimawandel gestört werden wird. Kaltes Wetter hält uns schlank, da es unseren Stoffwechsel anregt, vorausgesetzt wir sitzen nicht nur auf der Couch und essen Unmengen an Süssigkeiten.</p>
<p>Doch nun zur negativen Seite dieser Jahreszeit: Zahlreiche Studien belegen, dass die Todesrate im Winter ansteigt. Einmal durch Herzerkrankungen, aber auch durch Schlaganfälle und Herzinfarkt. Und natürlich ist die Grippe ein Ereignis, das der Winter veranstaltet.</p>
<p>Winterdunkelheit &#8211; nur wenige lieben sie wirklich. Die meisten leiden eher darunter und nicht wenige erwischt die Winterdepression. Zuwenig Licht durch die kurzen Wintertage lässt einen Mangel an Vitamin D entstehen &#8211; in Kombination mit der Kälte kein angenehmes Doppel.</p>
<p>Wenn es nicht zu kalt ist, kann sich der menschliche Organismus ganz gut auf die Temperaturen einstellen. Treffen wir auf kaltes Wasser oder Luft, so zieht sich das filigrane Netzwerk der Blutgefäße zusammen und das Blut kann so schnell die inneren Organe lebensnotwendig versorgen.<br />
Doch wir zahlen einen Preis für diese Neuverteilung: Verminderter Blutfluss in den Fingern, Zehen und anderen äußeren Teilen des Körpers (Nase, Ohren) macht diese nun verletzlicher für Frost. Flüssigkeit friert bei Tiefsttemperaturen im und um das Gewebe rasch.</p>
<p>Schüttelfrost ist übrigens eine Schutzreaktion des Körpers gegen fallende Körpertemperaturen. Die schnellen, rhythmischen Muskelkontraktionen versorgen mit Wärme und helfen dem restlichen Körper, warm zu bleiben. Ähnlich wirken schnelle Bewegungen der Arme nach rechts und links und Stampfen mit den Füßen.</p>
<p>Die meisten von uns verbringen den Winter im Warmen zuhause und meiden die Kälte, aber ein wenig Zeit daußen zu verbringen, ist keine schlechte Sache. Die Kälte trainiert die Blutgefäße der Haut. Ein zusätzlicher Effekt sind rote Wangen ohne Rouge.</p>
<p>Bei Neugeborenen reguliert das „braune Fett“ die Körpertemperatur. Das braune Fett verschwindet zumeist mit dem Alter, aber Positronen-Emissions-Tomographie-Untersuchungen konnten zeigen, dass Erwachsene noch Reste des „braunen Fettes“ behalten.<br />
Menschen, die im Freien arbeiten, haben davon mehr als jene, die sich meistens drinnen aufhalten. Niederländische Wissenschaftler berichteten im “New England Journal of Medicine”, dass Temperaturen um die 16 ° bei 23 von 24 Testteilnehmern das braune Fett aktivieren. http://<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Braunes_Fett">de.wikipedia.org/wiki/Braunes_Fett</a></p>
<p>Niemand will vermutlich kaltes Wetter als Diätplan nutzen. Doch wenn wir uns durch diesen Winter gezittert haben, brauchen wir ein paar Trostpflästerchen. Bestimmt haben wir durch die Kälte wenigstens einige dieser braunen Fettzellen angezündet und Kalorien verbrannt.</p>
<p><strong>Kalte Temperaturen kennt man auch in der Medizin als Therapeutikum</strong>.<br />
 Wie wir alle wissen: Beulen, Bänderdehnungen, Verstauchtes, Verdrehtes  oder  Geprelltes wird besser, wenn Eispackungen aufgelegt werden. Doch im Gegensatz zur lokalen Kältebehandlung per Eispackung, kann die Ganzkörperkältetherapie nicht nur auf das Gewebe wirken, vielmehr laufen dann eine Reihe von biochemischen und hormonellen Prozessen ab. Bluttests konnten zeigen, dass wenige Minuten nach einer Kältetherapie der Ausstoss des Neurotransmitters Norepinephrin um das Zwei- bis Dreifache steigt. Neurotransmitter wirken auf das Nervensystem und spielen auch eine Rolle bei der Schmerzempfindung. Viele Patienten können darum die therapeutische Kältekammer schmerzfrei verlassen.</p>
