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	<title>LifeStyleSite.De &#187; Kinder</title>
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		<title>Kleinkinder brauchen keine Diät &#8211; Lebensmittelindustrie soll Ködertaktik beenden</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 12:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>24.01.2012 &#8211; Die Lebensmittelindustrie verunsichert Eltern und Kinder und leistet falschen Ernährungsgewohnheiten Vorschub. So lautet der Vorwurf des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) im Zusammenhang mit sogenannten Kleinkinder- und Kinderlebensmitteln. Bedenklich sei vor allem die Zunahme von diätischen Lebensmitteln für Kleinkinder. „Eltern und Kinder werden von Anfang an entmündigt und auf Fertigprodukte geeicht“, kritisiert vzbv-Vorstand Gerd Billen. Ältere Kinder würden mit schriller Aufmachung und Geschenken geködert. „Kinderlebensmittel sind eine Konsumfalle“, meint Billen. Selbstverpflichtungen für ein verantwortungsvolles Marketing laufen bislang weitgehend ins Leere. Kinderlebensmittel stehen am 26. Januar 2012 im Fokus des verbraucherpolitischen Forums des vzbv zur Internationalen Grünen Woche.</p>
<p>Im Kampf gegen Übergewicht und Fehlernährung fordert der vzbv eine Herausnahme von Kleinkinderlebensmitteln aus der Verordnung für diätische Lebensmittel. „Kleinkinder brauchen keine Extrawurst. Alle Lebensmittel müssen auch für Kleinkinder unschädlich sein“, sagt Billen. Zudem fordert der vzbv einen Stopp von verkaufsfördernden Maßnahmen, die die geschäftliche Unerfahrenheit von Kindern ausnutzen. Billen: „Spielzeug ist Spielzeug. Lebensmittel ist Lebensmittel.“</p>
<p><strong>Kleinkinder gehören mit an den Familientisch</strong></p>
<p>Ernährungswissenschaftler, etwa vom Forschungsinstitut für Kinderernährung, empfehlen, dass gesunde Kinder ab einem Jahr in die normale Familienkost eingebunden werden. Eine besondere Kost sei nicht erforderlich. „Allen Marketingaussagen zum Trotz sind spezielle Lebensmittel für Kleinkinder überflüssig und teuer“, sagt Billen. Dies gelte für „Kindermilch“ ebenso wie für Pudding oder besondere Frühstücksflakes. „Kinder sollen Obstgeschmack nicht durch Aromen, sondern durch echtes Obst kennenlernen“, meint Billen. Als Konsequenz sei die EU-Kommission am Zuge, Kleinkinderlebensmittel aus dem Geltungsbereich des Diätrechts herauszunehmen.</p>
<p><strong>Das Lebensmittel selbst wird zur Nebensache</strong></p>
<p>Auch Riegel, Cornflakes oder Getränke, die nicht direkt mit einer Altersangabe beworben werden, aber in ihrer Aufmachung besonders Kinder ansprechen, sind vielfach nicht empfehlenswert. „Mit der extra Portion Zucker und Fett“, wäre oftmals die treffliche Werbeaussage. Stattdessen werben Hersteller mit Aussagen wie „mit vielen Vitaminen“ oder „mit dem Besten aus der Milch“. Das Marketing scheint zu fruchten: Laut einer vom vzbv in Auftrag gegebenen, repräsentativen Umfrage gehen 40 Prozent der Verbraucher irrtümlich davon aus, dass Kinderprodukte im Zucker-, Fett- und Salzgehalt an die Bedürfnisse von Kindern angepasst sind. Eine Nährwertampel hätte auf einen Blick Gegenteiliges verdeutlicht. Da die Politik jedoch auf Druck der Lebensmittelwirtschaft auf deren Einführung verzichtet hat, müssen sich die Verbraucher mit den vorhandenen Angaben behelfen. Wer genau hinschaut bemerkt: Bei der üblichen GDA-Kennzeichnung wird auch bei Kinderlebensmitteln der tägliche Kalorienbedarf einer erwachsenden Frau zugrunde gelegt. Was dies für Kinder bedeutet, kann nur geschätzt werden.</p>
<p><strong>Selbstverpflichtung der Lebensmittelwirtschaft greift nicht</strong></p>
<p>Wer also die Ampel nicht will, sollte an anderer Stelle mit gutem Beispiel vorangehen – sollte man meinen. Seit 2009 gilt die freiwillige Selbstverpflichtung der Wirtschaft, wonach Kinder durch Werbeaktivitäten nicht in unangemessener Weise angelockt werden sollen. Doch der tägliche Blick in die Supermarktregale zeigt, dass die Selbstverpflichtungserklärung ins Leere läuft: Comic-Helden auf der Packung, Sammelaufkleber, Spielzeugzugaben, Gutscheine und spezielle Internetseiten für Kinder – die Lebensmittelindustrie spielt mit den Wünschen und Träumen der Kinder. Billen fordert die Wirtschaft auf, auf Zugaben wie Aufkleber und Figuren zu verzichten: „Die Branche muss sich von der Ködertaktik verabschieden und ihren Versprechungen nachkommen.“ Statt ständig auf die Verantwortung der Eltern und Lehrer zu verweisen, müsse die Industrie ihre Marketingstrategien anpassen.</p>
<p><strong>Wenn die Wirtschaft es nicht schafft, muss die Politik dran</strong></p>
