Wechseljahre: Weniger Essen und mehr Bewegung

Hormonersatz nur über Hautpflaster Gewichts- und Gesundheitsexperten aus der ganzen Welt trafen kürzlich in Bangkok zu einer Konferenz zusammen, um Geschlechtsunterschiede im Bereich Übergewicht zu diskutieren. Faktoren wurden erörtert, die zu diesen Unterschieden zwischen Mann und Frau bei der Gewichtszunahme führen und wie sie verhindert werden können.

Ein Diskussionspunkt war die Tatsache, dass Frauen besonders in der Menopause an Gewicht zunehmen, obwohl ihre Ernährungsweise sich nicht geändert hat. Studien dazu konnten zeigen, dass die Menopause eine dramatische und auch plötzliche Reduzierung körperlicher Aktivität mit sich bringt.

Frauen halbieren ihre Bewegungstätigkeit in den Wechseljahren im Vergleich zu jüngeren Jahren. Warum dies so ist, kann von der Wissenschaft noch nicht hinreichend erklärt werden. Vermutlich sind es zwei Faktoren: einmal der geringere Ernergieverbrauch, aber auch der Verlust an Östrogenen, der das Gehirn durch eine veränderte Signalwirkungen auf den Körper ausgleicht. Viele Frauen fragen sich, ob sie dieser Tendenz entgegenwirken können. Und tatsächlich hat sich gezeigt, dass durch ein verstärktes körperliches Training die Gewichtszunahme gestoppt werden kann. Zudem ist es natürlich entscheidend, weniger zu essen, wenn der Energiehaushalt sich geändert hat. Wichtig ist es, die Hungersignale des Körpers zu beachten. Frauen brauchen nicht mehr so viel zu essen, um gesättigt zu sein. Aber auch das heikle Thema Hormonersatztherapie wurde erörtert. Die Therapie birgt bekanntlich hohe Gesundheitsrisiken. Allerdings kann sie vor gefährlichen Fettpolstern rund um Bauch und Hüfte bewahren und damit vor der Entwicklung einer Herzerkrankung und Diabetes 2 schützen, so die Experten. Ein Hautpflaster zu tragen, sei dabei die risikoärmste Form der Einnahme von Ersatzhormonen, da sie die Leber umgehen. Für Frauen bleiben also zwei wichtige Botschaften im Ergebnis übrig: weniger essen, mehr bewegen! -IMK- Quelle: EurekAlert Warum Fettpolster auch für Normalgewichtige ein Risiko sind, lesen Sie hier.

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