<p>Das Einsatzgebiet der Kryotherapie reicht von der Behandlung chronisch entzündlicher Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, über Autoimmunerkrankungen, Lungenerkrankungen und Tinnitus bis hin zur Schuppenflechte. Positive Auswirkungen kennt man auch bei chronischen Schlafstörungen, Kopfschmerzen, sowie bei depressiven Verstimmungen. Die Vitalkapazität steigt, die Verkrampfung der Bronchien nimmt ab, die Sauerstoffsättigung des Blutes wird erhöht und der Kohlendioxidgehalt sinkt.</p>
<p><strong>Die Idee kam aus Japan</strong><br />
In experimentellen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass die Kältebehandlung in Blutdruck, Stoffwechsel und nervliche Steuerung eingreift. Schon in den 1970er Jahren befasste sich der japanische Arzt Dr. Toschima Yamauchi mit Patienten, die an entzündlich rheumatischen Erkrankungen litten und auf eine medikamentöse Therapie nicht ansprachen. Durch Kältetherapie gelang es ihm, den vorher immobilen Patienten zu helfen. Ihr Entzündungszustand konnte wesentlich verbessert, ihre Beweglichkeit deutlich erhöht werden.<br />
Für manche Menschen ist das medizinische Frieren aber verboten: bei Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen und bei Diabetes im fortgeschrittenen Stadium.</p>
<p><strong>Und nun zum Schluss noch einige Tipps, die helfen, Hautschäden im Winter vorzubeugen</strong></p>
<p><a href="http://lifestylesite.de/wp-content/uploads/2010/01/haut_gr.jpg"><img src="http://lifestylesite.de/wp-content/uploads/2010/01/haut_gr.jpg" alt="haut_gr" title="haut_gr" width="419" height="502" class="alignleft size-full wp-image-1461" /></a>Nicht nur bei Schnee und Eis werden die Lippen spröde und rissig. Schon bei kaltem Wetter sollten Männer und Frauen Lippenpflegestifte nutzen.</p>
<p>Der Wechsel zwischen eisigen Winden und trockener Heizungsluft können die Haut im Winter leicht überfordern. Der natürliche Feuchtigkeitsfilm, der vor Bakterien und anderen Krankheitseinflüssen schützen soll, wird stark beansprucht.<br />
Besonders die Lippen werden bei kaltem Wetter häufig spröde und rissig, da sie nicht über Talg- und Schweißdrüsen verfügen. Lippenpflegestifte gleichen den entstandenen Feuchtigkeitsverlust aus und pflegen. Da macht der Winter keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Also auch Männer  sollten dieser Tage zum Pflegestift greifen.</p>
<p>Hände besitzen ebenfalls nur wenige Talgdrüsen und trocknen schnell aus, darüberhinaus sind sie zumeist ungeschützt vielen Herausforderungen ausgesetzt. Es empfiehlt sich deshalb, am Waschbecken immer eine Tube Handcreme stehen zu haben, um die Hände nach dem Waschen einzucremen.</p>
<p><strong>Alternative zu Vollbädern</strong><br />
Kalt-warme Wechselduschen oder Saunagänge fördern die Durchblutung der Haut. Anstelle von Badeschaum können Ölbäder auf mineralischer oder pflanzlicher Basis verwendet werden. Diese versorgen die Haut mit Pflegestoffen und wirken gleichzeitig rückfettend. Zusätzlich sollte die Haut mehrmals wöchentlich eingecremt werden. Viele Hersteller bieten hierfür Hautpflegecremes an, die einen erhöhten Fettanteil besitzen und somit eine reizlindernde und beruhigende Wirkung haben.</p>
<p><strong>Hautpflege von innen</strong><br />
