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	<title>LifeStyleSite.De &#187; Herzinfarkt</title>
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		<title>Nach Infarkt: Körpereigenes Protein schwächt das Herz zusätzlich</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 10:49:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>Ein körpereigenes Eiweiß schädigt bei chronischer Herzschwäche, z.B. nach einem Herzinfarkt, das angegriffene Herz zusätzlich: Es verringert die Fähigkeit der Herzmuskelzellen, sich zusammenzuziehen, das Herz verliert an Pumpkraft. Die molekularen Zusammenhänge haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg um Dr. Philip Raake erforscht und jetzt in der renommierten Fachzeitschrift &#8220;Circulation&#8221; veröffentlicht. Das schwächende Protein GRK2, das im Herzen von Patienten mit Herzinsuffizienz in mehr als doppelt so hoher Konzentration wie bei Gesunden vorkommt, ist ein vielversprechender Angriffspunkt für neue Therapien. Diese könnten z.B. die gängigen Behandlungskonzepte sinnvoll ergänzen.</p>
<p>Rund drei Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischer Herzinsuffizienz, bis zu 30 Prozent von ihnen sterben jährlich daran. Bei ungefähr zwei Dritteln der Betroffenen ist ein Herzinfarkt der Auslöser für die unheilbare Erkrankung. Der Anteil an zerstörtem Gewebe allein erklärt allerdings nicht den zunehmenden Funktionsverlust des Herzens. &#8220;Das Herz kompensiert den Schaden durch Mehrarbeit. Dabei werden molekulare Kettenreaktionen angestoßen, die auf Dauer auch die verbliebenen gesunden Herzzellen schädigen&#8221;, sagt Dr. Raake, Oberarzt und Leiter des Labors &#8220;Molekulare Zielstrukturen bei Herzerkrankungen&#8221; (Klinik für Kardiologie an der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. Hugo A. Katus, Abteilung Molekulare und Translationale Kardiologie, Leiter Prof. Dr. Patrick Most). &#8220;Wenn wir diese Mechanismen besser verstehen, können wir sie gezielt unterbrechen und die Leistungsfähigkeit des Herzens erhalten.&#8221;   </p>
<p><strong>Protein schützt gesunde Herzen vor Stress </strong></p>
<p>Eine Schlüsselrolle bei einer solchen Kettenreaktion spielt das Protein GRK2 (G-Protein gekoppelten Rezeptorkinase 2). &#8220;Wahrscheinlich erfüllt GRK2 im gesunden Herzen eine Schutzfunktion: Es macht Herzzellen unempfindlich gegenüber Stresshormonen und verhindert, dass Blutdruck und Herzfrequenz in Stresssituationen dauerhaft erhöht bleiben&#8221;, so Raake. Auch ein geschädigtes Herz bedeutet für den Körper Stress &#8211; allerdings ohne zeitliche Begrenzung. Der GRK2-Spiegel im Herzen bleibt dauerhaft erhöht. </p>
<p>Im Dauereinsatz bringt das Protein jedoch keinen Nutzen. Im Gegenteil: 2008 zeigte Raake mit seinem Team, dass es Mäusen, die kein GRK2 bilden können, nach einem Herzinfarkt deutlich besser geht als Mäusen mit diesem Eiweiß. Ihr Herz blieb leistungsfähiger, ihre Überlebenschance war signifikant verbessert. Die Ergebnisse belegten, dass GRK2 maßgeblich zum chronischen Verlauf der Herzinsuffizienz beiträgt. </p>
<p><strong>GRK2 hemmt Kalziumtransport in Herzmuskelzellen</strong></p>
<p>Eine Erklärung für die schädliche Wirkung fanden die Heidelberger Wissenschaftler nun in der aktuellen Forschungsarbeit: GRK2 verringert die Fähigkeit der Herzmuskelzellen, sich zusammenzuziehen. Muskelzellen benötigen für die Kontraktion Kalzium, das sie in einem speziellen Speichersystem in ihrem Innern bereit halten. Kommt das Signal zur Kontraktion, wird Kalzium in die Zelle ausgeschüttet &#8211; sie verkürzt sich. Anschließend wird das Kalzium wieder in den Speicher zurück transportiert &#8211; die Zelle entspannt. Beide Vorgänge werden von GRK2 gehemmt. Das Herz verliert zunehmend seine Pumpkraft. &#8220;In Herzen von Mäusen ohne GRK2 ist der Kalzium-Austausch nach einem Herzinfarkt nicht beeinträchtigt&#8221;, so Raake.</p>
<p>Sogenannte Beta-Blocker, die aktuelle Standardtherapie bei Herzinsuffizienz, senken den GRK2-Spiegel nur leicht, da sie hauptsächlich auf andere Faktoren einwirken. &#8220;Mit einem Behandlungsansatz, der sich gezielt gegen GRK2 richtet, ließe sich die Therapie der Herzinsuffizienz ergänzen und verbessern&#8221;, ist sich der Kardiologe sicher. </p>
<p><strong>Gentherapie erfolgreich an Schweinen getestet</strong> </p>