<p>„Wenn die Wirtschaft es nicht schafft, muss die Bundesregierung für einen Verzicht der Werbung an Kinder sorgen. Wir brauchen einen klaren Rahmen, ein anständiges Monitoring und wirkungsvolle Sanktionen bei Fehlverhalten“, sagt Billen. Neue Ansätze im Umgang mit Kinderlebensmitteln verspricht auch die am 19.01.2012 vom Bundesverbraucherministerium vorgelegte Charta für Landwirtschaft und Verbraucher. Sie sieht unter anderem ein Forschungsvorhaben und eine Strategie im Kampf gegen Übergewicht und Fehlernährung vor. „Darauf aufbauend benötigen wir jetzt einen strategischen Kompass, bis wann welche Maßnahmen mit welcher Priorität verbindlich umgesetzt werden“, meint Billen.<br />
Jeder fünfte Euro fließt in die Werbung für Süßigkeiten</p>
<p>Im Jahr 2010 wurden laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Nielsen insgesamt 3,24 Milliarden Euro für Lebensmittelwerbung ausgegeben. Jeder fünfte Euro davon geht in die Werbung für Süßigkeiten. Auch gemessen am Umsatz sind die Werbeausgaben für Süßwaren wesentlich höher als für andere Lebensmittel. Interessant ist auch die steigende Tendenz der letzten Jahre. Verschiedene Studien belegen einen Zusammenhang zwischen Werbung und Ernährungspräferenzen.</p>
<p><strong>Verbraucherpolitisches Forum live im Internet</strong></p>
<p>Die vzbv-Veranstaltung &#8220;Konsumfalle Kinderlebensmittel&#8221; auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin am 26. Januar 2012 wird ab 14 Uhr per <a href="http://www.blustop.de/vzbv-igw.aspx" target="_blank">Livestream</a> im Internet übertragen.</p>
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		<title>Kinder im Terminstress &#8211; vielen Jungen und Mädchen fehlt die Zeit zum Spielen</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 12:29:28 +0000</pubDate>
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<p>Baierbrunn (ots) &#8211; Der Terminkalender ist oft schon bei den Jüngsten voll bis oben hin: Ballet- und Tennisstunden, Fußballtraining, Klavierunterricht und dazwischen noch jede Menge Hausaufgaben. Mehr als jedes dritte Kind im Alter zwischen 6 und 12 Jahren in Deutschland (39,0 %) beschwert sich mittlerweile darüber, wegen anderer Aufgaben und Termine nicht ausreichend Zeit zum Spielen zu haben. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins &#8220;BABY und Familie&#8221;. Je älter die Kinder werden, desto größer wird dabei der Terminstress: Sind es bei den 6- bis 7-Jährigen 24,7 Prozent, die gerne mehr Zeit zum Spielen hätten, sind es bei den 8- bis 9-Jährigen schon 32,7 Prozent. Und bei den 10- bis 12-Jährigen bemängelt jeder Zweite (51,5 %) Hausaufgaben, Sportverein oder Musikunterricht ließen ihnen zu wenig Zeit zum Spielen.</p>
<p>Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins &#8220;BABY und Familie&#8221;, durchgeführt vom Marktforschungsinstitut iconkids &#038; youth bei 725 Kindern im Alter zwischen 6 und 12 Jahren. </p>
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		<title>Fischöl in der Schwangerschaft schützt nicht vor Übergewicht</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 07:49:58 +0000</pubDate>
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<p>Januar 2012 &#8211; Wird das Gewicht des Nachwuchses bereits im Mutterleib festgelegt? Bisher ging man davon aus, dass die Aufnahme „schlechter“ Fette in der Schwangerschaft die Bildung kindlicher Fettzellen erhöht, dass „gute“ Omega-3-Fettsäuren hingegen vor Übergewicht schützen. Eine Interventionsstudie an der Technischen Universität München konnte eine solche fötale Programmierung aber nicht bestätigen: Werdende Mütter nahmen während Schwangerschaft und Stillzeit mit Fischölkapseln und Fischmahlzeiten gezielt mehr Omega-3-Fettsäuren zu sich. Ein Effekt auf das Fettgewebe der Kleinen ließ sich nicht feststellen: Im Alter von zwölf Monaten sind sie genauso rund oder schlank wie die Kinder der Kontrollgruppe.</p>
<p>Übergewicht und Adipositas – schon die Jüngsten leiden an diesen Zivilisationskrankheiten. 15 Prozent der 3- bis 17-Jährigen sind laut Robert-Koch-Institut übergewichtig. Mit fatalen Folgen: Fettleibigkeit im Kindesalter ist eine Ursache von Typ-2-Diabetes und erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs. Ernährungsmediziner sind deshalb auf der Suche nach wirksamen Präventionsmaßnahmen. „Die Vorbeugung von Übergewicht und Adipositas sollte so früh wie möglich erfolgen“, sagt Prof. Hauner, Leiter des Else-Kröner-Fresenius-Zentrums für Ernährungsmedizin der TU München.</p>
<p>Die Forschungsarbeit von Prof. Hauner setzt deshalb bereits im Mutterleib an: In der INFAT-Studie untersuchen Hauner und seine Kollegen im Rahmen des Kompetenznetzes Adipositas, wie sich die Zusammensetzung der Fettsäuren in der mütterlichen Ernährung während der Schwangerschaft und Stillzeit auf den Nachwuchs auswirkt. Im Fokus steht dabei das Verhältnis zwischen Omega-6-Fettsäuren, die in Fleisch und Wurstwaren vorkommen, und Omega-3-Fettsäuren, die besonders in fetten Meeresfischen enthalten sind. Ein erhöhter Anteil an Omega-3-Fettsäuren in der mütterlichen Ernährung gilt als vielversprechend für die Vorbeugung von Adipositas: Zellbiologische Versuche und Untersuchungen an Mäusen haben gezeigt, dass die Arachidonsäure – eine Omega-6-Fettsäure – zu einem verstärkten Wachstum von Fettzellen führt. Im Gegensatz dazu ergaben die Experimente für Omega-3-Fettsäuren eher eine bremsende Wirkung auf die Fettgewebsentwicklung des Mäusenachwuchses.</p>