Besonders wichtig im Winter ist eine gesunde Ernährung mit frischem Obst und Gemüse sowie viel Flüssigkeit. Kräutertees oder Mineralwasser füllen den Feuchtigkeitsspeicher der Haut wieder auf. Frisches Obst und Gemüse sind darüber hinaus besonders gute Energielieferanten. Sie bringen das Immunsystem in Schwung und wirken sich positiv auf die Haut aus. Den Konsum von Alkohol oder Kaffee sollte man hingegen eher einschränken. –IMK-</p>
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		<title>Unterdrückter Ärger steigert Herzrisiko bei Männern</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 10:30:04 +0000</pubDate>
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<p>24.11.2009 &#8211; Männer, die ihren Ärger nicht offen zeigen &#8211; wenn sie zum Beispiel unfair behandelt werden &#8211; verdoppeln ihr Herzinfarktrisiko. Wissenschaftler des Stressforskningsinstitutet der Universität Stockholm haben die Daten von 2.755 männlichen Angestellten analysiert, die zu Beginn der Studie noch keinen Herzanfall erlitten hatten.</p>
<p>Diese wurden gefragt, wie sie mit Konflikten im Beruf entweder mit Vorgesetzten oder Kollegen umgingen. Das Team um Constanze Leineweber berichtet, dass es einen starken Zusammenhang zwischen aufgestautem Ärger und Herzerkrankungen gibt. Details der Studie wurden im Journal of Epidemiology and Community Health veröffentlicht.</p>
<p><strong>Versteckte Bewältigung</strong></p>
<p>Die Wissenschaftler bezeichneten die verschiedenen Strategien, Dinge für sich zu behalten, als versteckte Bewältigung. Die Teilnehmer wurden gefragt, welche Strategien sie anwendeten:</p>
<li> Ereignisse vorbeigehen zu lassen ohne etwas zu sagen
</li>
<li> aus einem Konflikt einfach auszusteigen
</li>
<li>Symptome wie Kopf- oder Magenschmerzen zu haben </li>
<li>oder zu Hause schlechter Laune zu sein.</li>
<p>Faktoren wie Rauchen, Alkohol, körperliche Aktivität, Bildung, Diabetes, Anforderungen im Beruf und Entscheidungsfreiheit wurden berücksichtigt, Blutdruck, BMI und Cholesterinwerte gemessen. Die Männer waren zu Beginn der Studie in den Jahren 1992 bis 1995 durchschnittlich 41 Jahre alt. Informationen über einen Herzanfall oder Tod aufgrund eines Herzanfalls bis zum Jahr 2003 wurden aus den nationalen Datenbanken zu Krankenhausaufenthalten und Todesfällen entnommen.</p>
<p>Bis 2003 hatten 47 der 2.755 Männer einen Herzanfall oder starben an einer Erkrankung des Herzens. Jene, die häufig oder oft einfach einem Konflikt auswichen oder nichts sagten, verfügten über ein doppelt so hohes Herzrisiko als jene Männer, die sich unangenehmen Situationen stellen und versuchten sie zu lösen. Kopf- und Magenschmerzen oder schlechte Laune zu Hause erhöhten das Risiko nicht.</p>
<p><strong>Physiologische Spannungen und erhöhter Blutdruck</strong></p>
<p>Die Forscher gehen davon aus, dass Ärger &#8211; wenn er nicht gezeigt wird &#8211; zu physiologischen Spannungen und in der Folge zu einem erhöhten Blutdruck führen kann. Dieser kann seinerseits kardiovaskuläre Schäden verursachen. Leineweber zeigte sich selbst überrascht, dass der Zusammenhang zwischen aufgestautem Ärger und Herzerkrankungen so stark war. Sie geht davon aus, dass Männer in Konfliktsituationen einfach instinktiv reagieren und nicht über ihr Verhalten nachdenken.<br />
Quelle: pte.at</p>
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		<title>Eisentherapie kann vielen Herzkranken helfen</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 15:21:08 +0000</pubDate>