<p>Mit seinem Team testete er bereits erfolgreich eine Gentherapie bei Schweinen nach Herzinfarkt. Mit Hilfe künstlich erzeugter Viren brachten die Wissenschaftler die genetische Information für ein Eiweiß in die Herzzellen ein, das GRK2 blockiert &#8211; allerdings bisher nicht in seiner Wirkung auf den Kalziumstoffwechsel. Mit Hilfe dieser eingeschleusten Erbinformation waren die Herzzellen in der Lage, den GRK2-Blocker selbst herzustellen. Die Herzleistung der Tiere verbesserte sich im Versuchszeitraum von sechs Wochen um rund 25 Prozent &#8211; vergleichbar mit dem Erfolg einer Beta-Blocker-Behandlung. Die Ergebnisse wurden im Januar 2012 im European Heart Journal veröffentlicht. &#8220;Wenn es uns gelingt, einen modifizierten GRK2-Blocker zu entwickeln, der spezifisch den Einfluss von GRK2 auf den Kalziumtransport hemmt, dann könnten sich die Behandlungsergebnisse noch verbessern&#8221;, blickt Dr. Raake in die Zukunft. </p>
<p>Als nächstes will Raake ebenfalls im Großtiermodell prüfen, ob die Kombination von Beta-Blockern und Gentherapie die Wirkung beider Ansätze verstärkt: Vorangegangene Studien an Kleintieren sprechen für einen solchen synergistischen Effekt.</p>
<p>Abb.: Dreidimensionale MRT-Aufnahme eines Herzens. Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg</p>
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		<title>Schnelle Hilfe: Neuer Labortest beschleunigt Herzinfarkt-Diagnose</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 11:57:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>Deutlich früher und sicherer als bisher können künftig viele Herzinfarkte diagnostiziert und damit auch erfolgreich behandelt werden. Wissenschaftler am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) haben einen Labortest entwickelt und erprobt, der innerhalb von drei Stunden mit 96prozentiger Wahrscheinlichkeit einen Herzinfarkt sicher bestimmt bzw. zu 100 Prozent ausschließt.<br />
„Bei herkömmlichen Tests liegt mitunter erst nach bis zu acht Stunden ein verlässliches Ergebnis vor. Dies kann dazu führen, dass der optimale Zeitpunkt für eine Herzkatheteruntersuchung verpasst wird“, sagt Prof. Dr. Stefan Blankenberg, Direktor der Klinik und Poliklinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie am UKE. Nachzulesen sind die neuen Erkenntnisse in der Studie „Serial Changes in High Sensitive Troponin I and Early Diagnosis of Myocardial Infarction“ im aktuellen Journal of the American Medical Association (JAMA).</p>
<p>Brustschmerz und Atemnot: Sehr häufig sind es diese Symptome, mit denen sich Patienten in der Notaufnahme wiederfinden. Die klassischen Anzeichen für einen Herzinfarkt können aber auch andere Ursachen haben. Ob tatsächlich jemand einen Herzinfarkt erlitten hat, entscheidet häufig das Elektrokardiogramm (EKG). Ist dieses nicht eindeutig, folgt der Nachweis von Troponin, einem Eiweiß, das der absterbende Herzmuskel freisetzt, wenn es zum Infarkt gekommen ist. Das Problem: Bisher verfügbare Tests können einen Anstieg des Werts erst nach bis zu acht Stunden im Labor verlässlich anzeigen. „Das hat zur Folge, dass wir Patienten lange beobachten müssen und eventuell nicht so früh behandeln können, wie es bei einem Infarkt eigentlich notwendig ist“, erläutert Prof. Blankenberg. „Mit unserem neuen, hoch sensitiven Troponin-Test können wir die Herzinfarktdiagnostik und damit auch die Behandlung der Patienten dagegen wesentlich beschleunigen.“</p>
<p>Der neue Labortest, den das Pharmaunternehmen Abbott Diagnostics mit Unterstützung von UKE-Wissenschaftlern entwickelt hat, setzt auf eine wiederholte Bestimmung des Troponins: bei Ankunft des Patienten im Krankenhaus, nach drei und nach sechs Stunden. Prof. Blankenberg und sein Team haben den Test in einer Studie an 2000 Patienten mit Verdacht auf Herzinfarkt geprüft. Neu ist, dass bereits nach drei Stunden Mediziner einen Herzinfarkt nahezu hundertprozentig ausschließen können.</p>
<p>Basis hierfür ist ein bei gesunden Menschen ermittelter Grenzwert. Wird dieser trotz entsprechender Symptome nach drei Stunden nicht überschritten, liegt kein Herzinfarkt vor. Ist der bei Ankunft in der Klinik gemessene Wert jedoch drei Stunden später um mindestens 200 Prozent gestiegen, können Ärzte einen Herzinfarkt mit 96-prozentiger Sicherheit diagnostizieren und zügig behandeln. Im Falle anderer Ursachen wie Bluthochdruck, Herzschwäche oder Nierenfunktionsstörungen würde ein anfangs erhöhter Troponin-Wert auch nach drei Stunden auf ähnlichem Niveau bleiben – und damit einen Herzinfarkt ebenso sicher ausschließen. Vor diesem Hintergrund erweist sich der neue Test als extrem genau für die Diagnose und auch den Ausschluss eines Herzinfarktes.</p>
<p>Basierend auf diesen Ergebnissen empfehlen nun die Europäischen Leitlinien zur Diagnose des Akuten Myokardinfarktes die hier beschriebene Anwendung der hoch sensitiven Teste zur Diagnose oder zum Ausschluss eines Akuten Myokardinfarktes. An der Chest Pain Unit (Brustschmerzeinheit) des UKE ist dieses Konzept bereits umgesetzt. Die Regulationsbehörden in den USA (Food and Drug Administration, FDA) prüfen derzeit die Zulassung des Tests.<br />