<p>Die Ergebnisse der INFAT-Studie stellen die Wirksamkeit einer solchen Prägung im Mutterleib, also der fötalen Programmierung auf „schlank“, nun in Frage. Die Wissenschaftler um Prof. Hauner haben 208 werdende Mütter seit Beginn der Schwangerschaft kontinuierlich begleitet und untersucht. Eine Gruppe der Frauen nahm in der Schwangerschaft und Stillzeit durch die Einnahme von Fischölkapseln und den Verzehr von mehr Fisch- und weniger Fleischmahlzeiten gezielt mehr Omega-3-Fettsäuren zu sich. Die Kontrollgruppe hingegen behielt ihre üblichen Ernährungsgewohnheiten bei und verzichtete auf die Fischölkapseln. In jeder Gruppe wurde das Fettgewebe der Kleinkinder durch die regelmäßige Messung von Hautfalten bis zum zwölften Lebensmonat erfasst. Auch per Ultraschall wurde die Dicke der Fettschicht am oberen Bauch der Kleinkinder bestimmt, zum ersten Mal bei so jungen Kindern. Das Ergebnis: Zwischen beiden Gruppen ließ sich kein Unterschied in der Fettgewebsentwicklung feststellen. Von einer fötalen Programmierung kann in diesem Fall nicht die Rede sein. Eine Prävention von kindlichem Übergewicht durch die Einnahme von Fischöl-Präparaten in der Schwangerschaft konnte somit in der INFAT-Studie nicht nachgewiesen werden.</p>
<p>Eine höhere Intelligenz, der Schutz vor Allergien oder eben vor Übergewicht? „Vieles, was Nahrungsergänzungsmittel versprechen, muss kritisch hinterfragt werden“, stellt Prof. Hauner fest. „Die Entwicklung im Mutterleib ist ein komplexer Prozess und lässt sich nicht auf einen einfachen Zusammenhang zwischen Nährstoffzufuhr und Fettgewebsentwicklung reduzieren. Zudem kommen zum Beispiel im Kindergarten und in der Schule weitere Umweltfaktoren hinzu, die sich auf das Körpergewicht auswirken“, sagt Prof. Hauner. Die Kinder werden deshalb im Rahmen der INFAT-Studie bis zu ihrem fünften Lebensjahr in regelmäßigen Abständen untersucht. Auch weitere Annahmen über die Wirkung von Omega-3-Fettsäuren sollen noch geprüft werden, beispielsweise der mögliche Schutz vor Asthma oder Neurodermitis. Mit der INFAT-Studie stehen dafür zum ersten Mal umfangreiche Daten aus einer prospektiven Interventionsstudie zur Verfügung.</p>
<p>Die INFAT-Studie (The Impact of Nutritional Fatty Acids during Pregnancy and Lactation on Early Human Adipose Tissue Development) wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (Kompetenznetz Adipositas), die Europäische Union (EARNEST-Konsortium), das Danone-Forschungszentrum, die Else Kröner-Fresenius-Stiftung sowie die Unilever Foundation.</p>
<p>Veröffentlichung:<br />
Hauner H, Much D, Vollhardt C, Brunner S, Schmid D, Sedlmeier EM, Heimberg E, Schuster T, Zimmermann A, Schneider KTM, Bader BL, Amann-Gassner U. Effect of reducing the n-6/n-3 long-chain polyunsaturated fatty acid (LCPUFA) ratio during pregnancy and lactation on infant adipose tissue growth within the first year of life (INFAT-study): an open-label, randomized, controlled trial. The American Journal of Clinical Nutrition, DOI: 10.3945/​ajcn.111.022590, online publiziert am 28. 12. 2011</p>
<p>http://www.ajcn.org/content/early/2011/12/26/ajcn.111.022590.abstract</p>
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		<title>„Starke Eltern – starke Kinder“</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 15:09:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>Berlin, den 16.12.2011. Die Teilhabe von Eltern am Arbeitsleben ist von zentraler Bedeutung für das Wohlbefinden von Kindern in Deutschland. Eine gute Förderung in Kindertagesstätten und Schulen kann Defizite aufgrund mangelnder Teilhabe der Eltern nur begrenzt ausgleichen. Zu diesem Ergebnis kommt der „UNICEF-Bericht zur Lage der Kinder in Deutschland 2011/2012“. Eltern, die die Möglichkeit haben, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten und als aktiv Handelnde am Leben der Gesellschaft mitzuwirken, sind die wichtigsten Rollenmodelle. Hierdurch vermitteln sie ihren Kindern das notwendige Vertrauen, die Herausforderungen der Zukunft zu schaffen.<br />
Mit Blick auf das materielle Wohlbefinden, Gesundheit und Sicherheit, Verhalten und Risiken, Bildung und Ausbildung, Beziehungen zu Familie und Gleichaltrigen und das subjektive Wohlbefinden zeigt die UNICEF-Studie deutliche Unterschiede innerhalb Deutschlands. Diese sind teilweise größer als die zwischen einzelnen OECD-Staaten.
