Wenn die Nase läuft, hilft der Laser

Duisburg, Mai 2014. Für Allergiker ist das Frühjahr die schlimmste Zeit im Jahr: Während die meisten sich am frischen Grün der Bäume und wärmenden Sonnenstrahlen erfreuen, plagen sich die anderen mit triefende Nasen, juckenden und tränenden Augen, Niesattacken, Kopfschmerzen oder Müdigkeit. Neben den bekannten Behandlungsmethoden mit Nasensprays, Tabletten oder auch Immuntherapien gibt es gegen Allergien eine weitere Methode mit dem Laser. Darauf weist das HNOnet NRW, ein Zusammenschluss der HNO-Ärzte aus Nordrhein-Westfalen, hin.

Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem überempfindlich auf eigentlich harmlose Substanzen wie Pollen oder Tierhaare. Bei den meisten Allergikern führt dies zu Schnupfen, Niesen und verstopften Nasen. „Die Zugeschwollene Nase ist dabei meist das größte Problem“, weiß Dr.Joachim Maiwald, Vorstandsmitglied des HNOnet NRW. Oft greifen die Betroffene in Selbsthilfe zu abschwellenden Nasensprays. Nicht ohne Folgen: Häufig angewandtes Nasenspray schädigt die Nasenschleimhaut. „Als Alternative bieten HNO-Ärzte einen kleinen aber effektiven Eingriff an. Dabei wird mit einem Laser oder Elektrogerät unter örtlicher Betäubung die geschwollene Nasenschleimhaut verkleinert“, erklärt Dr. Maiwald. Der Eingriff ist schmerzlos, führt zu sofortiger Linderung und beeinträchtigt nicht die Arbeitsfähigkeit. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Weitere Tipps und eine Liste mit HNO-Ärzten unter www.hnonet-nrw.de

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