Quelle: <a href="http://www.idw-online.de">www.idw-online.de</a></p>
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		<title>Kein Zusammenhang zwischen Herzinfarkt, Angst und Depression</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 10:16:52 +0000</pubDate>
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<p>Keinen Zusammenhang zwischen der Herz-Sterblichkeit und psychosozialen Faktoren wie Angst- und Depressionswerten, Lebensqualität und subjektiver Verschlechterung der Lebensbedingungen fanden Forscher, nachdem sie 143 Herzinfarkt-Patienten in Mitteldeutschland untersucht hatten. Sie wollten der Frage nachgehen, ob vielleicht psychosoziale Gesichtspunkte dafür mitverantwortlich sind, dass im südlichen Sachsen-Anhalt die höchste Sterblichkeit bei akutem Herzinfarkt innerhalb Deutschlands besteht. In diese Region kam es nach der politischen Wende zum sozialen Abstieg großer Bevölkerungsteile.</p>
<p>Patienten mit akutem Myokardinfarkt wurden in der Woche nach dem Akutereignis, nach sechs und nach zwölf Monaten mit Hilfe standardisierter Fragebögen untersucht. Es sollte herausgefunden werden, welche der mit Fragebögen erhobenen psychosozialen Faktoren einen Einfluss auf die Zehn-Jahres-Sterblichkeit haben. Fazit der Forschergruppe um Prof. Dr. Karl Werdan (Halle/Saale): Weder ein pathologische Angst- und Depressionswert, noch ein pathologischer Wert bei der Lebensqualität, noch eine subjektive Verschlechterung der Lebensbedingungen hatten Einfluss auf die Infarkt-Sterblichkeit.</p>
<p>Die wiederholt berichteten Einflüsse psychosozialer Faktoren in bereits veröffentlichten Studien konnten hier trotz erwartbarer negativer Auswirkungen auf die Herz-Sterblichkeit nicht bestätigt werden.<br />
Vom 6. – 8. Oktober 2011 findet in Düsseldorf die Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) statt.</p>
<p>Quelle: www.idw-online.de</p>
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		<title>Menopause erhöht nicht das Risiko für Herzerkrankungen</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 09:16:40 +0000</pubDate>
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<p>Forscher der &#8220;Johns Hopkins University School of Medicine&#8221; kommen nach einer umfangreichen Datenanalyse zu dem Schluß, dass alleine das Alter und nicht fehlende Hormone, die Anzahl von Herzerkrankungen bei Frauen erklärt. Diese Ergebnisse stehen im Gegensatz  zur vorherrschenden Meinung, die Menopause sei für das  Ansteigen der Herzerkrankungen bei Frauen verantwortlich.<br />
Die Ergebnisse, die im „British Medical Journal“ veröffentlicht sind, könnten  Bedeutung bei der Einschätzung der Herzgesundheit von Frauen vor den Wechseljahren haben.<br />
&#8220;Unsere Daten zeigen, dass es keinen großen Anstieg für tödliche Herzattacken nach der Menopause bei Frauen gibt&#8221;, sagt Dhananjay Vaidya, Professor an der Johns Hopkins University School of Medicine und Leiter der Studie. &#8220;Wir glauben, dass die Herz- und Arterienzellen &#8211; wie jedes andere Körpergewebe &#8211; einem Alterungsprozess  unterliegen. Jedes weitere Lebensjahr der Frau nach der Menopause, lässt das Risiko für Herzerkrankungen ansteigen. Altern ist demnach die richtige Erklärung und nicht die Menopause und die mit ihr verbundene Hormonveränderung&#8221;, so der Experte weiter. Zwar spielt die Menopause eine Rolle bei anderen Erkrankungen der Frau, bei Brustkrebs beispielsweise, doch verlangsamt sich die Todesrate in der Menopause, möglicherweise durch die homonelle Veränderung. </p>
<p>Die Wissenschaftler kamen zu dieser Schlußfolgerung über die Analyse der Sterberegister, die in England, Wales und den USA von 1916 bis 1945 geführt wurden. Sie fanden heraus, dass nach der Menopause in jeder Kohorte kein Ansteigen der weiblichen Todesrate zu erkennen war. Mit jedem Lebensjahr nach der Menopause steigt  die Herzinfarktsterblichkeit bei Frauen um fast 8 Prozent.</p>
<p>Männer erkranken dagegen in den 40er-Lebensjahren häufiger an Herzinfarkten. Vor dem 45. Lebensjahr steigt die Zahl der Herzinfakttodesfälle um bis zu 30 Prozent pro Jahr. </p>
<p>Danach kommt es zu einer starken „Verlangsamung“ des Anstiegs auf 5,2 Prozent pro Jahr. Männer und Frauen erreichen dadurch eine ähnliche Herzinfarkthäufigkeit. Hormone können also keine Rolle dabei spielen. -Ingrid Mosblech-Kaltwasser<br />
Quelle: www.newswise.com</p>