<ul>
<li>So ist das Wohlbefinden von Kindern in großen urbanen Zentren tendenziell schlechter als in Flächenländern. Aus der Sicht des kindlichen Wohlbefindens sind die vier südwestdeutschen Länder Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und das Saarland offensichtlich besonders lebenswerte Regionen. </li>
<li>Demgegenüber liegen Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Sachsen-Anhalt und Bremen beim materiellen Wohlbefinden, bei der Bildung und – mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern – auch bei den Beziehungen zur Familie und zu Gleichaltrigen im unteren Drittel. </li>
<li>Die meisten Kinder in Deutschland sagen zwar, dass sie sich subjektiv gut fühlen. Je nach Bundesland schätzen jedoch zwischen 11 und 17 Prozent der Kinder ihr schulisches Wohlbefinden als schlecht ein. </li>
<li>Starken Einfluss auf das Wohlbefinden haben eine hohe Arbeitslosigkeit, ein Mangel an Ausbildungsplätzen, ein hoher Anteil von Kindern in relativer Armut und bei Alleinerziehenden sowie ein unfriedliches Schulklima in ihren Regionen.</li>
</ul>
<p>„Ein politischer Ansatz, der allein auf Verbesserungen in Kindergarten und Schule setzt, greift zu kurz“, sagt Prof. Dr. Hans Bertram von der Humboldt-Universität in Berlin, Hauptautor des UNICEF-Berichts. „Für die Selbstachtung und das Selbstvertrauen der Kinder ist es von zentraler Bedeutung, dass ihre Eltern den Lebensunterhalt selbst bestreiten können.“</p>
<p>„Kein Kind darf ausgeschlossen werden. Eine gute Förderung der Kinder muss Hand in Hand gehen mit einer Stärkung der Eltern“, sagt Dr. Jürgen Heraeus, Vorsitzender von UNICEF Deutschland. „Die Bildungspolitik muss durch eine gezielte Arbeits- und Sozialpolitik ergänzt werden.“</p>
<p>Materielles Wohlbefinden: Im Bundesdurchschnitt müssen 8 Prozent der Kinder mit weniger als 50 Prozent des Äquivalenzeinkommens auskommen. Legt man wie von der EU empfohlen das Kriterium von 60 Prozent zugrunde, wachsen 14 Prozent in relativer Armut auf. Doch es gibt große regionale Unterschiede bei den Einkommen, Mieten und Lebenshaltungskosten. Darum wird bislang die relative Kinderarmut in den ostdeutschen Ländern eher überschätzt und in den westdeutschen unterschätzt. Mit dem bundeseinheitlich errechneten Hartz IV-Satz ist es zum Beispiel für Eltern in den westdeutschen Ballungsräumen sehr viel schwerer auszukommen, als in Mecklenburg-Vorpommern. Bundesweit sind alleinerziehende Frauen mit kleinen Kindern wirtschaftlich trotz Verbesserungen weiter stark benachteiligt. Ihr Einkommen liegt rund 40 Prozent niedriger als das aller anderen Familien.<br />
Bildung und Ausbildung: Durch zusätzliche schulische Angebote, mehr Teamunterricht und Tagesbetreuung erfahren benachteiligte Kinder heute mehr Unterstützung. Doch die „objektiven“ Lebensbedingungen beeinflussen den Schulerfolg erheblich: In Bundesländern mit einem hohen Anteil von arbeitslosen Eltern und Alleinerziehenden sind auch die Schulleistungen niedriger. In Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern verlassen doppelt so viele Schüler die Schule ohne Abschluss wie in Bayern, Baden-Württemberg und dem Saarland. In Bayern und Baden-Württemberg liegt der Anteil arbeitsloser Heranwachsender bei 4 Prozent – in Berlin bei 14,5 Prozent.<br />
Subjektives Wohlbefinden: Das subjektive Wohlbefinden der Mädchen und Jungen wird negativ beeinflusst durch eine hohe Arbeitslosenquote bei Jugendlichen, Angst, in der Schule geärgert zu werden, und einen hohen Anteil an Alleinerziehenden und Stieffamilien. Umgekehrt führt eine hohe Ausbildungsplatzdichte, aber auch ein gemeinsames Hobby mit dem Vater zu größerem Wohlbefinden.<br />
Schlussfolgerungen<br />
Jedes Kind hat ein Recht auf Teilhabe. UNICEF ruft deshalb Bund, Länder und Gemeinden auf, das Wohlbefinden der Kinder differenziert zu betrachten und umfassend zu verbessern:
<ul>
<li>Kinder haben einen Anspruch auf ein sozioökonomisches Existenzminimum, unabhängig von ihrem Wohnort. Bei der Berechnung von Unterstützungsleistungen müssen die regional unterschiedlichen Lebenshaltungskosten berücksichtigt werden.</li>
<li>
 Die Bildungspolitik muss durch gezielte Arbeits- und Sozialpolitik ergänzt werden. Insbesondere Alleinerziehenden muss die Möglichkeit gegeben werden, am Arbeitsleben teilzunehmen. Schulabbrecher brauchen eine zweite Chance.</li>
<li>Wirksame Unterstützung für Kinder ist mehr als die Sicherung eines materiellen Existenzminimums. Städte, Gemeinden und Nachbarschaft müssen ein positives Umfeld schaffen, in dem Kinder und Jugendliche gehört und beteiligt werden. </li>
<li>In der Schule sind die Entwicklung von sozialer Kompetenz, Verantwortung und Werten genauso wichtig wie kognitive Fähigkeiten. Eine ausschließliche Konzentration auf Leistungssteigerung wie sie stark durch die PISA-Debatte befördert wird, führt dazu, dass einzelne Gruppen von Kindern systematisch ausgeschlossen werden.</li>
</ul>
