Vegane Joghurts im Ökotest – viele sind empfehlenswert

vegane Joghurts

Zum Frühstück werden sie gerne gegessen, natürlich besonders von Veganern. Vegane Joghurts sind im strengen Sinne jedoch keine und werden deswegen auch nicht auf der Verpackung so bezeichnet. Denn rein pflanzliche Produkte dürfen nach einem Urteil des EU-Gerichtshofs aus dem Jahr 2017 nicht mehr unter Bezeichnungen wie „Milch“, „Käse“ oder „Joghurt“ vermarktet werden. Darum heißen sie bei Soja, Kokos oder Lupinen „Sojagurt“, „Kokosghurt“ oder „Lughurt“.

Ökotest hat sie nun einer Prüfung unterzogen, ob sie verbotene Inhaltsstoffe enthalten und ob sie schmecken.

Veganer Joghurt im Test: Wir haben auf Produkte auf Basis von Soja, Mandel, Hafer, Kokos, Cashew oder Lupine überprüft.
Foto: Ökotest
  • 22 vegane Joghurts wurden getestet. Alle Produkte im Test sind einem fruchtfreien Naturjoghurt nachempfunden und größtenteils ungesüßt.
  • Elf vegane Joghurts im Test konnten die Bestnote erhalten. 
  • In einigen Joghurtalternativen stecken Zusatzstoffe wie Phosphate oder Aromen. In zweien hat das beauftragte Labor sogar das Spritzgift Glyphosat gefunden.

Im Ergebnis sind die veganen Joghurts häufig empfehlenswert: Die Produkte im Test sind kaum belastet und schmecken. Die Ergebnisse sind als kostenpflichtiges ePaper abrufbar. Auch Kidneybohnen hat Ökotets geprüft. Aus dem Glas oder der Dose sind sie sehr praktisch: einfach öffnen und Chili, Salat oder Auflauf damit anreichern. Doch sind sie auch für die gesunde Ernährung zu empfehlen? Der Test zeigt: Es gibt wenig Probleme. Überrascht hat uns, dass alle Bio-Bohnen aus China stammen. 

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