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<p>23.11.2009 &#8211; Forscher der Charité &#8211; Universitätsmedizin Berlin haben entdeckt, dass intravenös verabreichte Eisenpräparate die Lebensqualität vieler Herzkranker deutlich verbessern können.</p>
<p>Das Team um Prof. Stefan Anker von der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie am Campus Virchow-Klinikum leitete die weltweit erste große Studie zur Wirkung einer Eisentherapie bei Patienten mit Herzschwäche durch. Über seine Ergebnisse berichtet er in der aktuellen Ausgabe des New England Journal of Medicine*.</p>
<p>&#8220;Eisenmangel spielt bei sehr vielen schweren Erkrankungen eine Rolle&#8221;, erklärt Prof. Anker. Bekannt ist, dass bei Tumoren, Lungen- oder Nierenleiden ein Eisenmangel häufig in eine Anämie mündet. Dabei produziert der Körper entweder zuwenig roten Blutfarbstoff, das so genannte Hämoglobin, oder zuwenig rote Blutkörperchen, was zu körperlicher Schwäche, Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen, Ohnmachtsanfällen und Schlaflosigkeit führen kann. Diese Patienten bekommen schon heute oft eine Spritze mit Eisen. &#8220;Doch bisher dachte niemand daran, die Wirkung von Eisen auch bei Herzschwäche zu testen&#8221;, betont Prof. Anker. &#8220;Dabei konnte unsere Gruppe feststellen, dass die Gabe von intravenösem Eisen nicht nur herzkranken Menschen mit Anämie spürbar hilft, sondern auch denen, deren Krankheit &#8220;nur&#8221; mit einem Eisenmangel ohne Anämie einher geht.&#8221;</p>
<p>An der Studie beteiligten sich insgesamt 75 Kliniken in 11 Ländern. Die Forscher untersuchten 459 Patienten, die Symptome einer verminderten Pumpfunktion des Herzens zeigten und bei denen Eisenmangel im Blut nachgewiesen wurde. Zwei Drittel erhielten eine Therapie mit dem Wirkstoff Ferric Carboximaltose, ein Drittel ein Placebo. &#8220;Wir hatten mit einer so schnellen Besserung nicht gerechnet&#8221;, berichtet Prof. Anker. Doch schon nach vier Wochen Therapie zeigten sich signifikante Resultate. Nach 24 Wochen sagten 50 Prozent der Patienten mit Eisentherapie, dass sie sich wesentlich besser fühlten &#8211; in der Placebogruppe waren es nur 27 Prozent. Die Patienten mit Eisentherapie waren auch deutlich weniger kurzatmig. Die Strecke, die sie innerhalb von sechs Minuten zu laufen imstande waren, erhöhte sich um 35 Meter im Vergleich zur Placebogruppe. Auch die Lebensqualität der Patienten hatte sich deutlich gebessert.</p>
<p>&#8220;Intravenöses Eisen kann also vielen Patienten mit Herzschwäche wirklich helfen&#8221;, folgert Prof. Anker. &#8220;Nach unseren Ergebnissen ist es auch sehr gut verträglich. Der größte Vorteil liegt darin, dass es die Mittel schon gibt.&#8221; Er rät Patienten mit Herzschwäche, den Eisenspiegel testen zu lassen und bei Eisenmangel oder Anämie mit dem Arzt über eine intravenöse Therapie zu sprechen. Sein nächstes Vorhaben ist, die Wirkung von Eisen bei Patienten mit Herzschwäche ohne Einschränkung der Pumpfunktion zu testen. &#8220;Es ist gut möglich, dass wir hier auf ein weites Forschungsfeld gestoßen sind.&#8221;</p>
<p>*Stefan D. Anker et al.: Ferric Carboxymaltose in Patients with Heart Failure and Iron Deficiency. In: The New England Journal of Medicine. November 2009.</p>