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		<title>Diagnose Alkoholmissbrauch: Im Jahr 2010 weniger Kinder stationär behandelt</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 10:50:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>WIESBADEN &#8211; Im Jahr 2010 wurden weniger Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren aufgrund akuten Alkoholmissbrauchs stationär im Krankenhaus behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging ihre Anzahl je 100 000 Einwohner  gegenüber 2009 um 5,5 % zurück. Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 20 Jahren hingegen stieg sie um 2,9 %. </p>
<p>Bei den Kindern zwischen 10 bis 15 Jahren stellten die Mädchen den größeren Anteil (52 %) der Behandelten, obwohl ihr entsprechender Anteil an der Bevölkerung nur 49 % beträgt. Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 bis 20 Jahren hingegen dominierten die Männer (65 %).</p>
<p>Insgesamt wurden knapp 26 000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 10 und 20 Jahren wegen einer akuten Alkoholintoxikation in einem Krankenhaus behandelt. 2009 waren es noch 26 400.</p>
<p>Diese Daten stammen aus der Krankenhausdiagnosestatistik für das Jahr 2010. Danach wurden insgesamt knapp 18,5 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär im Krankenhaus behandelt. Die Herzinsuffizienz war mit 371 335 Fällen der häufigste Grund für einen stationären Krankenhausaufenthalt. An zweiter Stelle lagen psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol (333 357 Fälle), worunter auch der akute Alkoholmissbrauch fällt. Die Herzerkrankung Angina pectoris (255 625 Fälle) nahm den dritten Platz ein.</p>
<p>Von den 18,5 Millionen Patienten waren 53 % weiblich und 47 % männlich. Das Durchschnittsalter der Behandelten lag bei 54 Jahren. Bezogen auf 100 000 Einwohner gab es 2010 insgesamt 20 684 Behandlungsfälle, das waren 0,8 % mehr als im Vorjahr (20 513 Fälle). </p>
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		<title>Masernschutz aufholen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 09:13:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>Hoch ansteckend und riskant &#8211; Masernviren breiten sich in Deutschland wieder deutlich aus. In diesem Jahr wurden bereits mehr als doppelt so viele Fälle gemeldet wie im Jahr 2010. Auffällig ist, dass viele Jugendliche und junge Erwachsene betroffen sind. Jeder dritte gemeldete Erkrankte ist zwischen 15 und 39 Jahren alt. Angesichts dieser Entwicklung rät Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): „Alle nach 1970 geborenen Personen, die keinen ausreichenden Impfschutz aufweisen, sollten sich umgehend mit einer Impfung schützen, am besten mit einem Masern-Mumps-Röteln Kombinationsimpfstoff. Viele Menschen halten sogenannte ‚Kinderkrankheiten’ wie Masern oder Mumps für harmlos. Dabei wird oft vergessen, dass zahlreiche Infektionskrankheiten zu schwerwiegenden gesundheitlichen Komplikationen führen und auch mit den Mitteln heutiger Medizin bisher nicht behandelt werden können.“<br />
Eine Impfung bietet nicht nur dem Geimpften Schutz vor einer Ansteckung mit den gefährlichen Viren, sondern es werden auch Personen geschützt, die (noch) nicht geimpft werden können. Hierzu zählen in erster Linie Säuglinge, die in der Regel zwischen 11 bis 14 Monaten die erste Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln erhalten. Für sie liegt ein ausreichender Impfschutz dann vor, wenn nachweislich zwei Impfungen durchgeführt wurden. „Eltern sollten deshalb bei Säuglingen und Kleinkindern darauf achten, dass sie rechtzeitig und umfassend geimpft sind, um sie vor Erkrankungen mit möglichen schweren Komplikationen zu schützen“, so Prof. Pott.<br />
<strong>BZgA-Studie zeigt: Masern werden unterschätzt</strong><br />
In einer aktuellen Repräsentativerhebung hat die BZgA Eltern mit Kindern zwischen 0 bis 13 Jahren zu ihrem Wissen und ihrer Einstellung zu Impfungen sowie zum Impfverhalten befragt. Darin zeigt sich, dass Wissensdefizite weit verbreitet sind. 68 Prozent der Eltern sind der Meinung, dass das Durchmachen von Kinderkrankheiten gut für die kindliche Entwicklung sei. Mehr als jeder Dritte Erziehungsberechtigte hält Masern für nicht gefährlich.<br />
Dabei ist vor allem bei Masern das Tückische, dass sie bereits mehrere Tage vor Auftreten der ersten Krankheitszeichen ansteckend sind. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch, zum Beispiel beim Niesen oder Sprechen (Tröpfcheninfektion). In der Regel erkranken alle Personen, die Kontakt zu einem Erkrankten hatten, sofern sie nicht geimpft sind oder bereits an Masern erkrankt waren. Eine ursächliche Therapie gegen Masern gibt es nicht. Die Impfung bietet deshalb den wirksamsten Schutz.<br />
Weitere Informationen zum Thema Masern:<br />
<a href="http://www.impfen-info.de/impfempfehlungen/fuer-erwachsene/masern">www.impfen-info.de/impfempfehlungen/fuer-erwachsene/masern</a></p>
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		<title>Mein Kind frühstückt nicht</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 14:17:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LifeStyleSite</dc:creator>