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		<title>Heilung von Schnarchen kann Herzinfarktrisiko vermindern</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 14:30:52 +0000</pubDate>
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<p>11.08.2011 &#8211;  Forscher der University of Sydney haben herausgefunden, dass erfolgreich behandelte Schlafapnoe-Patienten niedrigere Blutfettwerte und ein geringeres Herzinfarktrisiko aufweisen, als Menschen, die sich nicht behandeln lassen. Bis zu 20 Prozent der Erwachsenen leiden an Schlafapnoe, einer Krankheit, bei der die Atmung während des Schlafs kurzzeitig aussetzt. Im Rahmen einer Studie, die am NHMRC Centre for Integrated Research and Understanding of Sleep (CIRUS) der University of Sydney durchgeführt und Anfang August 2011 in der Zeitschrift „American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine“ veröffentlicht wurde, fand das Forschungsteam heraus, dass die Blutfettwerte (Triglyceride) durch eine Behandlung mit Überdruckmasken (CPAP) nach Mahlzeiten gesenkt werden können.</p>
<p>24 Stunden lang beobachteten die Wissenschaftler die Blutfettwerte von 38 Schlafapnoe-Patienten, nachdem diese reguläre Mahlzeiten zu sich genommen hatten. Der Zustand der Patienten wurde zwei Monate vor und zwei Monate nach der Behandlung mit Überdruckmasken sowie nach einer zweimonatigen Behandlung mit einer Placebo-Maske dokumentiert.</p>
<p>„Wir wissen, dass die Blutfettwerte nach Mahlzeiten entscheidende Indikatoren für spätere Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind. Unsere Studie liefert eine mögliche Antwort auf die Frage, warum Schlafapnoe-Patienten einem höheren Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko ausgesetzt sind“, sagte der Hauptautor des Artikels, Dr. Craig Phillips, der eng mit CIRUS und dem Royal North Shore Hospital zusammenarbeitet. Obwohl die Forschungsergebnisse im Rahmen weiterer Untersuchungen überprüft werden müssen, gehen wir davon aus, dass die durch Überdruckmasken hervorgerufene Verbesserung der Blutfettwerte bei den Patienten auch zu einer Verringerung des Herzinfarktrisikos um bis zu 25 Prozent führen könnte, so Dr. Phillips.</p>
<p>Professor Ron Grunstein von CIRUS teilte außerdem mit: „Ein weiterer interessanter Aspekt der Studie ist, dass die Blutfettwerte nachts im Schlaf besonders hoch waren – und das fast sieben Stunden nach dem Abendessen. Es könnte also etwas geben, dass sich auf unsere innere Uhr auswirkt und die Blutfettwerte zu diesen Zeiten in die Höhe treibt. Ist dies der Fall, so könnte die Tatsache, dass Nachtschichtarbeiter häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, darauf zurückzuführen sein, dass sie zu Zeiten fettreich essen, in denen unser Körper die Blutfettwerte nicht richtig kontrollieren kann.“</p>
<p>Die Wissenschaftler gehen dieser Frage derzeit nach und machen sich dabei die Spezialeinrichtungen des Woolcock Institute der University of Sydney zunutze, die Nachtschichtbedingungen simulieren sollen.</p>
<p>Die aktuelle Studie wurde von den CIRUS Forschern der Royal North Shore und der Royal Prince Alfred Hospitals sowie dem Woolcock Institute of Medical Research der University of Sydney durchgeführt.</p>
<p>Pressestelle: Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund / Institut Ranke-Heinemann<br />
Quelle: idw-online.de</p>
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		<title>Blutdruck richtig messen</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2011 13:25:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>Wichtig für die Diagnose Bluthochdruck (Hypertonie), aber auch für die Therapieüberwachung ist die regelmäßige Blutdruckselbstmessung. Sie ist zuverlässiger als die Praxismessung, die oft durch den sogenannten Weißkittel-Effekt verfälscht wird (Blutdruck ist in der Praxis erhöht, sonst nicht). Doch auch bei der Messung daheim können Fehler auftreten, Anwendungsfehler, aber auch Ungenauigkeiten durch ein mangelhaftes Gerät. Um letzteres auszuschließen, zertifiziert die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® &#8211; Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention seit geraumer Zeit Blutdruckmessgeräte und verleiht den Geräten, die genau und zuverlässig messen, ein Prüfsiegel. Vor dem Kauf eines Blutdruckmessgeräts sollten sich die Verbraucher daher auf www.hochdruckliga.de informieren, welche Geräte das Prüfsiegel erhalten haben, denn nur bei diesen Geräten ist eine genaue Messung garantiert.</p>
<p>Doch auch unabhängig vom Gerät muss der Anwender einige Regeln beachten, damit die Messung korrekt erfolgt:</p>
<ul>
<li>Setzen Sie sich 5 Minuten vor der Messung hin und kommen zur Ruhe!