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		<title>Frauen weiter benachteiligt</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 09:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Genf &#8212; Trotz beträchtlicher Fortschritte in den letzten Jahrzehnten geht die Gesundheitsvorsorge weltweit  häufig an den Bedürfnissen von  Frauen und Mädchen vorbei. Dies betrifft insbesondere  heranwachsende und ältere Frauen, so ein Bericht der Weltgesundheitsorganisation.</p>
<p>Demnach leben Frauen zwar länger, doch sind  HIV, Schwangerschafts-bezogene Erkrankungen und Tuberkulose weiterhin weltweit die häufigsten Verursacher tödlicher Erkrankungen bei Frauen im Alter zwischen 15 und 45. Herzinfarkt und Schlaganfall werden oftmals als typisch männliche Probleme bezeichnet, doch oft zeigen Frauen hier andere Symptome als Männer, deshalb werden bei ihnen weniger Diagnosen von Herzerkrankungen gestellt. Mit tödlichen Folgen, denn neben Schlaganfällen sind Herzerkrankungen die häufigsten tödlichen Erkrankungen bei Frauen. Ebenfalls tendieren Frauen dazu, erst später an Herzerkrankungen zu leiden als Männer.<br />
Da sie in der Regel länger leben, machen Frauen auch einen wachsenden Anteil der älteren Bevölkerung aus. Gesellschaften müssen sich auf diese Herausforderung vorbereiten, um die gesundheitlichen Probleme und Kosten des Alters bewältigen zu können und um sich den  großen sozialen Veränderungen bei der Organisation der Arbeit, Familie und der sozialen Versorgung stellen zu können.<br />
Trotz einiger biologischer Vorteile, leiden Frauen unter ihrem niedrigen sozio-ökonomischen Status.<br />
Der eingeschränkte Zugang zu Bildung und beruflichen Führungspositionen begrenzen die Fähigkeiten von Frauen, ihre und die Gesundheit ihrer Familie zu schützen. Bedingt durch kulturelle und sozio-ökonomische Unterschiede zwischen den Ländern und Regionen in Bezug auf die Frauengesundheit existieren für Frauen und Mädchen ähnliche Herausforderungen, insbesondere Diskriminierung, Gewalt und Armut. Dies erhöht ihr Risiko für eine schlechte Gesundheit.</p>
<p>Durch biologische und kulturelle  Unterschiede  sind die Risiken für Frauen im Bereich HIV/AIDS größer als bei Männern, das Wissen über HIV gering und damit die Fähigkeit begrenzt, Safer Sex auszuhandeln. &#8220;Wir werden keine signifikanten Fortschritte erkennen können, solange Frauen als Bürger zweiter Klasse in so vielen Teilen der Welt angesehen werden&#8221;, so Dr. Chan. &#8220;In vielen Gesellschaften üben Männer die politische, soziale und ökonomische Kontrolle aus. Der Gesundheitssektor ist davon ebenfalls betroffen. Diese ungleichen Machtverhältnisse führen zu Ungleichheiten beim Zugang zur Gesundheitsversorgung und bei der Kontrolle der  Gesundheitsressourcen&#8221;, fügt sie hinzu. Veränderungen der Politik und Aktionen sind im und jenseits des Gesundheitsbereichs dringend notwendig.</p>
<p>Der Bericht versucht, Schlüsselbereiche für notwendige Reformen im und ausserhalb des Gesundheitsbereichs zu identifizieren. Diese umfassen die Definition von Mechanismen für den Aufbau einer starken Führung unter umfassender Mitwirkung von Frauenorganisationen, die  Stärkung von Gesundheitssystemen, um den Bedürfnissen von Frauen besser zu entsprechen, die Herbeiführung von Veränderungen in der öffentlichen Politik, um deutlich zu machen, wie soziale und ökonomische Bestimmungsfaktoren der Gesundheit sich negativ auf Frauen auswirken, und den Aufbau von Datenbanken, um Fortschritte besser verfolgen zu können.  -IMK-</p>
<p>Quelle: WHO<br />
Foto: Quelle www.piqs.de/DettE</p>
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