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<p>Vor diesem Problem stehen viele Eltern, denn sie wissen, wie wichtig diese Mahlzeit für ihre Kinder ist: das Frühstück liefert die Basis für den Tag. Internationale Studien zeigen einen positiven Zusammenhang zwischen einem ausgewogenen Frühstück und Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistungen im Schulalltag. Aber nur zwei von drei 11- bis 15-Jährigen in Deutschland frühstücken täglich. Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen Studie zum Gesundheitsverhalten von Schulkindern („Health Behaviour in School-aged Children&#8221; – HBSC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die internationale Vergleichsstudie wird im Abstand von vier Jahren in mittlerweile 40 Ländern Europas und Nordamerikas durchgeführt. Für den deutschen Studienteil ist eine Forschergruppe der Universität Bielefeld und von Hochschulen in Dresden, Frankfurt und Hamburg verantwortlich.<br />
Die Forschungsergebnisse zum Gesundheitsverhalten von Schulkindern zeigen, dass der Anteil derjenigen steigt, die morgens das Frühstück auslassen. Insbesondere bei den 15-Jährigen in Deutschland verzichtet jeder zweite darauf. Dabei findet sich ein deutlicher Einfluss der sozialen Lage: Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen gehen häufiger ohne Frühstück aus dem Haus. Dass so viele Jugendliche auf das Frühstück verzichten, könnte, so die Forscher, mit dem Wunsch verbunden sein, das Gewicht zu reduzieren: Laut der Studie findet sich jedes zweite Mädchen und jeder dritte Junge zu dick, und jedes sechste Mädchen und jeder zehnte Junge machen aktuell eine Diät.<br />
Eltern können ein Fakenblatt, das vom deutschen HBSC-Team erarbeitet wurde, auf der <a href="http://www.hbsc-germany.de/downloads">Hompage</a>  abrufen. </p>
<p>Zudem gibt es Informationen zu Körperbild und Diätverhalten, Sexualität und Verhütungsverhalten, Nutzung von Computer und Spielkonsole sowie sportliche Aktivität.</p>
<p>Informationen stammen aus folgender <a href="http://www.idw-online.de/pages/de/news450740">Pressemitteilung</a> </p>
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		<title>Vorlesen fördert die Entwicklung von Kindern</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 12:52:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Berlin (ots) &#8211; Eine repräsentative Studie der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Deutschen Bahn und der Stiftung Lesen analysiert erstmals die Bedeutung des Vorlesens für die Entwicklung von Kindern. Die Vorstellung der Studie bildet zugleich den offiziellen Auftakt zum achten Bundesweiten Vorlesetag, der in diesem Jahr am 18. November 2011 stattfindet. Je mehr einem Kind vorgelesen wird, desto besser entwickelt es sich &#8211; so lautet das Fazit der Studie zur Bedeutung des Vorlesens für die Entwicklung von Kindern. Hierfür wurden 500 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren nach ihren Vorlese-Erfahrungen befragt. &#8220;Die Studie zeigt überraschend eindeutig, in wie vielen Bereichen sich Kinder, denen vorgelesen wird, anders entwickeln als Kinder, denen nicht vorgelesen wird &#8211; nämlich nicht nur in ihrem Leseverhalten, sondern auch in ihrer sozialen Kompetenz, ihrem Schulerfolg und ihrer aktiven Freizeitgestaltung&#8221;, fasst Ehmig zusammen.</p>
<p>Besonders deutlich zeigt sich dies in den schulischen Leistungen von Kindern aus Elternhäusern mit einfacher Bildung. &#8220;In den Fächern Deutsch und Mathe haben &#8216;Vorlese-Kinder&#8217; bis zu 0,4 Notenpunkte bessere Ergebnisse als Kinder, denen nicht vorgelesen wurde&#8221;, führt Grube aus. &#8220;Beide Fächer vermitteln Basiskompetenzen für Ausbildungsfähigkeit und Berufszugang. Als einem der größten Arbeitgeber in Deutschland ist es uns ein Anliegen, diese zu fördern.&#8221;</p>
<p>Dass Jungen, die deutlich weniger lesen als Mädchen, besonders stark vom Vorlesen profitieren, zeigt ein weiteres Ergebnis der Studie. Esser: &#8220;Regelmäßiges Vorlesen erhöht die Lesefreude bei Jungen noch mehr als bei Mädchen, mit den vielen positiven Effekten, die dies mit sich bringt. Und gerade die Jungen müssen in diesem Alter ja aufpassen, dass sie von den Mädchen nicht rapide überholt werden.&#8221; So sagen von den Jungen, denen vorgelesen wurde, 20 Prozentpunkte mehr, dass ihnen Bücherlesen Spaß macht, im Vergleich zu Jungen, denen nicht vorgelesen wurde. Bei den Mädchen beträgt der Unterschied nur 9 Prozentpunkte.</p>
<p><span class="quote_left">Die Studie zeigt: Vorlesen ist langfristig bedeutsam.</span>Vorlesen scheint sich positiv auf die ganzheitliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auszuwirken. So ist der Anteil der Kinder und Jugendlichen, die mindestens einmal in der Woche Sport treiben, höher (66 %) als bei den Kindern und Jugendlichen, denen nicht vorgelesen wurde (55 %). Maas: &#8220;Es freut uns, dass das Klischee des sozial isolierten &#8216;Lese-Nerds&#8217; widerlegt wird. Im Gegenteil: Kinder, denen häufig vorgelesen wird, sind auch häufiger sportlich aktiv. Vorlesen ist damit Teil einer ganzheitlichen Erziehung, die Aktivität und Lebensfreude weckt. Deshalb ist es uns umgekehrt auch so wichtig, Jungen über den Sport zu erreichen und für das Lesen zu begeistern.&#8221;</p>
