Versicherungsmakler-Apps: Keine schneidet gut ab

App Intimarzt auf einem Smartphone

Unkompliziert den perfekten Versicherungsschutz abschließen, so lautet das Versprechen der Makler-Apps von Verivox, Check24 und Co. Für die Januar-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest hat die Stiftung Warentest sechs digitale Makler getestet. Das Ergebnis: Technisch läuft es meist gut, doch bei der Beratung schwächeln alle.

In der App können Kunden sich von einem Makler zu ihren Versicherungen beraten lassen, Tarife ändern, kündigen und neu abschließen. Um dies für ihre Kunden zu tun, benötigen Versicherungsmakler ein Mandat. Jedoch ist für Nutzer auf den ersten Blick oft nicht klar, dass sie einen Makler beauftragen. Versicherungsmakler nennt sich im Appstore nämlich nur eine App. Andere werben damit, für Kunden Versicherungen zu managen, zu vergleichen oder zu optimieren. Erst innerhalb der App werden Nutzer meist deutlich über das Zustandekommen eines Maklerauftrags informiert.

Die Beratung ist bestenfalls befriedigend, wie bei Treefin und Verivox. Ausreichend beraten Knip, Wefox und Check24, Clark sogar nur mangelhaft. „Infrage kommt eine App deshalb nur für Kunden, die keinen großen Beratungsbedarf haben, in Versicherungsfragen informiert und onlineaffin sind“, so die Finanztest-Projektleiterin Claudia Bassarak.

Der Test Versicherungsmakler-Apps findet sich in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und ist online unter www.test.de/versicherungsapps abrufbar.

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