</li>
<li> Messpunkt (Oberarm oder Handgelenk) sollte in Herzhöhe liegen; bei Handgelenkmessung also die Hand auf Herzhöhe halten</li>
<li> Wiederholungsmessung frühestens nach einer halben Minute</li>
<li> Bluthochdruckpatienten, die medikamentös behandelt werden, sollten morgens vor der Tabletteneinnahme und abends vor dem Zubettgehen messen
	</li>
</ul>
<p>Bluthochdruck (Hypertonie) betrifft in Deutschland ca. 35 Millionen Menschen. Man geht davon aus, dass bei den über 60-Jährigen sogar jeder Zweite einen zu hohen Blutdruck hat. Viele der Betroffenen wissen allerdings nichts von ihrer Erkrankung. Um diese Dunkelziffer zu verringern, sollte jeder Erwachsene gelegentliche Blutdruckmessungen durchführen. Denn Blutdruckwerte über 140/90 mm Hg sind behandlungsbedürftig; unbehandelt können sie langfristig zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgeerkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Nierenerkrankungen führen.</p>
<p><a href="http://www.hochdruckliga.de/gstext.htm">Deutsche Hochdruckliga</a></p>
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		<title>Überstunden erhöhen Risiko für Herzanfall</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 13:42:00 +0000</pubDate>
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<p>London (pte/06.04.2011) &#8211; Arbeitet man mehr als elf Stunden am Tag, so wird das Risiko einer Herzerkrankung deutlich erhöht. Das Herzrisiko erhöht sich laut einer Studie des University College London  für Menschen, die Überstunden machen, um bis zu 67 Prozent. Grundlage für die Studie waren die Daten von mehr als 7.000 britischen Beamten, die seit 1985 begleitet wurden. Das Team um Mika Kivimäki schlägt vor, dass Ärzte ihre Patienten zu ihren Arbeitsstunden befragen sollten.</p>
<p>Die Studienergebnisse zeigten, dass es absolut sinnvoll ist, diese Frage standardmäßig zu stellen. Dadurch könnte zum Beispiel die Medikation bei Herzerkrankungen beeinflusst werden. Zusätzlich ist diese Frage für Menschen, die zu viel arbeiten eine Warnung. Das gilt vor allem dann, wenn bereits andere Risikofaktoren bestehen.</p>
<p><strong>Deutlich erhöhtes Risiko</strong></p>
<p>Im Laufe von elf Jahren erlitten 192 Teilnehmer einen Herzanfall. Menschen, die elf Stunden oder mehr am Tag arbeiteten, verfügten über ein um mehr als die Hälfte erhöhtes Risiko. Wurden weitere bekannte Risikofaktore wie hoher Blutdruck berücksichtigt, wurden die Vorhersagen noch präziser. Die Forscher gehen davon aus, dass durch gezielte Fragen der Ärzte zusätzliche 6.000 der 125.000 Menschen, die jährlich in Großbritannien einen Herzanfall erleiden, ausfindig gemacht werden könnten.</p>
<p><strong>Harte Arbeit bringt doch um</strong></p>
<p>In einem nächsten Schritt sei laut den Wissenschaftlern zu untersuchen, ob geringere Arbeitszeiten auch tatsächlich die Gesundheit des Herzens verbessern. Stephen Holgate vom Medical Research Council  erklärte, dass diese Studienergebnisse dazu beitragen könnten, doch zweimal darüber nachzudenken, ob das alte Sprichwort &#8220;Harte Arbeit bringt einen nicht um&#8221;, wirklich stimmt.</p>
<p>Experten gehen laut BBC, davon aus, dass eine Reihe von Faktoren eine Rolle spielen könnten. Dazu gehören ein nicht entdeckter hoher Blutdruck, Stress, Angstgefühle, Depressionen und Persönlichkeitsmerkmale wie ein Getriebensein, Aggressionen oder Gereiztheit. Details der aktuellen Studie wurden in den Annals of Internal Medicine  veröffentlicht. (Ende) </p>
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		<title>Kein Herz für Frauen?</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 17:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>Die Überlebenszeit von Frauen nach einer Herzattacke wäre höher, wenn sie dieselben Behandlungsmethoden wie Männer erfahren würden, so eine aktuelle Studie. Französische Forscher überprüften die Daten von mehr als 3000 Patienten, die wegen eines Herzinfarkts ins Krankenhaus gekommen waren. Sie fanden, dass Frauen 57 Prozent seltener als Männer angiographiert wurden, ein Verfahren, das blockierte Arterien aufspürt. Beim Myokardinfarkt, eine besonders schwere Form des Infarkts, wurden Männer zu 72 Prozent häufiger mit Medikamenten behandelt, die das Blutgerinsel auflösen sollen. Auch die Angioplastie, die die verengten Gefäße wieder öffnen, wurde bei Männern 24 % häufiger als bei Frauen eingesetzt.<br />
