Werd mal locker: Burnout durch Saunieren vorbeugen

 Normale Erholungszeiten reichen nicht mehr, um dem Stress Herr zu werden? Dann wird es allerhöchste Zeit, Saunagänge und Thermalbäder regelmäßig in den Alltag zu integrieren, um dem Burnout vorzubeugen. 


bfs – Herzklopfen, Schwindelgefühle, innere Unruhe – das sind klare Anzeichen eines Burnouts. Oder doch nicht? Dr. Dietmar Hansch, der Stressfolgeerkrankungen behandelt und im März ein Buch mit dem Titel „Burnout“ veröffentlicht hat, weiß, dass man nicht gleich den Teufel an die Wand malen sollte. Wenn wir gerade dabei sind, unsere Energie zu nutzen, klopft unser Herz auch schneller. Dann ist unsere Unruhe positiv. Daher ist nicht jeder Stress-Zustand schlecht. Und doch: Durch unser Umfeld, unsere ständige Abrufbarkeit über Smartphone, Whatsapp und Co. setzen sich immer mehr Menschen selbst unter Druck. Hansch plädiert daher für präventives Handeln und Achtsamkeit, wodurch man seine Lebensqualität verbessern kann.

Saunieren und Thermalwasser 
wirken Wunder gegen Stress
Es gibt hierbei einen Trick: Man zwingt die Muskeln des Körpers dazu, sich zu entspannen – 
und zwar in der heißen Sauna und durch eine kalte Dusche im Anschluss. „Durch Einhaltung dieser Baderegel werden gespannte Muskeln daran erinnert, sich zu lockern“, sagt Dr. Stefan Kannewischer, Geschäftsführer der KissSalis Therme in Bad Kissingen, der betont, dass Bewegung, wechselwarme Anwendungen sowie körperliche und mentale Entspannung die Bausteine einer optimalen Erholung sind. Saunieren erhöht die Temperatur auf ca. 39 Grad, was dieselbe Wirkung wie Fieber hat: Krankheitserreger werden bekämpft, der Kreislauf wird angeregt und die Atmung positiv beeinflusst. Wer noch mehr Wissenswertes darüber erfahren will, kann spezielle Kurse zu den Themen „Richtig Saunieren“ oder „Stressmanagement“ besuchen, wie sie etwa die VitaSol Therme in Bad Salzuflen anbietet.

Die Aussagen wurden auch durch wissenschaftliche Studien belegt. Das Landesklinikum St. Pölten und die Medizinische Universität Graz haben bewiesen, dass der Körper bei Stress eine erhöhte Produktion des Stresshormons Kortisol aufweist. Diese verringert sich durch 25-minütiges Baden im Thermalwasser, das bei Austritt aus seiner Quelle mindestens 20 Grad warm ist und jede Menge gesunder Mineralstoffe aufweist.

Stress-Prävention ist also gar nicht so schwer.

 

Wo es Saunen überall  in Deutschlang gibt, erfahren Sie hier

Autor: bfs (Julia Brunnengräber)
Bild: bfs / KissSalis Therme; VitaSol Therme

 

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