Theodor Fontane – auf seinen Spuren in Brandenburg

Fontane

Noch heute gelten Werke wie „Effi Briest“ und „Unterm Birnbaum“ von Theodor Fontane als zeitlose, fest im Lehrstoff vieler Schulen verankerte Geschichten. Inspiriert wurde deren Autor vor allem durch seine Heimat Brandenburg. Am 19. Dezember dieses Jahres hätte Fontane seinen 200. Geburtstag gefeiert – zu diesem Anlass präsentiert das Museum seiner Geburtsstadt Neuruppin bis zum 30.12. die Leitausstellung „fontane.200/Autor“. Wer wissen will, was den Poeten an seiner Heimat faszinierte, muss nur die Gegend erkunden – nicht umsonst widmete er dieser einen kompletten Band seiner „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“.

Neuruppin in Brandenburg Foto: Steffen Lehmann

In der Nähe von Neuruppin liegt das beschauliche Rheinsberg, dessen Schloss und Park ebenfalls von Fontane beschrieben wurden und im Rahmen einer Führung erkundet werden können (bis Oktober jeden Samstag um 11.00 Uhr).

Am Ufer des hier liegenden Grienericksees verbrachte zudem eine weitere geschichtlich wichtige Person viele Stunden: Friedrich der Große. Eine einmalige Atmosphäre bietet der Schlosspark vor allem im Sommer, wenn dieser zur Opernkulisse wird.

Fontane
Stechlinsee Steffen Lehmann

Ein wenig entfernt liegt der Stechlinsee – die Namensähnlichkeit zu Fontanes letztem Roman „Der Stechlin“ von 1899 ist natürlich kein Zufall. Das unweit entfernte Havelland machte dank Fontanes Einfallsreichtum ein Obst berühmt: Noch heute kann die Grabstätte des Herrn Hans-Georg von Ribbeck besucht werden. Teile des legendären Birnbaums sind nach wie vor in der Kirche zu finden.

www.reiseland-brandenburg.de/fontane200


Text: bfs / Fotos: TMB-Fotoarchiv / Steffen Lehmann / Yorck Maecke

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