Zusätzlich konnten die Autoren auch feststellen, dass mehr Frauen als Männer während ihres Krankenhausaufenthaltes  (9.7 % versus 5%)  sowie innerhalb eines Monat nach dem Herzinfarkt (12.4 % versus 7 %) sterben.-IMK-<br />
Quelle:newswise</p>
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		<title>Hochdruckliga: Salz in Lebensmitteln muss gekennzeichnet werden</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 09:11:25 +0000</pubDate>
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<p>Eine wesentliche Ursache für Bluthochdruck ist ein zu hoher Kochsalzkonsum. Auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht sich dadurch. Weniger Salz kann somit Leben retten. Das belegt eine aktuelle Studie im New England Journal of Medicine (NEJM).</p>
<p>Demnach würde, alleine in den USA, eine drei Gramm niedrigere Tagesration 44 000 bis 92 000 Todesfälle pro Jahr vermeiden. Damit Menschen eine Chance haben, ihren Salzkonsum zu reduzieren, müssten sie wissen, in welchen Lebensmitteln Salz zu finden ist. Die Deutsche Hochdruckliga (DHL) fordert deshalb eine Ampel-Kennzeichnung von verstecktem Salz in Lebensmitteln.</p>
<p>Vor allem Fertigprodukte, Fastfood und häufiges Nachsalzen erhöhen die empfohlene tägliche Salzdosis. Durch Veränderungen der Essgewohnheiten in den westlichen Gesellschaften ist der durchschnittliche tägliche Kochsalzkonsum gestiegen. In Deutschland beispielsweise auf durchschnittlich zehn Gramm pro Tag. Demgegenüber liegt der eigentliche Bedarf an Kochsalz bei weniger als drei Gramm pro Tag.</p>
<p>Zahlreiche Fachgesellschaften und die WHO empfehlen deshalb den Kochsalzkonsum auf jeden Fall unter sechs Gramm pro Tag einzuschränken. &#8220;Ein hoher Salzkonsum entsteht häufig gar nicht durch das eigene Nachsalzen, sondern durch den hohen Salzgehalt prozessierter Nahrung. Denn viele Produkte, die wir tagtäglich bedenkenlos essen, haben einen hohen Salzanteil. Das gilt nicht nur für die sogenannten &#8216;üblichen Verdächtigen&#8217;, wie Fertigpizza oder Tütensuppe. Auch Brot, Käse und Wurst sind sehr salzhaltig. Die wenigsten wissen jedoch, dass auch Schokolade viel Salz enthalten kann&#8221;, warnt Professor Dr. med. Joachim Hoyer, Vorsitzender der und Leiter der Klinik für Innere Medizin, Schwerpunkt Nephrologie an der Medizinischen Fakultät der Philipps-Universität in Marburg.</p>
<p>&#8220;Eine deutliche Senkung des Salzkonsums kann bei Hypertonikern außerdem dazu führen, dass die Anzahl der blutdrucksenkenden Medikamente drastisch vermindert werden kann&#8221;, so der Experte weiter. Laut NEJM-Studie zieht eine Reduktion des Salzkonsums noch weitere positive Effekte nach sich: 60 000 bis 120 000 weniger neue Fällen chronischer Herzkrankheiten, 54 000 bis 99 000 weniger akute Herzinfarkte und 32 000 bis 66 000 weniger Schlaganfälle pro Jahr, alleine in den USA.</p>
<p>&#8220;Jeder Mensch sollte die Chance haben, seinen Salzkonsum und damit sein Krankheitsrisiko zu reduzieren. Dafür müssen wir jedoch wissen, in welchen Lebensmitteln Salz zu finden ist. Damit dies gelingt, muss der Salzgehalt in Lebensmitteln gekennzeichnet werden&#8221;, so Hoyer. Besonders geeignet sind nach Einschätzung der Hochdruckliga dafür Ampelfarben in Verknüpfung mit Text. Diese Kombination ist entscheidend für die Verständlichkeit von Nährwertinformationen auf Lebensmitteln. &#8220;Wie erfolgreich diese Methode ist, zeigen Finnland, England und Portugal. Denn dort findet eine Kennzeichnung und eine intensive Gesundheitsaufklärung bereits statt&#8221;, erläutert Hoyer.</p>
<p>Quelle:<br />