<p>Die Studie zeigt: Vorlesen ist langfristig bedeutsam. 54 % der Kinder und Jugendlichen, denen vorgelesen wurde, greifen später selbst gerne zum Buch. In der Vergleichsgruppe tun dies nur 38 %. Nicht zuletzt aus diesem Grund organisieren die Initiatoren am 18. November 2011 den Bundesweiten Vorlesetag. An diesem Tag engagieren sich Vorleserinnen und Vorleser in ganz Deutschland, darunter viele Prominente aus Politik, Kultur, Medien und Sport &#8211; etwa Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan, Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner, Ministerpräsident Erwin Sellering, Grünen-Parteichef Cem Özdemir, Vorsitzender der Linksfraktion Gregor Gysi, die Journalisten und Moderatoren Marietta Slomka und Tom Buhrow sowie Eckart von Hirschhausen und Uli Hoeneß.</p>
<p>Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn. Die Idee: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Datum anderen vor &#8211; zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen. Höhepunkte des Vorlesetags 2011 sind ein Lesezug von Berlin nach Hamburg, Lesungen im Tipi der Deutschen Bahn im Hauptbahnhof in Berlin und im ICE-Werk Hamburg sowie eine Lesung mit Redakteuren der Wochenzeitung DIE ZEIT im Literaturhaus Hamburg.</p>
<p>Der Bundesweite Vorlesetag: <a href="http://www.vorlesetag.de">www.vorlesetag.de</a></p>
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		<title>ÖKO-TEST //  LED-Lampen mit Schraubgewinde</title>
		<link>http://www.lifestylesite.de/familieundkinder/oko-test-led-lampen-mit-schraubgewinde</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 10:58:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST hat elf LED-Lampen mit Schraubgewinde, die in eine normale Lampenfassung eingeschraubt werden können, im Dauertest unter die Lupe genommen. Dabei zeigten die Produkte ihre Stärken. LED-Lampen bieten ein ausgeglicheneres Farbspektrum. Ein weiterer Vorteil ist die Sparsamkeit: Auch wenn die LED in der Anschaffung teuer sind, rechnet sich ihr Einsatz im Schnitt nach gut drei Jahren. Denn es sind bis zu 85 Prozent Energieeinsparung im Vergleich zur Glühlampe möglich. Energiesparlampen schaffen bei gleicher Testanordnung nur etwa 70 Prozent.</p>
<p>Allerdings gibt es auch noch etliche Probleme zu lösen. Bedenklich ist das ausgeprägte Lichtflimmern der LED. Das können die Augen zwar nicht mehr wahrnehmen, doch im Gehirn kommen diese Pulse an. Außerdem ist die Elektrosmogbelastung bei allen getesteten Lampen sehr hoch. Manche überschreiten die TCO-Norm, die für Computermonitore erlaubt ist, um mehr als das Zehnfache. ÖKO-TEST empfiehlt daher, LEDs nicht in Schreib- oder Nachttischlampen einzuschrauben und hier besser auf Halogenlampen zu setzen. Außerdem lässt die Helligkeit bei einigen Produkten stark zu wünschen übrig.</p>
<p>Jürgen Stellpflug, Chefredakteur des ÖKO-TEST-Magazins, resümiert: „Die LED-Technologie steht zwar noch am Anfang ihrer Entwicklung, aber in ihr steckt großes Potenzial. Sie sticht schon jetzt die Energiesparlampe aus und kann damit wirklich das Licht der Zukunft werden.“</p>
<p>Das ÖKO-TEST-Magazin November 2011 gibt es seit dem 28. Oktober 2011 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.<br />
Aus dem Inhalt:</p>
<h2><img class="alignleft size-full wp-image-8200" title="oekotest_nov" src="http://lifestylesite.de/wp-content/uploads/2011/10/oekotest_nov2.jpg" alt="" width="200" height="284" />Test: Orangensäfte</h2>
<p>ÖKO-TEST ist der Frage nachgegangen, ob Orangendirektsäfte wirklich besser schmecken als Konzentratsäfte. Dazu haben geschulte Sensoriker Produkte in der Preisklasse zwischen 87 Cent und 4,56 Euro probiert. Das Ergebnis ist überraschend: Viele haben Probleme mit dem Geschmack, auch die Direktsäfte. Es gibt aber auch eine gute Nachricht. Pestizid-Cocktails konnte das Labor in keinem der Produkte finden.</p>
<h2>Test: Beißringe</h2>
<p>Glaubt man den Herstellern, dann sind Beißringe das Sicherste, was sich ein zahnendes Baby in den Mund stopfen kann. Das stimmt auch für viele Produkte. Immerhin erhalten acht der 16 geprüften Produkte das Testurteil „sehr gut“. Doch leider gibt es auch Beißringe, die voller problematische Stoffe stecken.</p>
<h2>Test: Grippemittel</h2>
<p>Eine Grippe ist mit Kopf-, Hals-, Gliederschmerzen sowie Fieber und Schnupfen verbunden. Bis heute gibt es keinen Wirkstoff, der gleichzeitig alle diese Symptome beseitigt. Deshalb mischen die Hersteller von Grippemitteln nach dem Gießkannenprinzip zig verschiedene Wirkstoffe zusammen. Das ist nicht nur unsinnig, weil unwirksam, sondern kann auch zu gefährlichen Nebenwirkungen führen.</p>
<h2>Test: Muttermilchersatz</h2>
<p>Muttermilch ist das Beste fürs Kind. Dennoch kann es Situationen geben, in denen Flaschennahrung notwendig ist. Der Test zeigt, dass alle Produkte mit dem Schadstoff 3-MCPD-Ester belastet sind. Dieser Fettschadstoff hat in Tierversuchen die Nierenkanälchen verändert und in hohen Dosen zu gutartigen Tumoren geführt. Fragwürdig sind zudem die Zusätze in der Muttermilchersatz-Nahrung: Einige sind mit probiotischen Bakterienkulturen angereichert oder enthalten spezielle Ballaststoffe, die das Wachstum „guter“ Keime im Darm fördern sollen. Ob dies klinisch relevante Vorteile bringt, konnte bislang nicht zweifelsfrei belegt werden. Nachteilige Wirkungen wurden allerdings auch nicht verzeichnet.</p>