Kirsten Bibbins-Domingo, Ph.D., M.D., Glenn M. Chertow, M.D., M.P.H., Pamela G. Coxson, Ph.D., Andrew Moran, M.D., James M. Lightwood, Ph.D.,Mark J. Pletcher, M.D., M.P.H., and Lee Goldman, M.D., M.P.H.: Projected Effect of Dietary Salt Reductions on Future Cardiovascular Disease (10.1056/nejmoa0907355) 20. Januar 2010 in NEJM.org.N Engl J Med 2010.<br />
gefunden: innovations-report.de</p>
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		<title>Wie der Winter unsere Gesundheit herausfordert</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 08:25:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>Ja, es gibt auch einige gute Seiten des Winters. Die kalten Temperaturen sind wie ein riesiger öffentlicher Gesundheitsdienst, denn sie töten kleine, schädliche Insekten und Mikroorganismen. Ein natürlicher Vorgang, der möglicherweise durch den Klimawandel gestört werden wird. Kaltes Wetter hält uns schlank, da es unseren Stoffwechsel anregt, vorausgesetzt wir sitzen nicht nur auf der Couch und essen Unmengen an Süssigkeiten.</p>
<p>Doch nun zur negativen Seite dieser Jahreszeit: Zahlreiche Studien belegen, dass die Todesrate im Winter ansteigt. Einmal durch Herzerkrankungen, aber auch durch Schlaganfälle und Herzinfarkt. Und natürlich ist die Grippe ein Ereignis, das der Winter veranstaltet.</p>
<p>Winterdunkelheit &#8211; nur wenige lieben sie wirklich. Die meisten leiden eher darunter und nicht wenige erwischt die Winterdepression. Zuwenig Licht durch die kurzen Wintertage lässt einen Mangel an Vitamin D entstehen &#8211; in Kombination mit der Kälte kein angenehmes Doppel.</p>
<p>Wenn es nicht zu kalt ist, kann sich der menschliche Organismus ganz gut auf die Temperaturen einstellen. Treffen wir auf kaltes Wasser oder Luft, so zieht sich das filigrane Netzwerk der Blutgefäße zusammen und das Blut kann so schnell die inneren Organe lebensnotwendig versorgen.<br />
Doch wir zahlen einen Preis für diese Neuverteilung: Verminderter Blutfluss in den Fingern, Zehen und anderen äußeren Teilen des Körpers (Nase, Ohren) macht diese nun verletzlicher für Frost. Flüssigkeit friert bei Tiefsttemperaturen im und um das Gewebe rasch.</p>
<p>Schüttelfrost ist übrigens eine Schutzreaktion des Körpers gegen fallende Körpertemperaturen. Die schnellen, rhythmischen Muskelkontraktionen versorgen mit Wärme und helfen dem restlichen Körper, warm zu bleiben. Ähnlich wirken schnelle Bewegungen der Arme nach rechts und links und Stampfen mit den Füßen.</p>
<p>Die meisten von uns verbringen den Winter im Warmen zuhause und meiden die Kälte, aber ein wenig Zeit daußen zu verbringen, ist keine schlechte Sache. Die Kälte trainiert die Blutgefäße der Haut. Ein zusätzlicher Effekt sind rote Wangen ohne Rouge.</p>
<p>Bei Neugeborenen reguliert das „braune Fett“ die Körpertemperatur. Das braune Fett verschwindet zumeist mit dem Alter, aber Positronen-Emissions-Tomographie-Untersuchungen konnten zeigen, dass Erwachsene noch Reste des „braunen Fettes“ behalten.<br />
Menschen, die im Freien arbeiten, haben davon mehr als jene, die sich meistens drinnen aufhalten. Niederländische Wissenschaftler berichteten im “New England Journal of Medicine”, dass Temperaturen um die 16 ° bei 23 von 24 Testteilnehmern das braune Fett aktivieren. http://<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Braunes_Fett">de.wikipedia.org/wiki/Braunes_Fett</a></p>
<p>Niemand will vermutlich kaltes Wetter als Diätplan nutzen. Doch wenn wir uns durch diesen Winter gezittert haben, brauchen wir ein paar Trostpflästerchen. Bestimmt haben wir durch die Kälte wenigstens einige dieser braunen Fettzellen angezündet und Kalorien verbrannt.</p>
<p><strong>Kalte Temperaturen kennt man auch in der Medizin als Therapeutikum</strong>.<br />
 Wie wir alle wissen: Beulen, Bänderdehnungen, Verstauchtes, Verdrehtes  oder  Geprelltes wird besser, wenn Eispackungen aufgelegt werden. Doch im Gegensatz zur lokalen Kältebehandlung per Eispackung, kann die Ganzkörperkältetherapie nicht nur auf das Gewebe wirken, vielmehr laufen dann eine Reihe von biochemischen und hormonellen Prozessen ab. Bluttests konnten zeigen, dass wenige Minuten nach einer Kältetherapie der Ausstoss des Neurotransmitters Norepinephrin um das Zwei- bis Dreifache steigt. Neurotransmitter wirken auf das Nervensystem und spielen auch eine Rolle bei der Schmerzempfindung. Viele Patienten können darum die therapeutische Kältekammer schmerzfrei verlassen.</p>
<p>Das Einsatzgebiet der Kryotherapie reicht von der Behandlung chronisch entzündlicher Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, über Autoimmunerkrankungen, Lungenerkrankungen und Tinnitus bis hin zur Schuppenflechte. Positive Auswirkungen kennt man auch bei chronischen Schlafstörungen, Kopfschmerzen, sowie bei depressiven Verstimmungen. Die Vitalkapazität steigt, die Verkrampfung der Bronchien nimmt ab, die Sauerstoffsättigung des Blutes wird erhöht und der Kohlendioxidgehalt sinkt.</p>
<p><strong>Die Idee kam aus Japan</strong><br />
In experimentellen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass die Kältebehandlung in Blutdruck, Stoffwechsel und nervliche Steuerung eingreift. Schon in den 1970er Jahren befasste sich der japanische Arzt Dr. Toschima Yamauchi mit Patienten, die an entzündlich rheumatischen Erkrankungen litten und auf eine medikamentöse Therapie nicht ansprachen. Durch Kältetherapie gelang es ihm, den vorher immobilen Patienten zu helfen. Ihr Entzündungszustand konnte wesentlich verbessert, ihre Beweglichkeit deutlich erhöht werden.<br />
Für manche Menschen ist das medizinische Frieren aber verboten: bei Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen und bei Diabetes im fortgeschrittenen Stadium.</p>
<p><strong>Und nun zum Schluss noch einige Tipps, die helfen, Hautschäden im Winter vorzubeugen</strong></p>
<p><a href="http://lifestylesite.de/wp-content/uploads/2010/01/haut_gr.jpg"><img src="http://lifestylesite.de/wp-content/uploads/2010/01/haut_gr.jpg" alt="haut_gr" title="haut_gr" width="419" height="502" class="alignleft size-full wp-image-1461" /></a>Nicht nur bei Schnee und Eis werden die Lippen spröde und rissig. Schon bei kaltem Wetter sollten Männer und Frauen Lippenpflegestifte nutzen.</p>
<p>Der Wechsel zwischen eisigen Winden und trockener Heizungsluft können die Haut im Winter leicht überfordern. Der natürliche Feuchtigkeitsfilm, der vor Bakterien und anderen Krankheitseinflüssen schützen soll, wird stark beansprucht.<br />
Besonders die Lippen werden bei kaltem Wetter häufig spröde und rissig, da sie nicht über Talg- und Schweißdrüsen verfügen. Lippenpflegestifte gleichen den entstandenen Feuchtigkeitsverlust aus und pflegen. Da macht der Winter keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Also auch Männer  sollten dieser Tage zum Pflegestift greifen.</p>
<p>Hände besitzen ebenfalls nur wenige Talgdrüsen und trocknen schnell aus, darüberhinaus sind sie zumeist ungeschützt vielen Herausforderungen ausgesetzt. Es empfiehlt sich deshalb, am Waschbecken immer eine Tube Handcreme stehen zu haben, um die Hände nach dem Waschen einzucremen.</p>
<p><strong>Alternative zu Vollbädern</strong><br />
Kalt-warme Wechselduschen oder Saunagänge fördern die Durchblutung der Haut. Anstelle von Badeschaum können Ölbäder auf mineralischer oder pflanzlicher Basis verwendet werden. Diese versorgen die Haut mit Pflegestoffen und wirken gleichzeitig rückfettend. Zusätzlich sollte die Haut mehrmals wöchentlich eingecremt werden. Viele Hersteller bieten hierfür Hautpflegecremes an, die einen erhöhten Fettanteil besitzen und somit eine reizlindernde und beruhigende Wirkung haben.</p>
<p><strong>Hautpflege von innen</strong><br />
Besonders wichtig im Winter ist eine gesunde Ernährung mit frischem Obst und Gemüse sowie viel Flüssigkeit. Kräutertees oder Mineralwasser füllen den Feuchtigkeitsspeicher der Haut wieder auf. Frisches Obst und Gemüse sind darüber hinaus besonders gute Energielieferanten. Sie bringen das Immunsystem in Schwung und wirken sich positiv auf die Haut aus. Den Konsum von Alkohol oder Kaffee sollte man hingegen eher einschränken. –IMK-</p>
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