<h2>Test: Lederhandschuhe</h2>
<p>Leder ist ein Naturmaterial. Doch die aktuelle Laboranalyse von ÖKO-TEST zeigt, dass an Handschuhen aus Leder so gut wie nichts natürlich ist. Die Liste an bedenklichen Inhaltsstoffen, die das Labor gefunden hat, ist lang. Insgesamt bekamen nur zwei von 17 untersuchten Produkten ein „befriedigend“, die beste Note in diesem Test. Drei Hersteller, die mit den Ergebnissen des Frankfurter Verbrauchermagazins konfrontiert wurden, haben sofort den Verkauf ihrer Produkte gestoppt.</p>
<h2>Test: Kinderschlafanzüge</h2>
<p>Auch Markennamen schützen nicht vor Schadstoffen im Kinderpyjama. Im Test fällt die Hälfte der Kinderschlafanzüge glatt durch, auch Produkte, die aus kontrolliert biologisch angebauter Baumwolle gefertigt sind. Schuld darin ist der Druck. Denn in diesem sind Schadstoffe wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Phthalate zu finden. Immerhin: Sieben Modelle lassen den Nachwuchs wenigstens schadstoffarm schlummern.</p>
<h2>Test: Autoversicherungsportale</h2>
<p>Vergleichsportale wollen helfen, die günstigsten Autoversicherungen zu finden. Das gelingt ihnen allerdings nur selten. Wie leicht Verbraucher zudem durch mangelhafte Vergleiche getäuscht werden, zeigt sich beim Nachrichtenmagazin Spiegel, der auf der eigenen Internetseite einen Autoversicherungsvergleich anbietet. Der Verlag arbeitet dafür mit dem Marktführer Check24 zusammen. Doch wer sich über Spiegel.de Versicherungen auflisten lässt, bekommt weniger Tarife angezeigt als direkt auf Check24. Insgesamt wies das Portal im untersuchten Modellfall 100, Spiegel.de aber nur 37 Tarife aus, allein vier der zehn günstigsten fehlten.</p>
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		<title>Dunkle Schokoladen für Feinschmecker</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 11:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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<p>Endlich! Passend zur Jahreszeit gibt es wieder ein riesiges Schokoladenangebot. Während Kinder Vollmilch-schokolade bevorzugen, schmeckt den erfahrenen Gourmets die dunklen Schokoladen besser. Aber was macht gute Bitter-Schokolade aus? Was ist Masse, was Klasse – und warum passt dunkle Schokolade gut zu Rotwein, Ingwer oder Chili? Das ttz Bremerhaven lädt alle Verbraucher herzlich ein, dies in seiner Geschmackschule SENSEVENT herauszufinden.<br />
Dunkle Schokolade wird häufig mit exotischen Geschmacksrichtungen aus aller Herren Länder kombiniert angeboten und ist seit jeher bei Feinschmeckern beliebt. Am 08. Dezember 2011 vermittelt das Sensoriklabor des ttz Bremerhaven zwischen 16.30 und 19.30 Uhr alles Wissenswerte zu den Bitter-Sweet Symphonies. Zunächst werden die Teilnehmer in die Wissenschaft des Geschmacks eingeführt. Anschließend verkosten die Interessenten 10 verschiedene Schokoladen, die sich nach Sorte, Preis und Kakaogehalt unterscheiden. Sie beschreiben die Sorten sensorisch und beurteilen Aussehen, Geruch, Textur sowie den Geschmack der Leckereien.</p>
<p>Die Anzahl der in der Schokolade enthaltenen Aromen ist beträchtlich. Die Teilnehmer lernen sie in der Geschmackschule wahrzunehmen und zu erkennen. Außerdem verrät das ttz Bremerhaven, wie aus der Kakaobohne zart schmelzende Schokolade wird und warum Schokolade – in Maßen genossen – gesund ist.</p>
<p><strong>SENSEVENT: Kompetenzen für Verbraucher mit Geschmack</strong><br />
Schokolade, Wein und Kaffee, Biokost, saisonale Lebensmittel, Kräuter: Mit diesen Themenschwerpunkten öffnet das ttz Bremerhaven seine Türen für Konsumenten mit Interesse an Geschmack und Sensorik. Die Kurse für Verbraucher richten sich an alle, die die Grundlagen der Sensorik in Theorie und Praxis kennenlernen möchten und mit Lebensmitteln eine besondere Leidenschaft verbinden. Auf diesem Wege möchten die Forscher von der Weser sensorische Kompetenzen gemeinsam mit der breiten Öffentlichkeit weiterentwickeln und so eine Brücke zwischen Verbrauchererwartungen und der Praxis in der Lebensmittelwirtschaft bauen. Mit dem Motto „Mit allen Sinnen lernen &amp; erleben“ orientiert sich die Geschmackschule SENSEVENT am Leitbild des ttz Bremerhaven: „Forschung für mehr Lebensqualität“.</p>
<p>Die dreistündige Geschmackschulung für Verbraucher findet am Donnerstag, 08. Dezember 2011 zwischen 16.30 und 19.30 Uhr im Sensoriklabor des ttz Bremerhaven in der Lengstraße 3 in 27572 Bremerhaven statt. Die Teilnahmekosten betragen 30 Euro pro Person (inklusive 10 verschiedener Schokoladen). Um telefonische Anmeldung wird bis Freitag, den 02.Dezember 2011 unter 0471 30 99 33 10/-11 gebeten.</p>
<p>Das ttz Bremerhaven ist ein Forschungsdienstleister und betreibt anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung. Unter dem Dach des ttz Bremerhaven arbeitet ein internationales Experten-Team in den Bereichen Lebensmittel, Umwelt und Gesundheit.</p>
<p>Foto: Bitter-Süße Symphonien in der ttz-Geschmacksschule SENSEVENT.<br />
© by-studio – Fotolia</p>
<p>Quelle: idw-online</p>
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